Kastration!!!

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  • Kastration!!! Beitrag #1
Nordfee

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Hallo ihr Lieben,

ich brauche mal wieder hilfe. Mein Hund Shadow (3-jähriger Spitzrüde) wurde heute kastriert. Er hat danach einen Halskragen bekommen. Bereits 6 Stunden nach der OP hat er sich alle Fäden gezogen.:eek: Wahrscheinlich mit seinen Wolfskrallen in Zusammenarbeit mit dem Halskragen. :eek: Das vermute ich, da Halskragen und die Hinterbeine total blutig waren. Wir sind dann wieder zum TA, er wurde nochmal in Narkose gelegt und genäht.:( Danach wurden die Wolfskrallen um wickelt (mit diesm Klebeverband) und ein größerer Halskragen!!!
Jetzt (6 Stunden nach der 2. OP) blutet es wieder, die Fäden sind alle noch da wo sie sein sollten, aber das ganze Fell rundherum ist blutig. Ich habe jetzt damit nicht noch mehr schmutz in die Wunde kommt, die Rute mit einem Verband umwickelt und einen groß Teil des Felles abgeschnitten.
Was kann ich noch jetzt machen??? :?: Ich werde auf jeden Fall morgen nochmal den TA anrufen :!:
 
  • Kastration!!!

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  • Kastration!!! Beitrag #2
Puh,ich würde ihn auf jeden Fall nicht mehr aus den Augen lassen...wenn er da zu wild rum macht kann sich Wundflüssigkeit bilden,die sich dann in den leeren Hodensäcken ablegt und zu ziemlich fiesen Entzündungen führt,mal ganz abgesehen davon das er dann nochmal operiert werden muss.

Na hui,deinen Rüden scheint das ja echt schlimm zu stören,unseren hats nicht die Bohne interessiert....ich würde ihm noch ein Höschen anziehen,eins von nem kleinen Kind oder das Unterteil eines Stramplers,so kann er auch nicht so dran rumwetzen,sieht zwar doof aus aber erfüllt seinen Zweck...wenn sowas nicht zur Hand ist kann man auch nen Schal oder ein anderes Tuch zur Windel umfunktionieren....

Hoffe ich konnte dir etwas helfen...
 
  • Kastration!!! Beitrag #3
Wunde säubern und schauen ob heute noch frisches Blut kommt, wenn nicht ist es Ok, wenn ja, den nochmal den TA aufsuchen. Da er mit den Krallen recht heftig daran rumgekratzt haben muss, um die Fäden heraus zu bekommen, wird die Wunde auch drunter gelitten haben. Sollte sich aber bis heute wieder erholt haben.

DM
 
  • Kastration!!! Beitrag #4
Vielen Dank für die Antworten
Heute geht es ihm auf jeden Fall besser. Er hat seine Tabletten gefressen und auch Wasser getrunken.
Das mit dem Höschen hatte ich auch schon überlegt, aber ich hab angst ihm beim Anziehen irgendwas weh zu tun. Aber mit dem Tuch ist ne gute Idee.

LG Susanne
 
  • Kastration!!! Beitrag #5
Also so weit sieht die Wunde jetzt gut aus. Waren gestern noch mal beim TA zur Kontrolle.
Aber seit heute morgen blutet er nach dem Spaziergang. Was kann das jetzt schon wieder sein?? Er blutet dann nicht viel nur 4-6 Tropfen, finde trotzdem, dass es nicht sein sollte, oder???
Ich habe von einer anderen TA gehört, die würden nur im Hund nähen, also das nach außen keine Fäden sicht bar sind. Was sagt ihr dazu???

LG Susanne
 
  • Kastration!!! Beitrag #6
Also da muss jetzt echt was gemacht werden,sonst entzündet sich das echt noch böse.....bedeck die wunde bitte etwas und überanstreng den hund momentan bitte nicht,nicht laufen,nicht stiegen steigen....und beim kastrieren unseres rüden waren sehr wohl außen nähte,sichtbar....

vielleicht wendest du dich noch an einen anderen tierarzt aber bedeck bitte irgendwie die wunde....
 
  • Kastration!!! Beitrag #7
Vielen Dank für die Antwort. Soweit ich das sehen kann, sieht die Wunde an sich ganz gut aus, nicht dick auch alle Fäden sind zu sehen. Ich hab keine Ahnung wo das Blut herkommen soll.
Wenn mein Freund es schaft, geht er heute Vormittag noch zum TA.

LG Susanne
 
  • Kastration!!! Beitrag #8
Hallo, da haste ja einiges mitgemacht mit deinem Hund. Meiner wurde heute morgen um 8:30 Uhr operiert. Jetzt ist es 21:30 Uhr und er ist immer noch am "weinen". Ist das normal? Ich mache mir sorgen weil er auch nichts trinken will. Wir habe jetzt den ganzen Tag über mit eine Spritze ( natürlich ohne Nadel, die hat mein Sohn letzten Monat nach seiner OP erhalten ) immer wieder einige Tropfen Wasser in seinen Mund "gespült".
Zu dem weinen: Gut die Ärztin hat gesagt das sei normal aber es ist wirklich schlimm. Ich kann mir nicht vorstellen daß er keine Schmerzen haben soll so wie mir heute in der Praxis gesagt wurde. Naja mal abwarten bis morgen.

