Kastration oder keine Kastration?

Diskutiere Kastration oder keine Kastration? im Katzen Gesundheit Forum im Bereich Katzen Forum; Ich hab mich vor kurzem mit einer Freundin unterhalten, die mir erzählt hat dass sie ihre BKH (Hauskatze) nicht kastrieren lassen möchte, weil sie...

Fändet ihr eine kastration in dem Fall trotzdem für angemessen?

  • Auf jeden Fall!

    Stimmen: 9 90,0%
  • Vielleicht sollte sie nochmal drüber nachdenken.

    Stimmen: 0 0,0%
  • Sie kennt ihre Katze am besten, also ist es ihre Entscheidung.

    Stimmen: 0 0,0%
  • Nein, finde ich nicht unbedingt notwendig.

    Stimmen: 1 10,0%
  • Ich weiß nicht. / Unentschieden

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    10
  • Kastration oder keine Kastration? Beitrag #1
Feli und Flo

Feli und Flo

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Ich hab mich vor kurzem mit einer Freundin unterhalten, die mir erzählt hat dass sie ihre BKH (Hauskatze) nicht kastrieren lassen möchte, weil sie bei ihrer ersten Rolligkeit (sie ist jetzt glaube ich 8-10 Monate alt?) kaum eine Verhaltensänderung bemerkt hat. Sie hat wohl garnicht gerufen und wurde nur etwas kuschelbedürftiger als sonst.
Wenn ich ehrlich bin hab ich dazu keine wirkliche Meinung. Ich kann verstehen, dass sie das vielleicht für unnötig hält, aber ich weiß auch nicht... Ist es möglich, dass sie vllt doch noch garnicht rollig war und meine Freundin das nur falsch interpretiert hat?? (Aber in dem Alter?)
Es gibt ja immerhin auch gesundheitliche Vorteile oder nicht? (geringeres Krebsrisiko)

Was haltet ihr davon?🤔
 
  • Kastration oder keine Kastration? Beitrag #2
Wer ein verantwortungsvoller Besitzer sein möchte, der kastriert seine Tiere.
Jede Rolligkeit erhöht das Risiko von Gebärmutterkrebs etc.
Zumal es bei Katzen auch zu stiller Rolligkeit kommen kann, da merkt man den Tieren absolut nichts an. Was auch fatal ist, denn eine Katze kann Dauerrollig werden.
Eine Pyometra (Gebärmutterentzündung) kann auxh auftreten, die lebensgefährlich sein kann, wenn man nicht rechtzeitig reagiert.
Der allerwichtigste Grund aber, sollte die Katze doch mal entwischen, so besteht keine Gefahr, dass sie tragend wieder kommen könnte. Denn auch das kann gefährlich werden.

Ich persönlich bin für die Frühkastration, aber allerspätestens mit 5-6 Monaten sollte kastriert werden. Sowohl Katze als auch Kater.
 
  • Kastration oder keine Kastration? Beitrag #3
Die Katze sollte auf jeden Fall kastriert werden und dass die erste Rolligkeit so ganz ruhig verläuft kommt oft vor, vermutlich weil sie noch nicht ganz potent ist, also weniger Hormone im Spiel sind. Aber egal, wie "harmlos" ihre Rolligkeit verläuft, es gibt ja mehrere Gründe, warum man die Katzen kastrieren sollte.

Grundsätzlich sollte man Kätzinnen schon recht frühzeitig, zum einen um ihnen den hormonellen Stress während der Rolligkeit zu ersparen und um einer Dauerrolligkeit vorzubeugen. Natürlich auch zur Verhütung, falls einem die Katze mal entwischt und auch aus gesundheitlichen Gründen, weil dadurch das Risiko auf Gebärmutterentzündungen/-vereiterung und das Krebsrisiko gesenkt wird.

