- Alter Hund - Lebenswille trotz Schmerzen Beitrag #1
K
Kokolores
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Hallo zusammen,
ich brauche mal den ein oder anderen objektiven Blick. Ich bin völlig ratlos. Mein mittlerweile 11 Jahre alter Malamute-Schäfer-irgendwas-Mix und ich waren und sind seit je her ein Team. In den letzten zwei Jahren zwickte ihm schon die Hüfte, allerdings eher nach mehrstündigen Spaziergängen. Und für mich wurde er auch nicht alt. Ich finde sogar, daß er jetzt nicht alt aussieht. Nun, daß ist vielleicht mein innerster Wunsch. Aber die Wahrheit hat auch mich eingeholt und so mußte ich erfahren, daß er eine Hüftathrose hat. Welche normalerweise gut mit diversen Mittel zu ertragen ist. Leider hatte mein Hund vor drei Jahren eine Heliobacter Infektion, welche aufgrund seines ständigen Erbrechens diagnostiziert wurde und mittels Antibiotika bekämpft wurde. Diese infektion zerstörte mit der Zeit seine Magenschleimhaut mit dem Ergebnis, daß er sich nun im Alter wiederholt erbricht und zu allem Übel kaum medikamente verträgt. Er leidet an einer Magenulcera. Nach den Schmerzmitteln für die Hüfte hatte er blutig erbrochen und so mußten wir sie absetzen. Die Hüfte wird nun mit Traumel und Zeel behandelt. das scheint auch anzuschlagen. Aber richtig kann ich das nicht sagen, weil er anscheinend von seinem Magen recht übel gequält wird. Für den Magen bekommt er Cimetimdin und Ulcogant. Zudem wurde der Stuhl heller, woraufhin mir die Ärztin Almazyme für die Bauchspeicheldrüse gegeben hat.Weiterhin haben wir das Futter umgestellt auf ein bestimmtes feuchtfutter(vorher nur trockenfutter). Durch die Magenulcera hat er auch eine refluxkrankheit, die sich durch Sodbrennen beim hund äußert. Die Speiseröhre im unteren bereich ist wund durch die Säure. Das hat sich aber durch die therapie für den magen gebessert. Ein Nebengeräusch am herz wurde auch festgestellt. dafür bekommt er phyto cardiosel zur Unterstützung.Er hat diverse Knubbel, die meisten sind Lipome, aber auch ein oder zwei bei denen es unklar ist. Da mag ich meinen Hund auch nicht mehr aufschneiden lassen, um das zu erforschen, zumal ich noch nicht mal weiß, ob er die Narkose übersteht.Nun sagte die Ärztin mir, nachdem ich fast täglich dort war, daß die Mittel, die wir jetzt geben, die letzte Möglichkeit seien, weil das Risiko, daß die Magenulcera reißt bei "härterer" Medikamentendosis zu hoch ist. Für die akuten Schmerzzustände soll ich ihm Novalgin geben. Ich hab aber kaum noch den klaren Blick. Immer wenn ich denke, jetzt kann der hund nicht mehr und ich muß ihn erlösen, fängt er sich so, daß er spielen mag und mich schwanzwedelnd anschaut als würd er sagen:" ich versteh die ganze Aufregung nicht, ist doch alles in Ordnung." Grad heute fuhr er Schlitten - er hat "keine" Analdrüsenentzündung - und lief mit gekrümmten Rücken. Die Tierärztin meinte, daß ich ihm Novalgin geben sollte, weil das ein akuter Schmerzzustand sei. Ich hab Angst, daß nicht richtig zu erkennen. Ich weiß, die zeit ist bald für uns zwei zu Ende und ich heul schon seit Tagen rum. Aber noch meinte die Ärztin, wäre noch zuviel leben in seinen Augen, als daß sie ihn einschläfern würde. Erkenne ich den Tag? Ich mag sein Leben nicht unnötig verkürzen, aber auch nicht unnötig verlängern, wenn es den keins mehr ist.Ich bin absolut hilflos und habe Angst vor dem tag. Vielleicht ist jemand hierbei, der sich mit diesem oder ähnlichen themen schon auseinandersetzen muß. Ich käme besser damit zurecht, wenn er von selbst einschlafen würde. Aber nun habe ich das Gefühl, daß es so lange so weiter geht bis ich den Schlußstrich ziehe.
