- Die Selbstzweifel zerfressen mich Beitrag #1
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Timbo-fan
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Ich habe Anfang März unser geliebtes Kaninchen einschläfern lassen und obwohl wir fast Ende Mai haben, nagt die Sache immer noch schwer an mir.
Eigentlich wollten wir längst wieder zwei weitere neue geholt haben, aber durch Corona hat sich alles verschoben.
Unser Kaninchen musste operiert werden, weil es nicht mehr fressen wollte. Die Tierärztin pfuschte bei der O,P, sodass in Folge dessen ein Abzess entstand.
Hier mache ich mir zum ersten Mal Vorwürfe, denn wenn er nicht operiert worden wäre, würde er vielleicht noch leben. Sie hat mich damals wählen lassen zwischen zunähen und die O.P wagen. Ich hab mich für die OP entschlossen, weil schon mehrfach ohne Erfolg zugenäht wurde und das nichts brachte. Sie machte mir vor, die Erfolgaussichten wären gut und er müsste nur die O.P überleben. Da er einen starken Herzfehler hatte, war das nicht selbstverständlich. Er überlebte aber, als wollte er zeigen, dass er unbedingt bei uns bleiben will. Wir waren sehr glücklich und ich schleppte der Tierärztin als Dankeschön einen großen Prallinenkasten in die Klinik. Die Freude hielt nicht lange. 2 Tage später bildete sich an der O.P Naht ein Abzess.
Ich war total überfordert mit der Versorgung des Abzesses, der aus der Wunde entstanden war und hab das Kaninchen dann 5 Tage in der Tierklinik gelassen, weil ich dachte es wäre dort gut aufgehoben und man kümmert sich gut um ihn. Das verzeihe ich mir nie, denn dort hat man es schwer vernachlässigt, kaum gefüttert und es hatte 400 Gramm abgenommen. Obwohl ich ihm Futter mitgab, hat man ihm Kohl und Dinge gegeben, die es bei uns nie bekam.
Am Dienstag Anfang März kam ich wieder und fand mein stark abgemagertes Tier mit dicker Backe vor, das zitterter vor Kälte und sichtlich abgenommen hatte.
Die Tierärztin ließ sich verleugnen, es wurde behauptet sie sei krank, obwohl sie wie ich später erfuhr die ganze Zeit da war und da ich nicht sah, dass es vorwärts ging, schnappte ich mein Tier und fuhr zu einem anderen Tierarzt, der mir zum einschläfern riet.
Ich frage mich, ob ich zu vorschnell gehandelt habe, aber der Abzess war riesig.
Es sind bei unserem geliebten Tier etliche Pannen passiert, an denen ich mir teiilweise auch die Schuld gebe.
Die O.P, dann die Tatsache, dass ich ihn in der Tierklinik gelassen habe und danach dass ich ihn habe einschläfern lassen. Vielleicht hätte man doch noch etwas machen können? Das quält mich, aber jetzt ist es zu spät.
Seit März begann es dann so schlimm, dass ich selbst ständig Probleme mit den Zähnen hatte. Seitdem werde ich körperlich kaum noch gesund. Mein schlechtes Gewissen nagt an mir. Ich hab ständig Zahnfleischentzündungen und bekomme meine Mittelohrentzündung nicht weg. Mir geht es gesundheitlich schlecht, weil ich mir immer noch riesige Vorwürfe mache und das Gefühl habe an so vielen Stellen versagt zu haben.
Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, ich hätte ihn dort nie operieren lassen und auch nicht da gelassen in der Tierklinik. Ich fühle mich, als ob ich ihn umgebracht habe. Auch mit dem Einschläfern.
Eigentlich wollten wir längst wieder zwei weitere neue geholt haben, aber durch Corona hat sich alles verschoben.
Unser Kaninchen musste operiert werden, weil es nicht mehr fressen wollte. Die Tierärztin pfuschte bei der O,P, sodass in Folge dessen ein Abzess entstand.
Hier mache ich mir zum ersten Mal Vorwürfe, denn wenn er nicht operiert worden wäre, würde er vielleicht noch leben. Sie hat mich damals wählen lassen zwischen zunähen und die O.P wagen. Ich hab mich für die OP entschlossen, weil schon mehrfach ohne Erfolg zugenäht wurde und das nichts brachte. Sie machte mir vor, die Erfolgaussichten wären gut und er müsste nur die O.P überleben. Da er einen starken Herzfehler hatte, war das nicht selbstverständlich. Er überlebte aber, als wollte er zeigen, dass er unbedingt bei uns bleiben will. Wir waren sehr glücklich und ich schleppte der Tierärztin als Dankeschön einen großen Prallinenkasten in die Klinik. Die Freude hielt nicht lange. 2 Tage später bildete sich an der O.P Naht ein Abzess.
Ich war total überfordert mit der Versorgung des Abzesses, der aus der Wunde entstanden war und hab das Kaninchen dann 5 Tage in der Tierklinik gelassen, weil ich dachte es wäre dort gut aufgehoben und man kümmert sich gut um ihn. Das verzeihe ich mir nie, denn dort hat man es schwer vernachlässigt, kaum gefüttert und es hatte 400 Gramm abgenommen. Obwohl ich ihm Futter mitgab, hat man ihm Kohl und Dinge gegeben, die es bei uns nie bekam.
Am Dienstag Anfang März kam ich wieder und fand mein stark abgemagertes Tier mit dicker Backe vor, das zitterter vor Kälte und sichtlich abgenommen hatte.
Die Tierärztin ließ sich verleugnen, es wurde behauptet sie sei krank, obwohl sie wie ich später erfuhr die ganze Zeit da war und da ich nicht sah, dass es vorwärts ging, schnappte ich mein Tier und fuhr zu einem anderen Tierarzt, der mir zum einschläfern riet.
Ich frage mich, ob ich zu vorschnell gehandelt habe, aber der Abzess war riesig.
Es sind bei unserem geliebten Tier etliche Pannen passiert, an denen ich mir teiilweise auch die Schuld gebe.
Die O.P, dann die Tatsache, dass ich ihn in der Tierklinik gelassen habe und danach dass ich ihn habe einschläfern lassen. Vielleicht hätte man doch noch etwas machen können? Das quält mich, aber jetzt ist es zu spät.
Seit März begann es dann so schlimm, dass ich selbst ständig Probleme mit den Zähnen hatte. Seitdem werde ich körperlich kaum noch gesund. Mein schlechtes Gewissen nagt an mir. Ich hab ständig Zahnfleischentzündungen und bekomme meine Mittelohrentzündung nicht weg. Mir geht es gesundheitlich schlecht, weil ich mir immer noch riesige Vorwürfe mache und das Gefühl habe an so vielen Stellen versagt zu haben.
Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, ich hätte ihn dort nie operieren lassen und auch nicht da gelassen in der Tierklinik. Ich fühle mich, als ob ich ihn umgebracht habe. Auch mit dem Einschläfern.
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