Farbratten in Zoohandlung kaufen?

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  • Farbratten in Zoohandlung kaufen? Beitrag #101
Naja, als tierschutzorientiertes Forum sehen wir es eben schon als nicht akzeptabel, Ratten aus Zooläden oder von Vermehrern zu holen, genau wie wir es - unabhängig davon, ob jemand vegan/vegetarisch/etc. leben will - nicht akzeptabel finden, daß eben Tiere gequält werden.

Ich sehe das so, du siehst das so ;) Eine Veganer, Vegetarier, Tierrechtler, usw. würde diese Aussage nicht so unterschreiben. Das meinte ich damit: -> Lebensphilosophie, Lebenseinstellung.

Hm, warum meinst du, daß ein Veganer/Tierrechtler/etc. nicht unterschreiben würde, daß man als 'Fleischfresser' zumindest kein Fleisch aus tierquälerischer Massentierhaltung beziehen sollte? :eusa_think: Das ist doch eigentlich aus Tierschutzsicht ein Minimalkonsens... der wird einem Veganer oder Tierrechtler nicht weit genug gehen, ohne Frage. Aber im Umkehrschluß kann ich, weil man niemanden zu veganer Lebensweise bekehren will, nicht sagen, Massentierhaltung etc. wären in Ordnung.

Natürlich kann im Grunde jeder denken und machen, was er will - aber ich persönlich hätte ein Problem damit zu sagen, 'lass sie mal machen', nur weil ich niemanden 'bekehren' will. Aber in allem darauf zu warten, bis bei jedem von selber der Groschen fällt... da würde wohl recht wenig passieren, egal in welcher Hinsicht :102:

Wir kennen die Umstände in Läden. Lass sie doch mal Tiere kaufen, die schwanger sind! Lasst sie doch mal Tiere kaufen, die von oben bis unten mit Milben zerfressen sind. Lasst sie doch mal Tiere kaufen, die die Menschenhand nicht gewohnt sind und daher scheu und aggressiv sind. Wer nicht hören will muss fühlen!
Klar kann man sagen, wer nicht hören will, muß fühlen - aber die ersten, die 'fühlen', sind die Tiere, die 'fühlen' noch vor allen anderen. Und selbst wenn das dann hartnäckig oder gar militant rüberkommt: ich kann mich nicht guten Gewissens hinstellen und sagen: nur zu, geh in den Zooladen, mach deine Erfahrungen, lass die Vermehrer Geld verdienen, irgendwann siehst du's ein. Denn bis es soweit ist und die Einsicht angekommen ist, sind zig Ratten elend verendet, sind zig Weibchen nach Dauerträchtigkeit irgendwann draufgegangen, sind zig Shrimps von ihren Müttern, Vätern, Tanten etc. aufgefressen worden, sind zig Exterieur- oder genetische Merkmale vererbt worden, die zumindest eine Qualzucht, wenn nicht den Tod der Tiere bedeuten etc.

Generell: anstatt über das Thema zu streiten finde ich müsste viel mehr davon stattfinden!
- Werbung für Notfälle
- "Ach du willst dir Ratten kaufen? -> Guck mal, die Notfallvermittlerin, das Tierheim so uns so in deiner Nähe hat gerade so schöne Ratten -> BILD" (Bilder können so viel bewirken, mehr als Gelaber!)
- Leuten, die vorsätzlich Tiere gekauft und eine Trächtigkeit in Kauf genommen haben, bei der Vermittlung nicht helfen (-> Fass ohne Boden!)
- Aufklären und Informieren, nicht einpreschen und Angst machen.
- Leute, die einen großen Bogen um Zooläden machen loben, Leute, die Tiere kaufen ignorieren (also ihr Verhalten) -> wie beim Pavloschen Hund :D Positives Verhalten verstärken
- Sich für härtere Tierschutzgesetze einsetzen.
- Den Mumm haben, schlechte Zoohandlungen anzuzeigen!! Zur Not auch anonym.
Schau dich um, du wirst merken, daß das hier im Forum eigentlich die Regel ist. Hier hat sich eigentlich noch kein Anfänger prügeln lassen müssen dafür, daß er seine Ratten aus dem ZooLa hatte, und 'in echt' von mir schon gar nicht ;)
Die Frage ist aber, was man draus macht - wenn derjenige irgendwann weitere Ratten holen will, erwarte ich (ja, durchaus: eine Gegenleistung für erbrachte Beratung) nach eingehender Aufklärung, daß er die neuen Ratten nicht mehr aus dem Zooladen holt. Falls er es doch tut, kann ich's nicht ändern, aber ich muß dann nicht mehr begeistert davon sein. Und wenn derjenige sich dann z.B. Milben einschleppt kann es auch passieren, daß ich weniger auskunftsfreudig bin als bei jemandem, dessen Wohnungräumungsratten dieselben Milben mitgebracht haben, denn derjenige ist dann ein kalkulierbares Risiko bewusst eingegangen, damit muß er dann auch leben.

