Suche Labradoodle Besitzer

Diskutiere Suche Labradoodle Besitzer im Hundehütte Forum im Bereich Hunde Forum; Dass ich schockiert bin, ist gerade eine glatte Untertreibung! Ist dir klar, welcher Gefahr und welchem Stress ihr das Kaninchen ausgesetzt habt...
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  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #2.261
Am Donnerstag wurden die Hunde in der Hundeschule übrigens mit einem angeleinten Kaninchen konfrontiert. Willi fiel es sehr schwer, nicht gleich drauf los zu stürmen. Einmal bellet er auch. Allerdings tut er das auch, wenn er mit anderen Hunden spielen möchte. Ich bin mir sicher, dass er einfach nur spielen und toben wollte, aber das geht natürlich nicht! :eusa_naughty:
Nach mehreren Bei-Fuß-Runden um das Osterhäschen herum ging es aber auch schon besser. Meine Leckerlis waren dann doch interessanter als der kleine Fellball.
Dass ich schockiert bin, ist gerade eine glatte Untertreibung!
Ist dir klar, welcher Gefahr und welchem Stress ihr das Kaninchen ausgesetzt habt?
Es wäre nicht weiter verwunderlich, wenn das arme Tier an einem Herzinfarkt gestorben wäre!

Kaninchen an eine Leine zu legen grenzt so oder so an Tierquälerei, aber es dann auch noch einem Hund vorzusetzen… ohne Worte.

Aber am erschreckendsten ist hier, dass anscheinend niemand auch nur einen Gedanken daran verschwendet hat, wie es dem Kaninchen geht. Nicht der Hundetrainer, der die Arbeit mit Tieren zum Beruf hat und nicht du, die du in einem Tierforum angemeldet bist, das für die artgerechte Haltung ALLER Tiere steht.

Ich frage mich hier, ob das überhaupt mit den deutschen Tierschutzgesetzen vereinbar ist?
Weiß da jemand etwas?

Ich hoffe, du hast wenigstens die Courage und die Tierliebe, noch im Nachhinein da hin zu gehen und etwas gegen diese Zustände zu unternehmen!
Eine Hundeschule, die andere Tiere so behandelt hätte mich zumindest das letzte Mal gesehen.

Fassungslose Grüße,
blackcat
 
  • Suche Labradoodle Besitzer

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  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #2.262
Mich schockiert es auch.... wie schnell doch der eigene Tellerrand endet.
Natürlich liegt der gravierende Fehler bei dem Hundetrainer, dem ich am liebsten sofort seine Lizenz entziehen würde, sofern er denn eine hat bzw. überhaupt eine benötigt...
Aber auch, mit wie viel Ruhe man von einem "Osterhäschen" sprechen kann... Hallo? Das Tier hat Todesängste ausgestanden!

Mir fehlen weitere Worte, ehrlich....
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #2.263
Mir wurde gerade ganz übel und ich kann es immer noch nicht fassen, dass es Menschen gibt die Tieren so etwas antun. Vor allen Dingen wundert es mich, dass niemand eingegriffen hat. Auf einem Hundeplatz sind doch Trainer und vielleicht Vereinsmitglieder und vor allen Dingen Hundebesitzer. Keiner hatte den Mumm etwas zu sagen. Der arme Hase hat sicher Todesängste ausgestanden. Meine Güte, wie makaber.
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #2.264
Mir gingen heute Mittag ähnliche Gedanken durch den Kopf. Ich wäre auf jeden Fall gegangen. Das arme Kaninchen.
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #2.265
Hey, mal ganz ruhig!
Das Kaninchen war an einer Leine, zusammen mit einer Person (natürlich ohne Hund) direkt neben sich.
Alle Hunde waren angeleint. Und keiner der Hunde kam dem Tier zu nah. Das war die Übung. Im Bogen bzw. Kreis um das Kaninchen herum gehen und den Hund dazu bringen, es nicht zu beachten.

Das Kaninchen lebt mit Hunden zusammen und ist den Kontakt gewohnt.

