"Mein Hund hat die Katze zum Fressen gern"

Diskutiere "Mein Hund hat die Katze zum Fressen gern" im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo 🙂🐶 Ich brauche dringend einen Rat oder ein paar Tipps. Oder vielleicht hat ja sogar jemand schon eine ähnliche Erfahrung gemacht. Also, ich...
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Luisaeckardt

Luisaeckardt

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Hallo 🙂🐶
Ich brauche dringend einen Rat oder ein paar Tipps. Oder vielleicht hat ja sogar jemand schon eine ähnliche Erfahrung gemacht.

Also, ich habe eine kleine Prager Rattler Hündin und wir wollen uns gerne eine Katze anschaffen.
Die kleinen sind jetzt 7 Wochen alt und wir wollten sie in 5 Wochen zu uns holen.
Um zu schauen, wie die beiden aufeinander reagieren, habe ich das Kätzchen gestern mal mit nach Hause genommen, als meine Hündin dann nur wie wild am Lefzen lecken war und sogar 1 mal nach der Katze geschnappt hat, haben wir die Aktion abgebrochen.
Es wäre allerdings zu schade, wenn das aus diesem Grund nicht klappt.

Freue mich über jede Hilfe.
Luisa
 

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  • "Mein Hund hat die Katze zum Fressen gern"

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  • "Mein Hund hat die Katze zum Fressen gern" Beitrag #2
Hi und willkommen im Forum. :)

Ich versuche es mal aufzudröseln:
1. Bitte, bitte, bitte lasst das Kätzchen bei der Mama. Für so ein kleines Wesen ist es eine Katastrophe wenn es alleine irgendwo hingeschleppt wird und dann dort einem Hund präsentiert wird. Das Kleine ist 7 Wochen alt, es braucht seine Mama unbedingt und sollte nicht - auch nicht zur Gewöhnung - irgendwo hin geschleppt werden. :cry:

2. Ein einzelnes Kätzchen wird nicht glücklich. Auch nicht mit Hund als GEsellschaft. So ein kleines Kätzchen braucht einen Kumpel, möglichst gleichalt, vielleicht sogar ein Brüderchen/Schwesterchen. Einzelhaltung von Katzen ist nicht mehr artgerecht, es sind EinzelJÄGER aber keine EinzelGÄNGER. Also überlegt euch doch bitte ob ihr nicht gleich zwei nehmen wollt. :)

3. So, zu deinem eigentlichen Problem. Wenn das Kätzchen oder besser zwei Kätzchen, die können sich auch besser durchsetzen, dann einziehen, ist Managment von euch gefordert. Der hund hat die Katzen nicht zu jagen, die Katzen haben den Hund nicht zu jagen - außer es geschieht in eindeutigem Spiel aber davon würde ich am Anfang nicht ausgehen.
Beide Parteien brauchen Rückzugsmöglichkeiten, für die Kätzchen möglichst hoch - Kratzbäume/Catwalk/auf Schränke damit der Hund nicht hoch kommt und auch der Hund braucht mal einen Platz wo IHR die Katzen weg tut, das hat nicht der Hund zu klären. Sondern ihr.
Vielleicht die Hündin die ersten Tage mit Hausleine laufen lassen damit ihr schneller eingreifen könnt oder die ersten Stunden einen Maulkorb drauf bis sich die erste Anspannung gelöst hat. Und nicht die Kätzchen dem Hund vor die Nase halten oder andersherum, das bringt meistens nicht, lasst die Tiere sich in ihrem eigenen Tempo kennenlernen.

Ich würde die Tiere am Anfang nie - also auch nicht für wenige Minuten - alleine lassen, sondern trennen wenn ich weg bin. Zur Not Hund mitnehmen wenn man aufs Klo/Duschen/Was auch immer geht. Fressplätze getrennt und so, dass der jeweils andere nicht ran kommt. Jedes Tier hat das Recht in Ruhe zu fressen.

