- Nachruf an einen Kämpfer Beitrag #1
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Tapa
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Ein Kater. Kein einfaches, aber ein selbstbestimmtes Leben. Zumindest in den letzten Jahren.
Sein früherer Besitzer ist umgezogen und hat ihn einfach da gelassen. Er war ihm egal. Er wurde einfach zurück gelassen. Anfassen ließ er sich nicht.
Nachbarn sorgten sich um die etwas mitgenommen wirkende Gestalt. Ein Landstreicher. Er war damals schon etwas älter, im zweistelligen Alter, und er wurde angefüttert. Man organisierte eine Katzenfalle. Ab dem Tag mied er die Futterstelle.
Wochenlang. Schließlich gaben die Nachbarn auf, brachten die Falle zurück zum Katzenschutzverein. Boten nur noch Futter an. Zack, war er wieder da.
Über die Jahre etablierten sich 2 Futterstellen. Anfassen ist nicht, füttern ja.
Als er wieder mal eine Verletzung hatte, eine eiternde Wunde im Gesicht, war die Sorge groß. In Absprache mit einem Tierarzt wurde von den fütternden Nachbarn Antibiotika unters Futter gemischt. Er erholte sich.
Vor ein paar Tagen fand ich ihn in unserem Garten. Völlig fertig, ersichtlich geschwächt, mehrfach sackten ihm die Beine weg. Rücksprache mit den fütternden Nachbarn ergab wiederum große Sorge. Der schlechter werdende Zustand war bekannt, er hatte schon mehrere Tage Futter verweigert.
Die Überlegung war, ob man ihn einfach sanft einschlafen lässt in "seinem" Revier oder ob er Hilfe benötigt. Alle waren hin- und hergerissen.
ER hat es entschieden. Vielleicht brauchte er den Nachmittag für den Abschied? Nochmal in der Sonne liegen in seinem Revier? Schließlich machte er sich auf und schleppte sich zu einer seiner Futterstellen. Und als die Tür geöffnet wurde, ging er, der Draußenkater, der sich nie anfassen lassen wollte und niemals ein Haus betreten hatte, rein. Legte sich in den Flur. HELFT MIR!
Er wurde zum Tierarzt gebracht und sofort eingeschläfert. Mehrere Nachbarn haben zusammen gelegt für die Kosten. Er wird bei einem Nachbarn im Garten begraben.
Der Kater wurde knapp 20 Jahre alt und hat etliche Jahre ohne Besitzer gelebt.
Sein früherer Besitzer ist umgezogen und hat ihn einfach da gelassen. Er war ihm egal. Er wurde einfach zurück gelassen. Anfassen ließ er sich nicht.
Nachbarn sorgten sich um die etwas mitgenommen wirkende Gestalt. Ein Landstreicher. Er war damals schon etwas älter, im zweistelligen Alter, und er wurde angefüttert. Man organisierte eine Katzenfalle. Ab dem Tag mied er die Futterstelle.
Wochenlang. Schließlich gaben die Nachbarn auf, brachten die Falle zurück zum Katzenschutzverein. Boten nur noch Futter an. Zack, war er wieder da.
Über die Jahre etablierten sich 2 Futterstellen. Anfassen ist nicht, füttern ja.
Als er wieder mal eine Verletzung hatte, eine eiternde Wunde im Gesicht, war die Sorge groß. In Absprache mit einem Tierarzt wurde von den fütternden Nachbarn Antibiotika unters Futter gemischt. Er erholte sich.
Vor ein paar Tagen fand ich ihn in unserem Garten. Völlig fertig, ersichtlich geschwächt, mehrfach sackten ihm die Beine weg. Rücksprache mit den fütternden Nachbarn ergab wiederum große Sorge. Der schlechter werdende Zustand war bekannt, er hatte schon mehrere Tage Futter verweigert.
Die Überlegung war, ob man ihn einfach sanft einschlafen lässt in "seinem" Revier oder ob er Hilfe benötigt. Alle waren hin- und hergerissen.
ER hat es entschieden. Vielleicht brauchte er den Nachmittag für den Abschied? Nochmal in der Sonne liegen in seinem Revier? Schließlich machte er sich auf und schleppte sich zu einer seiner Futterstellen. Und als die Tür geöffnet wurde, ging er, der Draußenkater, der sich nie anfassen lassen wollte und niemals ein Haus betreten hatte, rein. Legte sich in den Flur. HELFT MIR!
Er wurde zum Tierarzt gebracht und sofort eingeschläfert. Mehrere Nachbarn haben zusammen gelegt für die Kosten. Er wird bei einem Nachbarn im Garten begraben.
Der Kater wurde knapp 20 Jahre alt und hat etliche Jahre ohne Besitzer gelebt.