- Singsittich Hahn ist alleine, was tun? Beitrag #1
G
grazileSeeku
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Hallo liebe Forenmitglieder,
ich bin noch ganz neu hier, habe mich heute erst angemeldet und das wegen eines riesigen Problems.
Meine Singsittichhenne Marie hat sich am Montag schwer verletzt. Wie genau es passiert ist, weiß ich nicht, da sie in der Zeit ohne Aufsicht waren. Entweder ist sie wirklich schlimm gegen etwas geflogen (sie sah sehr schlecht, war aber super neugierig und immer in vorderster Reihe dabei) oder es war der Hahn Jack. Eigentlich waren beide ein harmonisches Paar, aber zwischendurch krachte es richtig. Gerade, wenn die beiden intim wurden, sind sie direkt danach auf einander los und sie hatte schon von Zeit zu Zeit kleine Verletzungen über dem Auge, aber nie so schwere. Der Bereich um die Augen rum war offen und blutig, werde da jetzt aber kein Bild von hochladen. Kurzum: Tierarztbesuch, getrennte Unterbringung, mit der beide Partner nicht zurecht kamen und in der sie sich vollkommen unwohl fühlte, sie zog zurück nach Hause ein, wo sie sich auch sehr viel wohler und sicherer fühlte, der Hahn war friedlich und nett, für die Nacht ist sie aber aus dem Käfig rausgeflattert und hat sich oben rauf gesetzt. Heute früh war sie dann tot.
Angegriffen hat Jack sie definitiv nicht, ich war die ganze Zeit über im Zimmer.
Die großen Probleme sind nun:
Jack scheint noch nicht zu verstehen, dass sie tot ist. Haben Sittiche ein Verständnis dafür? Ich habe Marie noch nicht beerdigt, in der Hoffnung, dass er sich von ihr "verabschiedet", oder eben wahrnimmt, dass sie nicht mehr da ist. Nun habe ich eher den Eindruck, dass er überall hinfliegt, nur nicht in die Nähe ihres Körpers. Außerdem ruft er die ganze Zeit nach ihr. Wie viel Zeit sollte ich ihm geben, dass ganze zu begreifen?
Jack ist jetzt alleine. Ich habe die beiden damals schon als Paar gekauft. Sie sind etwa sechs und haben seit knapp 5 1/2 haben nur zu zweit gelebt. Ich habe keine Ahnung, was ich nun mit ihm machen soll. Er war immer sehr auf Marie angewiesen. Er ist eher ein ängstlicher Kerl, der sich hinter ihr versteckt hat, aber sobald draußen ein anderer Vogel vorbeifliegt die große Klappe hat und droht. Ergo bin ich nicht sicher, wie er sich einem anderen Vogel gegenüber verhalten würde, wenn ich versuchen würde, ihn zu vergesellschaften. Außerdem: seine Partnerin ist gerade verstorben. Die Beziehung der beiden war nicht immer perfekt, aber sie standen sich nahe. Könnte ich ihm überhaupt eine andere Henne vor die Nase setzen? Hat da irgendwer Erfahrung mit? Oder wäre es sinnvoller, ihn mit einer anderen Vogelart zusammen zu halten?
Daran ihn abzugeben will ich eigentlich nicht mal denken. Denn wie gesagt, er ist sehr ängstlich, jetzt noch mehr gewohntes zu verlieren wäre bestimmt hart für ihn und ganz ehrlich: ich will nicht auch noch ihn verlieren. Wenn es sein müsste, um ihm ein halbwegs glückliches Leben zu geben, wäre das was anderes. Aber eigentlich will ich ihn hier bei mir glücklich haben.
(Falls es wichtig sein sollte: das Vogelzimmer ist mein Zimmer. Die beiden haben einen Käfig ca. 80x50x50 cm. Da drinnen sind sie aber nur zum schlafen, essen und trinken. Eigentlich sind sie ständig im ca 40 m2 Zimmer unterwegs, das sie sich noch mit drei Kaninchen teilen.)
Für Tipps wäre ich sehr dankbar. Bisher ist mir zum Glück nie ein Partner eines Vogels gestorben, aber so habe ich einfach keine Ahnung was ich machen soll.
