Probleme im Hunderudel

Diskutiere Probleme im Hunderudel im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Ich hätt direkt mal ne Frage wenns recht ist :D Und zwar gehts um Manni. Manni ist der verfressenste Hund den ich je gesehen habe. Und er freut...
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Ich hätt direkt mal ne Frage wenns recht ist :D

Und zwar gehts um Manni. Manni ist der verfressenste Hund den ich je gesehen habe. Und er freut sich tierisch wenn auch nur der Hauch einer Chance auf was essbares besteht.
Nunja, demzufolge läuft er nicht an der lockeren Leine wenn man so mit ihm übt... Sondern er hüpft an der lockeren Leine :eusa_doh:
Er hüpft wirklich die ganze Zeit neben einem her und hört und hört nicht auf...
Ja, schaut zwar recht lustig aus, aber Kermit wird immer ganz kirre wenn da die ganze Zeit neben rumgehoppelt wird...
Ich habs auch schon probiert mit Leckerlie in der geschlossenen Hand weiter unten zu halten, damit er nicht hoppsen muss (wobei er das so eigentlich auch nicht müsste, er ist ja nun wirklich nicht klein), nur dann hoppelt er genauso (und wenn mans noch weiter runter hält wirft er sich auf den Boden und robbt durch Wald und Wiese) :eusa_eh:

Uuuund direkt noch Frage Nr. 2 hinterher.
Mit Ferkel klappt an der Leine laufen eigentlich auch recht gut... Wenn man allein ist.
Sobald einer aus dem Rudel (sei es mein Göttergatte, Manni, Sator, Kermit, Bobsi, sonst wer) vor ihm läuft wirft er sich in sein Geschirr und zerrt und schreit und schreit und schreit dass man ihn durch den ganzen Wald hört...
Unsre Bande läuft meistens eh komplett frei, sie kommen ja brav wenn man ruft, aber wehe man muss sie anleinen, das macht mit Ferkel nun wirklich keinen Spaß :|
Egal was man macht es ist ihm egal, er ist nur noch am zerren (aber richtig richtig zerren, er kriecht teilweise schon fast übern Boden) und vorallem schreien... Dabei machts auch nichts wie schnell oder langsam die Andren laufen, ob sie stehen, sitzen, liegen... Ferkel will dazu...
Und durch das Geplärre ist Kermit (der sowieso nicht der geduldigste ist) dann immer richtig angepisst und ist dann den ganzen Tag nur grummelig :?
 
  • Probleme im Hunderudel Beitrag #2
Hallo Favole!
Du hast zwei sehr gute Fragen gestellt! :D
Erstmal zu Manni: Es ist doch schon mal super, dass er so verfressen ist! :mrgreen:

Du musst bei der Übung darauf achten, dass Du ihn für sein Gehüpfe nicht belohnst. Warte geduldig, bis Manni mit dem Gehüpfe aufhört und mit allen vier Pfoten unten ist. Halte die Hände ruhig (vor Deinem Bauch) und geh gleichmäßig weiter. Wenn er hüpft, lass ihn hüpfen, aber beachte ihn nicht. Irgendwann kommt der Moment, wo Du ihn belohnen kannst, weil er merkt, dass das Gehüpfe zu nichts führt, und genau richtig neben Dir geht - mit den Füßen unten. ;)

Bei quirligen Hunden sollte man ein wenig langsamer gehen, bei eher trägen Hunden ein bissel forscher.

Mit Ferkel solltest Du zunächst alleine üben. Danach die Ablenkung nur laaangsam steigern! Das heißt, jemand geht mit einem Deiner anderen Hunde erstmal in großer Entfernung vorbei oder setzt sich irgendwo hin - und Du übst wieder so lange, bis Ferkel sich auf Dich konzentrieren kann. Danach erst die Distanz allmählich verringern.

Nimm Dir Zeit!

