Vom eigenen Hund gebissen- ist die Erziehung noch zu retten?

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  • Vom eigenen Hund gebissen- ist die Erziehung noch zu retten? Beitrag #21
TrainingDauerKosten
Einzeltraining auf unserem DOGS - Trainingsgelände
Erstgespräch, Gelände90 Min.129,00 €
Folgetermin, Gelände60 Min.89,00 €
Folgetermin, Gelände90 Min129,00 €
5er Bonuskarte60 Min.425,00 €
Einzeltraining bei Ihnen vor Ort (Hausbesuch)
Erstgespräch, Hausbesuch90 Min.149,00 € *
Folgetermin, Hausbesuch60 Min.109,00 € *
Folgetermin, Hausbesuch90 Min149,00 € *
5er Bonuskarte, Hausbesuch60 Min.525,00 €


Hallo , dieses sind die Preise bei Martin Rütter ,
ich denke, nicht jeder kann sich solche Ausgaben leisten , wenn er Probleme mit einem Hund hat.
Auch würde ich prinzipiell lieber daran gehen und selber meinen Hund zu erziehen ,
oder versuchen möglichst überhaupt alle Aufgaben selber zu bewältigen .

Es kann nicht sein und hat auch keinen Sinn , wenn Menschen, die hier ihre Probleme schildern ,
massenhaft mit Vorhaltungen überhäuft werden , besonders wie in diesem Fall ,
wenn die Schreiberin selber weiß , dass er einen Fehler gemacht hat.

Es würde mich freuen, wenn sich SoSchu , hier noch mal melden würde,
doch ich habe die Befürchtung , aber kann auch verstehen,
wenn dieses nicht geschieht , wer möchte schon so viele Vorwürfe bekommen.

Fritz.
 
  • Vom eigenen Hund gebissen- ist die Erziehung noch zu retten? Beitrag #22
Es mag nicht jeder den lieben Martin, ich zb nicht nachdem er anfängt mit Wasserspritzen und co zu arbeiten.
Du kannst Prominentenpreise nicht mit andrren gleichsetzen!
 
  • Vom eigenen Hund gebissen- ist die Erziehung noch zu retten? Beitrag #23
Du wirst lachen, aber ich habe vor 11 Jahren genauso gesprochen wie du.
Da war ich allerdings 15 und hatte einen angst agressiven Familienhund-3 mal darfste raten warum ;)

Ich lass es einfach nicht so stehen nachdem was ich lernen durfte- und bei dem Gedankengang kribbelt es wieder und es mir mir sehr warm.
Aber das verstehst du nicht und die Te (auch noch) nicht.
Also lassen wirs ;)

Es ist so SCHADE, seinen Hund als etwas falsches darzustellen..dabei wollen sie doch nur verstanden werden.
Ja wir lassen es echt sein ich habe eine Andere Meinung ^^ und ja 👍🏻 Bin 21 und weiß auch schon etwas aus meiner eigenen Erfahrung noch ein schönen Tag 😌
 
  • Vom eigenen Hund gebissen- ist die Erziehung noch zu retten? Beitrag #24
Ja wir lassen es echt sein ich habe eine Andere Meinung ^^ und ja 👍🏻 Bin 21 und weiß auch schon etwas aus meiner eigenen Erfahrung noch ein schönen Tag 😌

Das wünsche dir, aber vorallem deinem Hund auch! :)
 
  • Vom eigenen Hund gebissen- ist die Erziehung noch zu retten? Beitrag #25
Hier geht es nicht darum, dass der Hund mal an der Leine zieht oder der Abruf nicht sitzt. Das kann man mit ein paar Tipps aus Foren und Büchern oft selbst in den Griff kriegen.

Hier geht's darum, dass ein Hund zweimal ernsthaft gebissen hat - und das, weil falsche (veraltete) Erziehungsmethoden angewendet wurden. Es ist eben fraglich, wie das Verständnis von Hunden für den TE (und Vater) ist - ob dort nachgebessert werden muss.
Es stellt sich z.B. die Frage, ob der Hund öfter auf den Rücken gedreht wird, ob er öfter angeschrien wird, ob er öfter schnappt, knurrt, beißt etc. pp.
Das sind tausend Fragen, die man nur schwer textlich beantworten kann. Hier geht es nicht um ein konkretes Problem, sondern um das komplette Zusammenleben von diesem Hund und seinen Menschen. Das KANN ein Forum nicht beurteilen.

