Zwickmühle, Hund jahrelang nicht zum Arzt gebracht, was tun?

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  • Zwickmühle, Hund jahrelang nicht zum Arzt gebracht, was tun? Beitrag #1
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zhebos

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Hallo,

ich darf auf den Chihuahua, Name Ave (W/14 Jahre), von meiner Schwester aufpassen, da es Ihr aktuell aus privaten Gründen nicht möglich ist.
Leider hat meine Schwester aus Geldnot die Ave über viele Jahre nicht mehr zum Arzt gebracht. Die Ave hat ganz offensichtliche Probleme wie z.B. schlechte Zähne die behandelt werden müssten, aber darüber hinaus bin ich mir ziemlich sicher, jetzt wo ich Sie bei mir habe, das Sie weitere gesundheitliche Probleme haben wird.
Sie stößt ständig Luft aus, vergleichbar mit einem Husten, vor allem nach dem Essen, aber auch wenn Sie ganz ruhig da sitzt oder schlafen möchte, als hätte Sie etwas im Mund oder Hals was Sie stört, außerdem muss Sie ganz oft nießen. Wenn ich Sie streichle, merke ich wie Ihr Bauch seltsame Geräusche macht, auch wirkt Ihr Bauch an manchen Stellen hügelig, ich befürchte Sie könnte Krebs haben.

Ich habe meine Schwester damit konfrontiert und Ihr empfohlen die Ave schnellstmöglich zum Arzt zu bringen, da hat Sie mir gestanden dass Sie aus Geldnot die Ave bereits seit vielen Jahren nicht mehr zu einem Arzt gebracht hat.
Selbstverständlich habe ich Angeboten für Sie die Kosten zu übernehmen, aber Sie macht sich Sorgen das Sie von dem Tierarzt ärger bekommen könnte, weil Sie die Ave schon so lange nicht mehr zu einem Arzt gebracht hat - Sie könnte wohl nicht mal mehr Dokumente/Impfpass und solche Sachen vorlegen. Ich weiß dass das sehr verantwortungslos von Ihr ist.

Jetzt überlege ich die Ave eigenverantwortlich zu einem Tierarzt zu bringen. Kann ich das einfach so machen?
Ich bin ja nicht der Besitzer, habe keine Dokumente, kann nicht wirklich Fragen beantworten zur Historie von Ave.. und wenn größere Behandlungen notwendig wären, kann ich das auch wieder nicht eigenmächtig durchführen lassen.
Im selben Moment möchte ich unbedingt Wissen was die Ave hat und Ihr helfen, Sie ist mir nämlich in den letzten Tagen auch sehr ans Herz gewachsen wo Sie nun bei mir ist.

Ps: Ich werde Sie voraussichtlich in einer Woche wieder zurück geben und ich mache mir Sorgen, das meine Schwester dann weiterhin nicht mit Ihr zum Arzt geht und es Ihr dann immer schlechter geht.

Freue mich auf eure Tipps und bitte geht nicht zu hart mit meiner Schwester ins Gericht, wie gesagt ist mir das zu 100% bewusst das Sie hier verantwortungslos gehandelt hat. Mein Ziel ist es jedoch, hier Ratschläge zu bekommen was ich von hier an am besten unternehmen kann für die Ave. Danke euch.
 
  • Zwickmühle, Hund jahrelang nicht zum Arzt gebracht, was tun? Beitrag #2
Hallo,

Auch wenn es für viele Überwindung kostet, würde ich Dir raten, vorzuschlagen, sich bei Orgas zu melden, die kostenlos helfen. Es gibt je nach Region ganz tolle Organisationen die kostenlos behandeln wenn man geringverdiener ist oder gar obdchlos, die gehen sehr gut mit Hunden um und sind wirklich freundlich.
Mir hat so eine Orga in einer schlechten Lebenslage sehr geholfen, vielleicht wäre das auch eine Option?

Um Hilfe zu bitten ist keine Schande, Notlagen kann es immer mal geben und die Leute sind - aus eigener Erfahrung - wirklich sehr hilfsbereit, offenherzig und verurteilen nicht.
 
  • Zwickmühle, Hund jahrelang nicht zum Arzt gebracht, was tun? Beitrag #3
Du bist zwar nicht Besitzerin (oder Besitzer) von Ave. Sie wurde dir aber für einige Tage zu Betreuung anvertraut, was dich unter Umständen rechtlich gesehen zur Halte in macht - mit entsprechenden Pflichten. Dazu gehört auch das gesundheitliche Wohl des Tieres. Eine Untersuchung sollte in jedem Fall rechtlich erlaubt sein, solang das Tier dafür nicht in Narkose gelegt werden muss. Gröbere Behandlungen bedürfen aber der Zustimmung deiner Schwester.

