Akita Inu

Diskutiere Akita Inu im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; Nein, ich will mir keinen weiteren Hund anschaffen. Nils reicht mir vollkommen ;) Heute Morgen beim Gassi trafen wir eine Frau mit einem vier...
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  • Akita Inu Beitrag #1
Geromina

Geromina

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Nein, ich will mir keinen weiteren Hund anschaffen. Nils reicht mir vollkommen ;)

Heute Morgen beim Gassi trafen wir eine Frau mit einem vier Monate alten Akita inu Rüden. Nils wollte gleich mit ihm spielen, der "Kleine" (jetzt schon so groß wie Nils :shock: ) knurrte gleich und zeigte die Zähne.
Gut, sie brauchen sich nicht unbedingt verstehen. Wäre zwar schade, aber Nils hat auch so genug Freunde...

Was mich jetzt interessiert: Was sind denn das für Hunde? Bestimmte Charaktermerkmale? Kennt sich da jemand aus?

Ich habe gelesen, sie würden sich mit Hunden nicht verstehen, die sich ihnen nicht gleich unterwerfen und hätten generell "Probleme" mit anderen Hunden (man sollte keinen Akita in einer hundereichen Umgebung halten, hieß es - hier gibt es sehr viele Hunde). Ist da was dran? Ich kenne mich mit der Rasse nicht aus, deswegen meine Frage.

Die Frau meinte, er sei eigentlich verträglich und würde jeden Hund zum Spielen auffordern...

Neulich war er mit der Tochter und ohne Leine unterwegs. Da schoss er auf Nils (an der Leine) zu und verhielt sich gar nicht so abweisend wie heute, eher im Gegenteil. Recht zudringlich.

Freue mich über Infos zu dieser Rasse!
 
  • Akita Inu Beitrag #2
ich kenne auch einen Akita Inu(amerikanische Linie). Er war immer sehr freundlich und spielte fröhlich mit anderen Hunden. Bis er so langsam erwachsen wurde. Er wurde richtig aggressiv, egal ob Hündin oder Rüde. Er wollte richtig prügeln.

Die Besitzerin kam vorher regelmäßig in unseren Freilauf, und ich habe mich immer gefragt, warum denn diese Rasse. Ich fragte sie das auch mal, weil ich schon einiges über das schwierige Verhalten gelesen hatte. "Ach wieso, die sind garnicht schwierig, ich kannte mal einen, der war ganz lieb". Naja ich habe das dann abgehakt und dachte ne zeitlang auch, dass der Hund sich ganz gut machte in der Gruppe, aber von einem Tag auf den anderen machte es ne Kehrtwende.

Lg
Marie
 
  • Akita Inu Beitrag #3
Schau mal, das steht bei Wikipedia drin.
Der Akita Inu ist ein intelligenter, ruhiger, robuster, starker Hund mit ausgeprägtem Jagd-und Schutztrieb. Wegen seines Jagdtriebs und Eigensinns kein leichtführiger Hund. Sehr revier- und rangordnungsbewusst, duldet er fremde Hunde nur ungern neben sich und zeigt deutlich seine Dominanz. Zuverlässig in seiner Familie und mit Kindern, mit denen er sich in der Regel gut versteht. Pflegeleichter Hund, der engen Familienanschluss und bei konsequenter Erziehung viel Verständnis für sein Wesen braucht. Auf Grund seines starken Wesens ist dieser Hund ziemlich stressfrei und bewahrt den kühlen Kopf seines Rudels. Dies macht ihn unerschütterlich. Von Natur aus misstrauisch, ist er seinem Herrn und seiner Familie treu ergeben und absolut loyal, gegenüber Fremden allerdings sehr zurückhaltend.
 
