Alleine bleiben......

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  • Alleine bleiben...... Beitrag #1
Cayenne

Cayenne

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Und noch mal ich, mit nem weiterem Thema!

Sie bleibt nicht alleine ( sie = jack-Russell/Dackel-Mix, knapp sechs Monate alt ).
Manches mal klappt es und manches mal nicht. Habe bereits von einer Nachbarin einen unschönen Brief bekommen......
.... sie zerfetzt alles was ihr zwischen die Zähne kommt, wenn sie alleine ist, räumt den Wohnzimmertisch ab usw usw. Sie kann auf die Terrasse, die Katzen sind auch da. Habe es schon mit Leckerlie verstecken versucht, schon viele Spielmöglichkeiten getestet. Verschwinde ab und zu ihm Schlafzimmer, hinter geschlossener Tür. Da fiepst sie kurz, ist dann aber ruhig. Sobald ich diese eine Tür, die Wohnungstür von aussen schließe...... ist kurz Ruhe und dann geht es los. Bellen, bellen, bellen......
.....habe ebenfalls schon versucht in den Momenten in denen sie ruhig ist rein zu gehen, sie zu loben. Habe auch schon so getan wie wenn es das Normalste ist dass ich gehe und wieder da bin ( also ohne sie zu loben und ohne Leckerlie )....... auch hier bin ich am Ende meines Lateins!
Habt ihr Ideen, Ratschläge.......? Auch in der Wohnung läuft sie mir voll oft hinterher ......egal ob ich nur ans Fenster laufe oder oder oder....! :eusa_think:
 
  • Alleine bleiben...... Beitrag #2
Cayenne,

kann das sein, daß du etwas zu ungeduldig bist mit der Erziehung?

abe ebenfalls schon versucht in den Momenten in denen sie ruhig ist rein zu gehen, sie zu loben. Habe auch schon so getan wie wenn es das Normalste ist dass ich gehe und wieder da bin ( also ohne sie zu loben und ohne Leckerlie )

Hier und beim anderen Thema fällt mir auf, daß du in kurzer Zeit sehr unterschiedliche Ansätze verfolgt hast -wobei ich jetzt auch nicht sagen kann, welche die bessere jeweils gewesen wäre, aber vielleicht solltest du einfach mehr Geduld investieren.

Ich meine sie ist noch nicht mal 6 Monate alt und manche Dinge brauchen eben ihre Zeit ;). Mein Vorschlag für dieses Beispiel: bleib doch bei der ersten Variante.

Gehe 2-3 min aus der Wohnung und komme erst rein, wenn er einen Moment ruhig war und lobe ihn wie verrückt! Wenn das ein paar mal geklappt hat kannst du die Zeit nach und nach verlängern. Logisch klappt das nicht schon nach 2-3 Tagen und allzulange würde ich sie auch nicht regelmäßig alleine lassen.

Kann natürlich sein, daß sie jetzt schon gelernt hat, daß sie Chaos machen kann wenn sie alleine ist-da hilft nur Geduld!

Es hilft, wenn du deinem Hund beim Alleinesein-Üben etwas gibst, was er gerne hat und beschäftigt ist -einen Kauknochen oder einen Ball mit Leckerlies gefüllt oder einen lecker gefüllten Kong. Bei manchen hat auch geholfen das Radio leise anzulassen (und bei Dunkelheit natürlich Licht!). Auf jeden Fall hilft es denke ich, wenn sie ausgelastet ist und einigermaßen müde! Also in der Übungszeit vorher möglichst ausgiebig spielen oder spazieren gehen.
 
  • Alleine bleiben...... Beitrag #3
lach Yade, ja du magst recht haben! Bin wohl etwas ungeduldig.
:uups:
Nichts desto trotz habe ich diese eine blöde Nachbarin im Kreuz weil sie das Bellen des Hundes stört.... :(
Es ist nur ich bekomme aus alles Ecken gesagt:" So langsam müßte sie aber mal Stubenrein sein und Alleine müßte sie auch mal schaffen zu sein!!!!!"
Dieses ganze Bla Bla Bla setzt mich unter Druck......!
Und ich fange an, an mit zu zweifeln :(
 
  • Alleine bleiben...... Beitrag #4
Hallo,

wir trainieren das ja auch grad und ich wollt mich mal einmischen wegen dem "loben beim zurück kommen".
Das mach ich gar nicht,
weil ich oft gelesen und gehört habe das wenn du den Hund beim zurückkommen lobst, wartet er ja total ungeduldig darauf das du zurück kommst und er gelobt wird.