Achso noch was: Entschuldigt bitte daß ich mich so lange nicht gemeldet habe aber bei uns ging es drunter und drüber:
Schwägerin gestorben ( mit jungen 30 Jahren), Sohn Not OP gehabt und und und.
Aber ich hoffe wir haben jetzt genug mitgemacht für dieses Jahr.
LG
 
  • Kastration!!! Beitrag #9
Also nach ner Rüdenkastra ist das absolut nicht normal das der Hund so lange solche Schmerzen hat,unserer hat keinen Piep von sich gegeben.

Ihr solltet auf jeden Fall nochmal zum TA und da nachfragen,und eventuell Schmerzstiller mitgeben lassen.....
 
  • Kastration!!! Beitrag #10
Ich hatte mir damals vom TA Schmerzmittel mitgenommen und ein Schlafmittel für Hunde. Mein Hund hat alles überschlafen und nach 4 Tagen war alles vorbei und er wieder der alte fröhliche Hund. Es gab überhaupt keine Probleme, versuche das gleiche zu tun, der Hund wirds dir danken.
Gruß HelgaK
 
  • Kastration!!! Beitrag #11
Neuer Tag neues Glück,
der Hund hat die Nacht super überstanden und es ist alles wieder in Ordung. Er ist wieder fröhlich, scheint keine Schmerzen zu haben und hat auch gestern abend normal getrunken und auch was gefressen. Vielleicht hatte die Ärztin doch recht!?!
Also kurz gesagt: er ist wieder fast der alte bis auf ein wenig Müdigkeit :)
Vielleicht ist es auch von Hund zu Hund unterschiedlich was das Schmerzempfinden angeht.
LG
 
  • Kastration!!! Beitrag #12
mhm meine Frage passt jetzt nicht ganz hier rein, aber ich dachte, bevor ich einen neuen Thread öffne, versuchs ich mal unter diesem Oberbegriff:

Also, unser Kleiner ist zwar erst vier Monate und demnach defintiv zu jung, aber wir machen uns schon so unsere Gedanken.
Wir möchten ihn auf jeden Fall kastrieren lassen, da wir nicht vorhaben, mit ihm zu züchten, und solch ein Eingriff - wie ich gelesen habe - besser für seine Gesundheit und Psyche sein soll.
Die Frage ist nun: Wann ist hierfür der richtige Zeitpunkt!? Unsere TÄ meinte, wir sollten warten, bis er 18 Monate ist. In diversen Büchern habe ich gelesen, eine Kastration wäre schon ab dem 6. Monat möglich und besser für das Tier.
Wir überlegen, mal zu einem anderen TA zu gehen und diesen zu fragen.

Wann habt ihr eure Hunde kastrieren lassen? Ist das ein großer, schwerer Eingriff für solch ein junges Wesen und deshalb lieber erst später...? Verändert sich dadurch das Verhalten/Wesen des Rüden?

Vielen Dank für eure Meinungsbekundungen ;)
 
  • Kastration!!! Beitrag #13
Hallo Geromina,
und solch ein Eingriff - wie ich gelesen habe - besser für seine Gesundheit und Psyche sein soll.
Das sehe ich nicht unbedingt so, aber ob man seinen Hund kastriert oder nicht muss jeder für sich entscheiden. ;)
Wenn du ihn kastrieren lassen willst, empfehle ich dir auch damit zu warten bis er ausgewachsen ist. 6 Monate halte ich einfach für zu früh, da ist der Hund noch im Wachstum.

Wann habt ihr eure Hunde kastrieren lassen? Ist das ein großer, schwerer Eingriff für solch ein junges Wesen und deshalb lieber erst später...? Verändert sich dadurch das Verhalten/Wesen des Rüden?
Ich hätte meinen Hund nicht kastrieren lassen, wenn es nicht nötig gewesen wäre (verdacht auf Hodenkrebs).
An sich ist das ein Routine Eingriff und einfacher als die Kastration einer Hündin. Dennoch ist es eine Operation die unter Narkose durchgeführt wird, und eine Narkose ist immer ein Risiko.
Veränderungen wird es schon geben, er wird z.B. kein Interesse mehr an läufigen Hündinnen haben. Das Fell könnte sich verändern, bei meinem ist die "Mähne" ausgefallen, ich weiß aber nicht wie es bei Kurzhaarigen Hunden ist.
Zudem wird er für andere Hunde anders riechen, er verliert den typischen "Rüden Geruch", was wiederum das Interesse von unkastrierten Rüden wecken kann und deshalb zum Problem werden kann.
Kurz: es verändert sich nur das, was mit den Sexualhormonen zusammenhängt. Denn nach der Kastra werden keine Sexualhormone mehr gebildet.

LG fini
 
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