Chinchilla-Ernährung

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carokuh

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Im Vorfeld: der Bericht ist von mir verfasst und spiegelt meine sicht wieder- niemand soll hier angegriffen werden, der meine meinung nicht teilt! Chinchillaernährung ist natürlich stark diskutiert und es gibt bis heute keine bewiesene allgemeine Richtlinie, was denn die optimale Ernährung darstellt- wobei es natürlich Tendenzen gibt.
Nun genug geredet, hier mein Text:

In freier Wildbahn ernähren sich Chinchillas von diversen in der Steppe wachsenden Gräsern, von Blättern und der Rinde kleiner Sträucher und Büsche und von Früchten, Wurzeln, Stämmen, Blättern und Innereien bestimmter Kakteenarten (z.B. Guillaves). Insgesamt ist ihre Ernährung also sehr karg und einseitig. Diese Ernährungsweise sollte in der Haltung berücksichtigt werden, da der Magen der Tiere und überhaupt der gesamte Verdauungstrakt auf diese Faktoren angepasst ist.
Verfüttert man ungeeignete Dinge wie Frischfutter (hier geht es nicht um einzelne Gras- oder Löwenzahnblätter oder ein kleines Stückchen Karotte, sondern Saftfutter als Hauptfutter), fett- und zuckerhaltiges und wenig ballaststoffreiches Futter, wozu z.B. Papageien-, Hamster- oder Meerschweinchenfutter gehören, führt das auf die Dauer zu chronischer Verstopfung und Leberschäden mit anschließender starker Abmagerung und vorzeitigem Tod. Die Symptome und die irreparablen Schäden kommen nicht selten erst nach Jahren zum Vorschein- zu spät für das Chinchilla. Aus diesen Gründen kann ich es absolut nicht nachvollziehen, warum sich so viele Halter für diese (schädliche) Art des Fütterns einsetzen. Jahrelange Beobachtungen haben gezeigt, dass Chinchillas sowohl Frischfutter als Körnermischungen dauerhaft nicht vertragen.
Wir Menschen aber machen den Fehler von unseren Ess- auf das tierische Fressverhalten zu schließen. Nur weil wir gerne abwechslungsreich speisen wollen und sollen, ist das bei Chinchilla nicht der Fall. Die Tiere ernähren sich in ihrem natürlichen Lebensraum- wie ich oben schon gesagt habe, von einseitiger und karger Kost und sind an diese Ernährungsweise angepasst. Ich denke, dass es genug Auswahl und Abwechslung unter dem geeignetem Chinchillafutter gibt- einiges davon weiter unten.

Ungeeignet als Grund- bzw. Alleinfutter sind Pellets und andere Futtermischungen, die den Hauptbestendteil „pflanzliche Nebenerzeugnisse“ haben. Hier weiß man nicht nur, was tatsächlich drin ist, sondern mit diesem Terminus ist im Prinzip nichts anderes gemeint als der übrig gebliebene Müll, der an die Chinchillas verfüttert wird. Hierzu zählen z. B. das Futter von Chinchilla Nature oder die Vitakraft- Pellets.
Die meisten Chinchillahalter, die sich als allwissend ansehen, sind der Meinung, dass das allein gute Futter BERKEL oder OVATOR wären. Alles andere wird strikt abgelehnt. Diese Sicht teile ich überhaupt nicht. Der Grund: Die Pellets dieser Marken haben (fast) genau dieselben Bestandteile wie die von Bunny-, JB Farm- oder die Dehner-Zoo-Pellets. Deshalb habe ich auch sie unten zur näheren Analyse ausgewählt.

Zusätzlich zu den Pellets sollten andere Ergänzungsfuttermischungen verfüttert werden. Ich habe mich schon des Öfteren in Zoohandlungen umgeschaut, um artgerechtes Futter für Chinchillas zu finden. Eine kleine Auswahl davon, habe ich nun unten aufgelistet.
Außerdem sind alle möglichen Heu- und Kräuter-Cobs empfehlenswert.

Super für die Verdauung und fördernd für den Abrieb der Zähne sind Zweige und Äste von Haselnuss-, Obstbäumen (keine Aprikose!) u. a. Diese sollten so oft wie möglich angeboten werden. Meine Tiere sind über diese immer unheimlich glücklich, da sie in der Nacht eine leckere Beschäftigung haben. Die dazugehörigen Blätter können getrocknet und ebenfalls mitverspeist werden.