Off-Topic
Und wenn sogar einige Notfallvermittler hin und wieder meinen, nach zig Notnasen ein 'Recht' auf die eine oder andere 'Spezialfarbe', 'Zooladenverliebtheit' etc. zu haben, hört bei mir das Verständnis wirklich auf, das muß ich ehrlich sagen, denn unsereins redet sich den Mund fusselig, daß 'second hand'-Notnasen mindestens genauso toll sind wie frisch ausgesuchte Babies im Zooladen, und dann wird doch wieder unterschwellig suggeriert, daß eigentlich die second hand-Ratzen doch nicht so toll sind, denn wieso müsste man sich sonst von anderswo her Ratten holen?
Aber das ist wieder ein anderes Thema...


(...)weil es nunmal so ist: Will man ein Tier, geht man in den Laden. Das hat nicht unbedingt mit "Bequemlichkeit" zu tun sondern eher damit, dass es genauso im Alltag normal ist, Tier zu im Laden zu kaufen, wie zum Bäcker zu gehen. Oder hinterfragt ihr jeden Bäcker, ob die Eier, die er verwendet auch wirklich vom Biobauern sind und von "glücklichen" Hühnern?
Naja, dabei stellt sich eben die Frage: muß es denn so sein, daß man Tiere wie Brot kaufen kann? Daß es derzeit so ist, muß ja nicht zwangsläufig bedeuten, daß es auch gut so ist oder daß es keine Alternativen gäbe. Es muß meiner Ansicht nach genausowenig sein, daß man Tiere in Baumärkten kaufen kann, wie es unbedingt sein muß, daß man Kettensägen beim Lebensmitteldiscounter bekommt. Nur solange Tiere wie Ware angeboten werden, werden sie vermutlich auch so behandelt - der Mensch ist nun mal in unseren Breiten so gestrickt: was nichts kostet, ist leider oft auch nichts Wert. Wenn man ein Tier mit demselben geringen (finanziellen und/oder zeitlichen Aufwand) bekommen kann wie ein paar Schuhe :102:
Wenn man zum Züchter oder ins TH oder in eine Pflegestelle fahren muß, vielleicht noch Fragen zur Haltung beantworten etc. wird's einfach aufwändiger, aber im Gegensatz zu einem Brot (dem es wohl recht egal ist, wo es liegt ;)) ist es für ein Tier eben maßgeblich, wie es gehalten wird, und wie man es wertschätzt.