  • Akita Inu Beitrag #4
Aber dennoch leben sie bei züchtern ja im Rudel, also dulden sie nur Hunde ungern, die nicht zu ihrem Rudel gehören. (Edit: *augenroll* steht da ja auch. :-D)

LG
Marie
 
  • Akita Inu Beitrag #5
Eine unsere Trainerinen in der Hundeschule hat eine Akita Hündin!
Lisa (so heißt se) is zu Menschen eigendlich sehr freundilich reserviert aber trotzdem lieb wenn man sie anspricht.
Aber mit anderen Hunden ist auch so ne Sache... Welpen schon garnicht und jungspunde sind ihr auch ein gräul. Welpen werden erstmal nur angegräult und "scheinangriffe" bei zu wenig unterordung und zu hoher aufdringlichkeit...bei junghunden denke ich is das schon herftiger (übrigens alles durchs gitter des anderen freilaufs durch!)

Der Hund hat ne mega Ausstrahlung! Von stolz, inteligenz und dominanz! Und es ist absolut wichtig das da die Rangordnung stimmt... Ich glaub diese HUnde sind echt noch "Urhunde"!!!
 
  • Akita Inu Beitrag #6
Danke für die Infos!

Solange Nils Abstand hielt, war alles ok. Aber sobald er zu dem "Kleinen" hinwollte, fletchte er die Zähne und knurrte.
Wir unterhielten uns dann etwa 10 Minuten oder so. Hinterher war Nils total ko, obwohl er gar nicht getobt hatte. Gerade das brav dasitzen bzw. stehen, wo so nah ein Hund ist war verdammt anstrengend für ihn :mrgreen:

Die Frau meinte, sie fände es schön, wenn wir es beim nächsten Mal noch mal probieren. Sie wollte ihn auch ableinen, aber dabei hatte ich kein gutes Gefühl. Eben wegen der Dominanz und der Unverträglichkeit.
Ich hoffe, die Leute wissen, was da auf sie zukommt. Sie schien mir etwas überfordert mit der Situation und fragte ihren Hund immer wieder "Was hast du denn?" :roll: Und wenn ich mir dann vorstelle, dass er 70 cm hoch und 50 kg schwer wird - und auf uns zurennt, nicht mehr hört und Nils dominieren will :? Na ja... mal sehen, vielleicht vertragen sie sich auch, oder ich gehe denen halt aus dem Weg...

Muss sie mal fragen, wie sie ausgerechnet auf diese Rasse kommt. Was ich bisher mit dem erlebt habe, wird er wohl eher vermenschlicht als richtig erzogen - und das bei der Größe und dem Schwierigen Wesen.

Schön ist er ja, keine Frage, sehr selbstbewusst und edel, hat was vom Teddy.
 
  • Akita Inu Beitrag #7
Also bei uns in der Tierklinik war auch eine Akita Inu Mädl (5 Monate) auf Station.Und ich kann nur eins sagen :" ein kleines Biest"!!! Man konnte sie kaum anfassen..nur wenn man in ihre Richtung geguckt hat,zeigte sie sofort die Zähne.Und hat dann auch meine Kollegin gebissen.
 
  • Akita Inu Beitrag #8
Demnach was ich hier so lese, kann ich ja mal "gespannt" sein, was ich mit dem noch so erlebe... Hoffen wir mal, dass sie ihn unter Kontrolle haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Akita Inu Beitrag #9
Jaa die Hunde sind sehr eigen, mutig und Rudelbeszogen .. (Wenn die im Norden als Jagthunde eingesetzt werden will ich nicht wissen was für Tiere die da jagen müssen^^!)

Ich finde sowas gehört auch nur in die Hände von erfahrenen (wirklich erfahrenen und nicht *ich hatte schonmal einen Hund* HUndeliebhabern^^!!) Kann dein Unwohlsein gut verstehen Geromina! Aber ich denke wenn du einen guten Draht zu der Frau findest wird das schon klappen. (Weil sie zur Not dann auch weiß das eure Hunde sich evtl. nicht verstehen^^! Und dann sicher nicht so blauäugig sein wird.)
Aber erstmal drück ich die Daumen das es klappt. Vllt lags auch an der Leine ...wer weiß
 
