Hallo,
bevor ich auf dieses Forum stieß, habe ich auch sämtliche Supermarktmarken quer Beet gefüttert und mir nie Gedanken darüber gemacht.
Inzwischen habe ich mich mit dem Thema Katzenernährung jedoch ausgiebig beschäftigt und die Ernährung meiner Katzen seit über einem Jahr umgestellt.
Ich füttere abwechselnd die Nassfuttermarken Grau, Instinct, Auenland, hin und wieder Porta21. Die Inhaltsstoffe sind qualitativ hochwertig.
Ab und zu gibt es auch mal Mac´s und Petnature.
Trockenfutter bekommen meine gar keins mehr, weil einer meiner Kater zu Harnsteinbildung neigt.
Unser Kater frisst leider nur 1 Sorte Naßfutter und das ist ausgerechnete Kitekat. Wir haben es schon mit allem anderen probiert, aber er läßt das dann einfach stehen. Ich möchte aber, das unser neuer Tiger nciht auf eine Sorte fixiert ist und außerdem wollte ich gesundes Futter
Bei einer Futterumstellung sollte man immer das alte Futter mit einem geringen Anteil des neuen Futters mischen. Wird das akzeptiert und auch vertragen, dann kann der Anteil des neuen Futters im Gemisch immer mehr erhöht werden.
Schnelle Umstellungen erzeugen neben einer Inakzeptanz auch gerne Durchfall.
Warum meint ihr das Trockenfutter schlecht ist? Viele Katzen werden ja ausschließlich mit Trockenfutter ernährt.
Trockenfutter ist dem natürlichen Ernährungsbedarf der Katze nicht angepasst. Eine Katze deckt ihren Flüssigkeitsbedarf vorwiegend durch die Nahrung ab und benötigt nur eine geringe Menge an Kohlenhydraten. Durch Trockenfutter wird der Katze Flüssigkeit entzogen, was sie durch normales Trinken nicht richtig ausgleichen kann. Zudem enthält Trockenfutter zuviel Getreide (einzige mir bekannte Ausnahme: Orijen).
Eine ausschließliche Ernährung mit Trockenfutter ist sehr belastend für die Nieren und kann Erkrankungen begünstigen. Ebenso minderwertige Inhaltsstoffe auch im Nassfutter, die die Organe der Katzen unnötig belasten.
Und was meint ihr mit Rohfleisch und ab wann darf das ein Katzenbaby fressen?
Rohfleisch kannst du sofort füttern, sobald das Baby feste Nahrung zu sich nimmt. Den Einstieg erleichtert Rinderhack. Auch Pute, Huhn und roher Fisch (ohne Gräten und nur selten füttern) wird gerne genommen. Achte jedoch darauf, dass die Rohfleischfütterung 20% der Ernährung nicht übersteigt, da du ansonsten Supplemente zufügen musst.