Wichtig!
Die Grundlage der optimalen und gesunden Chinchillaernährung bildet HEU und Wasser. Deshalb ist es sehr wichtig zu beobachten, ob die Tiere täglich genug davon zu sich nehmen. Sind die Heuraufen am nächsten morgen nicht leer, muss das Grundfutter reduziert werden.
Heu bildet die natürlichste Nahrung der Chinchillas und ist für ihre Verdauung und überhaupt für ihre Gesundheit unersetzbar- d.h. dass Heu nicht durch anderes Futter wie z.B. rohfasterreiche Cobs oder Pellets ersetzt werden darf! Denn durch Heu ist der notwenige Abrieb der Nagezähne gewährleistet! Diese Funktion hat neben Heu übrignes aber auch frisches Gras und Zweige/Blätter.

Grund- bzw. Alleinfutter:

Im Folgenden liste ich geeignete Chinchillapellets, die ca. 60-70 % der täglichen Futterration ausmachen sollten. Man kann mehrere Pellet-Sorten miteinander kombinieren.

JR Farm
„Chinchilla-Pellets. Alleinfutter für Chinchillas“


Bestandteile:
Luzernegrünmehl
Weizengrieskleie
Weizenkleie
Malzkeime
Rapsschrot
Obsttrester
Gerste
Hafer
Melasse
Leinöl
Calcium-, Natriumcarbonat
Natriumchlorid, Monocalciumphosphat

Inhaltsstoffe in Prozent:
Rohprotein 15, 8
Rohfett 3,9
Rohfaser 16,7
Rohasche 9,5
Calcium 1,4
Phosphor 0,65

Dehner Zoo
„Natürlich LECKER für Chinchillas“


Bestandteile:
Luzernegrünmehl
Weizengrießkleie
Malzkeime
Rapsschrot
Weizenkleie
Leinschrot
Rübenmelasse
Weizen
Obsttrester
Hafer
Gerste
Getrocknete Karotten

Inhaltsstoffe in Prozent:
Rohprotein 14,7
Rohfett 3
Rohfaser 18
Rohasche 8,5

Bunny Nature
„KnabberHügel. Kräuter. Alleinfuttermittel für Chinchillas.“

(außerdem gibt es „Bunny Nature basis“- ohne Kräuter)

Bestandteile:
Luzerne, Sojaschrot, Hafer, Gerste, Sojaschalen, Haferschälkleie, Leinschrot, Biertreber, Bierhefe, Hornkraut, Schafgrabe, Spitzwegerich, Ampfer, Hornklee, Wiesenrotklee, Rotschwingelgras, Wiesenschwingel, Brennesselblätter, Fichtelnadeln, Eibischwurzeln, Spitzwegerichkraut, Fenchel, Süßholzwurzel, Mistelkraut, Rosmarieblätter, anis, Vogelknöterichkraut, Thymian, Salbeiblätter, Schafgrabenkraut, Kamillenblüten, Kalmuswurzel, Melasse

Inhaltsstoffe in Prozent:
Rohprotein 18
Rohfett 2,7
Rohfaser 18
Rohasche 8,5
Calcium 1,2
Phosphor 0,6

Berkel
„Goldkräuter“


Bestandteile:
Luzernegrünmehl
Weizengrieskleie
Weizenkleie
Zuckerrübenmelasse
DL-Methionin
L-Lysin-Sulfat

Inhaltsstoffe in Prozent:
Rohprotein 17,4
Rohfett 2,4
Rohfaser 16,4
Rohasche 8,1
Calcium 1,35
Phosphor 0,22
Natrium 0,22

Ovator
„Chinchilla Vital“


Bestandteile:
Luzernegrünmehl
Weizengrieskleie
Weizenkleie
Haferschälkleie
Gerste
Hafer
Sonnenblumenextraktionsschrot
Malzkeime
Zuckerrübenmelasse
Soja-/ Rapsextraktionsschrot
Zusatzstoffvormischung, Pflanzenöl
Calcium-, Natriumcarbonat
Natriumchlorid, L-Lysin-Sulfat
DL-Methionin

Inhaltsstoffe in Prozent:
Rohprotein 16,1
Rohfett ?
Rohfaser 15,8
Rohasche ?
Calcium 1,4
Phosphor 0,6

Zusatz- bzw. Mischfutter:

Macht die restlichen 30-40% der Ernährung aus, die täglich mit dem Hauptfutter gemischt, angeboten werden sollte.

Bunny Nature
„Allgäuer Frischgrün Snack.

