Schwierig ist es einen Hund zu finden - der mehr oder weniger die Ausbildung auch schafft. Schaffen nicht alle, auch in der Ausbildung wird noch gross ausgesiebt - etwa 50-70% der Hunde die in die Ausbildung gehen- schliessen die nicht positiv ab. Es kommt halt drauf an - in welchem Level du mit und am Hund arbeiten willst. Von Tiergestützter Pädagogik (dem berühmten Kaninchen im Kindergarten das gestreichelt und gekuschelt wird Raupen einsammeln damit es Schmetterlinge im Klassenzimmer gibt), und einem "unschlagbaren" Hunde-Mensch gespann in der Therapeutischen Ausbildung mit Hunden - das sind zwei total unterschiedliche Richtungen die du einschlagen möchtest.
Gerade im Kinderbereich musst du deine Nische finden, eine Schule die so einen Hund erlaubt und b. auch die Kinder haben die das auch nötig haben. Von Hundeängstlichen, ALlergietechnischen und Angsttechnischen Sachen reden wir da noch gar nicht.
Habe selber eine Hundebekannte die z.b. Rollstuhlfahrerhunde ausbildet, Insulin-Hunde, Hunde die reine Assistenzhunde sind. Lässt du die Hunde extern ausbilden - kostet das einen kleinen Familienwagen (dafür hast du aber auch dann genau den Hund der in deinem Bereich arbeiten kann und wird - der weder überforderung zeigt oder mitten in der Ausbildung abbrechen muss, weil er dann doch weniger geeignet ist wie aus dem Eignungstest), bildest du dich mit dem Hund gemeinsam aus, wird es durchaus günstiger - aber natürlich auch Zeitintensiver, du hast dich aber auf einen Hund festgelegt und kannst nicht mehr so schnell "tauschen".
Habe mich ja auch mit dem Thema befasst, habe ja einen "Halben" Therapiehund (also er wäre hochgradig geeignet, liebt die Interaktion - kann stundenlange als Kopfkissen dienen wenn ihm laut vorgelesen wird - er summt dann sogar wenn das Buch zugeklappt wird - es ist so relaxend, wobei er "persönlich" nicht für behinderte Menschen geeignet ist (da guckt er viel -schlürfender Gang . komische Gangbilder (schreien, quietschen oder sprachbehinderung ist ihm schnuppe) - ist ihm etwas zu spooky - kann natürlich abtrainiert werden - dauert aber , sondern eher Menschen die er mobilisieren möchte, sondern eher Kinder, Krebs, Palliativ. Er hat die Gabe in die Menschen hineinzuschauen und geht auch zu denen hin, die Hilfe benötigen gerade jetzt). Habe schon einige Leute interviewt, die aber auch sagen, als "Arbeitshund" ist er super, aber die Arbeit selbst ist extrem anstrengend, und was so ein Hund_Menschen Gespann "Mit nach Hause nimmt", wenn er auf der Krebsstation war, auf der Palliativ, (Kinderpalliativ), Behinderte und Schwerstbehinderte etc. das ist dann eine ganz andere Hausnummer. Und in der Ausbildung wirst du aber in solche "Abteilungen" auch reingeschickt. Das ist das "Problem" wo ich sage, dass ich befürchte dass, selbst wenn der Hund dazu geeignet ist, ich das mental nicht wirklch "durchdrücke" ohne mitleiden zu müssen. Und die Prüfung ist dann auch nicht das Ende, der Level muss dann auch gehalten werden (dh. du hast dann nicht einen Hund, den du die nächsten 16 Jahre in die Schule schleppst und gut ist es, diese Prüfung wird alle 2-3 Jahre wiederholt, alleine Versicherungstechnisch, dass es einen Volksschul-Assistenz hund gibt in der Ausbildung, dass gibt es leider nicht. Sondern die Ausbildung umfasst alle Sparten und du kannst auch in all diesen Sparten je nach Neigung arbeiten).