- Katze hat PKD - hat jemand Erfahrung? Beitrag #1
Lara_8338
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Hallo zusammen,
da ich gerade wieder ähnlich verzweifelt bin, wie im Herbst 2018, als ich meine geliebte Luna Katze gehen lassen musste, mich Internetrecherchen und Arztgespräche nur bedingt weitergebracht haben, habe ich mich erinnert, dass ich hier schon mal sehr liebe Unterstützung gefunden habe…
vielleicht ist ja jemand da, der irgendwas zu dieser Thematik sagen kann… darüber wäre ich sehr dankbar.
Im Sommer 2019 sind Katze, Elsa und Katze Fria bei mir eingezogen.
Sie sind heute fünf Jahre alt, stammen aber nicht aus dem gleichen Haushalt.
Elsa kommt von einem Vermehrer, der Tiere bei eBay Kleinanzeigen vertickt hat.
Ich kann es mir heute noch nicht verzeihen, wieso ich mit all der Tierliebe und dem normal vorhandenen Menschenverstand auf die idiotische Idee kam ein Tier wie Ware online zu kaufen.
Sie ist eine BKH Katze und ich habe mich sofort in ihren intelligenten, verschmusten Charakter verliebt.
Sie war mal die kleinste im ganzen Wurf und deswegen Elsa, die Eisprinzessin….
Im Zuge einer Notoperation 2020 (Elsa hat leider auch Morbus Crohn) wurde festgestellt, dass sie unter PKD (Zysten in beiden Nieren, die bei Wachsen das Nierengewebe zerstören) leidet.
Die Zysten sind nicht operabel und können beispielsweise auch nicht punktiert oder ausgetrocknet werden.
Da dies dominant vererbt wird, muss einer ihrer Elternteile die Erkrankung gehabt haben und somit sind Elsa und alle ihre 19 Geschwister krank.
In meiner Wut habe ich mich erst mal damit auseinandergesetzt, wie ich diesen Menschen zur Rechenschaft ziehen kann und weder beim Veterinäramt noch über Anwälte etwas erreicht.
Qualzucht scheint immer noch nicht bestrafenswert zu sein.
Natürlich habe ich mich auch gleich informiert, wie ich Elsa bei ihrer Erkrankung unterstützen kann.
Die Aussage hierzu war jedoch ernüchternd:
Prinzipiell eigentlich gar nicht außer mit regenmäßigen Blut- und Ultraschallterminen und hochwertigem Futter (Dies bekommt sie aufgrund der Dame Erkrankung sowieso ein Nierenfutter würde wohl derzeit noch keinen Sinn machen).
Nun sind seit der Diagnose drei Jahre vergangen und die Zystenzahl ist stetig gewachsen, zuletzt innerhalb eines Jahres von 11 auf 20 Zysten in beiden Nieren (im gesamten).
Auch haben die Umfänge der einzelnen Zysten zugenommen - teilweise sind sie schon 1,7 × 1,5 mm groß.
Die Blut und Urinwerte sind weiterhin ohne Auffälligkeiten, aber Elsa trinkt wahnsinnig viel und hat wohl bereits Stadium zwei erreicht.
Dieses Ultraschallbild direkt vor Augen zu sehen, hat mich in die komplette Realität katapultiert, dass sich Elas Zustand wohl im Laufe der nächsten Monate/Jahre schneller verschlechtern wird, wie ich gehofft hatte.
Ich kann sie kaum mehr anschauen, ohne daran zu denken, dass ich sie verlieren könnte…es ist jeden Tag präsent und ich habe eine unheimliche Angst davor.
Elsa war nach Luna eine psychisch komplett stabile Katze und schien so robust…
Gerne würde ich wissen, ob jemand Erfahrung mit PKD hat.
Im Speziellen, ob es das Phänomen gibt, dass ich in einem Jahr Zysten rasant vermehren und dann wieder ein Stillstand eintritt?
Wie alt eure Katzen mit PKD geworden sind und ab wann Symptome aufgetreten sind?
Wie ihr mit der Situation täglich umgehen konntet?
Mir ist schon klar, dass sich trotz jahrelanger Therapie auch hier wieder ein ähnliches Phänomen, wie bei Luna zeigt:
Ich habe absolute Probleme loszulassen und mit Verlusten umzugehen und Gedanken daran macht mich krank.
Elsa ist bei einer Expertin für PKD, der ich vertraue, allerdings macht diese natürlich auch wenig Aussagen:
Durchschnittlich ernsthafte Probleme beziehungsweise Lebenserwartung bei um die sieben Jahre liegen.