Abgesehen davon läuft es dann auch im Katzenhaushalt meist deutlich friedlicher ab, weil es zwischen potenten Tieren öfters zu Spannungen kommt, auch zwischen potenten und kastrierten Tieren kann es zu Revierstreitigkeiten kommen. Die meisten Kastraten sind einfach deutlich entspannter, weniger territorial und verträglicher oder wird die Katze deiner Freundin etwa allein gehalten? Einzelhaltung vor allem bei reiner Wohnungshaltung ist ein absolutes No Go und erst recht bei Kitten und sehr jungen Tieren.
 
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  • Kastration oder keine Kastration? Beitrag #4
Die meisten Kastraten sind einfach deutlich entspannter, weniger territorial und verträglicher oder wird die Katze deiner Freundin etwa allein gehalten? Einzelhaltung vor allem bei reiner Wohnungshaltung ist ein absolutes No Go und erst recht bei Kitten und sehr jungen Tieren.

Nein nein, sie hat noch eine andere BKH 😌 aber ich glaub die war schon kastriert, wenn ich mich richtig erinnere.
 
  • Kastration oder keine Kastration? Beitrag #5
Nein nein, sie hat noch eine andere BKH 😌 aber ich glaub die war schon kastriert, wenn ich mich richtig erinnere.
Abgesehen davon, wenn die BKH von einem seriösen und verantwortungsvollen Züchter ist, ich habe selbst drei Briten, dann wird da vermutlich ohnehin im Kaufvertrag stehen, dass die Katze kastriert werden muss. Ich musste meiner Züchterin sogar eine Bestätigung über die Kastration meiner Tiere vom Tierarzt zuschicken, bei mir steht das in allen drei Kaufverträgen ausdrücklich drin.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Kastration oder keine Kastration? Beitrag #6
Woher sie die Katzen hat weiß ich nicht 🤷‍♀️ Aus dem Tierheim wahrscheinlich nicht, weil die ja eigentlich immer Kastriert werden... (außerdem hab ich hier in unserem TH noch nie eine BKH gesehen)
Kann gut sein dass sie die von einem Züchter hatte, aber wie seriös die waren kann wohl nur sie einschätzen
 
  • Kastration oder keine Kastration? Beitrag #7
Update: Meine Freundin denkt momentan nochmal drüber nach ob sie ihre Katze doch noch kastrieren lässt. (Hab sie dazu gebracht nochmal über das Krebsrisiko nachzudenken)
Ich geb mal kurz interessante Infos weiter, die sie recherchiert hat:

Durch eine Kastration vor 6 Monaten lassen sich die Fälle um 91%, zwischen 1/2 und 1 Jahr um 89% und zwischen 1-2 Jahren um 11% reduzieren. Eine Kastration nach 2 Jahren hat scheinbar keinen Einfluss mehr auf das Krebsrisiko.
Mammatumore sind wohl die dritthäufigste Krebsart mit einer Häufigkeit von 17%. Davon sind 86% bösartig.
Durch eine Kastration vor dem 1. Jahr ist das Risiko für Mammatumore 15,1%-15,5% geringer als ohne Kastration (Häufigkeit: 1,5%-1,9%). Das entspricht einem 9 bis 11 mal so hohem Risiko ohne Kastration.
Zwischen 1-2 Jahren ist das Risiko 1,9% geringer (Häufigkeit: 15,1%). Das würde nach 1 Jahr also nur einen geringen Unterschied machen.

Das FeLV und das FIV sind dabei Risikofaktoren für Krebs. 10% der Tumore werden durch das FeLV verursacht und 62% der FIV infizierten Katzen bekommen Tumore.
Wie hoch ist dann das Krebsrisiko für ihre Katze, wenn die nur drinnen ist und sich damit nicht ansteckt? 🤔 Hat da jemand ne Ahnung von oder findet jemand was brauchbares im Internet? Wir haben schon beide gesucht, aber irgendwie gibts da keine Infos zu
 
  • Kastration oder keine Kastration? Beitrag #8
Ich weiß leider gerade nicht, ob Facebook Links erlaubt sind, finde die Regeln dazu hier einfach nicht...
Aber googlet doch mal Tierheim Euskirchen e.V, die haben am 16. einne Beitrag gepostet einer 10-jährigen Katze, die unkastriert war.
Sie hatte eine heftige Gebärmuttervereiterung (1 Kilo Eiter hatte sie in sich).
So eine Not-OP bei einem alten Tier ist natürlich nicht ohne.
 