Auch würde ich prinzipiell lieber daran gehen und selber meinen Hund zu erziehen ,
oder versuchen möglichst überhaupt alle Aufgaben selber zu bewältigen .
Es wird dich überraschen, aber ein Trainer arbeitet nicht mit dem Hund. Er arbeitet am Menschen und befähigt ihn, seinen Hund zu erziehen. Ergo - auch mit Trainer wirst du das Problem selbst lösen und deinen Hund selbst erziehen müssen. Nur eben unter Anleitung, mit Tipps und Tricks - direkt vor Ort und in Echtzeit.
 
  • Vom eigenen Hund gebissen- ist die Erziehung noch zu retten? Beitrag #26
Der Hund ist respektlos und dominant- schon klar.
Da frag ich mich grade wos mir mehr hoch kommt, beim Eingangspost oder jetzt !?-.-

Wie schon geschrieben wurde: Trainer, der positiv arbeitet und ganz, ganz, ganz viel Vertrauensarbeit.
Dein Hund ist nicht dominant (wozu ein Hund nur dominant REAGIEREN kann), sondern hatte panische Angst... uns wurde sowas leider mal beigebracht...ist schon 12Jahre, aber wohl noch im Umlauf..schrecklich..

Anfolge deiner Äußerungen, lässt sich stark darauf schließen, dass du dich nicht besonders gut auskennt, und wahrscheinlich allgemein ein Passiver mensch bist,wenn du die Rangordnung und Dominanz hier abstreitest, schau dir mal bitte die Vorfahren des Hundes an und deren Verhaltensweise, kleiner tipp auf Youtube gibts einige schöne Dokumentationen, wo du dich etwas informieren kannst :)

Grüße
F1NAL
 
  • Vom eigenen Hund gebissen- ist die Erziehung noch zu retten? Beitrag #27
Anfolge deiner Äußerungen, lässt sich stark darauf schließen, dass du dich nicht besonders gut auskennt, und wahrscheinlich allgemein ein Passiver mensch bist,wenn du die Rangordnung und Dominanz hier abstreitest, schau dir mal bitte die Vorfahren des Hundes an und deren Verhaltensweise, kleiner tipp auf Youtube gibts einige schöne Dokumentationen, wo du dich etwas informieren kannst :)

Grüße
F1NAL

Je nachdem um was für eine Situation es dich handelt, reagiere ich ;)

Ich möchte mir keine Dokus darüber anschauen, meine naive Erfahrung reicht mir, danke trotzdem für die hilfreiche Antwort! :)
 
  • Vom eigenen Hund gebissen- ist die Erziehung noch zu retten? Beitrag #28
Ganz einfach gesagt: er kann als Dolmetscher dienen, Vertrauensübungen zeigen, an Baustellen arbeiten die wir hier NICHT sehen können.


Ein Hundepsychologe kann kein Menschenpsychologe sein. Was soll er tun, den Hund positiv bestärken, ihne beruhigen damit er noch mehr aushält. Was soll so ein Tier tun - dass von dessen Besitzer abhängig ist.

Nochmals, wenn sich zwei Menschen nicht im Griff haben - kann der Hund nichts dafür (hier gab es eine Streiterei, in deren Folge ein Rottweilre einen Mensch gebissen hat. Voila, der Hund war unschuldig - nicht mal "Maulkorbpflicht" wurde verhängt, weil der Hund nur das Produkt ist, das wir heranzüchten.

Ein Hund kann beschwichtigen, ein Hund kann ignorieren, ein Hund kann akzeptieren. Ein Hund kann sich einschmeicheln, er kann weichen . All diese Konsequenzen hätten aber null auswirkungen auf die zwei Raufpolde, denn sie wopllten sich letztendlich abreagieren.
 
  • Vom eigenen Hund gebissen- ist die Erziehung noch zu retten? Beitrag #29
Ein Hundepsychologe kann kein Menschenpsychologe sein. Was soll er tun, den Hund positiv bestärken, ihne beruhigen damit er noch mehr aushält. Was soll so ein Tier tun - dass von dessen Besitzer abhängig ist.