Liebe Grüße
Sandra
ich bin noch ganz neu hier, habe mich heute erst angemeldet und das wegen eines riesigen Problems.
Meine Singsittichhenne Marie hat sich am Montag schwer verletzt. Wie genau es passiert ist, weiß ich nicht, da sie in der Zeit ohne Aufsicht waren. Entweder ist sie wirklich schlimm gegen etwas geflogen (sie sah sehr schlecht, war aber super neugierig und immer in vorderster Reihe dabei) oder es war der Hahn Jack. Eigentlich waren beide ein harmonisches Paar, aber zwischendurch krachte es richtig. Gerade, wenn die beiden intim wurden, sind sie direkt danach auf einander los und sie hatte schon von Zeit zu Zeit kleine Verletzungen über dem Auge, aber nie so schwere. Der Bereich um die Augen rum war offen und blutig, werde da jetzt aber kein Bild von hochladen. Kurzum: Tierarztbesuch, getrennte Unterbringung, mit der beide Partner nicht zurecht kamen und in der sie sich vollkommen unwohl fühlte, sie zog zurück nach Hause ein, wo sie sich auch sehr viel wohler und sicherer fühlte, der Hahn war friedlich und nett, für die Nacht ist sie aber aus dem Käfig rausgeflattert und hat sich oben rauf gesetzt. Heute früh war sie dann tot.
Angegriffen hat Jack sie definitiv nicht, ich war die ganze Zeit über im Zimmer.
Die großen Probleme sind nun:
Jack scheint noch nicht zu verstehen, dass sie tot ist. Haben Sittiche ein Verständnis dafür? Ich habe Marie noch nicht beerdigt, in der Hoffnung, dass er sich von ihr "verabschiedet", oder eben wahrnimmt, dass sie nicht mehr da ist. Nun habe ich eher den Eindruck, dass er überall hinfliegt, nur nicht in die Nähe ihres Körpers. Außerdem ruft er die ganze Zeit nach ihr. Wie viel Zeit sollte ich ihm geben, dass ganze zu begreifen?
Jack ist jetzt alleine. Ich habe die beiden damals schon als Paar gekauft. Sie sind etwa sechs und haben seit knapp 5 1/2 haben nur zu zweit gelebt. Ich habe keine Ahnung, was ich nun mit ihm machen soll. Er war immer sehr auf Marie angewiesen. Er ist eher ein ängstlicher Kerl, der sich hinter ihr versteckt hat, aber sobald draußen ein anderer Vogel vorbeifliegt die große Klappe hat und droht. Ergo bin ich nicht sicher, wie er sich einem anderen Vogel gegenüber verhalten würde, wenn ich versuchen würde, ihn zu vergesellschaften. Außerdem: seine Partnerin ist gerade verstorben. Die Beziehung der beiden war nicht immer perfekt, aber sie standen sich nahe. Könnte ich ihm überhaupt eine andere Henne vor die Nase setzen? Hat da irgendwer Erfahrung mit? Oder wäre es sinnvoller, ihn mit einer anderen Vogelart zusammen zu halten?
Daran ihn abzugeben will ich eigentlich nicht mal denken. Denn wie gesagt, er ist sehr ängstlich, jetzt noch mehr gewohntes zu verlieren wäre bestimmt hart für ihn und ganz ehrlich: ich will nicht auch noch ihn verlieren. Wenn es sein müsste, um ihm ein halbwegs glückliches Leben zu geben, wäre das was anderes. Aber eigentlich will ich ihn hier bei mir glücklich haben.
(Falls es wichtig sein sollte: das Vogelzimmer ist mein Zimmer. Die beiden haben einen Käfig ca. 80x50x50 cm. Da drinnen sind sie aber nur zum schlafen, essen und trinken. Eigentlich sind sie ständig im ca 40 m2 Zimmer unterwegs, das sie sich noch mit drei Kaninchen teilen.)
Für Tipps wäre ich sehr dankbar. Bisher ist mir zum Glück nie ein Partner eines Vogels gestorben, aber so habe ich einfach keine Ahnung was ich machen soll.
Liebe Grüße
Sandra