  • Kastration oder keine Kastration? Beitrag #9
@Son-Gohan: gibt (glaube ich) auch keine Regel dazu. In einem Falle wie diesem dürfte auch nichts dagegen sprechen, da es ja zur Aufklärung dient. Ist halt nur für die Leute doof, die kein FB haben. (Soll es ja tatsächlich geben 😁)
 
  • Kastration oder keine Kastration? Beitrag #10
@Luna & Artemis Alles klar, danke dir! :)
Ich poste den Link dann einfach mal, man könnte auch auf die Hompage von denen gehen, da steht es auch:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Kastration oder keine Kastration? Beitrag #11
Mal andersrum gefragt: warum sollte die Katze nicht kastriert werden? Nur weil sie bei der ersten Rolligkeit recht friedlich war (und ich verspreche 100% das wird nicht so bleiben. Ich hatte einmal eine Katze, die bei mir auch ihre erste Rolligkeit erlebt hat und noch eine weitere. Die erste war auch noch ganz "nett", ein bisschen gegurre, viel kuscheln... Bei der 2. hat die mich teilweise nicht mal mehr schlafen lassen.)? Rolligkeit ist auch kein Zuckerschlecken für Katzen. Auch wenn es immer niedlich anzusehen ist, es ist wirklich pure Qual für eine Katze rollig zu sein und kein Kater kommt. Aus Praxiszeiten beim Tierarzt kenne ich auch einige Fälle, wo wir Katzen nur noch erlösen konnten, weil a) Gebärmuttervereiterung oder b) Tumore, die man mit einer einfachen Kastration verhindern hätte können. Verschwendet am besten nicht so viel Zeit in Gegenargumente suchen, sondern schaut lieber das ihr einen Termin bei einem Tierarzt bekommt.
 
  • Kastration oder keine Kastration? Beitrag #12
@Luna & Artemis Alles klar, danke dir! :)
Ich poste den Link dann einfach mal, man könnte auch auf die Hompage von denen gehen, da steht es auch:

Das sieht ja echt nicht gut aus. 😲Aber durch einen Einzelfall wird sie sich kaum umstimmen lassen. Sie studiert Epidemiologie und bildet sich ihre Meinung fast ausschließlich durch Studien (ziemlich anstrengend manchmal, aber sie hat mir die Augen geöffnet bei diesem Thema). Auch, dass ein Kater in die oberen Stockwerke einer Wohnung einsteigt halte ich für absolut die Ausnahme. Wie soll der Kater denn da rein gekommen sein? Über ein offenes Fenster oder den ungesicherten Balkon? Wenn es für den Kater möglich war trotz Maßnahmen in die Wohnung einzubrechen hinterfrage ich doch sehr das Verantwortungsbewusstsein des Halters sorry 😂😂 Bei nem Haus ok - Terrassentür offen gelassen oder so, aber Wohnung? Ist ja nicht so als würden wir alle im untersten Stockwerk wohnen.

Wie auch immer: Es scheint zu Kastrationen nicht viele Studien bei Katzen zu geben - erst recht nicht zu Wohnungskatzen. Hier und da liest man vom erhöhten Osteoporoserisiko, Urinsteinen, Inkontinenz, Gelenk- und Hüftproblemen, einem erhöhten LH-Wert (lutein irgendwas Hormon) (bei Frettchen löst das Nierenerkrankungen aus, aber die Folgen für Katzen oder Hunde kennt man noch nicht), aber wirklich was explizites zu Wohnungskatzen gibt es nicht, geschweige denn repräsentive Studien. Man kann das Risiko einer Krankheit wohl kaum bestimmen, wenn man nur 40 Katzen untersucht.

