Hi,
huhu,
hab nen bekannten von mir auch mit meinem hamster fieber angesteckt, und da er auch schon länger mit der überlegung spielt sich einen anzuschaffen, würde er dies jetzt auch machen, aaaaber da gibt es ein kleines problem.
er geht nächstes jahr im august zum bund, um berufssoldat zu werden.
ist es möglich einen hamster zuhause zu halten, wenn man nur 2 tage die woche daheim ist, oder sollte er sich dies aus dem kopf schlagen?
gruß wolkenbruch
aus dem Kopf schlagen nicht, aber den Wunsch zurückstellen. Ich schätze nämlich, er würde von dem Tier nicht viel haben - bei 2 Tagen in der Woche will man ja a) auch noch was anderes machen, als sich um den Hamster zu kümmern und b) kann es ja sein, dass er einen Spätaufsteher erwischt und das Tier nie zu Gesicht kriegt.
Zudem: Jemandem die Haupbetreuung "aufzudrücken", der das gar nicht möchte, ist extrem ungünstig. Okay, bestenfalls kippt die Mutter einmal täglich ein paar Körner in den Käfig und wechselt das Wasser. Wenn sie keine Tiere möchte, wird sie aber wohl eher nicht schauen wollen, wie der Hamster so drauf ist, wie er frisst, was er hamstert, etc. Das heißt, sie würde sehr wahrscheinlich doch auch etwaige Krankheiten, Verhaltensauffälligkeiten nicht erkennen...
Eine Alternative wäre vielleicht, jetzt einen schon älteren Nothamster aufzunehmen, bei dem die Wahrscheinlichkeit, dass er in 8 Monaten noch lebt, eher gering ist. Wobei sich hier natürlich dann noch andere Probleme ergeben - evtl. erhöhte Tierarztkosten, das Wissen, das Tier sehr bald wieder zu verlieren, etc. Zudem wäre es natürlich schlecht, wenn dieses alte Tier dann doch noch recht lange lebt und ausgerechnet, wenn es mit der Bundeswehr losgeht, pflegeintensiv wird.
Also generell wäre ich dafür, dass er den Wunsch zurückstellt - oder sich eine vernünftige Hamsterbetreuung während seiner Abwesenheit zulegt. Ein, zwei Tage kann man so ein Tier sicher mal allein lassen - aber nicht regelmäßig 5 Tage die Woche...
Viele Grüße,
Sawyer