Hife bei Problemvergesellschaftung

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  • Hife bei Problemvergesellschaftung Beitrag #1
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MelanieM

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Hallo,
ich bin neu hier im Forum, aber ich kenne mich mit Farbmäusen mittlerweile sehr gut aus. Leider sind aus meiner Mäusebande am 16. 08. und 17. 08. zwei alte Mitglieder verstorben und meine arme, 1-Jährige verbliebene Maus Schnuffi (auch kleiner Feigling genannt) sollte nicht lange allein bleiben. Ich habe jetzt am 21. 08. vier neue Mäuse bekommen, dann seit 23. 08. die Käfigwechselmethode vorgenommen und am 28. 08. zum ersten Mal auf neutralem Boden die Vergesellschaftung versucht. Mit zwei Mäuschen hat Schnuffi sofort Freundschaft geschlossen, mit einer geht es, aber die vierte, die nur halb so groß wie Schnuffi ist, jagd und beißt meine arme alte Dame, so dass Schnuffi quiekt, und die wilde Dorchen hinterherhetzt. Richtig verknäult haben sie sich nicht, aber Dorchen war sehr wild und ich hatte Angst, dass Schnuffi, die auch noch verfolgt wurde, in ihrem Alter vor Angst einen Herzinfarkt bekommt. Das gleiche passierte gestern, am 29. 08.
Ich möchte, dass Schnuffi bald wieder mit den anderen zusammenkommt, aber ihr auch den Stress ersparen. Ist es sinnvoll, sie erst einmal mit einer oder zwei von den Neuen zu vergesellschaften, die sie mag?
Ach ja, und ich befürchte, dass ich eine trächtige Maus erwischt habe, mit der verträgt Schnuffi sich aber. Wäre es unter Umständen sinnvoll, Schnuffi mit meiner vermutlich werdenden Mutter zu vergesellschaften, bis die Babys da sind? Schnuffi ist viel ruhiger als die anderen und vielleicht wären die anderen Jung-Mäuse bei den Babys zu wild?
Ich finde es zwar nicht gerade schön, eine Trächtige erwischt zu haben, aber die Babys möchte ich nicht an die Zoohandlung geben, da werden sie ja nur an die Schlangen verfüttert. (Und vielleicht ist Dido ja nur dick gefressen, aber von der Form ihres Bauches befürchte ich , dass das nicht die Ursache ist).

Gruß, Melanie
 
  • Hife bei Problemvergesellschaftung Beitrag #2
Hallo;

die von dir angewandete Vergesellschaftungsmethode (Käfigtausch) funktioniert zwar auch, finde ich aber nicht so praktisch.
Versuch´s am besten mal mit kleinersetzen.

Ich halte es nicht für sinnvoll, erst zwei Mäuse mit der einsamen zu Vgen.
Besser wäre es, gleich alle zu vergesellen, spart den Mäusen unnötigen Streß.

LG;
Benny
 
  • Hife bei Problemvergesellschaftung Beitrag #3
Aber wenn ich sie kleiner setze, steigt dann nicht das Risiko, dass die arme Schnuffi tatsächlich vor Angst einen Herzinfarkt kriegt, weil sie nicht mehr fliehen kann? Oder dass sie sich bis aufs Blut beißen?
Bei meiner ersten Mäusevergesellschaftung vor 10 Monaten klappte alles problemlos.

Gruß, Melanie
 
  • Hife bei Problemvergesellschaftung Beitrag #4
Hm, ich kenn mich mit VG nicht so gut aus, aber wäre es vielleicht möglich, zwei Gruppen aufzumachen (die dann auch auf Dauer so bleiben)? Also eine mit der alten Maus und einer anderen ruhigen, mit der sie sich gut versteht, und eine zweite Gruppe mit den ganzen neuen "wilden". Dann würdest du der alten Maus den VG-Stress ersparen.
 
  • Hife bei Problemvergesellschaftung Beitrag #5
Hallo,

das dadurch das Risiko steigt, bezweifle ich jetzt mal.
Durch das Kleinersetzen sind die Mäuse ja gezwungen, den geruch des anderen anzunehmen und sich gegenseitig kennen zu lernen.
Ich habe bisher mit dieser Methode immer Erfolg gehabt.

LG;
Benny
 
  • Hife bei Problemvergesellschaftung Beitrag #6
Wie groß müsste der Käfig für das Kleinersetzen sein? Ich habe zwei Transportboxen, eine ist 20x15 cm und eine 20 x 30 cm. Die Käfige sind beide deutlich zu groß, einer hat zwei Etagen, der andere ist ein Plastik-Mäuse-Terrarium, 50 x 40 cm.

Zwei Gruppen gingen zwar, aber falls Dido Nachwuchs bekommt, hätte ich dann plötzlich drei Gruppen wegen der Jungs, falls welche unter den Welpen sind.

Gruß, Melanie
 
  • Hife bei Problemvergesellschaftung Beitrag #7
Falls beim Nachwuchs Männchen dabei sind, müsstest du die sowieso kastrieren lassen. Unkastrierte Männchen kann man nicht zusammen halten, das gibt Beißereien. Und wenn sie sowieso kastriert sind, könnten sie auch in eine Weibchengruppe.
 
  • Hife bei Problemvergesellschaftung Beitrag #8
Hallo,

für fünf Mäuse würde ich dir die 20x30 cm empfehlen.
Die Jungs können, sollte deine Maus schwanger sein, nach dem kastrieren ja wieder zu den Weibchen zurück.

LG;
Benny
 
  • Hife bei Problemvergesellschaftung Beitrag #9
Danke für die Tipps,
ich melde mich wieder, muss jetzt noch ein bisschen arbeiten.
Gruß, Melanie
 
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