  • Akita Inu Beitrag #10
Hallo,
Akitas sind auch Territorial veranlagt und eher Eigenwillig. Sie brauchen eine klare Rudelstruktur. In manchen Eigenschaften ähnelt der Akita einem HSH.
Ich würde aber nicht sagen das Aggressionen oder Dominanz typisch sind für diese Rasse, zumal Dominanz ja sowieso nur Situationsbezogen auftritt.
Solange Nils Abstand hielt, war alles ok. Aber sobald er zu dem "Kleinen" hinwollte, fletchte er die Zähne und knurrte.
Ich denke das auch Akitas eine hohe haben, auf die sie viel Wert legen, das würde dieses Verhalten erklären. Wenn die Hunde sich öfter treffen sollte sich das aber legen.
Hinzu kommt sicher noch. dass der Aktia seiner Besitzerin nichts zutraut, er vielleicht meint sich ständig selbst verteidigen zu müssen (und das geht bei misstrauischen Hunden schnell).

Das sie gerade so einen Hund noch vermenschlicht wird das ganze auf Dauer nicht besser machen.
 
  • Akita Inu Beitrag #11
Danke für eure Posts ihr zwei.

Ja, ich bin schon auf das nächste Treffen gespannt. Vielleicht verstehen sie sich ja dann besser. Die Frau meinte auch, sie wäre für weitere Versuche.

An der Leine könnte es auch gelegen haben. Einmal war er ja bisher ohne unterwegs und da verhielt er sich ganz anders, richtig frech und aufdringlich - was widerrum Nils nicht passte, weil er angeleint war und es nicht leiden kann, wenn fremde ihn einfach so überall abriechen (besonders hinten :eusa_eh:).

Werde euch auf dem Laufenden halten ;)
 
  • Akita Inu Beitrag #12
Hey, dazu kann ich auch was sagen.
Meine Schwester hatte einen Akita Inu, einen japanischen, glaube ich.
Sie brachte den Rüden immer mit zu uns, also lernte er unsere Hündin schon als Welpe kennen und sie haben sich immer gut verstanden. Also wir aber unsere neue Hündin damals hatten, sie war noch ein Welpe, er war so 4 Jahre alt, war er nicht sehr nett zu ihr. Einmal hat er sie leicht ins Beinchen gebissen, fällt mir gerade ein*gar nicht dran denken will* und ich hatte immer Angst um sie. Langsam wurde es besser, Freunde sind sie wohl nicht geworden aber tolleriert haben sie sich anscheinend. Rüden mochte er nicht (was ja nicht unbedingt mit seiner Rasse zusammenhängen muss/er wurde auch kastriert), außer einen, den er lange kannte. Mit Hündinen hatte er meistens kein Problem. Vom Wesen her war er sehr ruhig und bis auf einige "ichbuddeldengartenum" Anfälle recht ausgeglichen. Leider ist er nur 8 Jahre alt geworden.
LG
 
  • Akita Inu Beitrag #13
Gestern trafen wir die Frau wieder. Sie war noch mit einem Mann und dessen Cocker (Rüde) unterwegs. Sie hätten sich kurz gekappelt und dann ignoriert (sie guckten beide in eine andere Richtung, bei Nils nie möglich, der wollte immer nur spielen :roll:).
Nils erkannte den "Kleinen" wohl. Er guckte zwar nach ihm, wollte auch gern hin, aber nicht annähernd so arg wie bei anderen Hunden. Er hielt sich sehr zurück.
Wir unterhielten uns, Nils saß neben mir, wedelte - der Akita guckte desinteressiert in die Ferne. Nils hielt Abstand und der Akita blieb ruhig.

Freunde werden sie wohl nicht, auch wenn es di Frau gern hätte und ihn immer wieder "ermutigen" (Willst du nicht doch?) wollte.

Dafür traf Nils heute seinen Großen Schäfer-Freund. Da konnte er seine Freude voll ausleben :lol:
 
  • Akita Inu Beitrag #14
Na das hört sich och schonmal gut an=)!
Also das dem Akita-Rüden nähe recht ist solange man ihn nich zu sehr auf die Pelle rückt!=) SOlang er nich aktiv aggressiv werden sollte is doch prima=)!!

ICh weiß nicht aber mir ist aufgefallen das so "Urhunde" (wie z.B. die nordischen) eine noch sensibleren feinsinn für die Hundesprache haben und andere Hunde bei der Kommunikation schnell ernster nehmen. Kann das sein?
 
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