- Auf der Regenbogenbrücke kehrt gemacht... Beitrag #1
C
Cäsar & Lilli
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Hallo ihr Lieben,
was mir letzte Nacht passiert ist, wünsche ich meinem ärgsten Feind nicht.
Es fing damit an, dass ich mit meinem Freund zusammen die Kaninchen „Nacht-fertig“ machen wollte. Also gaben wir ihnen neues Wasser und Futter. Cäsar, unser Deutsche Riese, stürzte sich auf das Futter, fraß aber nach einem Bissen nicht weiter. Das machte uns skeptisch. Er lief stattdessen nervös durch das Zimmer und Wasser tropfte aus seinem Maul. Er schmiss seinen Kopf immer in den Nacken, röchelte und nun liefen Schleimfäden aus dem Maul.
Mein Freund blieb die ganze Zeit bei ihm und versuchte den Schleim mit Zewa aus dem Mund zu ziehen. Ich rief in der Zeit bei dem Tierärztlichen Notdienst an um zu erfragen, welche Praxis Notdienst hat. Leider konnte ich niemanden erreichen. Zuerst war ständig besetzt, danach konnte gar keine Verbindung mehr aufgebaut werden *panik*. In meiner Verzweiflung rief ich sämtliche Tierarztnummern und Notdienstnummern an. Er war niemand zu erreichen…
Cäsar ging es in der Zeit immer schlechter, er lag schon reglos auf der Seite, die weiße Haut in den Augen schob sich langsam vor und die Augen gingen langsam zu. Cäsar quiekte und zuckte nur hin und wieder. Also packte mein Freund Cäsars Hinterläufe, so dass er mit dem Kopf nach unten hing. Ich ging in der Zeit mit einem Finger Cäsars Hals entlang und versuchte mit einem Wattestäbchen den Schleim in seinem Hals zu erwischen.
Nach einer Zeit fiel mir ein, dass es in Duisburg eine Tierklinik gibt, die bestimmt immer zu erreichen ist. So war es auch. Die Ärztin am Telefon machte mir allerdings nach meiner Beschreibung keine große Hoffnung, sagte aber, dass wir es noch versuchen könnten zu ihnen zu kommen (Strecke ca. 30 km).
Mittlerweile hielt Cäsar den Kopf schon wieder hoch und röchelte „nur“ noch. Wir packten ihn mit einer Decke schnell in unseren Wäschekorb und machten uns auf dem Weg. Cäsar ging es zusehends besser.
In Duisburg angekommen, schaute die Ärztin in Cäsars Rachen, hat Fieber gemessen, ihn abgehorcht und abgetastet. Ohne Befund! Sie sagte, dass er sich wahrscheinlich an den Futter verschluckt hätte und wir gute erste Hilfe geleistet hätten.
Ich kann euch gar nicht sagen, wie schlimm es war, Cäsar leiden zu sehen und wie froh ich bin, dass er noch einmal auf der Regenbogenbrücke kehrt gemacht hat und bei uns geblieben ist!
:055:
was mir letzte Nacht passiert ist, wünsche ich meinem ärgsten Feind nicht.
Es fing damit an, dass ich mit meinem Freund zusammen die Kaninchen „Nacht-fertig“ machen wollte. Also gaben wir ihnen neues Wasser und Futter. Cäsar, unser Deutsche Riese, stürzte sich auf das Futter, fraß aber nach einem Bissen nicht weiter. Das machte uns skeptisch. Er lief stattdessen nervös durch das Zimmer und Wasser tropfte aus seinem Maul. Er schmiss seinen Kopf immer in den Nacken, röchelte und nun liefen Schleimfäden aus dem Maul.
Mein Freund blieb die ganze Zeit bei ihm und versuchte den Schleim mit Zewa aus dem Mund zu ziehen. Ich rief in der Zeit bei dem Tierärztlichen Notdienst an um zu erfragen, welche Praxis Notdienst hat. Leider konnte ich niemanden erreichen. Zuerst war ständig besetzt, danach konnte gar keine Verbindung mehr aufgebaut werden *panik*. In meiner Verzweiflung rief ich sämtliche Tierarztnummern und Notdienstnummern an. Er war niemand zu erreichen…
Cäsar ging es in der Zeit immer schlechter, er lag schon reglos auf der Seite, die weiße Haut in den Augen schob sich langsam vor und die Augen gingen langsam zu. Cäsar quiekte und zuckte nur hin und wieder. Also packte mein Freund Cäsars Hinterläufe, so dass er mit dem Kopf nach unten hing. Ich ging in der Zeit mit einem Finger Cäsars Hals entlang und versuchte mit einem Wattestäbchen den Schleim in seinem Hals zu erwischen.
Nach einer Zeit fiel mir ein, dass es in Duisburg eine Tierklinik gibt, die bestimmt immer zu erreichen ist. So war es auch. Die Ärztin am Telefon machte mir allerdings nach meiner Beschreibung keine große Hoffnung, sagte aber, dass wir es noch versuchen könnten zu ihnen zu kommen (Strecke ca. 30 km).
Mittlerweile hielt Cäsar den Kopf schon wieder hoch und röchelte „nur“ noch. Wir packten ihn mit einer Decke schnell in unseren Wäschekorb und machten uns auf dem Weg. Cäsar ging es zusehends besser.
In Duisburg angekommen, schaute die Ärztin in Cäsars Rachen, hat Fieber gemessen, ihn abgehorcht und abgetastet. Ohne Befund! Sie sagte, dass er sich wahrscheinlich an den Futter verschluckt hätte und wir gute erste Hilfe geleistet hätten.
Ich kann euch gar nicht sagen, wie schlimm es war, Cäsar leiden zu sehen und wie froh ich bin, dass er noch einmal auf der Regenbogenbrücke kehrt gemacht hat und bei uns geblieben ist!
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