- Vom eigenen Hund gebissen- ist die Erziehung noch zu retten? Beitrag #61
Nienor
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Lies mal richtig. Der Vorschlag ist, den Hund nicht mehr in derartige Extremsituationen zu bringen. Es ist nicht nötig, einen Hund in Todesangst zu versetzen. Warum auch?doch niemand macht einen Vorschlag , wie es anders, besser oder richtig gehen kann .
Im Übrigen würde dein Tipp, den Hund in solchen Situationen zu trainieren, nicht viel bringen, weil Hunde in solchen Situationen ganz schlecht lernen können. Das Hirn ist mit ganz anderen Sachen beschäftigt. Du kannst den Hund nur - wie hier auch schon beschrieben wurde - traumatisieren und in eine erlernte Hilflosigkeit bringen. Das kann nicht das Ziel einer Hundeerziehung sein. Oder warum genau sollte man einem Hund den letzten Funken Lebenswillen abtrainieren wollen?
Da hier nur von diesen Extremsituationen berichtet wurde und nicht, dass der Hund auch in anderen Situationen beisst, besteht aus der Ferne betrachtet (!) gar keine Bedarf daran, mit ihm irgendein Anti-Beiss-Training zu machen. Nicht mehr so sehr bedrängen und gut.
Mehr Informationen (ausser die mangelnde Impulskontrolle und fehlendes Wissen der Haltenden) zu Problemen mit dem Hund haben wir gar nicht. Wie sollen wir da konkrete Tipps geben?
Einfach mal pauschal Hundeerziehungsratgeben vorbeten?
Streit ums Futter - aber nur von Seiten der Menschen. Der Hund hat schon lang vergessen, dass er die Steaks gefressen hat, als er dermassen brutal zusammengestaucht wurde. Für ihn aus heiterem Himmel.Was soll man machen , wenn ,wie in diesem Fall , bei dem Terrier , der Streit durch Futter ausgelöst wurde
Der Hund hat nicht gebissen, um die Steaks zu verteidigen! Er konnte sich auch gar nicht zurückziehen, weil er gepackt und auf den Rücken gezwängt wurde, gleichzeitig massiv angeschrieen - und die Aggression in seinen Haltenden hat er auch deutlich gespürt ..