Viel Spaß!
Annika
 
  • Probleme im Hunderudel Beitrag #3
Danke für die Antwort :D

Mit Manni bin ich schon teilweise über ne Stunde durch den Wald gehoppelt (also ich bin gelaufen, nur er ist gehüpft :mrgreen:) ohne dass er aufgehört hat :eusa_eh:
Und länger wollt ich dann wirklich auch nicht mehr, weil eigentlich nur 15-20 Minuten eingeplant waren, ist ja auch Kopfarbeit (zumindest wenn Hundi mitdenkt und nicht nur lauter rosarote Leckerlies vor den Augen rumschwirren hat :eusa_eh:)
Dabei ist er eigentlich ein recht fauler Hund, aber die Futterfreude ist unglaublich groß (Futter, Auto und Leine... Er muss nur eins davon sehen, dann dreht er völlig auf :shock:).
Wenn ich dann schließlich aufgebe ist er total fertig, aber Freudenhoppser gehen seltsamerweise immer..
Und mal wirklich drauf anlegen dass er vor lauter Erschöpfung nicht mehr hüpft, das will ich auch nicht... :|
So ein Hund, der nie spielt (deshalb wär auch spielen als Belohnung bei ihm überhaupt nichts), der recht ruhig ist, ganz brav... Aber bei Futter dreht er ab :eusa_doh:

Und mit Ferkelchen haben wir das so schon mal geübt, nur spätestens wenn er ganz sicher erkennt wer es ist, ists da auch vorbei... :eusa_think:
Egal wie oft wir geübt haben, es hat nichts gebracht. Dabei ist nun wirklich alles Andere als auf den Kopf gefallen... Sitz hatte er nach 1mal machen raus, Komm hat nach 2 Tagen gesessen... Nur beim Leinelaufen wenn die Andren dabei sind haperts und das seit über nem halben Jahr und 2 verschiedenen Hundeschulen... :?
Auch wenn alle frei rumhüpfen klebt er sehr an ihnen. Besonders natürlich Manni (Kermit und Sator sind ja tagsüber mit meinem Göttergatten auf der Arbeit und Bob erst ganz neu, mit Manni ist er ständig zusammen und der macht auch am Meisten mit ihm), bei Manni und meinem Mann ists am Schlimmsten wenn er die sieht, zu zB Sator will er auch, aber nicht so extrem.
Wenn er Zuhause ist kommt er gut mit klar wenn wir weg gehen oder so, nur unterwegs kann er es absolut nicht haben wenn wir nicht zusammen und er mittendrin ist...
Das war aber schon immer so, dass er da so "Verlustangst" (sag ich jetzt einfach mal) hatte, schon als Welpe wo er vor sowieso allem und jedem Angst hatte, könnt das damit zusammenhängen? :eusa_think:
 
  • Probleme im Hunderudel Beitrag #4
Hi Favole!
Ich könnte mir gut vorstellen, dass Ferkel sich so stark an den anderen Hunden orientiert, weil Ihr so viele Hunde habt, ein großes Rudel eben. Bei Silvie ist das nicht anders. Sie muss immer schauen, wo ihre Artgenossen sind und was die machen. Und natürlich ist es nicht einfach, zeitlich noch Einzelspaziergänge unterzubringen. :roll:

Vielleicht darf man bei einer so großen Hundetruppe wie Eurer gar nicht den Anspruch haben, dass ein Hund mehr auf seinen Menschen achtet als auf seine Artgenossen?

Manni ist sicher nicht immer nur am Hüpfen, oder? Ist er nur dann so flippig, wenn es um Leckerlis geht, oder auch sonst? Wie habt Ihr Dinge wie Sitz oder Platz mit ihm geübt? Bei vielen dieser quirligen Hunde, die immer herumspringen, hilft es, wenn man selbst ganz ruhig wird. Bei Silvie hilft es, wenn ich einfach stehen bleibe, mich vielleicht sogar abwende und sie so lange ignoriere, bis sie mit dem Anspringen aufhört. Es findet dann einfach nichts statt, bis Silvie wieder ein Verhalten zeigt, für das ich sie loben kann.

Gerade wenn Euer Manni so verfressen ist, müsste er als intelligenter Hund doch rasch herausfinden, dass er genau dann belohnt wird, wenn er zu hüpfen aufhört! Vielleicht wäre das als Vorübung erstmal ganz sinnvoll.
 