Ich mache überhaupt keinen Aufstand wenn ich geh und ich schau sie auch nicht an wenn ich zurück komm.
Ich setz mich dann erst hin und nehm zb ein Buch in die Hand und dann schau ich sie erst an und red mit ihr etc.
Und das klappt eigentlich schon gut,
sie ist jedes Mal ein bisschen entspannter und bleibt jetzt sogar schon liegen wenn ich raus geh und die Tür hinter mir zu mache.

LG
 
  • Alleine bleiben...... Beitrag #5
Nee ich lobe sie auch nicht mehr. Eben weil man mir das gleiche sagte......von wegen sie wartet dann immer usw. Man kann das mit dem Loben machen wenn der Hund dann mal verstanden hat das Frauchen/Herrchen ja eh immer wieder kommt. Aber bis dahin ignorieren!
Sie wackelt mir echt wie ein Dackel hinterher und schaut das ich ja nicht diese eine Tür verlasse...... und das obwohl sie echt jede Menge Beschäftigung hat.....?!?! Hm, naja aber ich will mich mal in Geduld üben.
 
  • Alleine bleiben...... Beitrag #6
Also ich habe Cinni immer gelobt wenn ich wieder gekommen bin.das mache ich immernoch, nach 8 Jahren :)
das ist sogar das erste was ich mache.und zwar wie bekloppt :)
was ich nicht mache ist, mich richtig zu verabschieden oder so, ich sage nur "Mama kommt gleich wieder, schön lieb sein und nicht bellen" haha das mache ich täglich seit 8Jahren.
Ich beschäftige mich nicht großartig mit ihr die letzten paar Minuten bevor ich weg muss.Sodass sie nicht irgendwie abrupt von spielen und streicheln unterbrochen wird und auf einmal ganz alleine ist.

Also ich gehe zur Tür und dreh mich um und sage MEINEN Satz, dann weiss sie,sie wird alleine sein aber ich komme wieder, ist son Rutual bei uns.

Viel Glück
 
  • Alleine bleiben...... Beitrag #7
Als erstes muss ich sagen, das du eine aktive Rasse mit drin hast (Jack - Russel) und zweitens ist er mit 6 Monaten noch ein "Hundekind".

Bevor du dich zu sehr auf deinen Kleinen fixierst und versuchst über "Biegen und Brechen" zu Erziehen, kann ich dir nur anraten dich etwas mehr mit dem Wesen deines Hundes zu beschäftigen. u.A. ist es Sinnvoll die Beschwichtigungssignale zu kennen und auch die Gewohnheiten eines Tieres. Es gibt viele Threads zum Thema Erziehung eines Welpen hier im Forum, du solltest über die mal stöbern gehen.

Dann über Geduld, dein Hund ist nicht programmierbar wie ein PC, du musst jede Menge zeit investieren, Erziehungsprozesse brauchen ihre Zeit. Leider sind das Dinge über die man sich im Vorfeld informieren sollte, im nachinein artet sowas oft in Frusst aus.

Auch solltest du Erziehungsprozess für Erziehingsprozess abarbeiten und nicht versuchen alles auf einmal zu erreichen, der Hund kommt nur durcheinander. Lege dir Prioritäten fest und arbeite sie nach einem Schema ab. Im Moment bist nicht nur du durcheinander sondern dein Hund wahrscheinlich auch!

Gruss
 
  • Alleine bleiben...... Beitrag #8
Hallo Cayenne,

wie lange muss dein Hund denn alleine bleiben?
Du bestrafst ihn dann auch nicht oder?
Hast du schon mal was dagelassen, was nach dir riecht?
Hast du ihn schon seit er ein Welpe war? Seit wann genau?
Hat er das Futter, was du versteckt hast, denn gesucht/gefunden, sich kurz damit beschäftigt? Oder hat er es vllt. gar nicht bemerkt?
Ignorierst du ihn auch mal im Alltag, wenn er was von dir will?

Das mit dem Ignorieren beim Weggehen und wieder reingehen ist schon mal gut und richtig! Machst du das auch stufenweise, also von der Zeit her?
Wie lange bleibt er denn bei dir allein?
Wie beschäftigst du dich mit dem Hund?
Kann er "Bleib"?