Last but not least: da haben wir uns glaube ich missverstanden:
Du rätst z.B. einen "seriösen Züchter" aufzusuchen! Das kann ICH genauso wenig nachvollziehen. Bei all den Notfellchen... egal welche Tierart... ich stehe sehr negativ zur Haustierzucht, auch wenn sie seriös und gut gemacht ist.
Ich rate niemandem dazu, zu einem Züchter zu gehen, Notfallvermittlung steht für mich an erster Stelle - aber es wäre mir am liebsten, wenn es nur noch seriöse Haustierzucht gäbe, denn dann gäbe es eben praktisch keine Notfellchen mehr - das ist der Knackpunkt. Denn seriöse Zucht bedeutet auch, daß sich der Züchter um den weiteren Verbleib seiner Tiere kümmert, sollten die aus irgendeinem Grund abgegeben werden müssen, versucht bei der Weitervermittlung zu helfen etc. Ein seriöser Züchter - egal ob Pferde, Hunde oder eben Kleintiere - bleibt immer Ansprechpartner für seine Abnehmer, solange die Tiere leben. Wenn es also nur noch Haustiere aus seriöser Zucht gäbe, würde sich die Frage Zucht oder TH gar nicht mehr stellen, denn die THe wären so gut wie leer.
Daß das utopisch ist - keine Frage. Leider. Das liegt aber eben auch daran, daß immer noch viel zu viele Menschen sich ohne sich gründlich darüber Gedanken gemacht zu haben Tiere anschaffen wollen - und dann wird eben die Ratz aus dem Zooladen gekauft und der Welpe aus dem Kofferraum an der Autobahnraststätte. Schlußendlich ist es immer die Nachfrage, die das Angebot bestimmt, es gibt keine mächtigere Marktkontrolle als die Nachfrage, kein Gesetz, keine Rechtsnorm kann so effektiv sein.
 
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  • Farbratten in Zoohandlung kaufen? Beitrag #102
Nein, wir haben uns nicht "missverstanden", (in Bezug auf die Züchter) ich habe dich schon richtig verstanden, habe mich etwas ungeschickt ausgedrückt. Sorry dafür.

Du, ich sehe das genau wie du und zwar zu 100%! Ich habe glaube ich nur andere Erklärungsansätze.

Das einzige, was ich versucht habe zu erklären ist eigentlich, dass man sich auf unseren laschen Tierschutzgesetzen ausruhen kann. Und genau deshalb werden weiterhin Tiere wie Brot verkauft.

Ich bin noch nicht lang genug hier angemeldet, um beurteilen zu können, wie ihr mit "Tierkäufern" umgeht, steht mir auch garnicht zu was dazu zu sagen.

Aber was ich immer wieder auch in anderen Foren mitbekommen habe:
- Es wird m.E. zu aggressiv gegen die Käufer vorgegangen. Warum nicht gegen die VERkäufer?
- Dann werden ihnen "meine" Bilder um die Ohren gehauen.
- Es findet viel zu wenig sachlich-objektive Aufklärung statt.
- Alle gehen gleich an die Decke.
- Von Käufern wird immer ein sofortiges Umdenken erwartet. Das geht aber bei manchen nicht! Bei mir ging es doch auch nicht! Und das meinte ich mit "Wer nicht hören will....". Dass die Tiere diejenigen sind, die darunter zu leiden haben, das ist mir bewusst. Aber lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Lieber jemand besinnt sich in zwei Jahren, als garnicht. Und wenn ich so aggressiv gegen Tierkäufer vorgehe, dann erreiche ich damit, dass er erst recht in den Laden rennt. Das meinte ich damit. Natürlich brauchen wir das nicht ausdiskutieren, dass so viele Tiere darunter leiden müssen, dass der Mensch so zögert.
- Ich bin fest davon überzeugt, dass man durch die Bilder auch Leute erst recht abschreckt sich Tiere aus anderen Quellen außer dem Zoola zu holen. Zum einen, weil sie keine Kritik vertragen und sich nichts sagen lassen wollen, zum anderen weil sie NICHT VERSTEHEN um was es geht. Die bekommen dann noch mehr Mitleid mit den Tieren in den Makrolonboxen und wollen diese "befreien". Wie oft werden denn Ratten vor Schlangen gerettet? Tja, nun kann man zur Reptilienhaltung stehen wie man will, aber Schlangen ernähren sich nicht von Gänseblümchen und Klee. Rettet man die eine Ratte vor dem Schlangenmagen, wartet halt der nächste Bino im Zoola darauf verfüttert zu werden. Such is life.