  • Probleme im Hunderudel Beitrag #5
Vielleicht darf man bei einer so großen Hundetruppe wie Eurer gar nicht den Anspruch haben, dass ein Hund mehr auf seinen Menschen achtet als auf seine Artgenossen?
Generell darf der Kleine ja ruhig mehr mit den Andren rumhüpfen als nach uns zu schauen (ist ja auch toll alle toben zu sehen :D), nur wenn mal was ist sollte er ja schon auf uns hören.. Teilweise gabs ja schon Probleme dass er nur gekommen ist wenn man Hund XY mit dem er grad rumgewuselt ist zu sich gerufen hat... Und das sollte so ja doch nicht sein.
Das haben wir aber wieder gut in den Griff bekommen, nur dieses schrecklich schrille Schreien an der Leine ist grausam :eusa_doh:
Wenn man bei uns an der Tür steht hört man (obwohl wir noch mitten im Wald sind) den Kleinen schon schreien... :shock:
Als würd man ihn zu Tode foltern...
Aber wenn er dann beim Rest ist oder frei rumhüpft ist er absolut ruhig und lieb... :eusa_eh:

Manni ist sicher nicht immer nur am Hüpfen, oder? Ist er nur dann so flippig, wenn es um Leckerlis geht, oder auch sonst? Wie habt Ihr Dinge wie Sitz oder Platz mit ihm geübt? Bei vielen dieser quirligen Hunde, die immer herumspringen, hilft es, wenn man selbst ganz ruhig wird. Bei Silvie hilft es, wenn ich einfach stehen bleibe, mich vielleicht sogar abwende und sie so lange ignoriere, bis sie mit dem Anspringen aufhört. Es findet dann einfach nichts statt, bis Silvie wieder ein Verhalten zeigt, für das ich sie loben kann.
Flippig ist er eigentlich überhaupt kein bisschen, nur eben Leckerlie, besonders wenns dann noch sowas tolles wie Käse ist, da dreht er ab. Dann wird gehüpft und gehüpft und gehüpft und nicht aufgehört (bis die Leckerlies weggepackt sind, dann wird mit sooo großen traurigen Augen geguckt. Und wenn man irgendwo versteckt in der Tasche/Hand welche hat merkt er es sofort, oder wenn er lieb und unhoppsend war und man Leckerlies rausholen will, schwubbs fängt er wieder an :eusa_doh:
Und das wär ja dann wieder loben fürs Hüpfen wenn er dann was bekommen würde... :eusa_think:
Mit ruhig stehenbleiben und wegdrehen werd ichs mal versuchen, das wird wohl auch ne Weile dauern, aber wenn ich selbst nicht neben ihm rum"hüpfe" (laufe ;) ) wird er vielleicht auch ruhiger :)
Danke! :)
 
  • Probleme im Hunderudel Beitrag #6
Favole
Ich weiß grad selber nicht genau wie ich das erklären soll, aber ich finde das ist bei euch ein Rangfolgeproblem.
Dadurch das Lenni (Ferkel) wahrscheinlich immer mind. einen der anderen Hunde um sich hat konnte er sich nicht richtig unabhängig entwickeln und ist so auf die anderen Hunde fixiert das er unbedingt in deren Nähe sein muß. Ich denke auch das er im Hunderudel nicht gerade die Führungsrolle hat.
Nur wie jetzt darauf eingehen?
Im Prinzip solltest du wenn Lenni so ein Theater anfängt genau das Gegenteil machen von dem was erreichen will, also wenn er so anfängt drehst du dich um und gehst in die andere Richtung. Ich denke das wird ihn ganz schön irritieren. Wenn er sich beruhigt hat kannst du ja wieder umdrehen und zu den anderen gehen.
Ich schätzte das du da Geduld brauchst bis das wirkt.
 
  • Probleme im Hunderudel Beitrag #7
Ich denke auch das er im Hunderudel nicht gerade die Führungsrolle hat.
Das stimmt, er und Manni waren die ganze Zeit ganz unten, bei den Beiden ists aber so ein rumgewurschtel, da weiß man nie genau wer da in der Rangfolge drüber steht, wobei ich doch denke dass das Manni ist.
Sator ist der Chef, das ist ganz klar, und danach direkt Kermit.
Und jetzt wo Bob da ist ist der natürlich ganz unten...