Einzelfuttermittel für Zwergkaninchen, Meerschweinchen, Chinchillas, Hamster, Ratten, Präriehunde, sonstige Nager und Schildkröten.“

Bestandteile:Weidelgras, Wiesenfuchsschwanz, Wiesenschwingel, Glatthafer, Goldhafer, Rotschwingelgras, Wiesenrispe, Wiesenlischgras, Straußgras, Löwenzahn, Gänsefingerkraut, Hornkraut, Schafgrabe, Spitzwegerich, Huflattich, Ampfer, Weißklee, Wiesenrotklee, Hornklee

Inhaltsstoffe in Prozent:
Rohprotein 12
Rohfett 2
Rohfaser 22
Rohasche 13
Calcium 0,8
Phosphor 0,3

Bioline von JR Farm
„Grüne Küche. Hauptfutter für Meerschweinchen.“


Bestandteile:
Heu - Pellets
Wiesengräser – Pellets
Kräuter - Pellets
Wildkräuter
Karotten

Inhaltsstoffe in Prozent:
Rohprotein 10,2
Rohfett 4,5
Rohfaser 24,4
Rohasche 7,8

JR Farm
„Chinchilla- Spezial. Ergänzungsfutter für Chinchillas.“


Bestandteile:
Mariendistel - Pellets
Mariendistelkraut
Hagebutten
Karotten
Rosenblüten

Inhaltsstoffe in Prozent:
Rohprotein 9,3
Rohfett 1,5
Rohfaser 15,8
Rohasche 6,6

JR Farm
„Meerschweinchenfutter light. Ohne Getreide. Mischfuttermittel für Meerschweinchen zur Verwendung als Hautfutter.“

Bestandteile:
Cobs aus: Lieschgras, Spitzwegerich, Rotklee, Wiesenschwingel, Knäulgras, Frauenmantel, Wiesenrispe
Rote Beete, Ackerbohnenflocken, Pastinaken, Kartoffeln

Inhaltsstoffe in Prozent:
Rohprotein 11,2
Rohfett 3,2
Rohfaser 25
Rohasche 7,2

Pre Alpin
„Lepo Flowers“


Bestandteile:
Agrobs aus
Wiesenkräuter und –gräser, Karotten, Pastinaken, Löwenzahnwurzeln, Apfel, Gänseblümchen, Petersilienstängel, Rote Beete, Brennnesseln, Spitzwegerich, Löwenzahnblätter, Ringelblumen, Zitronenmelisse, Kornblumen

Inhaltsstoffe in Prozent:
Rohprotein 9,2
Rohfett 2,1
Rohfaser 20,7
Rohasche 5,8
Calcium 0,59
Phosphor 0,27
Magnesium 0,23

Pre Alpin
„Lepo Bits“


Bestandteile:
Agrobs aus
Wiengras
Gerste
Mais
Leinsamen

Inhaltsstoffe in Prozent:
Rohprotein 18,4
Rohfett 2,8
Rohfaser 18,4
Rohasche 6,2
Kalium 1,2
Phosphor 0,35
Natrium 0,12
Magnesium 0,23

Pre Alpin
„Lepo Fibre“


Bestandteile:
Agrobs Wiesenfuchsschwanz, Wiesenschwingel, Knaulgras, Glatthafer, Rotklee, Honiggras, Frauenmantel, Spitzwegerich, Bärenklau, Zaunwicke, Lieschgras, Kammgras, Dt. Weidelgras, Welsches Weidengras, Wiesenrispe, Schwedenklee, Schafgrabe, Bohne, Kümmel, Wienkerbel, echtes Labkraut, Rohrschwingel, u. a. , Leinöl

Inhaltsstoffe in Prozent:
Rohprotein 9,9
Rohfett 4,6
Rohfaser 25,7
Rohasche 7,9
Calcium 0,9
Phosphor 0,39

Herbal Farm
„Chinchillas Leckerbissen“


Bestandteile:
Malvenblüten blau
Hagebutten
Pfefferminze
Kamille
Karottenpellets mit Mariendistelsamen

Inhaltsstoffe in Prozent:
Rohprotein 11,5
Rohfett 2,4
Rohfaser 21,3
Rohasche 8,5

Zusätzlich zum Haupt- und Ergänzungsfutterangebot kann und sollte eine Vielzahl getrockneter Kräuter angeboten werden.

Wie groß die Menge des Trockenfutters (= Haupt- und Zusatzfutter) sein soll, kann man nicht genau sagen. Manche Chinchillas brauchen mehr, manche weniger. Allgemein gilt 1-2 EL pro Tier und Tag. Allerdings gilt das nicht immer und die Menge muss dem „Zustand“ des Chinchillas angepasst werden: dem Alter, der Aktivität (Haben die Tiere einen großen Käfig? Haben sie Auslauf? Wenn ja, wie oft, wie lange…?), der Gesundheit und eventueller Trächtigkeit. Wenn man seine Tiere kennt, weiß man nach einer bestimmten Zeit, wie viel sie zum Fressen brauchen.

