- Gedanken-Netz Beitrag #1
Foss
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Beinahe gänzliche Totenstille umgibt mich - nur das sanfte Schnaufen der Hunde umgibt mich wenn sie leise träumen.
Wieder so ein tag...für die Katze...5 Uhr früh...großteils noch ellwach, der Wecker läutet um 7 Uhr. Doch wieso um 7? Was ist schon eine Uhrzeit? Hier im Dorf ist es still...beinahe totenstill bis um frühestns 11 Uhr.
Um 4.50 fährt ein Bewohner zur Arbeit - welchen Job er wohl hat? Ich höre ihn in letzter Zeit sehr oft, da ich großteils bis 5 oder 6 Uhr früh wach bin - kann nicht schlafen...Tage sind für die Katz'. Keine Lust auf Essen, großteils werden billige Energydrinks reingeschüttet...heute erinnere ich mich nur an ein Stück Brot das gekaut wurde - vielleicht ist der Rest einfach irgendwo in meinem Kopf in Vergessenheit geraten.
Hab' viel nachgedacht...doch Gedanken sind nicht immer gut...das leise Summen des Pelletsoffen im Hintergrund, der die Flammen zum Tänzeln bringt und Schatten auf die Hauswand malt. Ich mag Schatten, sie sind vielseitig, formbar, mal hier mal da - nicht so plump und hell wie das Licht das alles beleuchtet, ob man will oder nicht.
Still ist es hier...manchmal würde ich das alles gerne gegen ein lautes Fussball-Stadion mit Ultra-Fans eintauschen....Action um jeden Preis...spüren das man noch lebt, Sekunde um Sekunde...doch hier im Dorf ist es still...totenstill...keine Motivation zum Aufstehen...erst am Freitag wieder bis 15.30 Uhr geschlafen...keine Motivation für Sport - alleine ist es langweilig. Mir fehlt die Herausforderung, jemanden mit dem ich Kopf an Kopf laufen kann...ach war die Schulzeit schön.
Ich vermisse diese Lebendigkeit...das Herumblödeln mit Freunden, den Sport...ein sanftes Brummen reißt mich gerade aus den Gedanken. Wega scheint zu Träumen.
Eine gute Idee auch endlich ins Bett zu huschen...wollte eigentlich nach Wien und mir meinen Pass holen, vielleicht hat Mutter auch ein paar weitere Energydrinks für mich...mal sehen ob sie mich überhaupt zur Türe reinläßt nachdem wir ja nicht mehr miteinander reden.
Derzeit ist wieder so eine Phase, wo rundhem geheiratet wird oder Kinder in die Welt gesetzt werden. Oft genug kommen da Fragen auf...und wenn ich erkläre, das ich keine Kinder möchte bekomme ich mitleidige Blicke. Das selbe zum Thema Heiraten.
Wie? Du hast keine Ziele im Leben? Nichts vorauf du hinarbeitest? Du weißt nicht, wo du übermorgen bist? Du weißt nicht, wo du dich in 3 Jahren siehst? - Armes Kind!
Ich habe diese ganzen Diskussionen, blöden Fragen und Kommentare so satt...sollen sie sich doch hinschleichen wo der Pfeffer am besten aus ihren Nasenlöchern wächst...
Habe wieder angefangen, Nietzsche zu lesen....liebe Zarathustra...in all diesen Worten finde ich Ruhe und Geborgenheit und Verständnis.
Ich vermisse Umarmungen...echte, freundschaftliche Umarmungen...das ich umarmt werde weil ich bin wie ich bin...und nicht dabei mit plumpen Worten zugesudert werde...ich wünschte mir, mein Vater wäre jetzt hier....würde stundenlang mit ihm durch die Nacht und die Kälte marschieren...über Gott und die Welt reden und meinem dampfenden Atem nachsehen.
Gute Nacht.
Wieder so ein tag...für die Katze...5 Uhr früh...großteils noch ellwach, der Wecker läutet um 7 Uhr. Doch wieso um 7? Was ist schon eine Uhrzeit? Hier im Dorf ist es still...beinahe totenstill bis um frühestns 11 Uhr.
Um 4.50 fährt ein Bewohner zur Arbeit - welchen Job er wohl hat? Ich höre ihn in letzter Zeit sehr oft, da ich großteils bis 5 oder 6 Uhr früh wach bin - kann nicht schlafen...Tage sind für die Katz'. Keine Lust auf Essen, großteils werden billige Energydrinks reingeschüttet...heute erinnere ich mich nur an ein Stück Brot das gekaut wurde - vielleicht ist der Rest einfach irgendwo in meinem Kopf in Vergessenheit geraten.
Hab' viel nachgedacht...doch Gedanken sind nicht immer gut...das leise Summen des Pelletsoffen im Hintergrund, der die Flammen zum Tänzeln bringt und Schatten auf die Hauswand malt. Ich mag Schatten, sie sind vielseitig, formbar, mal hier mal da - nicht so plump und hell wie das Licht das alles beleuchtet, ob man will oder nicht.
Still ist es hier...manchmal würde ich das alles gerne gegen ein lautes Fussball-Stadion mit Ultra-Fans eintauschen....Action um jeden Preis...spüren das man noch lebt, Sekunde um Sekunde...doch hier im Dorf ist es still...totenstill...keine Motivation zum Aufstehen...erst am Freitag wieder bis 15.30 Uhr geschlafen...keine Motivation für Sport - alleine ist es langweilig. Mir fehlt die Herausforderung, jemanden mit dem ich Kopf an Kopf laufen kann...ach war die Schulzeit schön.
Ich vermisse diese Lebendigkeit...das Herumblödeln mit Freunden, den Sport...ein sanftes Brummen reißt mich gerade aus den Gedanken. Wega scheint zu Träumen.
Eine gute Idee auch endlich ins Bett zu huschen...wollte eigentlich nach Wien und mir meinen Pass holen, vielleicht hat Mutter auch ein paar weitere Energydrinks für mich...mal sehen ob sie mich überhaupt zur Türe reinläßt nachdem wir ja nicht mehr miteinander reden.
Derzeit ist wieder so eine Phase, wo rundhem geheiratet wird oder Kinder in die Welt gesetzt werden. Oft genug kommen da Fragen auf...und wenn ich erkläre, das ich keine Kinder möchte bekomme ich mitleidige Blicke. Das selbe zum Thema Heiraten.
Wie? Du hast keine Ziele im Leben? Nichts vorauf du hinarbeitest? Du weißt nicht, wo du übermorgen bist? Du weißt nicht, wo du dich in 3 Jahren siehst? - Armes Kind!
Ich habe diese ganzen Diskussionen, blöden Fragen und Kommentare so satt...sollen sie sich doch hinschleichen wo der Pfeffer am besten aus ihren Nasenlöchern wächst...
Habe wieder angefangen, Nietzsche zu lesen....liebe Zarathustra...in all diesen Worten finde ich Ruhe und Geborgenheit und Verständnis.
Ich vermisse Umarmungen...echte, freundschaftliche Umarmungen...das ich umarmt werde weil ich bin wie ich bin...und nicht dabei mit plumpen Worten zugesudert werde...ich wünschte mir, mein Vater wäre jetzt hier....würde stundenlang mit ihm durch die Nacht und die Kälte marschieren...über Gott und die Welt reden und meinem dampfenden Atem nachsehen.
Menschen, die gegen sich misstrauisch sind, wollen mehr noch geliebt sein als lieben, um einmal, für einen Augenblick wenigstens, an sich glauben zu dürfen.
Gute Nacht.