Wir sind auf unserer Suche nach ordentlichen Infos mehrmals auf die Aussage getroffen, dass eine Kastration bei Katzen viel zu wenig erforscht ist und immer nur die Vorteile an die Besitzer weitergegeben werden, während Nachteile nicht mal bzw. kaum beachtet werden. (Was mich auch ziemlich stuzig gemacht hat, weil ich eigentlich dachte, dass man wenigstens Untersuchungen dazu gemacht hat🤷‍♀️) Da findet man bei Hunden hingegen viel mehr zum verdoppelten Knochenkrebsrisiko, 3x mehr Schilddrüsenunterfunktionen, 3-4 mal mehr Harnwegsinfektionen, Vulvitis/Vaginitis, erhöhtes Blutgefäßkrebs- und Magenkrebsrisiko etc. Aber das lässt sich ja nicht auf eine Katze übertragen, bei der Beispielsweise Knochenkrebs sowieso nicht so häufig vorkommt. Aber was ist zB mit dem vermehrten auftreten von Magenkrebs? Da gibts keine Informationen drüber obwohl es eine sehr verbreitete Krebsart bei Katzen ist. Mir dreht sich da echt der Magen um nicht zu wissen ob dieses Risiko sich durch eine Kastration noch erhöhen würde oder nicht. Ich kann jetzt voll verstehen warum meine Freundin ihre Katze nicht kastrieren möchte, wenn sie es ausschließlich aus gesundheitlichen Gründen gemacht hätte. Wie sie gesagt hat: "Die Studienlage sieht mangelhaft aus..."
Versteht mich nicht falsch - Ich finde eine Kastrationen durchaus sinnvoll wenn es den Zweck erfüllt, aber scheinbar wird ja mit den Langzeitfolgen ziemlich scheinheilig umgegangen, obwohl sich die Medizin da noch gar nicht so recht auskennt.
Wir als die Besitzer, die unsere Tiere über alles lieben haben doch ein Anrecht darauf zu wissen, was mit unseren Vierbeinern passiert! Wieso wird das so vernachlässigt? 🤢 Ist es nicht die Pflicht der Tierärzte ordentlich aufzuklären und wenigstens zu sagen "Wir wissen nicht, welche Langzeitfolgen das haben wird". Stattdessen wird meistens ausschließlich auf Operations- und Narkoserisiken hingewiesen und dass man danach die Ernährung umstellen sollte. Um ehrlich zu sein macht mich das ziemlich wütend. Aber hey hauptsache deine Wohnungskatze trägt nichts zur Überpopulation bei. Halleluja
 
  • Kastration oder keine Kastration? Beitrag #13
Aber was ist zB mit dem vermehrten auftreten von Magenkrebs? Da gibts keine Informationen drüber obwohl es eine sehr verbreitete Krebsart bei Katzen ist. Mir dreht sich da echt der Magen um nicht zu wissen ob dieses Risiko sich durch eine Kastration noch erhöhen würde oder nicht

Ich verstehe den Zusammenhang nicht. Warum sollte eine Kastration einen Magenkrebs fördern? Das eine hat doch mit dem anderen nichts zutun?
Ist eine ernsthafte Frage :/
Wir im Tierheim haben ja schon tausende Katzen kastrieren lassen und ich hab eigentlich noch nie was gehört, dass eine Magenkrebs hätte.
Klar, mir ist bewusst, dass sich nicht jeder bei uns melden wird, wenn was mit dem Tier ist, vor allem, wenns Jahre später ist.

Und es muss ja nicht der Kater sein, der "einbricht".
Du kannst dir echt nicht vorstellen, wie oft Leute bei uns im Tierheim anrufen und ihre unkastrierte Wohnungskatze als vermisst melden. Glaub mir, es sind nicht wenige.
 