Nochmals, wenn sich zwei Menschen nicht im Griff haben - kann der Hund nichts dafür (hier gab es eine Streiterei, in deren Folge ein Rottweilre einen Mensch gebissen hat. Voila, der Hund war unschuldig - nicht mal "Maulkorbpflicht" wurde verhängt, weil der Hund nur das Produkt ist, das wir heranzüchten.

Ein Hund kann beschwichtigen, ein Hund kann ignorieren, ein Hund kann akzeptieren. Ein Hund kann sich einschmeicheln, er kann weichen . All diese Konsequenzen hätten aber null auswirkungen auf die zwei Raufpolde, denn sie wopllten sich letztendlich abreagieren.

Ich hätte nie gedacht, dass ich so etwas mal sage aber ich muss Schweinemama zustimmen. 😂 Hier hat der Mensch gehörig versagt und solange die zwei Verursacher sich nicht ändern, wird das auch nichts mit einem Hundetrainer.


Allgemein hoffe ich, dass dieser Dominanzscheiß irgendwann mal ausstirbt. Dominanz ist keine Charaktereigenschaft sondern eine Verhaltensweise. Ein Hund ist nicht per se dominant, er kann nur dominant reagieren. Und das kann er nur wenn sein Gegenüber devot reagiert, wenn er ebenfalls dominant reagiert -joah, meistens nennt man das dann Keilerei. 😅 Aber es klingt natürlich besser wenn man sagt, "Ja, mein Hund ist ganz doll dominant aber ICH komme als Einziger mit ihm klar." 😒

Zum Rudelführergedöns, ich bin kein Hund oder Wolf, ich lebe nicht in einem Rudel also gibt es auch keine Hierachie, die ich mit Gewalt durchsetzen muss. Ja, mein Hund muss hören, aber das macht er weil es sich für ihn lohnt und weil er sich auf mich verlassen kann. Ein guter "Anführer" -absichtlich in "" gesetzt - muss nicht jeden Anderen verprügeln oder mit "EY, was willst du, Alter?" rum laufen. Ein souveräner Anführer beweist sich jeden Tag, 24 Stunden und zwar durch Zuverlässigkeit, Verlässlichkeit, Vertrauen, Respekt und Konsequenz.

Ich bin wahrlich kein Wattebauschwerfer, ich bin aber auch kein Verfechter der Dominanzschiene oder gar der Weltherrschaftsschiene. Mein Hund darf vor mir aus der Tür, darf beim Gassi vor mir laufen - ich habe den Köter lieber vor mir, da seh ich wenigstens was er für scheiß baut😂 - er darf aufs Sofa, er darf ins Bett, er kriegt vor uns zu Essen und dennoch hört mein Hund und macht keinerlei Probleme. Ich kann ihm den vollen Napf wegnehmen wenn ich es wollte. Ich kann ihn überall anfassen und untersuchen, selbst als die schmerzhafte Zehensache war, hat er nur leidend geguckt aber nichts gemacht, nicht mal die Pfote weg gezogen. Das nennt man Vertrauen. Es tat ihm weh aber er hat mir vertraut, dass ich ihm nicht ohne Grund Schmerzen bereite. Nahc der Dominanzschiene müsste mein Hund also längst die Weltherrschaft anstreben. 😂
 
  • Vom eigenen Hund gebissen- ist die Erziehung noch zu retten? Beitrag #30
Ich bin auch ein sehr impulsiver Mensch, habe meinne Hund garantiert auch schon grundlos angeschrien aber so weit, dass er mich beißen musste weil er sich nicht anders zu helfen wusste, habe ich ihn nie gebracht und werde ich hoffentlich auch nie. 😥

Euer Hund hat da nicht mehr nur Angst gehabt sondern Panik, Todesangst. Ihr beugt euch über ihn, schreit ihn an und greift zu völlig veralteten Erziehungsmethoden, und das für einen Fehler, den IHR begangen habt. Was soll er da noch groß machen? Er hat beschwichtigt, geknurrt und ihr habt ihn ignoriert, also hat er zum letzten Mittel gegriffen.