Ansonsten sehr viel Ruhe und vor allem Geduld. Etwas Managment und wieder Geduld.

Lg Demona
 
  • "Mein Hund hat die Katze zum Fressen gern" Beitrag #3
Danke für die Antwort 😊

Zu Punkt 1:
Das Kätzchen hat da absolut kein Problem mit. Ich war das 3. Mal da und das Kleine saß ständig auf meinem Schoß. In dieser Zeit hab ich die Katzenmama vielleicht 2 mal gesehen.
Zudem haben wir 2 Kitten mitgenommen, so dass sie nicht alleine sind.
Die eine war total neugierig und hat sich alles angeschaut und die andere lag auf meinem Schoß und hat geschlafen.😊
Wäre da einer der beiden total ängstlich oä., hätten wir das nicht gemacht.
Zudem, kennen die Kitten Hunde. Da bei ihnen selbst einer lebt.
Mein Hund hat die beiden recht wenig interessiert.😅

Zu Punkt 2:
Ich kenne viele, die eine Katze alleine halten und den Katzen geht es gut.
Davon aber jetzt mal abgesehen.

Zu Punkt 3:
Der Jagdtrieb, der beim Prager Rattler ja vorhanden ist, wird er dadurch unterdrückt?
 
  • "Mein Hund hat die Katze zum Fressen gern" Beitrag #4
Hi,

1. hat dir das Kätzchen gesagt, dass es kein Problem damit hat? Wohl kaum. Ein 7 Wochen altes Kätzchen gehört zu seinen Geschwistern und seiner Mama - egal wie oft du die siehst - in gewohnter Umgebung und nicht von irgendwem durch die Gegend gezerrt. Auch Katzen unterscheiden zwischen dem eigenen Hund und einem fremden Hund, der sogar nach ihnen schnappt. Das ist grob fahrlässig.
PS: Würdest du ein 1 Wochen altes Baby einfach so von der Mutter wegnehmen und überall mit hin schleppen? Wohl eher nicht, oder? So kleine Wesen gehören zur Mutter, das hat schon seine Gründe.

2. Ich kenne viele Leute, die ihre Hunde schlagen und die Hunde wedeln also ist das auch okay? ein 12 Wochen altes Kätzchen wissentlich in Einzelhaft zu bringen, ist - in meinen Augen (!) - Tierquälerei. WEder du noch der Hund können einen Sozialpartner ersetzen. Ihr könnt niemals so mit dem Kätzchen spielen wie ein Artgenosse, nicht über Tische und Bänke rasen, euch nicht gegenseitig die Ohren ausschlecken, etc...
Es mag alte Katzen geben, die ihr ganzes Leben alleine waren und die lieber alleine leben aber ein 12 wochen altes Kätzchen, nein, definitiv nicht und da dieses Forum sich dem Tierschutz verschrieben hat, kann und will ich davon nicht absehen. Ich kenne leider genug Threads wo es dann heißt "Mein 16 Wochen alter Kater beißt" "Die Katze springt uns in die Fersen" "Katze zerkratzt uns die Arme" etc.:cry:

3. Nein, den Jagdtrieb kann man nciht wirklich unterdrücken - okay, kann man schon aber das würde andere Methoden fordern - aber die meisten Hunde können sehr gut unterscheiden zwischen den "eigenen" Katzen und "fremden" Katzen. Ein Hund kann lernen, dass er die eigenen Katzen in Ruhe zu lassen hat aber das braucht Zeit, Managment und vor allem GEduld. Das kann Tage, Wochen oder Monate dauern.

Zum Jagdtrieb: Ich kenne einen Weimaraner, der daheim mit zwei Katzen lebt. Die teilen sich einen Napf, ein Bettchen, die Katzen können über den Hund drüber toben, gar kein Problem. Draußen würde der Hund genau diese Katzen erbarmungslos töten. Der hat nur gelernt - IM Haus sind es Freunde, AUSSERHALB des Hauses ist es Beute, wie jede andere Katze auch. Weiß der Besitzer aber auch und händelt das Ganze entsprechend.

