- Brauche Rat von den erfahrenen Mäusehaltern... Beitrag #1
Childsheart
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Hallo,
also, folgendes: Vor einigen Jahren (ich war gerade mal elf) bekam ich zwei Farbmausweibchen geschenkt (aus der Zoohandlung). Die eine war schon nach 5 Tagen tot, sie war wohl einfach noch zu klein und zu schwach.
Die andere aber, Cleo, wurde zu meinem absoluten Liebling, sie war handzahm und ich habe sie wirklich sehr geliebt.
Ich habe damals so ziemlich alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann...meine "Mäusebibel" war ein veralteter GU-Tierratgeber und der Käfig höchstens 60 x 20 cm groß. Ich hatte Plastikhäuschen drin (in denen sich die Luft ja so herrlich staut) und keine einzige Etage. Heute weiß ich es natürlich besser.
Nun blieb Cleo immer öfter nur in ihrem Haus sitzen, ließ sich kaum noch blicken und machte immer häufiger knackende Geräusche. Viel zu spät erkannte ich, dass auch ihre Bewegungen immer staksiger und merkwürdiger wurden (ein Grund, warum ich heute den Standpunkt vertrete, dass kein Kind in der Lage ist, ein Tier größenteils allein zu versorgen), Diagnose beim Tierarzt: Ammoniaktoxikose. Cleo musste, mit gerade mal 7 Monaten, eingeschläfert werden und damals schwor ich mir "Nie wieder will ich Mäuse haben!"
Jetzt, Jahre später, denke ich etwas anders darüber. In letzter Zeit spiele ich immer öfter mit dem Gedanken, mir wieder Mäuse anzuschaffen. Das einzige, was mich immer wieder davon abhält, ist meine große (gebliebene) Angst davor, die Tiere erneut so früh zu verlieren (auch, wenn ich weiß, dass ich heute natürlich einiges anders machen würde). Ich habe in meiner langjährigen Meerschweinchenhaltung schnell gemerkt, dass diese Tiere so viel robuster sind und weniger anfällig sind als (zumindest meine) Farbmäuse.
Das ist eigentlich das Einzige, was mich bis heute abschreckt. Darum möchte ich mich gerne bei den langjährigen Mäusehaltern erkundigen, welche Erfahrung sie damit gemacht haben. Sind Mäuse wirklich so sehr empfindlich? Oder kann man doch für den frühen Tod meiner Cleo hauptsächlich die Haltung verantwortlich machen? (meine Fragen mögen sich etwas komisch anhören, das liegt daran, dass ich wirklich nur noch aus Erinnerungen schöpfen kann und nicht mehr haargenau weiß, wie das damals alles gewesen und abgelaufen ist)
Noch eine weitere Sache, die mich beschäftigt: Obwohl mich auch Ratten faszinieren, habe ich von einer Anschaffung vollkommen abgesehen, da ich hörte, dass die heutigen Farbratten im Alter fast immer Tumore haben. Wie sieht das bei den Farbmäusen aus, ähnlich?
Und gibt es außer Farbmäusen noch andere Arten (bitte keine Renner), die ähnlich zu pflegen sind (ich dachte evtl. an Kaktus- oder Weißfußmäuse?) und die sich auf einem sog. Mäusetisch (eine Sache, die ich als dauerhafte Haltung in Betracht ziehe) halten lassen? Oder kommen dafür ausschließlich Farbis in Frage?
Ich hoffe, ich habe mich mehr oder weniger verständlich ausgedrückt und bedanke mich schon im vorraus für eure Antworten.
also, folgendes: Vor einigen Jahren (ich war gerade mal elf) bekam ich zwei Farbmausweibchen geschenkt (aus der Zoohandlung). Die eine war schon nach 5 Tagen tot, sie war wohl einfach noch zu klein und zu schwach.
Die andere aber, Cleo, wurde zu meinem absoluten Liebling, sie war handzahm und ich habe sie wirklich sehr geliebt.
Ich habe damals so ziemlich alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann...meine "Mäusebibel" war ein veralteter GU-Tierratgeber und der Käfig höchstens 60 x 20 cm groß. Ich hatte Plastikhäuschen drin (in denen sich die Luft ja so herrlich staut) und keine einzige Etage. Heute weiß ich es natürlich besser.
Nun blieb Cleo immer öfter nur in ihrem Haus sitzen, ließ sich kaum noch blicken und machte immer häufiger knackende Geräusche. Viel zu spät erkannte ich, dass auch ihre Bewegungen immer staksiger und merkwürdiger wurden (ein Grund, warum ich heute den Standpunkt vertrete, dass kein Kind in der Lage ist, ein Tier größenteils allein zu versorgen), Diagnose beim Tierarzt: Ammoniaktoxikose. Cleo musste, mit gerade mal 7 Monaten, eingeschläfert werden und damals schwor ich mir "Nie wieder will ich Mäuse haben!"
Jetzt, Jahre später, denke ich etwas anders darüber. In letzter Zeit spiele ich immer öfter mit dem Gedanken, mir wieder Mäuse anzuschaffen. Das einzige, was mich immer wieder davon abhält, ist meine große (gebliebene) Angst davor, die Tiere erneut so früh zu verlieren (auch, wenn ich weiß, dass ich heute natürlich einiges anders machen würde). Ich habe in meiner langjährigen Meerschweinchenhaltung schnell gemerkt, dass diese Tiere so viel robuster sind und weniger anfällig sind als (zumindest meine) Farbmäuse.
Das ist eigentlich das Einzige, was mich bis heute abschreckt. Darum möchte ich mich gerne bei den langjährigen Mäusehaltern erkundigen, welche Erfahrung sie damit gemacht haben. Sind Mäuse wirklich so sehr empfindlich? Oder kann man doch für den frühen Tod meiner Cleo hauptsächlich die Haltung verantwortlich machen? (meine Fragen mögen sich etwas komisch anhören, das liegt daran, dass ich wirklich nur noch aus Erinnerungen schöpfen kann und nicht mehr haargenau weiß, wie das damals alles gewesen und abgelaufen ist)
Noch eine weitere Sache, die mich beschäftigt: Obwohl mich auch Ratten faszinieren, habe ich von einer Anschaffung vollkommen abgesehen, da ich hörte, dass die heutigen Farbratten im Alter fast immer Tumore haben. Wie sieht das bei den Farbmäusen aus, ähnlich?
Und gibt es außer Farbmäusen noch andere Arten (bitte keine Renner), die ähnlich zu pflegen sind (ich dachte evtl. an Kaktus- oder Weißfußmäuse?) und die sich auf einem sog. Mäusetisch (eine Sache, die ich als dauerhafte Haltung in Betracht ziehe) halten lassen? Oder kommen dafür ausschließlich Farbis in Frage?
Ich hoffe, ich habe mich mehr oder weniger verständlich ausgedrückt und bedanke mich schon im vorraus für eure Antworten.