Ausserdem denke ich nicht, dass dir eine Tierärztin ein Strick dreht, wenn du direkt ansprichst, dass der Hund einer Person mit Finanzproblemen gehört, du sie derzeit betreust und beiden helfen willst. Die Vergangenheit kann man nicht ändern, es aber jetzt besser machen und dem Tier helfen. Wenn die Besitzerin da zustimmt, umso besser für alle Beteiligten inkl. Tierärztin.
 
  • Zwickmühle, Hund jahrelang nicht zum Arzt gebracht, was tun? Beitrag #4
Hallo,

ich darf auf den Chihuahua, Name Ave (W/14 Jahre), von meiner Schwester aufpassen, da es Ihr aktuell aus privaten Gründen nicht möglich ist.
Leider hat meine Schwester aus Geldnot die Ave über viele Jahre nicht mehr zum Arzt gebracht. Die Ave hat ganz offensichtliche Probleme wie z.B. schlechte Zähne die behandelt werden müssten, aber darüber hinaus bin ich mir ziemlich sicher, jetzt wo ich Sie bei mir habe, das Sie weitere gesundheitliche Probleme haben wird.
Sie stößt ständig Luft aus, vergleichbar mit einem Husten, vor allem nach dem Essen, aber auch wenn Sie ganz ruhig da sitzt oder schlafen möchte, als hätte Sie etwas im Mund oder Hals was Sie stört, außerdem muss Sie ganz oft nießen. Wenn ich Sie streichle, merke ich wie Ihr Bauch seltsame Geräusche macht, auch wirkt Ihr Bauch an manchen Stellen hügelig, ich befürchte Sie könnte Krebs haben.

Ich habe meine Schwester damit konfrontiert und Ihr empfohlen die Ave schnellstmöglich zum Arzt zu bringen, da hat Sie mir gestanden dass Sie aus Geldnot die Ave bereits seit vielen Jahren nicht mehr zu einem Arzt gebracht hat.
Selbstverständlich habe ich Angeboten für Sie die Kosten zu übernehmen, aber Sie macht sich Sorgen das Sie von dem Tierarzt ärger bekommen könnte, weil Sie die Ave schon so lange nicht mehr zu einem Arzt gebracht hat - Sie könnte wohl nicht mal mehr Dokumente/Impfpass und solche Sachen vorlegen. Ich weiß dass das sehr verantwortungslos von Ihr ist.

Jetzt überlege ich die Ave eigenverantwortlich zu einem Tierarzt zu bringen. Kann ich das einfach so machen?
Ich bin ja nicht der Besitzer, habe keine Dokumente, kann nicht wirklich Fragen beantworten zur Historie von Ave.. und wenn größere Behandlungen notwendig wären, kann ich das auch wieder nicht eigenmächtig durchführen lassen.
Im selben Moment möchte ich unbedingt Wissen was die Ave hat und Ihr helfen, Sie ist mir nämlich in den letzten Tagen auch sehr ans Herz gewachsen wo Sie nun bei mir ist.

Ps: Ich werde Sie voraussichtlich in einer Woche wieder zurück geben und ich mache mir Sorgen, das meine Schwester dann weiterhin nicht mit Ihr zum Arzt geht und es Ihr dann immer schlechter geht.

Freue mich auf eure Tipps und bitte geht nicht zu hart mit meiner Schwester ins Gericht, wie gesagt ist mir das zu 100% bewusst das Sie hier verantwortungslos gehandelt hat. Mein Ziel ist es jedoch, hier Ratschläge zu bekommen was ich von hier an am besten unternehmen kann für die Ave. Danke euch.

Ich denke, kein TA wird fragen, ob der Hund Dir gehört, wenn Du nur die Rechnung bezahlst.
Auch sind keine Unterlagen, oder ein Impfpass für eine Behandlung nötig.

Zum anderen ist ein Hund mit 14 Jahren schon recht alt, auch wenn so kleine Hunde, wie ein Chihuahua,
auch besonders alt werden können.
Allerdings neigen diese Hunde häufig unter Zahnproblemen, so ist dieses Leiden besonders in diesem Alter wohl keine Seltenheit.

Es ist keine Pflicht, regelmäßig einen Tierarzt aufzusuchen, jeder kann dieses so machen, wie er will.

Aber wenn es nötig erscheint und ein Tier leidet und Du jetzt die Verantwortung hast, ist es wohl rechtens, zu einem TA zu gehen.
Also, wenn Dir so viel daran liegt und Du den TA bezahlen willst, würde ich jetzt dort mit dem Hund hingehen.👍

Und wenn es einer weiteren Behandlung des Hundes bedarf, solltest Du Deiner Schwester raten,
dass es für Menschen in Geldnot, auch Organisationen gibt, welche bei Tierarztkosten helfen können.

Vielleicht gibt es irgendwo eine Behandlung durch eine:n ehrenamtliche:n Tierarzt
 
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