Das hört sich hart an, aber ich würde ihn auch mal anbinden in der Wohnung, wenn du da bist, sodass er merkt, dass er dir nicht immer hinterherzudackeln hat.
Es ist wichtig, dass er merkt, dass du der Chef ist und er dich nicht zu kontrollieren hat! Für mich hat er auch nicht Verlustängste, sondern er verliert die Kontrolle über dich. Doch, danach klingt es für mich ganz deutlich.
Wenn du ihn auf frischer Tat ertappst, würde ich ihn auch ausschimpfen. Nur im Nachhinein bringt es nichts.
Ihr solltet auch öfters einfach Kommandos üben, dass er auch hören lernt.
Wie begrüßt er dich, wenn du zurückkommst?

Sorry für die vielen Fragen!

LG, Antje
 
  • Alleine bleiben...... Beitrag #9
Hallo Cayenne!
In Deinem anderen Thread habe ich gelesen, dass Ihr die Kleine erst seit zweieinhalb Monaten bei Euch habt, richtig? Hatte sie vorher noch ein anderes Zuhause oder war sie bis dahin bei den "Züchtern"?

Hast Du Schritt für Schritt das Alleinebleiben geübt?

Wenn sie Dir im Haus dauernd hinterher läuft, kann das a) auf Verlassenheitsangst hindeuten (auch hervorgerufen durch Besitzerwechsel) aber auch b) auf das Bedürfnis, alles mitzubekommen, wenn nicht zu "kontrollieren". In beiden Fällen ist es ganz wichtig, sich immer als souveräner Rudelchef zu geben. Rudelchefs sind immer eher ruhige Typen, man könnte sagen "cool" (wenn ich das Wort nicht so blöd fände :mrgreen: ) und reden insgesamt wenig. ;)

Von daher würde ich wohl folgendermaßen beginnen:
Versuch mal, die Kleine im Haus immer wieder streckenweise zu ignorieren, während Du irgendeiner Beschäftigung nachgehst. Geh nicht immer auf sie ein, wenn sie angelaufen kommt. Dann geh immer mal wieder kommentarlos in ein anderes Zimmer, schließe die Tür hinter Dir, und komm kommentarlos zurück. Durch häufige Wiederholungen lernt Deine Hündin: "Aha, es ist normal, dass Frauchen immer wieder mal verschwindet, und dann kommt sie ja auch wieder."

Als nächstes nimm immer mal die Haustürschlüssel in die Hand, auch die Jacke (oder was Du sonst so nimmst, wenn Du normalerweise das Haus verlässt) - und häng es wieder an den Haken. So verlieren diese Dinge bzw. Abläufe nach und nach ihre Signalwirkung für den Hund.

Danach: nur mal kurz rausgehen, Tür schließen, wieder reinkommen. Alles kommentarlos. Und danach dann die Zeiten langsam steigern.

Bei Hunden, die nicht gut allein bleiben können, ist es wichtig, dass man ums Weggehen und Wiederkommen gar kein Aufhebens macht. Damit betont man es erst gar nicht so. (Bei Hunden, die damit kein Problem haben, wie die Cinni von usajuju, kann man das natürlich auch anders handhaben.)

Die meisten Hunde haben nicht wirklich Angst vor dem Alleinebleiben, sondern sie haben Schwierigkeiten damit, ihr Rudel während dieser Zeit nicht beobachten zu können. Sie wollen, dass das Rudel bittschön zurück kommt, damit sie wieder alles im Blick haben.

Bei einer durchaus selbstbewussten Mischung aus Dackel und Jack-Russel vermute ich am ehesten diese Ursache und würde mal darauf schauen, dem Hund in möglichst wenig Angelegenheiten die Regie zu überlassen. Je mehr er derjenige ist, der agiert (und Frauchen reagiert), desto mehr wird er sich dafür zuständig fühlen auf sein Rudel aufpassen zu müssen. Das kann durchaus mit 6 Monaten schon losgehen! Der Hund ist natürlich überfordert mit dieser Rolle, keine Frage. Aber grad Terrier und Dackel sind ja gern mal ein bisschen "größenwahnsinnig" ;).

Also beobachte mal, wie oft Du auf etwas eingehst, was Deine Hündin initiiert und versuche, das öfter mal umzudrehen. Heißt: Du beginnst jedes Spiel, Du beginnst das Streicheln usw.

Eine gute Lektüre zu diesem Thema ist das Buch von Jan Fennell: "Mit Hunden sprechen".
 
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