Ich wollte ja eigentlich nichts zu dem Thema sagen, aber nachdem ich festgestellt habe, dass meine Seite insbesondere in diesem Thread so oft erwähnt wurde, musste ich einfach meinen Senf dazu geben, insbesondere als ich den Ton von 1-2 Leuten hier gelesen habe, da dachte ich "WOW - diese Menschen haben sicherlich sonst keine Sorgen, keine Hobbys oder sind ganz ganz arg frustriert."

Ich selbst bin auch eher jemand, der sich nicht gerne belehren lässt. Aber ich bin nicht kritikresistent. Viele Leute sind sowohl kritik- als auch lernresistent. Um auch an diese Leute heran zu kommen, braucht man Geduld und keinen Vorschlaghammer.

Ich habe z.B. (um auf das Thema Fleisch zurückzukommen) immer einen Hass auf eine ganz bestimmte Veganer-Freundin von mir gehabt. Die war wirklich schon ein Vegan-Rambo... unerträglich! Das einzige, was diese wilde Furie erreicht hat, wenn sie mich am Tisch zugesülzt hat war, dass ich mir ein extra-fettes Schnitzel mit Majo bestellt habe...
Nun habe ich aber auch eine Freundin, die Vegatarierin ist, und mir nicht aufdringlich erklärt, warum sie kein Fleisch ist.
Wie gesagt, ich bin zu sehr Fleischesser (mein Opa war Bauer), aber ich esse bewusster: Bio, wenig Fleisch, ich achte mehr darauf, wo es her kommt usw.

Ich denke, so ist das mit den Tierkäufern: keiner lässt sich gerne von einem "Besessenen" belehren oder vorschreiben wo er seine Tiere zu holen hat. Aber vielleicht von jemandem, der ihm nett sagt: "Ach schade, schau mal, die und die Tiere hätt'ste aus dem Tierheim haben können.... Das nächste Mal ...."
 
  • Farbratten in Zoohandlung kaufen? Beitrag #103
Ich sag's mal so: ich bin gern und mit Abstand am aktivsten hier in diesem Forum - und das hat seinen Grund ;) Reibereien kann man nie vermeiden, aber ich glaube im Grunde pflegen wir hier einen recht freundschaftlichen Umgang miteinander. Feedbackresistente User gibt's immer, und ich kann verstehen, daß dem einen oder anderen dann mal der Geduldsfaden reißt, das geht mir nicht anders - aber im Grunde versuchen wir hier recht realistisch und konstruktiv miteinander umzugehen, und ich glaube das gelingt uns unterm Strich recht gut. Daß bei einem Thema wie diesem hin und wieder recht drastische Worte gewählt werden - ok, aber dem einen oder anderen kann man vielleicht nur auf diese Art klarmachen, daß Vermehrer so ziemlich das letzte sind, was man unterstützen sollte, und daß es weitaus bessere Quellen gibt, um an Ratten (oder Haustiere überhaupt) zu kommen.

Kürzlich hat jemand einen Thread eröffnet, in dem es darum ging, daß man es heutzutage nicht leicht hat, an richtige Infos bzgl. Tierhaltung zu kommen, da jeder 'Hinz und Kunz' alles was er will im Internet veröffentlichen kann.
Das stimmt zwar - aber gleichzeitig ist es auch viel einfacher geworden, an Informationen überhaupt zu kommen. Als ich mit Tierhaltung anfing, gab's bestenfalls die (alten) GU-Ratgeber und eben die Leute im Zooladen, aber die waren damals nicht besser geschult als heute (jedenfalls die meisten). Auch wenn es heute sicher nicht immer einfach ist, Informationen nach Qualität zu filtern, gibt es doch viel mehr Möglichkeiten, und es ist auch erheblich einfacher geworden, sich um Vermittlungstiere zu bemühen. Insofern halte ich es mittlerweile einfach für einen vertretbaren Aufwand, den man auch guten Gewissens einfordern kann, daß jemand, der darauf hingewiesen wird, keine Ratten aus dem Zooladen zu holen, dann Kontakt zu einem TH oder einem Vermittler aufnimmt. Wo wir können liefern wir sogar noch Kontakte, HPs etc.