Um euch noch etwas Schönes zu erzählen:
Um mich und Elsa etwas abzulenken, lernen wir viele neue Tricks- sie kann vermutlich schon mehr als 90 % aller Hunde
Ich würde mich freuen, wenn jemand Input geben kann…
Liebe Grüße, Lara und Elsa
da ich gerade wieder ähnlich verzweifelt bin, wie im Herbst 2018, als ich meine geliebte Luna Katze gehen lassen musste, mich Internetrecherchen und Arztgespräche nur bedingt weitergebracht haben, habe ich mich erinnert, dass ich hier schon mal sehr liebe Unterstützung gefunden habe…
vielleicht ist ja jemand da, der irgendwas zu dieser Thematik sagen kann… darüber wäre ich sehr dankbar.
Im Sommer 2019 sind Katze, Elsa und Katze Fria bei mir eingezogen.
Sie sind heute fünf Jahre alt, stammen aber nicht aus dem gleichen Haushalt.
Elsa kommt von einem Vermehrer, der Tiere bei eBay Kleinanzeigen vertickt hat.
Ich kann es mir heute noch nicht verzeihen, wieso ich mit all der Tierliebe und dem normal vorhandenen Menschenverstand auf die idiotische Idee kam ein Tier wie Ware online zu kaufen.
Sie ist eine BKH Katze und ich habe mich sofort in ihren intelligenten, verschmusten Charakter verliebt.
Sie war mal die kleinste im ganzen Wurf und deswegen Elsa, die Eisprinzessin….
Im Zuge einer Notoperation 2020 (Elsa hat leider auch Morbus Crohn) wurde festgestellt, dass sie unter PKD (Zysten in beiden Nieren, die bei Wachsen das Nierengewebe zerstören) leidet.
Die Zysten sind nicht operabel und können beispielsweise auch nicht punktiert oder ausgetrocknet werden.
Da dies dominant vererbt wird, muss einer ihrer Elternteile die Erkrankung gehabt haben und somit sind Elsa und alle ihre 19 Geschwister krank.
In meiner Wut habe ich mich erst mal damit auseinandergesetzt, wie ich diesen Menschen zur Rechenschaft ziehen kann und weder beim Veterinäramt noch über Anwälte etwas erreicht.
Qualzucht scheint immer noch nicht bestrafenswert zu sein.
Natürlich habe ich mich auch gleich informiert, wie ich Elsa bei ihrer Erkrankung unterstützen kann.
Die Aussage hierzu war jedoch ernüchternd:
Prinzipiell eigentlich gar nicht außer mit regenmäßigen Blut- und Ultraschallterminen und hochwertigem Futter (Dies bekommt sie aufgrund der Dame Erkrankung sowieso ein Nierenfutter würde wohl derzeit noch keinen Sinn machen).
Nun sind seit der Diagnose drei Jahre vergangen und die Zystenzahl ist stetig gewachsen, zuletzt innerhalb eines Jahres von 11 auf 20 Zysten in beiden Nieren (im gesamten).
Auch haben die Umfänge der einzelnen Zysten zugenommen - teilweise sind sie schon 1,7 × 1,5 mm groß.
Die Blut und Urinwerte sind weiterhin ohne Auffälligkeiten, aber Elsa trinkt wahnsinnig viel und hat wohl bereits Stadium zwei erreicht.
Dieses Ultraschallbild direkt vor Augen zu sehen, hat mich in die komplette Realität katapultiert, dass sich Elas Zustand wohl im Laufe der nächsten Monate/Jahre schneller verschlechtern wird, wie ich gehofft hatte.
Ich kann sie kaum mehr anschauen, ohne daran zu denken, dass ich sie verlieren könnte…es ist jeden Tag präsent und ich habe eine unheimliche Angst davor.
Elsa war nach Luna eine psychisch komplett stabile Katze und schien so robust…
Gerne würde ich wissen, ob jemand Erfahrung mit PKD hat.
Im Speziellen, ob es das Phänomen gibt, dass ich in einem Jahr Zysten rasant vermehren und dann wieder ein Stillstand eintritt?
Wie alt eure Katzen mit PKD geworden sind und ab wann Symptome aufgetreten sind?
Wie ihr mit der Situation täglich umgehen konntet?
Mir ist schon klar, dass sich trotz jahrelanger Therapie auch hier wieder ein ähnliches Phänomen, wie bei Luna zeigt:
Ich habe absolute Probleme loszulassen und mit Verlusten umzugehen und Gedanken daran macht mich krank.
Elsa ist bei einer Expertin für PKD, der ich vertraue, allerdings macht diese natürlich auch wenig Aussagen:
Durchschnittlich ernsthafte Probleme beziehungsweise Lebenserwartung bei um die sieben Jahre liegen.
Um euch noch etwas Schönes zu erzählen:
Um mich und Elsa etwas abzulenken, lernen wir viele neue Tricks- sie kann vermutlich schon mehr als 90 % aller Hunde
Ich würde mich freuen, wenn jemand Input geben kann…
Liebe Grüße, Lara und Elsa