Hallo, habe eben den Beitrag über die Magendrehung mit den ganz vielen Antworten gelesen. Meine Schäferhündin hatte vor 4 Jahren eine Magendrehung und ist mir auf dem Weg in die Klinik verstorben. Sie hat abends um 8 wie immer gefressen (nicht hastig!) und hat dann geschlafen. Um 12 kam sie aus dem Schlafzimmer und wollte wohl zu uns ins Wohnzimmer. In der Diele ist sie dann aber zusammengebrochen. Da sie bereits 12 war und Herzbeschwerden, Spondylose und schwere HD dachte ich erst, es sei eine Herzattacke. Ich bin mit ihr in den Garten, wo sie dann wieder zusammenbrach. Mein Mann und ich haben sie dann in die Wohnung getragen. ich machte kalte Umschläge im Nacken und an den Pfoten, denn von einer Aufgasung war nichts zu sehen. Als es nicht besser wurde bin ich dann zur Klinik gefahren. Sie setzte sich unterwegs noch einmal hin, leckte meine Hand, legte sich hin und war tot. Es war und ist auch heute noch ein Albtraum. In der Klinik konnten sie natürlich nichts mehr machen. Sie sagten mir aber damals, dass es keine Herzattacke sondern eine Magendrehung war. Sie hatte aber keine Chance. Selbst wenn ich sofort gefahren wäre, hätte sie eine OP aufgrund ihrer Herzerkrankung nicht überlebt.
Ist schon traurig, aber zu meinem Trost musste sie sich nicht lange quälen.
Ich füttere meine jetzige Hündin seitdem 2x am Tag, damit der Magen nicht so voll ist. Obwohl die damalige nicht so ein toller Fresser war. War sie satt hat sie auch das restliche Futter stehen lassen. Geschlungen hat sie auch nicht. Und eine Ruhepause von 4 Stunden müssten ja wohl auch ausreichen.
Warum es so kam weiss ich nicht. Ich hoffe nur, dass ich sowas nicht mehr erleben muss. Das gönne ich keinem.