Wenn jemand zum allerersten Mal Tiere hat, wird der hier nicht dafür gekreuzigt, daß er sie aus dem Zooladen holt. Ich weiß, daß das anderswo durchaus passiert, aber das können wir leider auch nicht ändern...
Wenn er, wie gesagt, ausführlich darüber aufgeklärt wurde, sieht das anders aus. Dann muß sich so jemand auch mal sagen lassen, daß man das, was er gerade gemacht hat, nicht sonderlich toll findet.

Das Thema 'Ratten retten' ist auch ein sehr heikles, und ich persönlich bin ehrlich gesagt froh, daß wir hier ein Tierforum sind, in dem auch Reptilienhalter anwesend sind. Eine gewisse Toleranz wird hier vorausgesetzt, denn reines schwarz-weiß-Denken hilft in der Realität einfach keinem weiter. Natürlich wäre es aus Tierschutzsicht durchaus wünschenswert, wenn sich auch die Futtertierzucht an den Maßstäben artgerechter Ratten- oder Mäusehaltung orientieren würde - genau wie es eben wünschenswert ist, daß eben auch die Tiere, die uns Menschen als Nahrung dienen, weitgehend artgerecht gehalten würden.

Ich verstehe sehr gut, was du meinst mit den geschilderten Trotzreaktionen, denn genau die provoziert man eben, wenn man zu sehr den Holzhammer rausholt. Und ich finde es auch unangebracht (um ein Beispiel aus meinem Bekanntenkreis zu bringen), wenn jemand in eine einfache Pizzeria geht und dann mit dem armen Kellner eine Diskussion über labfreien Käse beginnt.
Wenn jemand (aus ethischen Gründen) keinen Käse essen will, ist das natürlich vollkommen in Ordnung, aber es ist in so einer Situation geht das einfach über das Maß hinaus, das man seiner Umwelt unbedingt zumuten sollte. Ich belehre die Leute, die im Supermarkt das Kilo Hack für 2,99 € kaufen auch nicht am Tiefkühlregal. Das wäre einfach der falsche Rahmen. Wenn mich jedoch jemand fragt oder sich ein Gespräch dazu ergibt, nun, dann werde ich durchaus meine Meinung dazu sagen.

Genauso sehe ich das bei Zooladenkäufen auch: wenn jemand noch von keinem Notfallvermittler oder einem anderen tierschutzorientierten Rattenhalter beraten wurde, ist das etwas anderes als jemand, der diese Ratschläge bewusst ausschlägt. Das ist genauso wie jemand, der hier im Forum aufschlägt und z.B. eine viel zu kleinen Käfig hat, weil ihm dieser vielleicht empfohlen wurde. Wenn derjenige die Tips annimmt und umsetzt und einen größeren Käfig organisiert - super. Wenn derjenige aber weiter darauf beharrt, seine Ratten im Hamsterknast zu halten - wie gesagt, dann kann ich verstehen, daß den Usern irgendwann mal die Lust vergeht, weiter geduldig darauf einzugehen ;)
 
  • Farbratten in Zoohandlung kaufen? Beitrag #104
Dem habe ich nichts mehr zuzufügen. So isses.
 
  • Farbratten in Zoohandlung kaufen? Beitrag #105
ich hab seit ein paar tagen 2 rattis aus der zoohandlung und ich muss sagen das ich sie dort NIE WIEDER kaufe.

Die eine hustet und hat schnupfen und die andere hat eine bissverletzung am rücken. Sie sind total verbissen und auch total scheu! -.- natürlich hatte ich bei den beiden pech weil wir welche reserviert hatten und dann leider erst als letztes gekommen sind so dass wir die beiden nehmen mussten !!

Aber ich würde trotzdem davon abraten irgendeein tier in der zoohandlung zu kaufen, eine freundin von mir hat sich einen hamster gekauft und nach 2 monaten war er tot dann hat sie sich wieder einen gekauft und nach nen halben jahr war er wieder tot. jetzt hat sie sich einen beim züchter geholt und den gehts jetzt schon seit mehr als 1 1/2 jahren gut bei ihr ;D
 
  • Farbratten in Zoohandlung kaufen? Beitrag #106
Die eine hustet und hat schnupfen und die andere hat eine bissverletzung am rücken. Sie sind total verbissen und auch total scheu! -.- natürlich hatte ich bei den beiden pech weil wir welche reserviert hatten und dann leider erst als letztes gekommen sind so dass wir die beiden nehmen mussten !!