Das hat im übrigen nichts mit Erziehung zu tun. Wenn ich Fleisch in erreichbare Höhe stelle und dann weg gehe, würde ich garantieren, dass 90% aller Hunde da ran gehen. Hier würden sich Hund und Katzen darum prügeln. 😅 Ihn im Nachhinein dafür zu bestrafen, ist sinnlos, der hat keine Ahnung warum ihr so reagiert habt. Der weiß nur, ihr habt ihn mit dem Tode bedroht.

Sucht euch einen guten Trainer, der euch den richtigen Umgang mit dem Hund zeigen kann. Kein Dominanzscheiß, kein Rudelführergedöns, sondern eine gute Beziehung, die auf Respekt und Vertrauen beruht.

Wenn du oder dein Vater nicht in der Lage seit, euch zusammen zu reißen und jedes Mal so ausflippt, wäre eine Abgabe wirklich das Beste. Das nächste Mal, wenn ihr in so einer Lage seit, nehmt eine Zeitungsrolle, jeder eine und dann verprügelt euch bitte gegenseitig bevor ihr wieder den Hund für EURE Fehler bestraft.

Vielen Dank für ihre Hilfe. Ich
Guten Tag erstmal!
Ich bin so ratlos. Heute mittag wollte ich mir 2 Steaks aufwärmen zum essen, habe sie auf einen niedrigen Tisch gestellt, bin kurz weg um mit meiner Mutter zu reden- bis mein Vater mich verärgert rief. Mein Hund hatte BEIDE Steaks gefressen!
Leider bin ich ein sehr wütender Mensch, also hab ich meinen Hund angeschrien. Ich weiß, dass das unglaublich idiotisch ist. Als ich ihn dann auf den Rücken drehen wollte um ihm Dominanz zu zeigen, biss er zu. Mir ist klar, dass dies meine Schuld war, Angst zu schüren um dann in einer schnellen Bewegung in seine Richtung zu greifen.
Das war leider noch nicht alles. Ich fragte meine Mutter nach Desinfiktionsmittel für den Biss, was mein Vater mithörte. Der ist leider nicht so "nett" wie ich- er ging zu meinem Hund und fing an ihn aufs übelste anzuschreien. Er bewegte den Tisch unter dem mein Hund lag in einer Bewegung zur Seite und drehte meinen Hund auf dem Rücken während er schrie.
Als mein Hund als Reaktion knurrte, war mein Vater schon sehr aggressiv und schrie ihn direkt an, wodurch er sich eine extrem blutende Handbisswunde zuzog, was zu erwarten war.
Wir haben unseren Hund von Anfang an vermenschlicht, wodurch er leider gar keine Erziehung hat außer Kommandos wie "Sitz!" und "Pfote!"
Jetzt bin ich am Ende. Ich möchte sowas nie wieder sehen, mein Hund tut mir immernoch leid... Ich weiß nicht was ich tun soll, außer mit meinem Vater zu reden und zu hoffen, dass er seine Aggressionen unter Kontrolle bekommt. Sollen wir ihn vielleicht abgeben? Ins Tierheim bringen? Wir lieben ihn über alles und ich muss nur bei dem Gedanken weinen aber...das wäre vielleicht das Beste für ihn.

Wegen dem Biss sind wir übrigens sehr besorgt, da weder ich noch mein Vater eine Tetanus Impfung im letzteren Zeitraum hatten. Wir haben sie ordentlich desinfiziert und verbunden aber das ist wohlmöglich nicht genug.

Ich weiß ja nicht ob ich hier überhaupt richtig bin, in einem Forum... Ich bin hier aus Not und Schuldgefühlen herkommen, ich hoffe einfach auf einen guten Rat.
Hallo,


Hallo,
dass Ihr hier mit einem verkehrtem Verhalten auf den Hund reagiert habt,
ist nun , denke ich , ausreichend beschrieben worden.

Nach meiner Meinung , ist es nicht zu akzeptieren , wenn ein Hund seine Halter beißt ,
so ein Verhalten darf ein Hund nicht zeigen und als Lösung seiner Probleme anwenden.

