- Tiernanny auf VOX Beitrag #21
J
Joe
Guest
Naja ich vetrau lieber Christiane Rohn
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Hallo,
meine Frage an Euch... warum müssen es Hundeschulen sein?
Warum keine Vereine? Die sind viel günstiger und die wenigsten sind schlecht.
Zugegeben...ich tue mir sehr schwer mit den unzähligen tausenden Hundeschulen, die wie Pilze aus dem Boden schiessen.
hallo bettina,
ich hab es mit der wortwahl nicht so genau genommen. du hast recht - vereine sind oftmals die "besseren" hundeschulen. ich war mit meiner schäferhündin 2 jahre hundeschule und vier jahre verein.
was mich beim verein aber oftmals gestört hat ist, dass es da "alteingesessene" hundetrainer gibt, die meinen sich nicht fortbilden zu müssen weil sie schon soooo viel hundetrainingserfahrung haben. da bekomme ich gänsehaut bei einer solchen aussage.
bei hundeschulen widerrum wird fast jeder "trend" mitgemacht. ich denke es gibt gute und sinnvolle "neuerfindungen", aber ebenso viele nichtsnutzige, fast schon schädliche.
es ist schwierig die goldene mitte zu finden. ich bin mit meiner grossen insgesamt viermal gewechselt bevor wir glücklich waren.
viele grüsse

Und das sind ja nur die „harmlosen“ Teile. Die Tiernanny liebt aber nun mal vornehmlich das Sprühhalsband und die Anwendung dieses Teils wurde noch nicht ein einziges Mal richtig erklärt, obwohl sie es bis jetzt in JEDER Sendung bei mindestens einem Hund angewendet hat.Ich sagte schon mal, dass ein boom auf Clicker und Halti’s kurz nach den Sendungen in verschiedenen Zoogeschäften zu verzeichnen war. Die Anwendung ist ja wurscht, Hauptsache man hat so ein Ding.
Da aus Du vollkommen recht! Abgesehen davon das der Halter es erstmal noch schlimmer macht, den Hund total verwirrt und ich schon fast den Fernseher zertrümmert hätte… Was sagt das denn über die Trainerqualitäten der Tiernanny aus (wahrscheinlich nicht wirklich irgendwas, denn da die Hausaufgabe bis jetzt in jedem gezeigten Fall schiefging, scheint das zum Format zu gehören, die Leute als komplette Idioten hinzustellen…) – denn offenbar kann sie gar nicht vermitteln, wie der Halter mit seinem Hund umzugehen hat… So etwas zu zeigen, auch wenn sie es als falsch kommentiert, finde ich grob fahrlässig, weil Menschen aus gesehenem besser lernen als aus gehörten und ich will mir lieber gar nicht vorstellen, was gelernt wird, wenn sich gehörtes und gesehenes komplett widerspricht.Ich erinnere mich an eine Sendung, als über Kamera von der Therapeutin X beobachtet wurde wie die Leute das von ihr kurz zuvor „beigebrachte"/erzählte, umsetzten.
Frau „Nanny“ war schockiert, meinte... „Um Gottes willen, was treiben die denn da, die machen genau das verkehrte..., habe das denen doch alles genau anders erklärt...bla, bla, bla usw.“
Meine Frage: Wie kann man (Frau) das verantworten? Wie konnte man so schnell die Besitzer alleine da rumwurschteln lassen? Auf Kosten des Hundes?
Hinfahren, etwas kurz versuchen zu vermitteln, abzwitschern und dann über Kamera den Blödsinn, (da die Besitzer es eben nicht richtig verstanden haben, bzw. gesagtes falsch umsetzten), beobachten und „kommentieren“.
Da wurde zum einen wertvolle Zeit vergeudet, zum anderen der wirklich arme Hund, von seinen Besitzern zusätzlich „kirre“ gemacht.
Sieht so fachmännische Anleitung / Hilfestellung aus?
Genau, sie versuchen etwas nachzumachen, wasHimmel noch mal...., es sehen sich oft wirklich absolute Laien solche Sendungen an, versuchen das gezeigte prompt an ihrem Hund auch anzuwenden..
Natürlich lässt sich über dieses Format streiten...
Letztendlich ist es ja jedem selbst überlassen wen er sich ins Haus holt um sich von ihm helfen zu lassen…
Hallo Bettina,Wie auch immer diese Damen sich nennen mögen.. Superfrauchen, Tiernanny, dass ist mir einerlei.
Bettina
Wie sieht es im Ernstfall aus? Ist den “Warum eigentlich nicht”-Betreibern dieser (mobilen) Hundeschulen auch bewusst, welches Risiko sie eingehen? Oder anders gefragt: „Tragen sie dann auch die Verantwortung mit ?“...
Und last but not least:
Da gibt es eine Seite im www, welche das große Geld (bis zu 4000,-- im Monat, freiberuflich) verspricht. „Machen Sie ihr Hobby zum Beruf“! Außerdem wird auf eine „weltweit einzigartige Erziehungsmethode“ hingewiesen. „Ohne Erziehungshilfen und ohne Motivation” (Leckerli, Spiel usw.) Auf dieser Seite hat man die Möglichkeit 4 kleine Videos anzusehen. In wenigen Sekunden sieht man dort, wie die einzelnen Hunde „brav“ nebenher traben. Allerdings sieht man bei näherer Betrachtung auch, dass die Hunde ein Meideverhalten, sowie dadurch bedingte Konfliktreaktionen zeigen. (züngeln, gähnen usw).
Das, und: Kein Mensch weiß, was Hunde mit dieser Negativerfahrung verknüpfen. Den anderen Hund (Erziehungsziel um 180 Grad verfehlt), den vorbeifliegenden Schmetterling (Hund wird zum erbitterten Schmetterling-Vertilger, seuftz), mit dem Kind, dass gerade hinter ihm losbrüllt (oh scheiß, jetzt haßt er ausserdem noch Kinder), dem Roten Auto, das gerade überholt (die wahrscheinlichkeit, das der Hund friedlich alt wird, sinkt ins Bodenlose) oder mit der Windboe, der gerade in dem Moment auch noch in sein Fell bläßt.... Die Möglichkeiten sind unendlich, unabschätzbar und potentiell gefährlich entweder für den Hund oder irgend ein anderes Lebewesen.Zu den Sprühhalsbändern:
Wenn man berücksichtigt, dass viele dieser "Erziehungshilfen" obendrein eine Zeitverzögerung aufweisen, sollte man sich wirklich gut überlegen, ob man diese Halsbänder einsetzt.