Im Prinzip solltest du wenn Lenni so ein Theater anfängt genau das Gegenteil machen von dem was erreichen will, also wenn er so anfängt drehst du dich um und gehst in die andere Richtung. Ich denke das wird ihn ganz schön irritieren. Wenn er sich beruhigt hat kannst du ja wieder umdrehen und zu den anderen gehen.
Ich schätzte das du da Geduld brauchst bis das wirkt.
Probiert haben wir das schon öfter, aber es interessiert ihn kein Stück, er zerrt weiter in die andere Richtung, schreit und versucht richtig sich im Boden festzukrallen... Alles Andere ist dann egal, hauptsache er ist bei allen...
Wirkliche Fortschritte konnt ich da nicht sehen, aber die letzten Wochen ist das Üben weil ich nicht da war ja sowieso zu kurz gekommen, ich denke so werden wirs nochmal weiter probieren... :eusa_think:
Danke schön :)

Besonders als er noch kleiner war bin ich auch viel mit ihm allein raus, damit er sich nicht so auf die Andren fixiert, aber direkt vom 1. Tag an hat er sich ja an Manni und Sator rangehängt und war völlig hin und weg... Und indem Manni ja sonst rund um die Uhr bei ihm ist klebt er schon arg an ihm...
 
  • Probleme im Hunderudel Beitrag #8
Es klingt so, als habe Ferkel mit seinem Verhalten auch immer wieder Erfolg gehabt, und so ist dieses Geschrei und Gezerre zu seiner Taktik geworden, das zu erreichen, was er will. Insofern ist Ricaleins Rat wirklich der einzig wirkungsvolle, wie mir scheint: Ihr müsst darauf achten, dass dieses Verhalten nie, nie belohnt wird!

Probiert haben wir das schon öfter, aber es interessiert ihn kein Stück, er zerrt weiter in die andere Richtung, schreit und versucht richtig sich im Boden festzukrallen... Alles Andere ist dann egal, hauptsache er ist bei allen...

Sei mir nicht bös, wenn ich ganz direkt bin: Wann immer ich von Hundehaltern höre: "Probiert haben wir das schön öfter" - hieß das übersetzt meistens doch nichts anderes als: "Wir haben es mal probiert, aber dann doch nicht regelmäßig konsequent umgesetzt." Und letzteres ist eben leider das einzige, was bei solchen Sachen hilft: Konsequent bleiben über einen so langen Zeitraum, bis der Hund sein Verhalten ändert! Ein Verhalten verstärkt sich sogar regelrecht, wenn man neue Strategien erst beginnt, der Hund danach dann aber mit seiner alten Taktik doch wieder Erfolg hat!

Im Grunde ist Hundeerziehung simpel, weil Hunde immer tun, was ihnen angenehm ist, was selbstbelohnend ist oder zu etwas führt, was sie gerne mögen oder gerne haben möchten. Das muss man sich zunutze machen! Etwas, was der Hund unbedingt möchte (bei Manni in Deinem Fall Leckerchen, bei Ferkel die Nähe der anderen Hunde) bekommt er exakt dann, wenn er genau das Verhalten zeigt, das Ihr erreichen möchtet. (Timing!) Aber nie für ein Verhalten, das Ihr nicht wollt, denn sonst würde dies verstärkt werden.

Bei Manni würde ich gegen das Gehopse wohl so anfangen: Leckerli in die Hand, aber unerreichbar. Still hinstellen, Hand ruhig halten und nur warten. Auch nicht mit Manni reden! Irgendwann hört das Gehopse auf! Und genau in dem Moment: "Fein!" - und sofort Leckerli. Vielleicht geht danach das Gehopse wieder los. (Manni kriegt ja auch mit, dass Du das nächste Leckerli in die Hand nimmst, und seine alte Strategie, es zu bekommen, war das Hopsen.) Also beginnt die ganze Chose von vorn, bis er wieder eine Sekunde lang mit allen vier Füßen auf dem Boden steht.

Weil das von mir beschriebene Aufmerksamkeitstraining wieder mit Bewegung zu tun hat, würde ich damit warten, bis diese Übung klappt und Manni begriffen hat: Mein ersehntes Leckerli kriege ich, wenn ich zu hopsen aufhöre.