Natürlich , es gibt Hundetrainer , die gerne engagiert werden möchten und Euch vielleicht zeigen können,
welche Maßnahmen jetzt angebracht währen, doch Einzelunterricht, ist recht teuer .

Aber vielleicht können wir Dir hier im Forum auch Vorschläge machen , was jetzt zu machen ist,
oder welches Training mit dem Hund nun notwendig wäre.

Um die Situation besser beurteilen zu können, möchte ich gerne wissen ,
um was für einen Hund handelt es sich ?
Welcher Rasse gehört er an, wie alter ist er, usw. ?
Welchen Tagesablauf hat der Hund ?
Hast Du jetzt Angst vor Deinem Hund ?
Welche Möglichkeiten gibt es bei Euch, in Hundeschulen , oder Vereinen zu trainieren ?
Wie viel Zeit würdest Du für ein Training aufbringen können ?

Fritz.

Ich denke nicht, dass unser Hund trainiert werden muss, da er ja nicht bissig ist bzw aggressiv sondern wirklich Todesangst hatte dank uns.
Er ist ein Jack Russel Terrier Mischling, mittlerweile 5 Jahre alt. Wir gehen morgens, mittags und abends jeweils mindestens 20 Minuten mit ihm nach draußen.
Nein, ich habe jetzt keine Angst vor ihm, eher im Gegenteil, dass er mir jetzt sehr leid tut. Sogar ich bin davon traumatisiert, ich kann mir nicht einmal vorstellen wie sich mein Hund fühlt... Jedenfalls habe ich eher Angst vor meinem Vater als vor meinem Hund, da ich weiß, dass mein Hund sich nur gewehrt bzw nur verteidigt hat. Ich will nichts schön reden, da hieran auch nichts schön ist, wir sind Tierquäuler. Aber ich möchte das ändern und mein Vertrauen zwischen uns und unserem Hund aufbauen.
Wegen einer Hundeschule, gibt es hier in der Nähe eine hundetrainerin, leider haben wir finanzielle Probleme zurzeit. Ich habe meinen Vater schon drauf angesprochen aber der denkt leider wir schaffen das ohne einen. Jetzt habe ich meine Familie aufgefordert bestimmte Regeln einzuführen,wie ZB kein anschreien mehr. Für das Training hätte ich zwar schon Zeit aber da ich gerade mein Abitur mache, muss ich viel für die Schule machen. Aber ich denke, dass ich um Milos Wohl Zeit schaffen könnte.
 
  • Vom eigenen Hund gebissen- ist die Erziehung noch zu retten? Beitrag #31
TrainingDauerKosten
Einzeltraining auf unserem DOGS - Trainingsgelände
Erstgespräch, Gelände90 Min.129,00 €
Folgetermin, Gelände60 Min.89,00 €
Folgetermin, Gelände90 Min129,00 €
5er Bonuskarte60 Min.425,00 €
Einzeltraining bei Ihnen vor Ort (Hausbesuch)
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Folgetermin, Hausbesuch60 Min.109,00 € *
Folgetermin, Hausbesuch90 Min149,00 € *
5er Bonuskarte, Hausbesuch60 Min.525,00 €


Hallo , dieses sind die Preise bei Martin Rütter ,
ich denke, nicht jeder kann sich solche Ausgaben leisten , wenn er Probleme mit einem Hund hat.
Auch würde ich prinzipiell lieber daran gehen und selber meinen Hund zu erziehen ,
oder versuchen möglichst überhaupt alle Aufgaben selber zu bewältigen .

Es kann nicht sein und hat auch keinen Sinn , wenn Menschen, die hier ihre Probleme schildern ,
massenhaft mit Vorhaltungen überhäuft werden , besonders wie in diesem Fall ,
wenn die Schreiberin selber weiß , dass er einen Fehler gemacht hat.

Es würde mich freuen, wenn sich SoSchu , hier noch mal melden würde,
doch ich habe die Befürchtung , aber kann auch verstehen,
wenn dieses nicht geschieht , wer möchte schon so viele Vorwürfe bekommen.