Lg Demona
 
  • "Mein Hund hat die Katze zum Fressen gern" Beitrag #5
Erstmal- ich stimme Demona vollkommen zu was die Einzelhaltung betrifft.

Dir sollte auch klar sein, dass Katzen kleinere Tiere als Beute betrachten können.
Mein 7kg-Kater musste durchaus erst davon überzeugt werden, dass er den Pinscher-Rüden meiner Mutter nicht jagen darf. Auch nicht zum Spaß.
Die Gefahr besteht also nicht nur in Richtung Katze.

Ich verlinke dir mal was zur Einzelhaltung:


Ob Einzelkatzen später total gelangweilt depressiv oder aggressiv und wildpinkelnd werden- da gibt es eine fantastisch breite Palette der Möglichkeiten und keine ist wirklich erstrebenswert.

Was das Zusammenführen betrifft stimme ich wie gesagt Demona zu, davon abgesehen solltet ihr wirklich auf einen Maulkorb setzen und den am Besten so früh wie möglich positiv besetzen.

Rattler sind sehr effizient darin kleine Lebewesen zu töten, die ihre Körpergröße haben und das sollte man nicht unterschätzen.
Meine 4kg-Rehpinscher-Hündin hat mit Leichtigkeit bei den Vorbesitzern einen kompletten Hühnerstall "bereinigt" und ist freudestrahlend mit einem der toten Hühner zurück getrabt gekommen.
 
  • "Mein Hund hat die Katze zum Fressen gern" Beitrag #6
Auch wenn du es den Tieren nicht ansiehst, es ist purer Stress für sie! Vor allem dann auch noch ungeimpft von A nach B schleppen sit sehr gefährlich. Lass das bitte zukünftig!

Tausch lieber Decken aus, nimm eine, auf der euer Hund immer liegt und gibt es zu den Katzen und andersrum ne Decke, auf der die Katzen gerne liegen.
Woher kommen die Kleinen denn? Hoffentlich bekommst du sie auch nur komplett geimpft und mehrfach entwurmt?
Und ja, Einzelhaltung bei Kitten ist schlicht und einfach Tierquälerei. Nur weil andere es machen, ist es nicht automatisch richtig.
Man kann auch 30 Jahre Katzenerfahrung haben und alles falsch machen.
 
  • "Mein Hund hat die Katze zum Fressen gern" Beitrag #7
Es ist einmal so, dass jeder Hund so sein Territorium hat. Der Hund war als ersters da - und wird sicherlich diese erworbenen Rechte verteidigen.

Katzen können sich generell verteidigen. Sie haben auch eine ganz andere Reichweite wie so ein Hund, der maximal aufs Sofa oder den Tisch springen kann. Ab diesen Orten endet der Wirkungskreis des Hundes (die Katze kann sich mitunter auch auf den Kasten oder das Regal vertschüssen).

Nichts desto trotz wäre es wichtig, dass der Hund - die Katze mal wo anders kennenlernt. Nimm ihn mal mit, er darf sich die Katzen anschauen und sein territorium wird nicht verletzt. In einer fremden Umgebung reagiert ein Hund auch ganz anders. Der Hund kann auch bei ausgewachsenen Katzen ganz anders reagieren (ist ja ein kleiner Hund). Trotz allem gibt es Verletzungsgefahren, eine Katze die sich nichts gefallen lässt - fährt mit ausgefahrenen Krallen den Hund in die Augen und er ist blind, da ist ein Hund schnappt katze und schüttelt die mal durch ein Klacks dagegen . Also ich würde mich da nicht so darauf verlassen, dass sich die zwei das irgendwie regeln werden.