  • Kastration oder keine Kastration? Beitrag #14
Hab dazu ne Literaturarbeit gelesen, die sich mit dem Risiko bei Hunden und Katzen auseinandergesetzt hat. (Hauptsächlich gings da um Hunde - wie gesagt, da gibts mehr infos zu, als für Katzen)

Hier mal der Ausschnitt (ist leider auf Englisch):
Mast-cell tumors are a very commonly seen type of skin tumor in dogs (and cats)[...]
in female dogs the tumors were seen more frequently in dogs spayed after 1 year of age (5.7%) compared to intact dogs (0). Dogs spayed before a year of age had a risk of 2.3%
[...]
There is no identifiable association with mast-cell tumors and spaying/castrating status in the literature in cats.

Ich finde besonders was zB Magenkrebs, Schilddrüsenerkrankungen oder Entzündungen der Geschlechtsteile angeht sollten mehr Untersuchungen gemacht werden. Genauso wissen wir ja nicht, was dieses LH mit einer kastrierten Katze macht. Immerhin produziert die Katze ständig ein Hormon was das Wachstum der nicht mehr vorhandenen Eierstöcke anregen soll. Man kann ja sogar anhand des LH-Wertes unterscheiden ob eine Katze kastriert wurde oder nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das gut sein kann - besonders im Bezug zu unkontrolliertem Zellwachstum. Bei Frettchen weiß man ja schon, dass es Nierenerkrankungen verursacht, weil die Niere ständig versucht Hormone abzubauen.
 
  • Kastration oder keine Kastration? Beitrag #15
Bitte füge deinem Zitat noch eine Quellenangabe hinzu. Vielen Dank!
 
  • Kastration oder keine Kastration? Beitrag #16
Und mir ist jetzt übel....kann man solche schlimmen Bilder nicht anders posten ? 😡 ohne Vorwarnung und unfreiwillig will keiner sowas sehen....
 
  • Kastration oder keine Kastration? Beitrag #17
Ich denke ,
artgerechte Katzenhaltung, nur in der Wohnung, ist nicht möglich .

Die Kastration , kann man mit einer Verstümmlung , vergleichen ,
schlimmer noch , wie das Kopieren von Schwänzen und Ohren ,
wie es bei Hunden zeitweise üblich war .
Heute ist das Amputieren von Körperteilen nach § 6 Abs. 1 Satz 1 des Tierschutzgesetzes
in Deutschland verboten und nur noch möglich wenn eine medizinische Indikation vorliegt.
Leider werden trotzdem , bei manchen Tieren noch ausnahmen gemacht ,
wenn bei diesen angeblich nur so eine Verletzungsgefahr vermieden werden kann,
wie bei z. B. bei Jagdhunden und Schweinen .

Wenn Katzen dauerhaft in einer Wohnung eingesperrt sind , entspricht dieses kaum
den Bedürfnissen dieser Tiere , die normalerweise ein großes Revier beanspruchen ,
dass mit Urin markiert wird und wo ausgedehnte Ausflüge unternehmen können .
Katzen in einem normalen Lebensraum , leben in natürlichen Familiengemeinschaften zusammen ,
wo sich auch die Reviere von Katzen und Katern überschneiden und eine Großfamilie bilden .

Eine Dauerrrolligkeit bei Katzen passiert vor allen Dingen , bei reinen Wohnungskatzen ,
wenn der Eisprung nicht stattfinden kann , der normalerweise ,
durch den Geschlechtsakt mit einem Kater ausgelöst wird .
Kastrierte Tiere leiden ,neben anderen hormonellen Störungen, auch an einem gesteigerter Appetit ,
mit dem Risiko der krankhaften Fettleibigkeit .und sind von einem natürlichem Katzenleben ausgeschlossen .

Fritz.
 