Fritz.
Hallo, bisher hab ich nicht wirklich geantwortet da ich tatsächlich einfach nur nicht wusste wie das geht, dies war mein erster beitrag hier.
Ich war zwar schon sehr überfordert, vor allem wegen meinen Schuldgefühlen. Aber ich finde auch viele Beiträge lagen schon ganz richtig, dass wir einfach überaus schlechte "Erziehungsmethoden" benutzen. Ich finde es aber sehr rücksichtsvoll von ihnen sich Sorgen zu machen :) Vielen dank
 
  • Vom eigenen Hund gebissen- ist die Erziehung noch zu retten? Beitrag #32
Wenn wir alle keine Helfer mehr brauchen....

Kehren wir doch wieder zurück in die Steinzeit.
Was erlauben wir uns eigentlich, in Häusern zu wohnen?
Hät

Ah
Ein Hundepsychologe kann kein Menschenpsychologe sein. Was soll er tun, den Hund positiv bestärken, ihne beruhigen damit er noch mehr aushält. Was soll so ein Tier tun - dass von dessen Besitzer abhängig ist.

Nochmals, wenn sich zwei Menschen nicht im Griff haben - kann der Hund nichts dafür (hier gab es eine Streiterei, in deren Folge ein Rottweilre einen Mensch gebissen hat. Voila, der Hund war unschuldig - nicht mal "Maulkorbpflicht" wurde verhängt, weil der Hund nur das Produkt ist, das wir heranzüchten.

Ein Hund kann beschwichtigen, ein Hund kann ignorieren, ein Hund kann akzeptieren. Ein Hund kann sich einschmeicheln, er kann weichen . All diese Konsequenzen hätten aber null auswirkungen auf die zwei Raufpolde, denn sie wopllten sich letztendlich abreagieren.

Ich muss mich korrigieren, da stimme ich dir zu.
...
 
  • Vom eigenen Hund gebissen- ist die Erziehung noch zu retten? Beitrag #33
Der obere Teil sollte an anderer Stelle, nämlich, dass man überall mal Hilfe braucht und nicht alles alleine kann.
Angefangen bei den Häusermn in denen wir wohnen... :D
Hab meinen Beitrag nur abgebrochen, besser wars XD

Aber eine Verhaltenstherapie wäre hier tatsächlich angebrachter.
 
  • Vom eigenen Hund gebissen- ist die Erziehung noch zu retten? Beitrag #34
SoSchu, du hast ja selbst von Anfang an eingesehen, dass Ihr falsch gehandelt habt und das ist schon der erste große und wichtige Schritt. Ich kann auch vollkommen verstehen, dass du hier nach Ratschlägen fragst, denn professionelle Hilfe kann sich nicht jeder leisten.

Dein Hund muss Vertrauen zu euch haber. Das müsst ihr wieder aufbauen. Mach vor allem Deinem Vater klar, dass er mit Gewalt bei Tieren nicht weit kommt. Ein verängstigter Hund ist unberechenbar. Übt positive Verstärkung, der Hund lernt viel eher, wenn er weiß, dass er für bestimmte Handlungen oder Nicht-Handlungen mit Lob und/Leckerlis belohnt wird. Übt das kategorische NEIN. Ein Hund will seinem Frauchen gefallen, strenger Ton und strenger Blick mit anschließendem Ignorieren ist schon Strafe genug. Oder mit Lob, wenn das NEIN gewirkt hat.

Ich habe 2 Riesenhunde. Nein, sie sind nicht sonderlich trainiert, beim Abruf hapert es und wenn ich Ihnen den Rücken zudrehe, kann es sein, dass sie mir den Esstisch leer räumen oder Möbel anknabbern. In der Hinsicht bin ich kein so gutes Beispiel. Aber angeknurrt oder bedroht wurde ich nie, selbst wenn ich Kaninchenteile eigenhändig aus sabbernden Lefzen ziehe. Das wäre lebensgefährliches, denn ein verunsicherter ängstlicher Mastin könnte ohne Umschweife mit einem Biss einen Arm abbeissen.

Vermenschlichen finde ich auch nicht sonderlich gut, ein Hund muss ein Hund bleiben. Meine Meinung. Aber das hat nichts damit zu tun, dass er nicht auch bestimmte Regeln des Zusammenlebens lernt.
 