Ihr haettet die Tiere nicht nehmen muessen, niemand zwingt euch dazu, etwas zu kaufen. Wenn die Tiere offensichtlich krank gewesen sind, haette ich versucht, sie den Leuten abzuschwatzen, damit du sie gratis bekommst und sie keinen Cent fuer ihren Schindluder verdienen ..
Und dann eine Anzeige beim Wettamt, auch Zooladentiere muessen veterinaermedizinisch versorgt sein.

Wart ihr mit den Tieren schon beim Tierarzt ?
 
  • Farbratten in Zoohandlung kaufen? Beitrag #107
Ihr haettet die Tiere nicht nehmen muessen, niemand zwingt euch dazu, etwas zu kaufen. Wenn die Tiere offensichtlich krank gewesen sind, haette ich versucht, sie den Leuten abzuschwatzen, damit du sie gratis bekommst und sie keinen Cent fuer ihren Schindluder verdienen ..
Und dann eine Anzeige beim Wettamt, auch Zooladentiere muessen veterinaermedizinisch versorgt sein.

Wart ihr mit den Tieren schon beim Tierarzt ?

naja ich wollt sie eigentlich nicht nehmen, aber meine mutter hat gemeint das griegen wir schon wieder hin..

gut das haben wir auch mit dem tierarzt geklärt und der meinte eigentlich sei es nur das einstreu. was ich nicht ganz verstehe weil wir das gleiche streu benutzen wie der zooladen naja.

sie sind ja auch ganz hübsche nasen und total herzig nur eben noch nicht zahm aber ich schätze die kennen das ganze ja noch gar nicht immerhin kommen diese tiere ja meist von großzüchtern und da wird meiner meinung nach nicht zährtlich umgegangen mit ihnen :0
 
  • Farbratten in Zoohandlung kaufen? Beitrag #108
Ich frag mich sowieso, warum manche Menschen Ratten züchten :shock:
Ratten sind Tiere die in freier Natur unglaublich schnell zu einer Plage führen können und in Großstädten bereits auch eine Plage sind. Aber es gibt so viele Ratten, wieso muss man denn überhaupt Haustiere züchten? Letzendlich dient Züchten egal welche Tierart nur dazu, um das Tier anschaulicher (wegen Fellfarben usw) den Menschen zu machen. Bei fast ausgestorbenen Tierarten befürworte ich Züchten, oder Schlachttiere meinetwegen. Aber Ratten? Sie gibt es doch wie Sand am Meer.
Zooläden züchten nunmal. Ok ich gebe zu ich habe meine ersten Ratten auch aus einem Zooladen -.-* Wirklich mieser Zooladen, sie wurden am Schwanz hinausgehoben aus einem Terrarium.. Nichtmal gefragt was für einen Käfig ich habe hat sie. Was solls.. Ich suche jedenfalls nurnoch im Tierheim oder Bekannte..
 
  • Farbratten in Zoohandlung kaufen? Beitrag #109
  • Farbratten in Zoohandlung kaufen? Beitrag #110
Jeder muss halt mal die Erfahrung machen.

Für mich ist es kein Unterschied (in sachen Verhalten) ob ich eine Ratte im Zooladen hole oder aus dem TH.