Ein Rattler ist ein Jagdhund. Dh. er kann jagen, er kann auch töten. Vielleicht nicht unbedingt ein Reh oder einen Hirsch, aber bei Lebewesen in seiner Größe ist er ein Killer. Wir haben auch einen Jagdhund und Meerschweinchen, irgendwann ist der Hund daraufgekommen, dass man beobachten kann - beobachten ist viel interessanter wie jagen. Läuft man hin, laufen die Meerschweinchen ins Haus, bleibt man Stundenlang liegen, kann man beobachten. Und sie liebt es die Meerlis zu beobachten, mittlerweile beschützt sie die Meerlis auch vor streundenden Katzen - die diesen Dreh anscheinend noch nicht verinnerlicht haben.

Ob eine Katze oder zwei es hängt davon ab. Eine Freigängerkatze wird wohl auch alleine leben dürfen. Einer reinen Hauskatze wird fad werden. Hund und Katze können zwar lernen miteinander zu kommunizieren, aber es ist trotz allem nicht das gleiche wie mit Artgenossen.
 
  • "Mein Hund hat die Katze zum Fressen gern" Beitrag #8
Eine Freigängerkatze wird wohl auch alleine leben dürfen. Einer reinen Hauskatze wird fad werden.

Hier geht es um ein Kitten, dass direkt zum Sozialkrüppel gemacht werden soll. Es ist egal, ob die Katze später Freigänger werden soll oder nicht, denn Katzen sollten die ersten 12 Monate im Haus bleiben. Anfangs sind sie idR ja eh noch nicht kastriert und zum zweiten sind Kitten so unbedarft und unvorsichtig und können manche Gefahren gar nicht richtig einschätzen, weil sie von allem abgelenkt sind. Und dann soll dieses arme Kätzchen etwa 9 Monate allein daheim sitzen, Katzensprache verlernen usw mit dem Argument "Wird ja dann ne Freigängerkatze". Und dass sich die ganzen Freigängerkatzen dann draußen nur prügeln, versteht keiner :cautious:
 
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  • "Mein Hund hat die Katze zum Fressen gern" Beitrag #9
Das natürlich. Eine Katze kann ja auch mehrere Stunden alleine bleiben, ein Hund nunmal nicht so lange. Was macht die Katze, wenn der Besitzer den Hund z.b. in die Arbeit mitnimmt, sie sitzt zu Hause, es ist ihr fad, sie ruiniert die Möbel, räumt den Müllkübel aus - oder Pinkelt ins Bett.

Hatte selber eine Freundin die die einzelhaltung ihres Katers mehr als 8 Jahre durchgehalten hat. Dieses Jahr ist der Kater endlich über die Regenbogenbrücke gelaufen. Er war irgendwie nicht mehr sozialisierbar (sie hat ihn aus dem Tierheim, davor hatte er 3 verschiedene Besitzer, immer wieder das gleiche verhalten - psychisch gestört) - Tierpsychologe, Tierheim, Tierarzt haben erklärt dass er zwar nicht leidet - aber mehr oder weniger in seinem Sozialwesen schwerstbehindert ist. Hat ihr die Wohnung zugepinkelt und zugesch..... und das nicht nur täglich sondern stündlich. War sie länger wie 30 Minuten ausser Haus - hat er zusätzlich die Bude auseinander genommen. Ich hätte das Tier schon vor Jahren erlösen lassen, ich würde so ein Tier keine 3 Tage in meinem Haushalt dulden.

Sie ist nur zu bewundern. Und andererseits, so ein Tier zu erlösen in den letzten Jahren kam Krebs, Nierensteine und Herzschwäche dazu, weil es wirklich hoffnungslos war, hat sie nicht über das Herz gebracht. 8 Jahre war sie zu Hause eingesperrt wegen dieses Tiers, kein Kino, kein Urlaub, keine Sozialkontakte.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • "Mein Hund hat die Katze zum Fressen gern" Beitrag #10
Gut, dass du direkt die Folgen von Einzelhaltung beschreibst.
Genau kann nämlich das Resultat der von dir als durchaus vertretbar eingestuften Einzelhaltung sein.