  • Vom eigenen Hund gebissen- ist die Erziehung noch zu retten? Beitrag #35
In Spanien ist übrigens dieses “Dominanz durch Unterwerfung interdrücken Gedöns” noch überall up to date. Krieg ich immer und überall unter die Nase gerieben. @Du musst deinen Hund auf den Boden drúcken und zeigen, wer der Rudelführer ist” ....... da kommste hier nicht gegen an. Als Beispiel würd immer angeführt. “Man muss nur sehen, wie eine Hündin ihre Welpen maßregelt” - ska Beispiel, wie man Hunde erzieht
 
  • Vom eigenen Hund gebissen- ist die Erziehung noch zu retten? Beitrag #36
Was mich ein bisschen beunruhigt ist, dass ich nicht sicher bin wie ich meinem Hund bestimmtes verhalten als schlecht vermitteln soll- normalerweise habe ich ihn entweder danach böse angeguckt und ignoriert für 20 min oder wenn ich echt gestresst war, hab ich ihn leider auch angeschrien (ich habe meinen Hund noch nie geschlagen, das mit dem auf den Rücken drehen leider schon, da ich nicht wusste wie falsch das überhaupt ist- wird nicht mehr passieren)
Wie macht ihr das bei euren Hunden?
 
  • Vom eigenen Hund gebissen- ist die Erziehung noch zu retten? Beitrag #37
In welcher Situation genau? Es kommt immer darauf an was der Hund an Fehlverhalten zeigt und wie "wichtig" es dir ist.

20 Minuten sind im übrigen zu lang, das kapiert der Hund nicht. Der weiß schon nach 10 Minuten nicht mehr warum du böse auf ihn bist. Manche Hunde - so wie meiner - wissen das teilweise nach noch kürzerer Zeit nicht mehr. 😂

Einen Schrei gibt es hier auch, wenn es notwendig ist. Aber wir haben ein sauber aufgebautes "Nein" als absolutes Verbot und ein "Äh" für, was auch immer du gerade vor hast, es ist doof. 😅
 
  • Vom eigenen Hund gebissen- ist die Erziehung noch zu retten? Beitrag #38
Es kommt drauf an auf was der Hund reflektiert, mitunter reicht schon die Körperhaltung des Menschen und der Hund weiss, dass der Hundebesitzer das nicht will. Die Hunde haben feine signale, man spürt durchaus wenn man mal mit etwas mehr nachdruck erklären muss. Wie z.b. Sperren eines Rüden - der beim vorbeigehen - andere anstänkern möchte, da darf man durchaus auch mal mit dem Fuss sperren und somit erklären dass das nicht gewünscht ist. geht der Hund normal vorbei - wird er gelobt.

Aber nochmals - du sattelst das Tier von der Falschen Seite auf. Das Vertrauen ist das um und auf- wenn du nun deinen Hund frei laufen lässt und er ist 30 Meter entfernt und beginnt eine Rauferei mit einem anderen Rüden, glaubst du er kommt freiwillig zurück - wenn er weiss dass du ihn klopst - noch schlimmer ist das ignorieren - was soll der Hund tun und wohin mit seinen gefühlen ? Bei mir reicht meine Körperhaltung, ich brauch da nicht mal viel sagen, manchmal rutscht mir ein "das tut man nicht" oder ein kurzes "nein" raus - diese Wörter treffen ihn so, dass er mit gesenkten Kopf neben mir hertrottelt. Es ist ein vertrauen - mein Hund darf jederzeit zu mir kommen, auch wenn er unsicher ist. Ich erlaube ihm das und das ist auch für mich wünschenswert. Einen Hund auf den Rücken legen funktioniert nicht - ich könnte das bei meinem Labrador gar nicht - der ist zwei und kann sich winden wie eine 7 köpfige Schlange, haben wir es gemütlich und ruhig - bietet er mir das sofort und immerwährend an - er legt sich auf den Rücken - er möchte das - er vertraut mir vollends, die Kinder steigen drüber, halten mal die Pfoten - ich steige drüber - streichel seinen Bauch - es ist unsere belohnung dass er nicht aufsteht und ihm das alles so egal ist. Aber das heisst auch - dass ich ihn nicht auf den Rücken drehe - weil ich das Gewicht sicherlich nicht stemme und bei meinem Zappelphillip sicherlich mich mehr verletzt werde, als ihn das auf den Rückendrehen schmerzen würde.