Danke vielmals
ich brauche mal den ein oder anderen objektiven Blick. Ich bin völlig ratlos. Mein mittlerweile 11 Jahre alter Malamute-Schäfer-irgendwas-Mix und ich waren und sind seit je her ein Team. In den letzten zwei Jahren zwickte ihm schon die Hüfte, allerdings eher nach mehrstündigen Spaziergängen. Und für mich wurde er auch nicht alt. Ich finde sogar, daß er jetzt nicht alt aussieht. Nun, daß ist vielleicht mein innerster Wunsch. Aber die Wahrheit hat auch mich eingeholt und so mußte ich erfahren, daß er eine Hüftathrose hat. Welche normalerweise gut mit diversen Mittel zu ertragen ist. Leider hatte mein Hund vor drei Jahren eine Heliobacter Infektion, welche aufgrund seines ständigen Erbrechens diagnostiziert wurde und mittels Antibiotika bekämpft wurde. Diese infektion zerstörte mit der Zeit seine Magenschleimhaut mit dem Ergebnis, daß er sich nun im Alter wiederholt erbricht und zu allem Übel kaum medikamente verträgt. Er leidet an einer Magenulcera. Nach den Schmerzmitteln für die Hüfte hatte er blutig erbrochen und so mußten wir sie absetzen. Die Hüfte wird nun mit Traumel und Zeel behandelt. das scheint auch anzuschlagen. Aber richtig kann ich das nicht sagen, weil er anscheinend von seinem Magen recht übel gequält wird. Für den Magen bekommt er Cimetimdin und Ulcogant. Zudem wurde der Stuhl heller, woraufhin mir die Ärztin Almazyme für die Bauchspeicheldrüse gegeben hat.Weiterhin haben wir das Futter umgestellt auf ein bestimmtes feuchtfutter(vorher nur trockenfutter). Durch die Magenulcera hat er auch eine refluxkrankheit, die sich durch Sodbrennen beim hund äußert. Die Speiseröhre im unteren bereich ist wund durch die Säure. Das hat sich aber durch die therapie für den magen gebessert. Ein Nebengeräusch am herz wurde auch festgestellt. dafür bekommt er phyto cardiosel zur Unterstützung.Er hat diverse Knubbel, die meisten sind Lipome, aber auch ein oder zwei bei denen es unklar ist. Da mag ich meinen Hund auch nicht mehr aufschneiden lassen, um das zu erforschen, zumal ich noch nicht mal weiß, ob er die Narkose übersteht.Nun sagte die Ärztin mir, nachdem ich fast täglich dort war, daß die Mittel, die wir jetzt geben, die letzte Möglichkeit seien, weil das Risiko, daß die Magenulcera reißt bei "härterer" Medikamentendosis zu hoch ist. Für die akuten Schmerzzustände soll ich ihm Novalgin geben. Ich hab aber kaum noch den klaren Blick. Immer wenn ich denke, jetzt kann der hund nicht mehr und ich muß ihn erlösen, fängt er sich so, daß er spielen mag und mich schwanzwedelnd anschaut als würd er sagen:" ich versteh die ganze Aufregung nicht, ist doch alles in Ordnung." Grad heute fuhr er Schlitten - er hat "keine" Analdrüsenentzündung - und lief mit gekrümmten Rücken. Die Tierärztin meinte, daß ich ihm Novalgin geben sollte, weil das ein akuter Schmerzzustand sei. Ich hab Angst, daß nicht richtig zu erkennen. Ich weiß, die zeit ist bald für uns zwei zu Ende und ich heul schon seit Tagen rum. Aber noch meinte die Ärztin, wäre noch zuviel leben in seinen Augen, als daß sie ihn einschläfern würde. Erkenne ich den Tag? Ich mag sein Leben nicht unnötig verkürzen, aber auch nicht unnötig verlängern, wenn es den keins mehr ist.Ich bin absolut hilflos und habe Angst vor dem tag. Vielleicht ist jemand hierbei, der sich mit diesem oder ähnlichen themen schon auseinandersetzen muß. Ich käme besser damit zurecht, wenn er von selbst einschlafen würde. Aber nun habe ich das Gefühl, daß es so lange so weiter geht bis ich den Schlußstrich ziehe.
Danke vielmals