- Streuner in Sicht! Beitrag #1
hadschihalef
- Beiträge
- 2.609
- Punkte Reaktionen
- 0
Ungefähr Anfang/Mitte Juli
Immer öfter dürfen unsere jungen Wilden im Vorgarten toben, ungefähr zu dieser Zeit sehe ich in der Wiese des Bauern nebenan 3 Halbstarke, die so ein oder zwei Wochen älter sein dürften, als unsere. So wie so dort toben, scheinen sie ein bisschen größer und beweglicher zu sein als unser Nachwuchs. Ab und zu sehe ich aus dem Augenwinkel die Mutter und meine mich zu erinnern, dass sie schon einen ziemlich dicken Bauch hatte, als bei Tapsi noch wenig zu sehen war. Ich schätze sie auf 14 Tage älter als unsere, also ca. Mitte April geworfen.
Sehr hübsch sind sie: ein grauer Tiger mit weiß, ein grau/roter Tiger mit weiß und ein roter Tiger mit weiß. Immer ist die Mutter in der Nähe, zu uns halten sie Abstand, immer schön weit unten in der Wiese bleiben sie.
Abends, wenn unsere schon längst schlummern, stelle ich mich noch immer an den Zaun und sehe den kleinen Streunern zu.
Ganz schön wild geht's da zur Sache.
Langsam geht's auf die Urlaubszeit zu und so nach und nach finden unsere Babys ein neues Zuhause.
Ich habe bei der Auswahl Wert darauf gelegt, dass sie alle in Freigang vermittelt werden, da sie ja schon Frischluft geschnuppert haben und so voller Tatendrang sind, dass ich ihnen ein Leben im Haus nicht wünschen würde.
- Spot (später Scot) geht eine Straße höher zu Nachbarn
- Captain Jack geht ein paar Orte weiter zu Hunden und einer bereits erwachsenen Katze
- Leila und Spirit gehen in den gleichen Ort zu einer lieben Kollegin
- Bossi (später Leo) muss noch etwas warten, bis seine neue Familie Urlaub hat. Er genießt die Zeit, um einmal öfter mit Tapsi zu kuscheln, auf einen Küchenstuhl passen sie beide zusammen gut drauf und finden es wohl auch gemütlich.
Macht's gut, ihr Süßen!
Ich werde den Trubel und die Wegelagerei hier vermissen. Und euch! Wenn ich es mir irgendwie leisten könnte, würde ich alle behalten! Seufz!
Ende Juli/Anfang August
Seit einiger Zeit trage ich mich mit dem Gedanken, Kontakt mit dem Tierschutz aufzunehmen, damit die Streuner bei Nachbars kastriert werden können. Die Eltern sind nämlich schon wieder fröhlich in Sachen Familienplanung beschäftigt (wobei sie auch vor unserer Garage nicht Halt machen, stark duftende Markierungen gibt's inzwischen reichlich), von den vielen Partys, zu denen noch haufenweise Freunde eingeladen werden, ganz zu schweigen. Die Katzenpopulation stört mich im Grunde nicht aber niemand wünscht sich, dass die Vermehrung noch stärker fortschreitet. Unsere Nachbarin, der die Wiese gehört, ist schon bei verschiedenen Tierschutzen abgeblitzt, ich höre mich mal um, ein paar Straßen weiter war ein Kastrationsprogramm erfolgreich.
Man sagt mir, die Tierhilfe Lippe mit ihrer mobilen Tierrettung sei sehr kooperativ, ich finde sie per Google und nehme mir vor, dort anzurufen.....ach nein, ich schicke doch erstmal nur eine Mail.
Jetzt haben wir uns 1 Woche Urlaub am Edersee verdient....Camping....was für ein Spaß!
Als wir zurück kommen, sind von der 5köpfigen Familie nur noch 2 übrig: der graue und der grau/rote Tiger. Der Rote und die Eltern haben sich aus dem Staub gemacht, menno!
Der Tierschutz meldet sich: wir möchten die verbliebenen Streuner bitte anfüttern, damit sie sich an den Standort binden und später festgesetzt werden können. Eine Kastration sei ungefähr Anfang November denkbar, ich solle zwischendurch nochmal anrufen, dann könne man den genauen Termin vereinbaren und ich bekäme Lebendfallen.
Erst im November? Dann sind sie schon 7 Monate alt! Hoffentlich haben sie bis dahin nicht das Weite gesucht oder sind ihrerseits schon dabei, sich zu vermehren....meine Geduld wird auf eine harte Probe gestellt.
Jedenfalls mache ich jetzt offiziell das, was ich mir schon seit Wochen nicht verkneifen kann: die Streuner füttern! Vorher habe ich ihnen gelegentlich hier und da eine Handvoll Trockenfutter hingeworfen, jetzt kriegen sie jeden Tag mehrmals einen Teller eingeweichtes.
Da das Wetter schön warm ist, lasse ich gerne unsere Haustür sperrangelweit auf, um die gute Luft rein zu lassen. Im Flur steht auch das Hundefutter und dreimal dürft ihr raten, wer ab und zu klammheimlich reinschleicht, um davon zu stibitzen?