Versuch's mal! Übrigens: Je länger ein Hund mit einem gewissen (unerwünschten) Verhalten Erfolg hatte, desto länger dauert es auch, ihm dies wieder abzugewöhnen. Aber es geht! Konsequenz ist das Zauberwort, und Dein Männe muss es natürlich genau so machen.
 
  • Probleme im Hunderudel Beitrag #9
Sei mir nicht bös, wenn ich ganz direkt bin: Wann immer ich von Hundehaltern höre: "Probiert haben wir das schön öfter" - hieß das übersetzt meistens doch nichts anderes als: "Wir haben es mal probiert, aber dann doch nicht regelmäßig konsequent umgesetzt."
Na konsequent und vorallem über einen längeren Zeitraum haben wir es schon probiert ;)
Wie gesagt, wir hängen da schon über ein halbes Jahr und mit verschiedenen Hundeschulen dahinter, bis auf eben die letzten Wochen wo ich nicht da war, aber bisher hat nichts wirklich Erfolg gehabt...
Und daher haben wir es nur probiert, aber kein Ergebniss gehabt ;)

Konsequent sein muss man hier sowieso, zumindest die 4 Großen würden sonst jede Gelegenheit nutzen irgendwelchen Mist zu machen, also ist Konsequenz hier bei den Hunden schon im Alltag, denke nicht dass es daran mangelt... :eusa_think:

(Manni kriegt ja auch mit, dass Du das nächste Leckerli in die Hand nimmst, und seine alte Strategie, es zu bekommen, war das Hopsen.) Also beginnt die ganze Chose von vorn, bis er wieder eine Sekunde lang mit allen vier Füßen auf dem Boden steht.
Er hat es ja eben nicht bekommen wenn er gehoppst ist, deshalb wundert es mich umso mehr dass er es immer noch und vorallem so ausdauernd macht... :eusa_think:
Wenn es dann doch alle jubeljahre mal vorkam dass er ruhig war gabs was, aber bei Futter hat er so Hummeln im Hintern, selbst wenn er ruhig sitzen will kann ers nicht :eusa_eh:

Ich werd mal Zeit messen wie lang das bei dem ruhig stehen klappt bis er nicht hoppst :mrgreen:
Und das Ganze dann wenns sitzt noch in Bewegung, wo es quasi zum Hüpfen einläd.. Das wird auch noch was...
Aber ich bin gespannt, danke :)
 
  • Probleme im Hunderudel Beitrag #10
Hallo Favole,

ich wüßte gerne wieviele Hunde du hast, welcher Rasse und wie alt die sind und was das für Hundeschulen waren, also nicht die Namen der Hundeschulen, sondern waren das Hundeplätze oder wie waren die Schulen aufgebaut?
Hat man sich die Rudelkonstellation angesehen, oder hast du ein Video von den Spaziergängen gemacht und hat sich die Hundeschule das angesehen?

Ich finde das immer sehr schwierig entsprechende Hundeschulen zu finden und bei Haltung mehrer Hunde wird's schwer. Hast du mit den Hunden einzeln trainiert?

Interessiert mich sehr!

In unserer Gesellschaft werden meistens nur die Symptome bekämpft, nicht die Ursache.
 
  • Probleme im Hunderudel Beitrag #11
Hallo Favole,

ich wüßte gerne wieviele Hunde du hast, welcher Rasse und wie alt die sind und was das für Hundeschulen waren, also nicht die Namen der Hundeschulen, sondern waren das Hundeplätze oder wie waren die Schulen aufgebaut?
Hat man sich die Rudelkonstellation angesehen, oder hast du ein Video von den Spaziergängen gemacht und hat sich die Hundeschule das angesehen?

Ich finde das immer sehr schwierig entsprechende Hundeschulen zu finden und bei Haltung mehrer Hunde wird's schwer. Hast du mit den Hunden einzeln trainiert?

Interessiert mich sehr!

In unserer Gesellschaft werden meistens nur die Symptome bekämpft, nicht die Ursache.


Wir haben momentan 5 Hunde, wobei aber demnächst eventuell Nr. 6 einzieht.

