Huhu...(Brigtside),
bitte, gerne...


....wer schrieb denn hier was von wegen "dem Geruch" und dem zerstörten Wohnungsinventar, gell?!
Damit werden Menschen abgeschreckt, denke ich, die sich für Frettchen interessieren, weil es genau dem Klischee entspricht, was man über Frettchen so denkt.
Vielleicht warst du ja berufstätig und konntest dich nicht so um deine -freilaufenden- Frettchen kümmern, oder du konntest sie nicht von Anfang an konsequent erziehen, denn
das brauchen sie, sonst tanzen sie einem wirklich gern auf der Nase herum, ich weiss es nicht...
Wie schon geschrieben: Ich hatte von 1995 an Frettchen und habe, besonders beim ersten, wo ich noch kein Internet hatte, viel falsch gemacht, natürlich kann ich nur von Iltis Frettchen berichten,
und selbst dieses erste ist 8 Jahre alt geworden (mit Katzen Trockenfutter, meist Gehege etc.).
Mein letztes Frettchen, ausser den dreien, die ich nun habe, wollte keinen Partner mehr, weil dieser schon mit knapp drei Jahren an einem unerkannten Herzklappenfehler gestorben ist, da war nichts
mehr mit Vergesellschaften....sie liebte Menschen, aber keine anderen Tiere und war dann einzeln -in der kompletten Wohnung, absolut handzahm und fühlte sich gerade, wenn Kinder kamen, abso-
lut als "Prinzessin", weil sie damals an Kinder gewöhnt war.
Von den drei, die ich nun habe, war Pauli zuvor auch -nötigenfalls- alleine, das ist, allen Unkenrufen zum Trotz, kein Problem, wenn man genügend Zeit für das Tier hat. Sie schliessen sich halt von
Anfang an sehr schnell an ihren Menschen an. Erst zwei Jahre später hatte ich durch Umzug die Möglichkeit, einen Rüdenwelpen, 4 Monate alt, zusätzlich zu halten, mit dem sich Pauli sofort gut
verstand (das war aber der dritte, den sie kennenlernte...

) . Dem hat sie dann alles beigebracht, bzw. er lernte mehr von ihr, als von mir. Halbes Jahr später kam noch seine Schwester dazu,
da gabs anfangs Probleme mit Pauli, weil Minni-Mouse schon ein Jahr alt war und in der Ranz. Das dauerte aber auch nur 2 Wochen bzw. nach dem sie kastriert wurde.
Frettchen brauchen eine konsequente Erziehung, aber dass sie irgendwas in der Wohnung kaputtgemacht haben, hatte ich nie -aber "artig" waren sie eigentlich nicht...

. Der Rüde zieht mir z.B. auch
heute noch ca 10 x am Tag die Häkeltischdecke vom Couchtisch...diese knuddeln nicht....oder es mussten halt die Blumen auf der Wohnzimmerfensterbank weichen, FRETTCHENSICHER muss es
sein, aber sie gehen nie an Tapeten, Kabel etc... Sie kacken (und pinkeln täglich mal daneben, aber nie auf die Teppiche- ich hab keinen TeppichBODEN) und auch nie in mein Bett.
Da sie untereinander recht rüpelhaft miteinander umgehen, habe ich auch keine Probleme, sie mal härter ranzunehmen und sehr rigoros zu sein, wenn sie
Unsinn machen...und wenn ich "rigoros" schreibe, meine ich, wenn ein lautes "NEIN" nicht nützt, kriegen sie einfach eine auf den Arsch oder werden kurz weggesperrt...das wirkt Wunder...

.
Eigengeruch haben alle Tiere...und Menschen auch. Rüden riechen immer, auch nach der Kastration, meint halt diesen "Wildgeruch", aber stinken ist das nicht. Meine Fähen haben nach der Ka-
stra garnicht mehr gerochen, ranzige Fähen riechen eher nach Honig...
Wenn ich mit meinen Fretten nach dem Ausgang heimkomme, bade ich sie erstmal im Spülbecken mit lauwarmen Wasser und frottiere sie nachher ab -zwei genießen es sogar, eine lässt es sich
gefallen, weil sie weiss, danach gibts bisschen Mulitvitamin Paste...

. Das mach ich aber nicht wegen irgendwelchen Gerüchen, sondern weil ich nicht möchte, dass sie verdreckt vom rumbuddeln
in mein Bett hüpfen....
Lieben Gruß
Dorle