Außerdem war es zu keiner Zeit in Gefahr. Die Hunde durften nicht zu nah ans Kaninchen.

Da es auch Hundehalter gibt, die außerdem noch Kleintiere halten, finde ich es in Ordnung, die Hunde daran zu gewöhnen, dieses Tier nicht als Beutetier sondern als weiteres Mitglied der Familie zu sehen, das man nicht angreifen darf.

Wie macht ihr das denn zuhause, wenn ein Hund in einen Haushalt mit Katzen, Kaninchen oder Meerschweinchen kommt? Dürfen die dann nicht mehr aus ihren Käfigen oder sich nur noch eingeschränkt im Haus bewegen?

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Noch ne Vergleichsfrage zum Thema:
Warum lassen sich Schafe eigentlich von Hunden treiben?
Weil sie so viel Spaß am "Fangen-spielen" haben?
Aber in einigen Fällen scheint diese Angst vor dem "Wolf" wohl geduldet oder sogar erwünscht zu sein.
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #2.266
Ein Kaninchen ist ein Fluchttier. Fertig.
Das hat in der Nähe von Hunden nix verloren. Ebenfalls fertig.
Es mag sein, dass es Menschen gibt, die Hunde und Kaninchen im gemeinsamen Haushalt halten - idealerweise sind die Tiere dann aber entweder wirklich strikt getrennt voneinander, oder aber sie wurden behutsam aneinander gewöhnt und sind auch stets nur unter strengster Aufsicht in gegenseitiger Nähe.
Ein Kaninchen an die Leine zu packen und es etlichen wildfremden Hunden wortwörtlich unter die Nase zu halten, ist gröbste Tierquälerei, das kann man nicht schönreden, und da platzt mir die Hutschnur, ehrlich....

Es kotzt mich oft genug an (sorry), wenn Menschen kein Verständnis für die Tiere haben, die andere Leute so halten (egal, ob das jetzt Mäusehalter sind, die nix mit Katzen anfangen können, oder ob das Meerschweinchenhalter sind, die nix mit Hunden anfangen können, oder ob das Hundehalter sind, die nix mit Ratten anfangen können usw....) ALLE Tiere haben ein Recht auf ein glückliches Leben - und ein Kaninchen, das angeleint wird und mehr oder weniger unerzogenen Hunden (verzeih den Ausdruck.... sollte ich evtl. besser "unausgebildeten" oder "unerfahrenen" Hunden sagen? Wobei es das im Endeffekt für das Ninchen nicht besser macht) vor die Nase gesetzt wird, das hat Todesangst. Jedes Mal.

Ich bin wahrlich kein Kaninchenfan - ich finde sie ganz putzig, ja - ich würde sie aber nie selber halten... aber dennoch käme ich nie auf die Idee, so einen hochgradigen Blödsinn zu unterstützen....
*seufz*

edit: Und ´ne Schafherde mit ´nem Schäferhund mit einem angeleinten Kaninchen und ´nem Rudel unerzogener Hunde zu vergleichen, ist ja wohl weit was anderes, als Äpfel mit Birnen zu vergleichen....
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #2.267
Hey, mal ganz ruhig!
Das Kaninchen war an einer Leine, zusammen mit einer Person (natürlich ohne Hund) direkt neben sich.
Alle Hunde waren angeleint. Und keiner der Hunde kam dem Tier zu nah. Das war die Übung. Im Bogen bzw. Kreis um das Kaninchen herum gehen und den Hund dazu bringen, es nicht zu beachten.

Das Kaninchen lebt mit Hunden zusammen und ist den Kontakt gewohnt.

Außerdem war es zu keiner Zeit in Gefahr. Die Hunde durften nicht zu nah ans Kaninchen.


Doch das Kaninchen war in Gefahr, weil es an einer Leine drane war und weil er ganz sicher extreme Panik hatte. Meine Kaninchen leben auch mit einem Hund zusammen, sie haben aber extrem Panik vor fremden Hunden. Wenn meine Cousine mit ihrem Hund zu Besuch kommt und der Hund in mein Zimmer geht, rennen meine Kaninchen vor Panik in ihre Schutzhütte. Es sind nunmal Fluchttiere und deshalb ist es auch extrem Gefährlich Kaninchen anzuleinen. Stell dir mal vor was passiert wäre wenn das Kaninchen sich von der Leine gerissen hätte und wie verrückt um die Hunde gerannt wär :?.