Das ist nicht witzig.
Und dann landen solche Tiere beim Tierarzt auf dem Tisch, weil Menschen es nicht "dulden", wenn das Tier nicht so funktioniert wie man es gern hätte, wenn man es schon psychisch verkrüppelt hat.
Awesome.
 
  • "Mein Hund hat die Katze zum Fressen gern" Beitrag #11
Und dann landen solche Tiere beim Tierarzt auf dem Tisch, weil Menschen es nicht "dulden", wenn das Tier nicht so funktioniert wie man es gern hätte, wenn man es schon psychisch verkrüppelt hat.

Oder landen im Tierheim. Und dann heißt es ja immer "Im Tierheim sind doch alle gestört!"
Ja, woher kommt das wohl?
 
  • "Mein Hund hat die Katze zum Fressen gern" Beitrag #12
Oder landen im Tierheim. Und dann heißt es ja immer "Im Tierheim sind doch alle gestört!"
Ja, woher kommt das wohl?

Letztendlich ist der Mensch derjenige der das verursacht. Es gibt wirklich sehr selten Tiere - die schwer erkrankt sind und deshalb von anderen ausgestossen werden, nicht akzeptiert werden oder selber beschließen keinen Kontakt zu anderen haben zu wollen.

Für mich stellt sich die Frage dennoch was man tun soll mit so einem "Endprodukt" falsch verstandener Tierliebe. Natürlich wird es immer wieder Individualisten wie meine Freundin (ich glaube sie ist nach diesem Kater geheilt) die helfen wollen und denen so ein Tier unendlich leid tut. Trotzdem ist es eine Geldfrage, sie hatte laufende Kosten für das Tier im 6 stelligen Eurobereich, sie musste jährlich renovieren, den Putz von den Wänden klopfen, dazu kamen Tierarztkosten vom sterilisieren, Bachblüten, beruhigungsmedikamente, Herzunterstützende Medikamente (weil der Kater bei jeder Veränderung hyperventiliert hat und irgendwann apatisch und halb bewusstlos in der Ecke lag) und psychopharmika (ja die wurden dem Tier anfangs auch verpasst, da man hoffte ihn doch noch irgendwie normal zu bekommen). Böden neu, alles aus Plastik und abwaschbar. Besucher bei ihr zu Hause undenkbar, der hat die Leute angepinkelt und ihr danach mindestens 1 Woche lang das was sie noch gehabt hat ruiniert. Ich denke auch dass das auch kein Leben für einen Tierbesitzer ist, bei aller Liebe zu Tieren die ich habe. Und auch fast jeder Tierarzt erklärte, dass das Tier absolut unzumutbar ist.
 
  • "Mein Hund hat die Katze zum Fressen gern" Beitrag #13
Hallo,

Respekt vor deiner Freundin, dass sie dem Kater trotzdem ein Zuhause gegeben hat.

Aber mir geht der Gedanke, ein Tier einschläfern zu lassen, weil es psychisch verkorkst wurde, ganz quer runter.

Das Tier ist ja nicht schuld, sondern ein Opfer der Menschen und dafür soll es dann noch mit dem Leben bezahlen?!

Das Tiere Verantwortung bedeuten muss man sich vor der Anschaffung deutlich bewußt machen.
Es sind Lebewesen mit unterschiedlichen Charakteren und Bedürfnissen.
Ein Kind gibt man ja auch nicht einfach weg, weil es nicht "funktioniert"!

Das schlimme ist halt einfach, dass Tiere immer noch von vielen als "Sache" angesehen werden. Gilt nicht auch Tierquälerei nur als "Sachbeschädigung"?