Ich verhalte mich dann ganz still und spioniere heimlich um die Ecke...sobald ich mich rühre oder ein Geräusch mache, suchen sie sofort das Weite.
Immer öfter dürfen unsere jungen Wilden im Vorgarten toben, ungefähr zu dieser Zeit sehe ich in der Wiese des Bauern nebenan 3 Halbstarke, die so ein oder zwei Wochen älter sein dürften, als unsere. So wie so dort toben, scheinen sie ein bisschen größer und beweglicher zu sein als unser Nachwuchs. Ab und zu sehe ich aus dem Augenwinkel die Mutter und meine mich zu erinnern, dass sie schon einen ziemlich dicken Bauch hatte, als bei Tapsi noch wenig zu sehen war. Ich schätze sie auf 14 Tage älter als unsere, also ca. Mitte April geworfen.
Sehr hübsch sind sie: ein grauer Tiger mit weiß, ein grau/roter Tiger mit weiß und ein roter Tiger mit weiß. Immer ist die Mutter in der Nähe, zu uns halten sie Abstand, immer schön weit unten in der Wiese bleiben sie.
Abends, wenn unsere schon längst schlummern, stelle ich mich noch immer an den Zaun und sehe den kleinen Streunern zu.
Ganz schön wild geht's da zur Sache.
Langsam geht's auf die Urlaubszeit zu und so nach und nach finden unsere Babys ein neues Zuhause.
Ich habe bei der Auswahl Wert darauf gelegt, dass sie alle in Freigang vermittelt werden, da sie ja schon Frischluft geschnuppert haben und so voller Tatendrang sind, dass ich ihnen ein Leben im Haus nicht wünschen würde.
- Spot (später Scot) geht eine Straße höher zu Nachbarn
- Captain Jack geht ein paar Orte weiter zu Hunden und einer bereits erwachsenen Katze
- Leila und Spirit gehen in den gleichen Ort zu einer lieben Kollegin
- Bossi (später Leo) muss noch etwas warten, bis seine neue Familie Urlaub hat. Er genießt die Zeit, um einmal öfter mit Tapsi zu kuscheln, auf einen Küchenstuhl passen sie beide zusammen gut drauf und finden es wohl auch gemütlich.
Macht's gut, ihr Süßen!
Ich werde den Trubel und die Wegelagerei hier vermissen. Und euch! Wenn ich es mir irgendwie leisten könnte, würde ich alle behalten! Seufz!
Ende Juli/Anfang August
Seit einiger Zeit trage ich mich mit dem Gedanken, Kontakt mit dem Tierschutz aufzunehmen, damit die Streuner bei Nachbars kastriert werden können. Die Eltern sind nämlich schon wieder fröhlich in Sachen Familienplanung beschäftigt (wobei sie auch vor unserer Garage nicht Halt machen, stark duftende Markierungen gibt's inzwischen reichlich), von den vielen Partys, zu denen noch haufenweise Freunde eingeladen werden, ganz zu schweigen. Die Katzenpopulation stört mich im Grunde nicht aber niemand wünscht sich, dass die Vermehrung noch stärker fortschreitet. Unsere Nachbarin, der die Wiese gehört, ist schon bei verschiedenen Tierschutzen abgeblitzt, ich höre mich mal um, ein paar Straßen weiter war ein Kastrationsprogramm erfolgreich.
Man sagt mir, die Tierhilfe Lippe mit ihrer mobilen Tierrettung sei sehr kooperativ, ich finde sie per Google und nehme mir vor, dort anzurufen.....ach nein, ich schicke doch erstmal nur eine Mail.
Jetzt haben wir uns 1 Woche Urlaub am Edersee verdient....Camping....was für ein Spaß!
Als wir zurück kommen, sind von der 5köpfigen Familie nur noch 2 übrig: der graue und der grau/rote Tiger. Der Rote und die Eltern haben sich aus dem Staub gemacht, menno!
Der Tierschutz meldet sich: wir möchten die verbliebenen Streuner bitte anfüttern, damit sie sich an den Standort binden und später festgesetzt werden können. Eine Kastration sei ungefähr Anfang November denkbar, ich solle zwischendurch nochmal anrufen, dann könne man den genauen Termin vereinbaren und ich bekäme Lebendfallen.
Erst im November? Dann sind sie schon 7 Monate alt! Hoffentlich haben sie bis dahin nicht das Weite gesucht oder sind ihrerseits schon dabei, sich zu vermehren....meine Geduld wird auf eine harte Probe gestellt.
Jedenfalls mache ich jetzt offiziell das, was ich mir schon seit Wochen nicht verkneifen kann: die Streuner füttern! Vorher habe ich ihnen gelegentlich hier und da eine Handvoll Trockenfutter hingeworfen, jetzt kriegen sie jeden Tag mehrmals einen Teller eingeweichtes.
Da das Wetter schön warm ist, lasse ich gerne unsere Haustür sperrangelweit auf, um die gute Luft rein zu lassen. Im Flur steht auch das Hundefutter und dreimal dürft ihr raten, wer ab und zu klammheimlich reinschleicht, um davon zu stibitzen?
Ich verhalte mich dann ganz still und spioniere heimlich um die Ecke...sobald ich mich rühre oder ein Geräusch mache, suchen sie sofort das Weite.