Ich finde das extrem Verantwortungslos von den Trainern und würde keinen Fuß mehr in die Hundeschule setzten. Ich würde meine Kaninchen niemals in solch eine Gefahr setzten, ganz egal das die Hunde angeleint waren. Alleine die Fremde Umgebung, die fremden Menschen und die Hunde. Armes Kaninchen echt.
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #2.268
Ich kann Seven nur in allen Punkten Recht geben.

Eine Schafherde wird von einem HÜTEHUND gehütet. Die Hunde wurden dazu ausgebildet die Herde zusammen zuhalten bzw. sie in eine bestimmte Richtung zu treiben und werden dabei vom Schäfer angeleitet.

Ein Kaninchen ist kein Tier das man wie einen Hund an die Leine nimmt und das dann noch vor Hunde zu setzten.. sorry aber das geht überhaupt nicht.
Schön, die Hund sind sitzen geblieben - es hat kein Hund das Kaninchen angegriffen - aber was wäre wenn?:silence: Mag sein, dass dieses Kaninchen Hunde kennt - aber nicht diese Hunde! Jedes Tier besitzt einen anderen Karakter und das Kaninchen hätte jederzeit an einem Herzschlag aufgrund des Streßes sterben können.
Für mich ist so etwas unbegreiflich...

Auch ich würde mir weder Kaninchen noch andere Kleintiere als Haustiere halten. Ich sehe aber durchaus, dass jede Tierart ihre eigenen Bedürfnisse hat und auch andere Reaktionen und andere Streßanfälligkeiten.

Das du solch eine Aktion des Hundetrainers noch verteidigst kann ich wirklich nicht verstehen, sorry.
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #2.269
Nochmal:

Das Kaninchen war in Begleitung. (Zusätzliche Person ohne Hund).

Das Kaninchen ist die Anwesenheit von Hunden gewohnt. (Die haben dort einen großen Resthof, auf dem verschieden Tiere leben. Gesehen habe ich bisher Hunde, Katzen, Kaninchen und Schafe.) Es ging also nur darum, die Hunde an das Kaninchen zu gewöhnen. Nicht umgekehrt.

Das Kaninchen machte gar keine Anstalte zu flüchten, sondern wirkte ganz entspannt und fraß das Gras, auf dem es saß.

Die Hunde kamen nicht in unmittelbare Nähe des Kaninchens, sondern liefen im Fuß und angeleint neben ihren Besitzern im Kreis herum. Es waren 4 Hunde insgesamt. Der Abstand war erst sehr groß, verringerte sich, als das Fuß laufen gut klappte auf ungefähr drei Meter Abstand.

Die Trainerin hatte die Hunde und auch das Kaninchen immer im Blick.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Hier scheinen wohl einfach die Meinungen auseinander zu gehen.

Das Anleine von Kleintieren wie Kaninchen halte ich auch für Quatsch, genauso wie ich es furchtbar finde, wenn Katzen an einer Leine herum geführt werden.
Aber so ganz kann ich eure Aufregung nicht nachvollziehen.
Ich kenne Kaninchen, die sehr schreckhaft sind und andere, die jeden freudig begrüßen, der die Hand nach ihnen ausstreckt. Ich denke, es ist eine Frage der Gewohnheit.
Dieses Tierchen war ganz offensichtlich an Hunde gewöhnt.
Wie Kaninchen sich verhalten, wenn sie Angst haben weiß ich. Es lief weder weg, noch erstarrte es.
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #2.270
Ich glaube, Du willst es nicht verstehen *seufz*

Was nützt es denn, wenn sich die Hunde an DAS Kaninchen gewöhnen? (Das arme Tier hat sich an die Todesangst wahrscheinlich auch schon gewöhnt und sich in sein Schicksal ergeben...)
Jedes Tier riecht anders... Und das nächste Kaninchen, das Dein Hund oder auch einer der anderen Hunde trifft, riecht entsprechend neu verlockend....
Und da ist dann keiner dabei, der das Kaninchen an der Leine hat... (wo es schlichtweg auch gar nicht hingehört...)
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #2.271
Mit "nicht verstehen wollen" hat das nichts zu tun.
Aber ich muss zugeben, dass es mir schwer fällt.

Mein Eindruck von der Situation war: Kaninchen ist sicher.
Mein Eindruck vom Kaninchen war: ruhig und entspannt.
Mein Gedanke bei der Übung war: Hund lernt Selbstbeherrschung bzw. Aufmerksamkeit auf Besitzer richten, wenn was Interressantes auftaucht, das sich bewegt.

Ich habe wirklich Schwierigkeiten, eure Aufregung nachzuvollziehen. Das ist keine böse Absicht. Vielleicht fehlt mir da einfach das Feeling für Kaninchenseelen.
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #2.272
Mein Gedanke bei der Übung war: Hund lernt Selbstbeherrschung bzw. Aufmerksamkeit auf Besitzer richten, wenn was Interressantes auftaucht, das sich bewegt.

Ich habe wirklich Schwierigkeiten, eure Aufregung nachzuvollziehen. Das ist keine böse Absicht. Vielleicht fehlt mir da einfach das Feeling für Kaninchenseelen.
Vielleicht ist es wirklich genau das: Du hattest das Wohl Deines Hundes im Auge und wolltest, dass er was lernt.
Und da Du selber keine Kaninchen hältst (ich ja auch nicht, aber ich bin öfter mal im Kaninchenbereich vorbeigeschlichen und hab´ mir da das eine oder andere angelesen ;) ), kannst Du es wahrscheinlich einfach auch nicht nachvollziehen, was für ein extremer Stress das für ein Kaninchen ist....
Ich habe Kaninchen auch immer für süße Kuscheltiere gehalten - als Kind auch gelernt, dass man sie prima allein halten kann und hochheben und knuddeln ohne Ende.... Dass das eine völlige Fehlinfo war, habe ich erst durch dieses und andere Tierforen gelernt... Die wenigsten Kaninchen mögen hochgehoben oder gestreichelt werden.... Und sie verbergen ihre Emotionen, so gut es geht... man will ja keinen Fressfeind anlocken...
Von daher: Wir reagieren hier nicht umsonst so heftig.... Für das Kaninchen ist das wirklich Terror pur - frag´ mal im Kaninchenbereich nach, die haben das hier wahrscheinlich noch gar nicht gesehen, sonst möchte ich nicht wissen, wie der Ansturm hier aussähe ;)

Ich glaube Dir gern, dass Du für Deinen Hund das Beste willst - und das ist ja auch sehr lobenswert - aber für das Kaninchen ist das alles andere als entspannt, das darfst Du umgekehrt auch gern glauben!

LG, seven
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #2.273
Das Kaninchen war in Begleitung. (Zusätzliche Person ohne Hund).

Es wurde ja schon alles gesagt --- ich kann meinen Vorrednern nur Recht geben und den Kopf schütteln. Käme meine Hundetrainerin auf solch abstruse Ideen, passend zur Osterzeit ein süßes Osterhäschen den Hunden zum Fraß vorzuwerfen - die hätte mich ersten von meiner wenig freundlichen Seite kennengelernt und zweitens zum letzten Mal gesehen. Eine Hundeschule, bei der die Tierliebe und das Verständnis für Tiere beim Hund aufhört, würde ich nicht unterstützen!

Auf den oben zitierten Satz möchte ich aber noch kurz eingehen ... Ein Kaninchen ist kein Hund, es bindet sich in dem Sinne nicht wirklich an seinen Besitzer. Klar reagieren Kaninchen evtl. anders wenn der gewohnte Menschen sie z. B. hoch nimmt oder sowas --- aber in erster Linie ist ein Kaninchen ein Fluchttier, dass sich nicht im Beisein des Besitzers sicher fühlt und sich durch dessen Präsenz von der Flucht abhalten lässt.

