Hund hat Angst vor Herrchen

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  • Hund hat Angst vor Herrchen Beitrag #1
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jessi1103

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Unser kleiner chihuahua-zwegpinscher mischling ist mittlerweile 11 Monate alt. Er hat sich super in unser Leben integriert und er fühlt sich pudelwohl bei uns (meinem Lebenspartner und mir). Da wir Ihn ja stubenrein bekommen mussten haben wir, wenn wir ihn inflagrantie erwischt haben mit einem bösen nein davorgesetzt und sich anschließend mit ihm runter. Da nun aber mein freund eine sehr tiefe stimme hat und ich vermute unser kleiner sehr sensibel ist, hat er noch heute sehr große angst vor meinem freund. Wir wissen langsam wirklich nicht mehr, wie wir das aus ihm rausbekommen sollen, er hat ihn mittlerweile schon über 2 monate nicht mehr "ausschimpfen" müssen (toitoitoi), aber er hat wie gesagt sehr oft noch angst.
Was komisch ist, find ich allerdings, wenn er nachhaus kommt freut sich rocky sehr, sobald er aber da ist und ihn streicheln, hochnehmen etc. möchte, zieht der kleine den schwanz ein. hat jemand eine idee, wie wir das aus ihm rausbekommen können?
 
  • Hund hat Angst vor Herrchen Beitrag #2
vielleicht geht dein Freund auch nur falsch auf den Zwerg zu. Euer Hund ist ja doch recht klein. Vielleicht beugt er sich einfach zu sehr über ihn drüber oder redet mit zu tiefer Stimme. Er soll doch mal versuchen den Hund freundlich mit höherer Stimme zu locken. Dem Hund dabei am besten nicht angucken, Leckerchen in der Hand und am besten den Körper auch ein wenig vom Hund wegdrehen.

Vielleicht war das "strafen" bei deinem Freund auch einfach ein wenig ZU hart für euren Zwerg. Man kann auch beginnen die tägliche Futtermenge nur aus der Hand zu geben. Das müsste natürlich dein Freund übernehmen.

Alles nur theorien und vorschläge. Erzähl doch mal genauer WIE dein Freund sich denn dem Hund nähert, denn oft sind es kleinigkeiten, wie in die Augen schauen, gebeugt gehen oder langsam gehen schon dinge, die einem Hund Angst einjagen.

lg
Marie
 
  • Hund hat Angst vor Herrchen Beitrag #3
Naja meißt hockt er sich hin und ruft ihn ganz lieb zu sich, da macht er gleich platz und robbt auf allen 4n auf ihn zu... dann hüpft er sofort auf den schoß (scheinbar fühlt er sich dort sicherer) aber wohl fühlt er sich selbst da nicht (die ohren sind dann oft angeklappt) naja mit leckerlie probiert er auch oft, meißt will rocky die dann garnicht essen. Es war mit sicherheit zu hart für den kleinen wie er ihn bestraft hat, hinterher ist man immer schlauer... :(
 
  • Hund hat Angst vor Herrchen Beitrag #4
ja in der phase kann man sich mit uebertriebenen meckern sehr viel versauen...

aber das is nich das was ihr hoeren wollt das wisst ihr selbst... schon mal damit probiert evtl einen klicker einzubauen? du zeigst ihm wie toll das klickgeraeusch ist und bringst deinem hund bei etwas positives damit zu verbinden und dein freund macht das ganze dann weiter...? dazu solltet ihr euch aber mal einlesen... is nicht einfach aber damit kann man viel machen...

oder probiert es mal damit das dein freund euren hund nicht zu sich auf die couch kommen laesst sondern zu ihm geht und ihn begrueßt das macht es dem hund einfacher...

ooooder ihr holt vll ne leckere hundewurst (bei bedarf einfach mal per pn bei mir nachfragen) und nutzt mal richtig tolle leckerchen... und er wird fuer hallo "sagen" gelobt...
 