  • Kastration oder keine Kastration? Beitrag #18
Kastrierte Tiere leiden ,neben anderen hormonellen Störungen, auch an einem gesteigerter Appetit ,
mit dem Risiko der krankhaften Fettleibigkeit .und sind von einem natürlichem Katzenleben ausgeschlossen .
Traurig das sich solche Mythen immer noch halten 😖 Ich habe derzeit fünf reine Wohnungskatzen, alle kastriert, nicht eine leidet an einer hormonellen Störung, alle fünf haben ihr ideales Gewicht und ich denke auch nicht das sie von einem "natürlichem, artgerechten Katzenleben" ausgeschlossen sind. Die letzten beiden Punkte sind übrigens reine Punkte bei denen der Besitzer leider meist "Schuld" ist und nicht relevant ist ob Katze Hauskatze oder Freigänger ist. Wenn ich haufenweise Getreide und Zucker ins Tier reinschaufel, weil es das günstig beim Discounter gibt oder man auf die Werbeversprechen reinfällt, wird auch ein Freigänger fett, es gibt auch genug übergewichtige Freigänger, genauso wie mit den gelangweilten Wohnungskatzen: was sollen die denn mit einer Spielmaus und einer Minikratzsäule, die schon beim angucken umfällt? Unsere Katzen haben mehrere Kratzsäulen, Tonnen, etc., haben einen gesicherten Balkon und jede Menge Versteck- und Spielmöglichkeiten - und auch das "natürliche, artgerechte Katzenleben" - ist das was wir unseren Katzen da draußen bieten denn natürlich? Ich könnte meinen Katzen die Schnellstraße direkt vor der Haustür bieten und bei drei meiner Katzen wüsste ich, dass ich die innerhalb von den ersten 3 Monaten da runterkratzen dürfte. Da behalte ich meine Katzen (mal abgesehen davon das sie FIV+ sind) lieber im Haus.
Ich empfehle wirklich jedem der gegen Kastration ist, weil das doch Unnatürlich ist, sich bei einem Katzenschutz zu melden und anzufragen ob sie die nächste Sammelräumung mal mitmachen dürfen. Da sieht man dann die Konsequenzen wenn sich Katzen jahrelang ungehemmt vermehren durften. Ist wirklich wunderschön anzusehen wenn dort verhungernde Kitten, unkastrierte Kater mit riesengroßen Wunden und säugende Katzen, die schon wieder kugelrund mit dem nächsten Wurf im Bauch sich wild durch z.B. eine Kleingartenanlage tummeln. Wird einem richtig warm ums Herz bei soviel "Natur" oder auch ein Praktikum beim Tierarzt ist wunderschön wenn einem die Katze unter den Händen wegstirbt wegen einer Gebärmuttervereiterung, die wochenlang nicht behandelt wurde, weil die Besitzer sie erst zu spät erkannt haben, schnellwachsenden Tumoren an der Gebärmutter oder gar verfaulten Kitten im Mutterleib, weil die Katze es aus welchen Gründen auch immer, nicht geschafft hat zu gebären. Es gibt nicht umsonst in vielen deutschen Städten inzwischen eine Kastrationspflicht, zwar nur für Freigänger, aber immerhin. Es gibt keinen logischen oder erklärbaren Grund warum eine Katze, die nicht zur Zucht eingesetzt werden soll, nicht kastriert werden sollte. Ich kenne viele Katzen und war bei unzähligen Kastrationen dabei, es ist noch nie etwas während einer Kastration passiert und auch später - ich kenne keine Katze, die krank geworden und/ oder gestorben ist, weil sie kastriert wurde. Andersrum kenne ich unzählige Katzen.
 
  • Kastration oder keine Kastration? Beitrag #19
Fritz, was für ein Unsinn......😱
 
  • Kastration oder keine Kastration? Beitrag #20
Und mir ist jetzt übel....kann man solche schlimmen Bilder nicht anders posten ? 😡 ohne Vorwarnung und unfreiwillig will keiner sowas sehen....
Nein, kann ich nicht, da ich nicht wusste, dass das so angezeigt wird.
Dann pack ichs halt in den Spoiler, kein Grund, gleich so eine Reaktion zu zeigen.
Bzw @Luna & Artemis kannst du das evtl machen? Kann den Beitrag ja nun leider nicht mehr bearbeiten.

Ist halt bittere Realität.
 
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Kastration oder keine Kastration?

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