Es gibt durchaus Leute, die Kaninchen und Hunde zusammenhalten (ich gehöre selbst dazu mit zwei Hunden und sieben Kaninchen ;)). Aber auch dann muss gewährleistet sein, dass die Hunde nie die Kaninchen in Gefahr bringen, beide nie unbeaufsichtigt zusammen kommen und langsam aneinander gewöhnt werden. Ein Kaninchen ist immer ein potentielles Beutetier für einen Hund - und der Hund ein potentieller Fressfeind für das Kaninchen!

Ein Kaninchen an der Leine zu Übungszwecken in der Hundeausbildung zu nutzen geht überhaupt gar nicht und ist in meinen Augen Tierquälerei --- ich würde sogar vermuten, dass es laut Tierschutzgesetz verboten ist!

LG Ida
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #2.274
Hallo ihr Lieben

Habe mir jetzt eure Berichte über das Thema Kaninchen durchgelesen.
@Molemi, ich mache dir überhaupt keinen Vorwurf und glaube auch, dass es für das Kaninchen womöglich nicht ganz so schlimm war, wie es einige hier meinen. Da aber ein Kaninchen nicht mit dem Schwanz wedeln kann und ihn auch nicht einziehen kann, ist es sehr schwer den Gemütszustand richtig zu deuten.

Ich besitze selbst 2 Zwergwidderkaninchen. Sie leben drausen und haben ein schönes Freigehege mit ca. 22 m² und einen Stall, in den sie abends hineinkommen, damit der Mader (der bei uns am Nachbarhaus sich einquartiert hat)ihnen nicht doch mal zu nahe kommt. Sicher ist sicher.
Unsere zwei Kaninchen sind wirklich sehr zutraulich. Ich muss sagen, dass wir ihnen aber ihren Freiraum lassen.
Das heißt sie werden nicht aufgehoben (das mögen Kaninchen nicht), sie werden nur dann gestreichelt, wenn sie selbst herkommen und das machen sie sehr oft. Sie sind sehr neugierig und alles was neu ist. z. B. ein Eimer oder ähnliches wird sofort beschnuppert. So weit, so gut. Das Kaninchen schreckhaft sind stimmt natürlich auch, sind ja Fluchttiere. Ich glaube aber, dass jedes Kaninchen anders ist. Bei uns ist es oft sehr laut (Flugbetrieb), das macht unseren Kaninchen überhaupt nichts aus. Auch wenn die Kinder an ihnen vorbeilaufen oder die Nachbarskatzen am Zaun sitzen sind sie total neugierig und schnuppert an der Katze.

Ich habe mir auch schon Gedanken darüber gemacht, wie ich das dann mit unserem Hund (den wir hoffentlich im Juni bekommen) machen werde. Wir werden Hund und Kaninchen auf alle Fälle miteinander bekannt machen. Weil wen Hundi drausen im Garten spielt, möchte ich nicht, dass er die ganze Zeit vor dem Freigehege steht und sich denkt "mmmh lecker was ist denn das für ein Fellknäule, kann ich damit auch spielen, oder vielleicht auch essen?"
Also habe ich mir gedacht, Hundi an die Leine, dann erstmal von aussen durch das Gitter die Hasis beschnuppern. Dann mit Hundi (natürlich an der Leine) rein ins Kaninchengehege. Kaninchen können wenn sie wollen davonhoppeln oder auch nicht und an Hundi schnuppern, so wie sie es auch bei den Katzen machen.

Das wäre mein Plan. Hund kann den Kaninchen nichts tun und die Hasis können sich verstecken wenn sie wollen oder auch nicht. Und das jeden Tag immer ein paar Minuten, so dass es für alle so "Normal" wie möglich ist.

Falls jemand bessere Tipps hat, bitte ich bin für alles offen.

Aber ich denke man kann Molemi da keinen Vorwurf machen, wenn dann sollte man den Hundetrainer genauer dazu befragen, ob das die Regel ist.

