Nur mal so eine Geschichte von wegen "Chips werden bei Tierheimen und Tierärzten immer gefunden":
Ich hatte die Katze eines Freundes (Freigängerin) drei Monate bei mir in "Pension". Sie wurde gegen Ende dieser Zeit von allzu wohlmeinenden Leuten hier im Dorf eingesammelt und als "Streunerin" im Tierheim abgegeben. Sie war gechipt - aber im Tierheim hat man den Chip nicht gefunden! Bereits am Tag darauf wurde sie zur Kastration zum Tierarzt gegeben. (Obwohl sie 4 Jahre alt und längst kastriert war!) Die Tierärztin hat nicht nach einem Chip geschaut, der Katze den Bauch aufgemacht, festgestellt, dass sie schon kastriert ist, alles wieder zugemacht, die Katze gechipt und tätowiert, geimpft, Blut abgenommen, Wurmkur, das ganze Programm. - Alles völlig unnötig! :evil: Hätte man nach dem Chip gründlicher gesucht (der wandert nämlich relativ häufig), hätte man den Besitzer der Katze sofort anrufen können und ich hätte sie eine halbe Stunde später im Tierheim abgeholt!
Der Hammer war, dass das Tierheim dann auch noch all die (völlig unnötigen!) Kosten erstattet haben wollte. Hätte der Freund das nicht bezahlt, hätte man ihm die Katze nicht gegeben. Die war natürlich völlig verstört und die Tierheimleiterin sagte auch noch sowas wie: "Die freut sich ja gar nicht, Sie zu sehen!" :eusa_doh: (Dass die Katze im hiesigen Tierheim war, stellte sich heraus, nachdem ich Zettel im Dorf aufgehängt hatte und die wohlmeinenden Leute mich dann angerufen haben.)
Also: Ich lasse meine Tiere nicht chippen. Auch nicht meine Freigängerkatzen! Wenn der dann doch nicht gelesen wird! Ich habe übrigens einen Kater aus Griechenland, der laut Impfpass einen Chip haben soll - und den niemand finden kann! :eusa_eh:
Aber auch unabhängig von diesen Geschichten ist mir irgendwie unwohl dabei, einem Tier einen Fremdkörper (noch dazu so ein elektronisches Teil!) implantieren zu lassen. :eusa_think: