Welpe/Junghund mit Angst?

Diskutiere Welpe/Junghund mit Angst? im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo zusammen, vielleicht könnt Ihr uns ja weiterhelfen?! Zu unserem Problechen.... wie in unsere Vorstellung...
  • Welpe/Junghund mit Angst? Beitrag #1
T

ThomasK.

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Hallo zusammen, vielleicht könnt Ihr uns ja weiterhelfen?!

Zu unserem Problechen.... wie in unsere Vorstellung geschrieben sind wir Anbeginn unseres Lebens nie ohne Hund gewesen!

Nach dem Tod unserer Zwergpinscher Hündin Leonie im Sommer 2021 und der anschließenden Trauerphasen zog vor 2 Wochen unsere Emmy, wieder eine Zwergpinscher Hündin, bei uns ein.

Sie ist von einem Züchter aus Bad Sachsa in Niedersachsen. Der Züchter war, wie auch der gesamte Ort auch, von Corona arg gebeutelt, so das wir Emmy erst mit 16 Wochen bekommen haben. Sie war/ist sehr scheu, was uns der Züchter damit erklärte, das er und sein Partner beide, zeitversetzt, Corona hatten und der Wurf weniger Aufmerksamkeit/Streicheleinheiten bekommen hat wie sonst üblich.

Das hat uns weiter nicht sonderlich geschockt, zumal die Heimfahrt, rund 400 Km völlig problemlos verlief.

Nun zu unserem Problemchen..... Emmy ist nach wie vor sehr scheu, sie kommt zwar zu uns, macht aber sofort unter sich sobald man sie hochheben oder an die Leine machen möchten! Jedwedes anfassen, auch wenn wir auf dem Boden sitzen wird mit einer Pfütze quittiert. Sie läuft an der Leine von Anfang an soweit ohne große Probleme, wenn, ja wenn sie läuft!

Sie hat aber vor allem und jedem Angst, liegt flach auf dem Boden und bewegt sich kein bisschen mehr. Zuhause angekommen will sie erst mal nicht mehr rein und bleibt vor der Tür sitzen. Hochgehoben um ins Haus zu kommen, Pfütze!! Drinnen ist dann alles wieder normal, sie kommt auf die Couch, ja sie darf es, und schmust. Steht man auf und geht irgendwo hin kommt sie sofort hinter her. Will man sie dann streicheln, flach wie ne Flunder und Pfütze! Macht man das gleiche im sitzen auf dem Boden, krabbelt sie flach auf den Schoß und Pfütze.

Also egal wann und wie anfassen = Pfütze. Nur bei unserer jüngsten Tochter macht sie solche Mätzchen nicht, sie wird wohl nicht als Rudelführer oder ranghöheres Rudelmitglied gesehen.

Das abendliche Ritual, zu Bett gehen, klappt erschreckend gut. Wir gehen zu Ihrer Box, rufen sie und zeigen mit dem Finger auf die darin befindliche Decken. Sie kommt, geht rein, legt sich und wir nehmen sie mit nach oben. Oben steht Ihre Box neben meinem Bett und von da an bis zum Aufstehen hört man keinen Ton von ihr.

Sie bellt auch jeden an der das Haus betritt, Nackenhaare hoch und bellen. Beim Kommando "Stop" hört sie zwar auf, aber hat Angst und lässt sich von keinem Anfassen.


Sowas haben wir noch nie erlebt, mit keinem Hund! Vielleicht habt Ihr ein paar Tips oder ähnliche Erfahrungen.

LG Thomas
 
  • Welpe/Junghund mit Angst? Beitrag #2
Da hilft nur viel Geduld, denke ich und ob das alles so stimmt was der "Züchter" euch da erklärt hat...kann man anzweifeln.
 
  • Welpe/Junghund mit Angst? Beitrag #3
Wir haben unsere Kyra mit 4 monaten von einen Vermehrer geholt.
Die Kleine hatte noch nicht mal einen Namen!
Genau wie eure Fellnase ist sie voller Angst gewesen. Da hilft nur Geduld!
Ich habe das Glück das mein Großer relativ gut im Gehorsam steht das Schafft vertrauen!
Ich kann den großen Abrufen und die Kleine kommt dann auch. So habe ich es geschafft. Evtl kennt ihr jemand mit gut erzogenen Hund?
 
  • Welpe/Junghund mit Angst? Beitrag #4
Hey

Zuerst einmal: Das sind keine Mätzchen, der Hund hat Angst. Das kann er nicht steuern!

Gibt es einen Grund, warum ihr sie streicheln müsst? Wenn nicht: vorerst lassen. Tragt sie in der Box, das scheint sie ja gut mit zu machen.

Legt ihr zudem ein bequemes Geschirr an und macht eine Hausleine dran. Dort kann dann für draussen eine richtige Leine dran, ohne dass ihr direkt am Hund hantieren müsst. Das übt ihr erst langsam und mit viel positiver Bestätigung. Genauso das Anlegen eines grösseren Geschirrs, das zum Training einfach drüber kommt.
Wenn ihr habt, lasst einen Bekannten bei Bedarf das Geschirr grösser stellen, das sie trägt. Dann müsst ihr nix mit ihr machen, das sie noch nicht aushalten kann.

Ansonsten gebt ihr Zeit, kündigt ihr alles an, was um sie passiert, vor allem wenn es zu Berührungen kommen kann.

Und belegt euch zu Körpersprache, auch eure eigene. Vermutlich wird die Kleine ihr Leben lang recht sensibel darauf schauen (wie viele Kleinsthunde). Wenn ihr da fit seid und euch rücksichtsvoll verhaltet, wird sie es euch danken.
 
  • Welpe/Junghund mit Angst? Beitrag #5
Wie geht es mittlerweile mit der Kleinen? 😊
Ich glaube aber, das Wort Rudelführer oder ranghöheres Rudelmitglied kannst du in diesem Zusammenhang auf jeden Fall weglassen, das hat damit nichts zu tun. Eure Tochter - sofern sie noch ein Kind ist - ist vermutlich nur sehr viel kleiner als ihr und zierlicher im Auftreten. Auch die Stimmlange hat viel damit zu tun. Ich tippe darauf, dass der Hund lediglich nichts kennengelernt hat. War das ein Vereinszüchter? Corona hin oder her, in den 16 Wochen hätte man auf jeden Fall mal eine Sozialisierung starten können! Ich rate euch, die kleine normal zu behandeln, nicht all zu viel oder speziell zu behandeln und mit ihr eine Welpen- bzw Junghundegruppe zu besuchen, damit sie mit euch zusammen etwas lernen und die Welt entdecken kann 😇 Seid auf jeden Fall nicht zu streng mit ihr, lasst ihr Zeit und habt Spass an der kleinen Maus!
 
  • Welpe/Junghund mit Angst? Beitrag #6
Hallo
Hallo zusammen, vielleicht könnt Ihr uns ja weiterhelfen?!

Zu unserem Problechen.... wie in unsere Vorstellung geschrieben sind wir Anbeginn unseres Lebens nie ohne Hund gewesen!

Nach dem Tod unserer Zwergpinscher Hündin Leonie im Sommer 2021 und der anschließenden Trauerphasen zog vor 2 Wochen unsere Emmy, wieder eine Zwergpinscher Hündin, bei uns ein.

Sie ist von einem Züchter aus Bad Sachsa in Niedersachsen. Der Züchter war, wie auch der gesamte Ort auch, von Corona arg gebeutelt, so das wir Emmy erst mit 16 Wochen bekommen haben. Sie war/ist sehr scheu, was uns der Züchter damit erklärte, das er und sein Partner beide, zeitversetzt, Corona hatten und der Wurf weniger Aufmerksamkeit/Streicheleinheiten bekommen hat wie sonst üblich.

Das hat uns weiter nicht sonderlich geschockt, zumal die Heimfahrt, rund 400 Km völlig problemlos verlief.

Nun zu unserem Problemchen..... Emmy ist nach wie vor sehr scheu, sie kommt zwar zu uns, macht aber sofort unter sich sobald man sie hochheben oder an die Leine machen möchten! Jedwedes anfassen, auch wenn wir auf dem Boden sitzen wird mit einer Pfütze quittiert. Sie läuft an der Leine von Anfang an soweit ohne große Probleme, wenn, ja wenn sie läuft!

Sie hat aber vor allem und jedem Angst, liegt flach auf dem Boden und bewegt sich kein bisschen mehr. Zuhause angekommen will sie erst mal nicht mehr rein und bleibt vor der Tür sitzen. Hochgehoben um ins Haus zu kommen, Pfütze!! Drinnen ist dann alles wieder normal, sie kommt auf die Couch, ja sie darf es, und schmust. Steht man auf und geht irgendwo hin kommt sie sofort hinter her. Will man sie dann streicheln, flach wie ne Flunder und Pfütze! Macht man das gleiche im sitzen auf dem Boden, krabbelt sie flach auf den Schoß und Pfütze.

Also egal wann und wie anfassen = Pfütze. Nur bei unserer jüngsten Tochter macht sie solche Mätzchen nicht, sie wird wohl nicht als Rudelführer oder ranghöheres Rudelmitglied gesehen.

Das abendliche Ritual, zu Bett gehen, klappt erschreckend gut. Wir gehen zu Ihrer Box, rufen sie und zeigen mit dem Finger auf die darin befindliche Decken. Sie kommt, geht rein, legt sich und wir nehmen sie mit nach oben. Oben steht Ihre Box neben meinem Bett und von da an bis zum Aufstehen hört man keinen Ton von ihr.

Sie bellt auch jeden an der das Haus betritt, Nackenhaare hoch und bellen. Beim Kommando "Stop" hört sie zwar auf, aber hat Angst und lässt sich von keinem Anfassen.


Sowas haben wir noch nie erlebt, mit keinem Hund! Vielleicht habt Ihr ein paar Tips oder ähnliche Erfahrungen.

LG Thomas

Hallo ThomasK,
ich denke , so etwas kann man nur sehr vorsichtig und langsam beheben, mit großem Fingerspitzengefühl .
Hier kann eine Überforderung genau so schädlich werden , wie eine übertriebene Zurückhaltung .
Doch ohne eine gewisse Kornfronttation mit dem Alltagsgeschehen , gibt es keine Entwickelung zu einem gesunden Verhalten .

Ich würde die kleine Zwergpinscher-Hündin, nach einer gewissen Zeit der Eingewöhnung in für sie noch erträglichen Maße so belasten,
wie man dieses mit jedem anderen jungen Hund eben so gemacht hätte und sie für eine umfassende Sozialisierung auch überall hin mit nehmen .

Als Außenstehender lässt sich aber nicht beurteilen wie weit man da im Einzelnen gehen sollte , hier ist Intuition und Einfühlungsvermögen gefragt .
 
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