  • Hund hat Angst vor Herrchen Beitrag #5
Das mit der heiden Angst vor dem Herrchen kenne ich auch zur Genüge. Nur bei Tessa war das anders zu sehen, sie wurde as Hundebaby misshandelt. Ich hab sie ja erst mit ca. 6 Monaten aus einem privaten Tierheim geholt. Sie war in fast allen Bereichen extrem ängstlich, Arm heben, mit stockähnlichen Gegenständen umherlaufen, an die Vorderbeinchen fassen, oder versuchen über sie rüber zu steigen... vergeblich. Sie war mit Riesensätzen ganz ganz schnell verschwunden und lag dann zitternd in einer Ecke wo es gerade dunkel war. Wenn etwas runterfiel, und wenn es nur ein Zettel oder Schnipsel war, Tessa war wieder weg.
Sie hatte auch eine riesen Angst vor Herrchen. Er kam nach Hause... er brauchte nur die Treppe hochkommen und schwupps war Tessa wieder zitternd in einer Ecke verschwunden. Mein damaliger Mann hat es mit allem versucht, er ist sogar auf dem Bauch mit ihren Lieblingsleckerlies hingerobbt. Es half alles nichts. Er konnte mit ihr auch nicht rausgehen, sie kam ja vor lauter zittern nicht aus ihrer Ecke.
Ehrlich, mein Mann hat Tessa nie angemeckert oder hat sie bedrängt oder sonst irgend etwas mit ihr angestellt. Es hat 3 Jahre gedauert, ehe sie zu uns (also auf fast allen Ebenen)Vertrauen gefasst hat. Selbst heute noch, kommt es in einigen Situationen vor, dass sie extrem schreckhaft reagiert. Allerdings, das mit Herrchen haben wir anders hinbekommen. Er hatte dann irgendwann die Nase voll vom aufm Bauch kriechen und wir beschlossen, dass er sie nur noch kurz begrüßt und ihr ein Leckerlie hinlegt, was er vorher angesabbert hat.
Wenn er auf der Couch lag, hab ich ein paar kleine Leckerlies genommen und hab sie bei ihm versteckt. Ich hab mich dazu gesetzt, Tessa hochgehoben und hab sie suchen lassen. Irgendwann waren ihr die Leckerlies wichtiger, als Herrchen. Wie gesagt, es hat ca. 3 Jahre gedauert und nein, ich hab ihr nicht jeden Tag Leckerlies zum suchen gegeben.

Heute ist es so, dass sie sich auch von Bekannten ein bisschen streicheln lässt, aber immer nur kurz und man sieht ihr oft auch den unsicheren Blick noch an. Alles im Allem braucht ein Hund nur Zeit, um sich an alles zu gewöhnen. Wichtig ist dabei, dass der Hund selbst entscheiden kann, also ob er will oder nicht. Einfach hochnehmen, ist schon Zwang für ihn. Erst wenn das Vertrauen da ist, zumindest glaube ich das, kommt ein Hund auch freiwillig auf Kommando zum Herrchen. Alles andere sehe ich als ängstliche Unterwerfung. Ist vielleicht jetzt ein bisschen komisch ausgedrückt, aber ich hoffe ihr versteht es trotzdem wie ich es meine... :uups:

Der kleine Kerl wird es bestimmt noch lernen.
Vom Stimme verstellen halte ich gar nichts, weil der Hund dann in normalen Situationen wieder denkt.. au wei... nu gibbet Ärger.
Auch so typische Babysprache anwenden ist nicht so gut, weil Hunde ihre Rudelmitglieder an jeder Reaktion abchecken und dadurch kennenlernen.
Es wäre also nicht normal, wenn Herrchen plötzlich wie ein Merrie klingt... :roll::lol:

LG Mikki
 
  • Hund hat Angst vor Herrchen Beitrag #6
Wenn ich meinen Hund lobe klinge ich schließlich auch wie ein quietschie und entsprechend tief wenn ich ihr was verbiete.
Stimme verstellen ist doch ein ganz normales Mittel der Hundeerziehung.

Lg
Marie
 
  • Hund hat Angst vor Herrchen Beitrag #7
Hallo Mimsel, ich meine ja auch nur, dass man seine Stimme nicht künstlich verstellt.. immer so wie man halt im normalen Leben spricht. Mal ehrlich, die wenigsten Männer klingen plötzlich wie Micky Mouse... ;O)
 
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