Terrier gelten als Draufgänger, die sind möglicherweise nicht so feinfühlig, dass sie auf die Körperhaltung reagieren (habe aber auch eine sehr erziehungsleichte Hunderasse - der will gefallen ganz ganz unbedingt) . Aber man müsste es austesten. Du hast das Erziehungsthema von hinten aufgerollt, mit Ignoration und anschreien. Du musst erst mal schauen auf was der Hund reagiert und wie er drauf reagiert. Du kannst ihn ruhig tadeln, aber eben wie bei Kindern 5x mehr loben - wie tadeln. Sonst geht das richtung negativspirale und dein Hund tut nur noch das - was dir nicht gefällt - denn die Aufmerksamkeit kriegt er dann nämlich eher, als wenn er etwas "gut" macht. Beispiel wäre die Hunde die im Freilauf wegrennen und die Besitzer laufen hinterher... Ist ja eine coole Sache und die Aufmerksamkeit ist am Hund. Blöderweise habe ich noch keinen Hundehalter erlebt, der seinen Hund auch eingeholt hätte.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Vom eigenen Hund gebissen- ist die Erziehung noch zu retten? Beitrag #39
In welcher Situation genau? Es kommt immer darauf an was der Hund an Fehlverhalten zeigt und wie "wichtig" es dir ist.

20 Minuten sind im übrigen zu lang, das kapiert der Hund nicht. Der weiß schon nach 10 Minuten nicht mehr warum du böse auf ihn bist. Manche Hunde - so wie meiner - wissen das teilweise nach noch kürzerer Zeit nicht mehr. 😂

Einen Schrei gibt es hier auch, wenn es notwendig ist. Aber wir haben ein sauber aufgebautes "Nein" als absolutes Verbot und ein "Äh" für, was auch immer du gerade vor hast, es ist doof. 😅
Wir haben Großteils auch ein "Nein" aber das wird leider unnötig oft benutzt, wodurch Milo (mein Hund) vermutlich sehr verwirrt ist aber das weiß ich nicht wirklich, schließlich scheint es so gut wie immer zu funktionieren :)
 
  • Vom eigenen Hund gebissen- ist die Erziehung noch zu retten? Beitrag #40
Was soll er denn "nein" "Nicht" machen. Das kann ein Hundetrainer oder ein Hundekurse (gibts im übrigen auch online für die Grundbedürfnisse auf youtube) in die Wege leiten. Aber voerst würde ich erst einmal am Verhalten von euch beiden etwas drehen. Das geht nicht - das geht wirklich nicht. Ihr habt den Hund durch eure Agression schwerstens psychisch verletzt. Da ist nichts mit "nimm mal ein Hundekeks und wir sind wieder gut". Euer verhalten muss sich verändern, ihr müsst positiver werden, und vor allem - solltet ihr eure Agressionen soweit in Griff bekommen dass ihr sie gezielt irgendwo einsetzen könnt. Kaufts euch einen Boxsack, eine Springschnur - oder schnappt euch ein Fahrrad. Und vor allem einen psychologen (der ist bis 18 zumindest in Österreich Kostenlos, sonst gibt es Dienste - für wenig Geld von der Kirche, von Vereinen - das kostet wirklich nicht die Welt und euch wird geholfen ).

Und dann könnt ihr mit euren Verhalten euren Hund erziehen. Und zwar nicht nach einem Buch anno dazumal "ich bin Rudelführer" - sondern auf Augenhöhe Euer Hund ist weder "dominant" noch eine Bestie. er Hat sich verteidigt, da würde in eurem Fall auch jeder noch so kleiner chi getan haben. Ein Hund ist ein Partner fürs Leben, er kann spass machen - er kann freude Bringen und er kann sich auch freuen wenn ihr nach Hause kommt. Er kann bei Fuss gehen (weil er bei dir sein will), er kann zurückkommen (weil er zu dir will), er kann euch die Schuhe bringen (weil er euch glücklich machen will, und süchtig ist nach eurem Lob) ihr seid wichtige Personen im Hundeleben. Aber das müsst ihr euch erst einmal verdienen und erarbeiten.
 
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