Die Nachteile sie aus einem Zooladen zu holen können sein: Kranke, schwangere Ratten die vielleicht sogar noch anderen Geschlechtes sind ( kam ja oft genug nun vor) , zusätzlich kubelt man die "Produktion" von Ratten an was sowieso total unnötig ist, zusätzlich bezahlt man die Typen auch noch dafür. Dazu kommt noch: Letzentlich kommen auf einem die ganzen TA kosten zu ;)
Vorteile: ? Man kann froh sein wenn man eine "normale" gesunde Ratte bekommt die Artgerecht gehalten worden ist. Mehr fällt mir nicht ein >.<

Nachteile aus einem Tierheim: Sorry ich finde keine.. Vielleicht Scheue,eventuelle Bissigkeit? Aber sowas lässt sich doch behandeln und kostet kein Geld. Wer dagegen nichts tun will um seine Ratte zahm zu bekommen hat einfach kein bock auf sein Tier und soll sich keine zulegen.
Die Vorteile aus dem Tierheim: Sie sind kontrolliert, nicht schwanger, richtigen Geschlechts, man gibt schutzgebühr + schutzvertrag ab.(Angaben ohne Gewähr, da es natürlich auch nicht so gute Tierheime gibt) das Verhalten der Tiere ist letztlich das selbe wie von denen aus den Zooläden. Aber für mich sind bei Tierheim oder Notfallratten nunmal mehr Vorteile.

Ich denke dass das Thema "im zooladen kaufen?" nicht damit was zu tun hat ob die Ratte ein schönes leben hat oder nicht, so könnte ich dich Pupsbacke auch fragen, kaufst du alle 20 stück die in dem Terra sitzen? Es hat doch jede ein schönes Leben verdient! Du bist ungerecht. ;)
Es geht einfach darum das man damit die Produktion ankurbelt ob das Tier ein schönes Leben hat hin oder her... der Rest wird so oder so verfüttert. Diese Leute unterstützt du dann damit. Das ist wie (sorry für die Gegenständliche beschreibung der Ratten mir viel nichts besseres ein im moment) wenn du ein Schokoriegel auf den Markt stellst, und niemand ihn mehr kauft. Dann wirst du irgendwann nahe Bankkrott gehen und den Riegel vom Markt nehmen.

Um das zu erreichen das die Zooläden lebendige Tiere von ihrer Verkaufsliste herunternehmen, muss man nunmal jedem klarmachen was er dabei unterstützt und ob er das in Ordnung findet. Wenn er das für richtig hält gut, aber dann hat der Mensch einen knacks oder liebt keine Tiere. Grade bei Tierliebhabern sollte das selbstverständlich sein, außer man ist Unwissend und hat keine Ahnung :)

Und wie schon vorher beschrieben selbst von einem noch so seriösen Züchter Ratten zu holen finde ich schon etwas dämlich. :D

Liebe grüße

sry für den Roman
 
  • Farbratten in Zoohandlung kaufen? Beitrag #111
Aslo meine ersten Ratten hatte ich aus dem Zoohandel.
Die Verkäuferin sagte mir, dass es ok ist nur eine Ratte zu halte...völliger Stuss...
Somit nahm ich zwei die von Anfang an Schnupfen hatten, den ich nicht weg kriegte (auch kein Tierartz) :( nach 5 Monaten lag der erste tot im Käfig. Der zweite folgte ihm innerhalb von 2 Tagen (an diesem Tag wollte ich einen neuen Partner kaufen).
Dann generalreinigung vom Käfig. 3 Monate drauf holte ich mir aus einer anderen Zoohandlung neue Käfigeinrichtung und zwei neue Nasen. Wieder das sebe Spiel, diese hatte ich 4 Monate.

Nun, da ich ohne die kleinen nicht will habe ich mir welche aus dem Tierheim geholt.
Die kleinen stammen von einem Züchter der leider verstroben ist und dessen Frau nich weiter züchten wollte. Im Tierheim waren nun Mutter ihren 7 Mädls und im nebenkäfig der Vater mit 7 Jungs. Das Tierheim nahm die Familie auf als die Jungen knapp 1 Monat waren, ich holte sie als sie 2 Monate waren. Nun wohnen sie seit April bei mir und sind kern gesund! Im Tierheim wurden sie auch regelmäßig von einem rattenkundigen Tierarzt gecheckt.

Meine Meinung: Kauft niemals Ratten aus der Zoohandlung

Ps.: das letzte mal wollten sie mir in der Zoohandlung komplett vermilbte Tiere als top Fit und kern gesung andrehen.
 
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