Das wären:

Sator, Rottweiler, 12 Jahre (Der Chef unter den 5en)
Kermit, Staffordshire, 4 Jahre (kommt als 2. in der Rangordnung)
Manni, Schäfer-Rotti-Pitbull-...-Mix, 3 Jahre (kommt danach)
Ferkel (oder auch Lenny ;) ), Schäferhund, 1 Jahr (knuschelt mit Manni immer in der Rangordnung rum)
und Bob, Pomeranian, noch kein halbes Jahr (jetzt ganz unten in der Rangordnung)

Mit Manni und Lenny gehts in die Hundeschule.
Wobei das bei Manni eigentlich weniger wegen Training ist, sondern einfach weil er gern mit der Gruppe da durch den Wald wuselt.
Das ist eine Gruppe aus 5-6 festen Teilnehmern die bei Spaziergängen zusammen sind, dabei die Kommandos eben auch unter Ablenkung und bei täglichen Situationen üben und sonstige kleine Aufgaben machen. Und dazwischen spielen die Hunde miteinander.

Mit Lenny gehts auch in die Gleiche, allerdings in einer andren Gruppe.
Mit ihm waren wir auch in der Welpenspielstunde, danach Junghundeschule und dann noch 2 andren Schulen, die aber irgendwie.. seltsam waren. Die eine hat auf einem Platz geübt und die Andere in Wald und Wiese.

Hundeplätze hier in der Gegend hab ich mir mal angeschaut, aber nicht wirklich was gefunden was mir zusagt.
Das eine ist so der "Hardcore Drill-Platz" und bei dem Anderen, der eigentlich recht nett aussieht, hasst die Trainerin Schäferhunde (die wären da ja so ungeeignet :roll:), von daher fällt das auch weg...

Wir haben mit allen einzeln trainiert. Sator ist ja schon seit Welpenbeinen an bei meinem Mann und hört auf jeden kleinen Fingerzeig.
Kermit musste sowieso Monatelang einzeln trainiert werden weil er als er her kam zu unsozial war als dass er zu den Andren gekonnt hätte.
Manni hatte das 1. Jahr als er hier war verstärkt Einzeltraining, aber das sitzt soweit auch wunderbar und jetzt eben nur noch 1-2mal die Woche damits so bleibt.
Mit Lenny wird 1mal die Woche in der HuSchu in der Gruppe geübt, 1mal die Woche alleine und hier Zuhause schieben wir wenns geht noch jeden Tag einen Einzelspaziergang mit ihm rein, ansonsten wird im Garten mit ihm geübt.
Und Bob ist noch nicht lang hier, der hat sich jetzt eingelebt und jetzt beginnt mit ihm auch das Training allein.
Jab, ich glaub das wars soweit :)
 
  • Probleme im Hunderudel Beitrag #12
Hey Favole!
Das ist ein stattliches Rudel, das Ihr da habt! Ich finde es prima, dass Ihr Euch die Zeit nehmt, auch mit jedem Hund einzeln was zu machen. :clap:

Lenny (Ferkel) ist ja noch sehr jung. Viele Hunde in dem Alter haben noch nicht diese gewisse "Frustrationstoleranz" erlernt; sie können noch nicht gut warten, bis sie an der Reihe sind, bis sie wieder mitmischen dürfen, bis sie wieder mit den anderen Hunden umhertollen würden. Das muss man systematisch üben, indem man so einen jungen Hund immer mal wieder einfach zusehen lässt, wie man mit den anderen etwas übt - ohne dass er jetzt an der Reihe ist. Wichtig ist, dass man ihn nicht eher aus seiner Warteposition "erlöst", ehe er nicht wenigstens eine Minute ruhig ist. Damit man ihn nicht für sein Jaulen belohnt.

Silvie (auch erst ein Jahr alt) kann es auch kaum ertragen, wenn ich mit Malka Apportieren übe. Sie kläfft dann ziemlich schrill und nervig, und ich bin in Versuchung, sie im Haus zu lassen, solange ich mit Malka übe und spiele, aber langfristig will ich ja erreichen, dass sie dieses Abwarten lernt - bis sie wieder an der Reihe ist. Sie kommt ja nicht zu kurz! :D
 
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