- Schädel - Hirn - Trauma Hund Beitrag #1
lui1301
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Hallo,
Ich bin neu hier im Forum und kenne mich daher noch nicht wirklich aus, es schien mir aber der richtige Ort zu sein, meine Sorgen mal mit unvoreingenommenen Personen teilen zu können.
Am Samstag (18.01.19), jetzt also ca 2,5 Tage her, wurde meine einjährige 2kg leichte Prager Rattler Hündin AUSVERSEHEN! von unserer großen amerikanischen Bulldogge umgerannt. Normal sind die 2 ein Herz und eine Seele, die große ist so zart zur kleinen, dennoch ist es passiert, sie hat die kleine schlicht weg nicht gesehen.
Ich hab nur noch die kleine Zula am Boden liegen sehen, regungslos mit weit aufgerissenen Augen, starr wie ein Brett, Zunge aus dem Maul gehangen und Blut aus dem Maul gelaufen (da wusste ich noch nicht, dass das Blut davon kam, dass sie sich auf die Zunge gebissen hatte). Auch als ich sie hochhob keine Reaktion, nichtmal ein Blinzeln. Da dachte ich wirklich, sie wäre tot. Oder gelähmt. Ich hatte absolut keine Hoffnung mehr, dass das wieder wird.
So schnell waren wir noch nie bei unserem Tierarzt. Im Auto hatte sie wieder einen minimalen, ganz langsamen Herzschlag, aber immerhin war er wieder spürbar. Und nach den 15 Minuten Fahrt hatte sie auch ein Beinchen bewegt und die Zunge war ein Stück mehr ins Maul zurück gewandert.
Nach zahlreichen Spritzen, einer Infusion und ganz viel Wärme bewegte sich die Maus endlich wieder und nach dem Röntgen konnten Knochenbrüche zum Glück auch an den Wirbeln ausgeschlossen werden. Diagnose Kreislaufschock. Unsere TÄ stabilisierte Ihren Kreislauf und dann ging es nach 2 Stunden weiter in die Klinik, die zum Glück nurnoch 20 Minuten von dort entfernt ist. Im Auto hat sich ihr Zustand auch wieder total verbessert, trotzdem wurde sie auch dort noch einmal untersucht. Der TA gab Entwarnung. Vermutlich ein heftiges Schleudertrauma, Gehirnerschütterung & eben ein Schock.
Das war mit Abstand das schlimmste was ich in den letzten Jahren erlebt habe. Ich dachte wirklich, ich hätte meinen Hund jetzt verloren. Umso größer natürlich die Erleichterung nach der rapiden Besserung. Aber es war so knapp...
Jetzt zu dem, was mir solche Sogen bereitet. Die Maus hat vergessen, was Pfötchen geben ist. Wo ihr Futter steht und wie man Treppen läuft. Auch ist sie noch immer ein wenig unkoordiniert und vorallem beim schnellen Laufen wackelig. TÄ meinte heute, alles wäre super und das kommt alles von allein wieder. Wegen kurzzeitiger Unterversorgung und der Gehirnerschütterung kann es schon sein, dass sie vielleicht ein bisschen was vergessen hat.
Hat vielleicht jemand mal eine ähnliche Erfahrung gemacht? Oder kann mir jemand von ähnlichen Geschichten berichten? Mir wäre damit sehr geholfen, denn ich finde absolut nichts Brauchbares. Es würde mich sehr interessieren, was Ihr darüber denkt und wie andere jetzt handeln würden.
Ihr geht es ansonsten super. Dennoch spiele ich mit dem Gedanken, ein CT machen zu lassen. Nur zur Sicherheit...
Ich würde mich sehr über Antworten freuen! Vielen Dank an alle, die dich die Zeit genommen haben, das alles zu lesen!
Ich bin neu hier im Forum und kenne mich daher noch nicht wirklich aus, es schien mir aber der richtige Ort zu sein, meine Sorgen mal mit unvoreingenommenen Personen teilen zu können.
Am Samstag (18.01.19), jetzt also ca 2,5 Tage her, wurde meine einjährige 2kg leichte Prager Rattler Hündin AUSVERSEHEN! von unserer großen amerikanischen Bulldogge umgerannt. Normal sind die 2 ein Herz und eine Seele, die große ist so zart zur kleinen, dennoch ist es passiert, sie hat die kleine schlicht weg nicht gesehen.
Ich hab nur noch die kleine Zula am Boden liegen sehen, regungslos mit weit aufgerissenen Augen, starr wie ein Brett, Zunge aus dem Maul gehangen und Blut aus dem Maul gelaufen (da wusste ich noch nicht, dass das Blut davon kam, dass sie sich auf die Zunge gebissen hatte). Auch als ich sie hochhob keine Reaktion, nichtmal ein Blinzeln. Da dachte ich wirklich, sie wäre tot. Oder gelähmt. Ich hatte absolut keine Hoffnung mehr, dass das wieder wird.
So schnell waren wir noch nie bei unserem Tierarzt. Im Auto hatte sie wieder einen minimalen, ganz langsamen Herzschlag, aber immerhin war er wieder spürbar. Und nach den 15 Minuten Fahrt hatte sie auch ein Beinchen bewegt und die Zunge war ein Stück mehr ins Maul zurück gewandert.
Nach zahlreichen Spritzen, einer Infusion und ganz viel Wärme bewegte sich die Maus endlich wieder und nach dem Röntgen konnten Knochenbrüche zum Glück auch an den Wirbeln ausgeschlossen werden. Diagnose Kreislaufschock. Unsere TÄ stabilisierte Ihren Kreislauf und dann ging es nach 2 Stunden weiter in die Klinik, die zum Glück nurnoch 20 Minuten von dort entfernt ist. Im Auto hat sich ihr Zustand auch wieder total verbessert, trotzdem wurde sie auch dort noch einmal untersucht. Der TA gab Entwarnung. Vermutlich ein heftiges Schleudertrauma, Gehirnerschütterung & eben ein Schock.
Das war mit Abstand das schlimmste was ich in den letzten Jahren erlebt habe. Ich dachte wirklich, ich hätte meinen Hund jetzt verloren. Umso größer natürlich die Erleichterung nach der rapiden Besserung. Aber es war so knapp...
Jetzt zu dem, was mir solche Sogen bereitet. Die Maus hat vergessen, was Pfötchen geben ist. Wo ihr Futter steht und wie man Treppen läuft. Auch ist sie noch immer ein wenig unkoordiniert und vorallem beim schnellen Laufen wackelig. TÄ meinte heute, alles wäre super und das kommt alles von allein wieder. Wegen kurzzeitiger Unterversorgung und der Gehirnerschütterung kann es schon sein, dass sie vielleicht ein bisschen was vergessen hat.
Hat vielleicht jemand mal eine ähnliche Erfahrung gemacht? Oder kann mir jemand von ähnlichen Geschichten berichten? Mir wäre damit sehr geholfen, denn ich finde absolut nichts Brauchbares. Es würde mich sehr interessieren, was Ihr darüber denkt und wie andere jetzt handeln würden.
Ihr geht es ansonsten super. Dennoch spiele ich mit dem Gedanken, ein CT machen zu lassen. Nur zur Sicherheit...
Ich würde mich sehr über Antworten freuen! Vielen Dank an alle, die dich die Zeit genommen haben, das alles zu lesen!