So das war jetzt meine Meinung zu dem Ganzen.
Liebe Grüsse an alle und einen braven Osterhasen

AustralianL
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #2.275
@AustralianL: Das mit der Gewöhnung von Hund und Kaninchen ist wichtig, wenn beide in einem Haushalt leben. Aber das würde jetzt zu arg off topic werden und evtl. wäre es sinnvoll, dazu einen eigenen Thread im Kaninchenbereich zu eröffnen?

LG Ida
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #2.276
@Australian: Erstmal herzlich Willkommen im Forum!
Ich habe meine erste Aufregung ja auch schon wieder etwas zurückgeschraubt, denn natürlich kann molemi nix dafür, was der Hundetrainer da veranstaltet hat.
Und natürlich ist es meiner Ansicht nach etwas völlig anderes, wenn man im eigenen Zuhause Kaninchen an Hunde gewöhnt oder umgekehrt. Für optimal halte ich diese Konstellation mit Sicherheit nicht und möchte das auch nicht propagieren - aber es ist was anderes, wenn die Tiere sich kennen und wissen, dass man als Hund von den Kaninchen fernzubleiben hat bzw. als Kaninchen, dass man weiß, das riecht verdammt nach Fressfeind, aber der kommt nicht an mich ran... Für die Kaninchen in jedem Fall immer noch die deutlich ungünstigere Situation...
Das ist aber nochmal ´ne ganz andere Hausnummer, wenn da ein Kaninchen an der Leine sitzt und sich mit diversen wildfremden Hunden auseinandersetzen muss... aber das erläuterte ich ja bereits ;)
Ich denke mal, das war Molemi in dieser Tragweite wahrscheinlich gar nicht bewusst, und da jetzt alle auf sie eingehauen haben, einschließlich meiner Wenigkeit, hat sie sich eben gewehrt. Ich hoffe, dass man das nochmal zum Guten wenden kann... will heißen: dass Molemi versteht, dass ein Kaninchen als "Trainingsobjekt" einfach mal gar nicht geht - da muss es doch auch noch andere Möglichkeiten geben....
Und dass wir verstehen, dass sie eigentlich ja für ihren Hund nur das Beste will...

Was ich mir aber abgesehen von dem ganzen Thema hier wünsche, ist ein besseres Verständnis sämtlicher Tierhalter hier für alle möglichen verschiedenen Tierarten...
Wir sind hier kein reines Hundeforum.
Wir sind auch kein reines Kaninchenforum.
Wir sind auch kein reines Ameisenforum.
Daher fände ich es toll, wenn jeder mal über den eigenen Tellerrand schauen würde. Es schadet nix, auch mal in "anderen" Unterforen herumzustöbern. Ehrlich nicht ;)
Als ich wegen meiner Allergie meine Mäuse- und Rattenhaltung aufgeben musste, war ich hier als freifliegender Mod tätig und habe überall mal reingeschnuppert... und das hat mir sehr weitreichende Erkenntnisse gebracht. Das mal nur so am Rande ;)

LG, seven
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #2.277
O.k., da ihr auf jeden Fall mehr Ahnung von Kaninchen habt als ich, muss ich "die Kröte wohl schlucken".
Und die Trainerinnen werde ich mal daruf ansprechen. Bin, nachdem ich so vieles von euch gehört habe, gespannt, was sie zu der Situation sagen werden.

Abgesehen davon ist das aber eine wirklich gute Hundeschule, die den Empfehlungen für gute Schulen/ Trainer, die ich hier im Forum so gelesen habe, durchaus entspricht.