Als ich mit meiner Maus beim Tierarzt war wegen einer Augenentzündung, riet mir doch tatsächlich ein anderer Tierbesitzer mein Mäuschen fest gegen eine Wand zu werfen und mir eine neue zu holen!

Solchen Menschen sollte Tierhaltung grundsätzlich verboten werden!

Viele Grüße

Puffelchen73
 
  • "Mein Hund hat die Katze zum Fressen gern" Beitrag #14
Hallo,

Respekt vor deiner Freundin, dass sie dem Kater trotzdem ein Zuhause gegeben hat.

Aber mir geht der Gedanke, ein Tier einschläfern zu lassen, weil es psychisch verkorkst wurde, ganz quer runter.

Das Tier ist ja nicht schuld, sondern ein Opfer der Menschen und dafür soll es dann noch mit dem Leben bezahlen?!

Das Tiere Verantwortung bedeuten muss man sich vor der Anschaffung deutlich bewußt machen.
Es sind Lebewesen mit unterschiedlichen Charakteren und Bedürfnissen.
Ein Kind gibt man ja auch nicht einfach weg, weil es nicht "funktioniert"!

Das schlimme ist halt einfach, dass Tiere immer noch von vielen als "Sache" angesehen werden. Gilt nicht auch Tierquälerei nur als "Sachbeschädigung"?

Als ich mit meiner Maus beim Tierarzt war wegen einer Augenentzündung, riet mir doch tatsächlich ein anderer Tierbesitzer mein Mäuschen fest gegen eine Wand zu werfen und mir eine neue zu holen!

Solchen Menschen sollte Tierhaltung grundsätzlich verboten werden!

Viele Grüße

Puffelchen73


Ich denke es kommt auf den Leidensdruck an. Bei den beiden hat es gepasst, der Kater selbst war intolerant und sie an zu Hause gebunden. SIe ist in Frühpension. Ihre Rehamassnahmen bestanden in die Angepinkelten Sachen in die Waschmaschine zu stopfen und alles abzuwischen.

Kann man so ein Leben eines Katers wirklich noch als Leben bezeichnen? Eine Katze die ja sonst reinlich ist, ihre Umgebung sauber hält schläft in und neben seinen eigenen Fäkalien. Auch die Tierärzte stritten sich darum, ob es nicht besser wäre, das Tier von seinem Lebensleiden zu erlösen Ich weiß nicht ob ich das als "Lebenswertes Leben" für so ein Lebewesen bezeichnen könnte. Nun hat sie sich einigen Streunerkatzen angenommen, sie hatte schon einige als ihr Kater mehr oder weniger im Sichtum war, aber als er noch quicklebendig war, no way. Vielleicht kommt wieder eine katze in ihr Haus, ich würde es ihr wirklich wünschen. Aber diesmal eine die auch etwas zurückgibt und nicht nur einfordert.
 
  • "Mein Hund hat die Katze zum Fressen gern" Beitrag #15
Tja, schwierig über "lebenswertes Leben" zu entscheiden.
Ich möchte so eine Entscheidung nicht treffen müssen.
Irgendwie musste ich beim Lesen an das Schlagwort "Depressionen" denken.
Armes Katerchen, hoffentlich ist er jetzt glücklich jenseits der Regenbogenbrücke!
 
  • "Mein Hund hat die Katze zum Fressen gern" Beitrag #16
Ihr behandelnder Tierarzt war der Meinung, dass das Tier behindert war, da auch andere Katzen relativ schnell das weite gesucht haben und ihn grundlos gemobbt haben . Wahrscheinlich unterkühlung inkl. Sauerstoffunterversorung während der Geburt, aber lebensfähig genug um nicht zu sterben. Auf die Anitdepressiva hat der Kater nämlich kaum reagiert.

Ich bin mir sicher, dass er nun dort - woimmer er nun auch sein mag besser aufgehoben ist. Vielleicht auch mit einer wunderschönen Katzendame.
 
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