Was mich nun aber wirklich interessiert: Wie machen es andere Hundeschulen? Wie werden Hunde an potentielle Jagdsituationen heran geführt?
Denn grundsätzlich finde ich es toll, wenn mein Hund das jetzt in einer gestellten Situation lernt und ich es nicht auf gut Glück draußen ausprobieren muss, wenn ich vielleicht gar nicht darauf vorbereitet bin. (schwupps - weg ist der Vogel)
Vielleicht ist ja die Schule offen für neue Vorschläge.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #2.278
@ida22, das mit dem Thread ist eine Überlegung wert, danke dir.
@seven, hallo auch von mir, ich bin ganz deiner Meinung, das man ein besseres Verständnis sämtlichen Tierhaltern, egal welche Tier die haben, haben sollte. Und deshalb glaube ich auch, das es wichtig ist sich immer beide Seiten anzuhören.
Wenn ich an Molemis Stelle gewesen wäre, ich weiß nicht wie ich ragiert hätte. Ich glaube ich hätte mir auch gedacht. OK ist jetzt schon sehr eigenartig, aber dieser Mensch da ist doch als Hundetrainer ausgebildet, der wird bestimmt wissen was er da macht. Und ich hätte mir wahrscheinlich auch erst dann wirklich später, eben durch Reaktionen von anderen (wie Euch) dann gedacht, das war von dem Trainer nicht ok.

Aber ich glaube dass ist oft so, man ist in einer Situation mit sich selbst und seinen Belangen beschäftigt, dass man die anderen Dinge erst gar nicht so gut einschätzen kann.

Das ist das mit dem Tellerrand, über den man auch rausschauen sollte. Es gelingt einem eben nicht immer, und dafür sollte man auch Verständnis haben.

Es ist ja Gott sei Dank niemand zu Schaden gekommen.

LG AustralianL
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #2.279
Oh, Seven, ich habe drei Kinder im Kindergarten- bzw. Einschulungsalter. Ich würde gerne mal woanders rein schauen. Aber ich bin schon froh, wenn ich neue Beiträge im Hundeforum lesen und vielleicht auch mal in einem Stück beantworten kann.

Stell mir eine Frage zu Frettchen oder Echsen - und du bekommst von mir nur ein Schulterzucken. Das Forum ist einfach zu groß und die Tierwelt zu vielfältig.
 
  • Suche Labradoodle Besitzer Beitrag #2.280
Ich denke mal, das war Molemi in dieser Tragweite wahrscheinlich gar nicht bewusst, und da jetzt alle auf sie eingehauen haben, einschließlich meiner Wenigkeit, hat sie sich eben gewehrt. Ich hoffe, dass man das nochmal zum Guten wenden kann... will heißen: dass Molemi versteht, dass ein Kaninchen als "Trainingsobjekt" einfach mal gar nicht geht - da muss es doch auch noch andere Möglichkeiten geben....
Und dass wir verstehen, dass sie eigentlich ja für ihren Hund nur das Beste will...

Das hast du wieder einmal sehr gut auf den Punkt gebracht, seven. Ich sehe es auch so und Molemi, ich bin schon sehr gespannt was deine Hundetrainerin sagen wird.

Was ich mir aber abgesehen von dem ganzen Thema hier wünsche, ist ein besseres Verständnis sämtlicher Tierhalter hier für alle möglichen verschiedenen Tierarten...
Wir sind hier kein reines Hundeforum.
Wir sind auch kein reines Kaninchenforum.
Wir sind auch kein reines Ameisenforum.
Daher fände ich es toll, wenn jeder mal über den eigenen Tellerrand schauen würde. Es schadet nix, auch mal in "anderen" Unterforen herumzustöbern. Ehrlich nicht ;)
Als ich wegen meiner Allergie meine Mäuse- und Rattenhaltung aufgeben musste, war ich hier als freifliegender Mod tätig und habe überall mal reingeschnuppert... und das hat mir sehr weitreichende Erkenntnisse gebracht. Das mal nur so am Rande ;)

LG, seven

Ja, dem kann ich absolut zustimmen. Ich bin ja bei den Hunden, den Katzen, der Aquaristik und den Hamstern unterwegs und zusätzlich lese ich auch viel im Terraristik Bereich und bei den Pferden mit. Außerdem interessieren mich ja auch noch Kaninchen und Vögel. Natürlich schaffe ich es nicht immer in diesen ganzen Bereichen auf dem Laufenden zu sein, aber es ist wirklich interessant Einblick in so viele verschiedene Bereiche zu haben.
Vielleicht schaffe ich ja auch noch mal die restlichen Bereiche....
 
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