Nochmals zum Frischfutter:

Es spricht nichts dagegen, in kleineren Menge folgende Dinge an seine Chins zu verfüttern, weil sie dem natürlichen Fressangebot in freier Wildbahn stark ähneln: frische Zweige und Blätter (wie oben bereits erwähnt), Gras, Löwenzahn, Spitzwegerich, Gooliwoog.
Eventuell vielleicht noch ein kleines Stückchen Karotte und Apfel, oder aber auch Küchenkräter wie Petersilie.

Leckerlies:

Mit Leckereien muss vorsichtig umgegangen werden. Generell gilt: die Tiere bekommen überhaupt nur dann etwas davon, wenn sie genug Heu und Hautfutter (= Grund- und Zusatzfutter-Mischung) gefressen haben.

Hagebutten, Rosenblüten, getrocknete Apfel-, Karotten- und Gurkenchips, Johannisbrot:
Abwechselnd täglich ein Stück pro Chinchilla in die Hand geben (also an einem Tag z.B. ein Apfelchip, am nächsten eine Hagebutte uns so weiter)

Kräuter- und Heuglocken, Knabberstangen (empfehlenswert sind die von „Mucki“), Vollkorn(knäcke)brot, Haferflocken:
Jeweils höchstens 1mal im Monat

Petersilie und Karottenpellets:

Können sparsam unter das Haupt-/ Zusatzfutter gemischt werden

Rosinen, Haselnüsse:

Nicht öfter als 1 Stück in der Woche, besser jede zwei Wochen


P.S. Die Angaben zu Berkel, Ovator und Pre Alpin- Pellets sind nicht mehr ganz aktuell und die Zahlen stimmen mittlerweile nicht mit den momentanen überein - also nicht köpfen bitte! Habe die Daten aus anderer, veralterter Quelle übernommen.
 
  • Chinchilla-Ernährung Beitrag #2
Hi,

vielleicht noch ein paar Anmerkungen zu dem Text. Ein sehr wichtiger Punkt den du da beschreibst finde ich, dass man aufpassen muss bei den Pellets oder auch sonstigen Mischfutter, dass es eben darauf ankommt, was drin ist und nicht auf die Marke/Verpackung.

Allerdings bei der Ernährung der Chins in der Wildnis - da bin ich mir nicht sicher, ob das so stimmt mit der wenig abwechslungsreichen Ernährung. Die ist - wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe - nicht abwechslungsreicher oder weniger abwechslungsreich wie z. B. jene von Konkurrenten der Chinchillas: Degus, Chinchillaratten, Blattohrmäuse... jedenfalls hatte ich mal so einen spanischen Text, da gings über die Ernährung von verschiedenen chilenischen Nager, auch um Chins. Dazu war doch mal in der Rodentia, ich glaub es war die 29, ein Artikel von Ralf Sistermann über die Ernährung der Wildchinchillas. da waren auch einige Kräuter und Pflanzen aufgelistet. Der Artikel kam mir erst kürzlich wieder in die Hände. Jedenfalls nach einseitig oder so tönte die Ernährung dort nicht. Aber gut... soll ja auch nur so eine Bemerkung/Ergänzung dazu sein.

Übrigens danke für die Angaben zu den einzelnen Pellet-Mischungen. Ich suchte schon seit längerem nach so einem Überblick.

Und noch eine Anmerkung:

Ungeeignet als Grund- bzw. Alleinfutter sind Pellets und andere Futtermischungen, die den Hauptbestendteil „pflanzliche Nebenerzeugnisse“ haben.
Vorsicht, man kann Pflanzliche Nebenerzeugnisse als Sammelgruppe unter diesem Begriff zusammenfassen, man kann sie aber auch einzeln listen z.B. als Luzerne/Luzerngegrünmehl, Weizenkleie/Weizengrieskleie, Sojaschrot, Haferschälkleie, Leinschrot, Biertreber, Hefe, Zuckerrübenmelasse, Rapsextraktionsschrot, Malzkeime,... das tönt dann alles sehr viel schöner und besser als "pflanzliche Nebenerzeugnisse". Und noch einen Trick ergibt sich für die Hersteller durch dieses Aufteilen. Die einzelnen Stoffe rücken damit nach weiter hinten in der Zusammensetzungsliste und es entsteht der Eindruck, dass der Hauptbestandteil nicht pflanzliche Nebenerzeugnisse seien, sondern was anderes. Damit kann natürlich auch "Etiketten-Kosmetik" betrieben werden, dessen sollte man sich bewusst sein.

LG Phyll
 
  • Chinchilla-Ernährung Beitrag #3
Hi,
ich habe jetzt seit einer Woche wieder Chinchillas.
Deine Infos finde ich gut, aber ich wollte dich zu der Menge befragen!
Meine Chins bekommen sehr viel Heu.
Sie sind jetzt 5 Monate alt.
Reicht ein Löffel Chinchillafutter pro Tier, oder soll ich leiber zwei geben?
Die stehen voll drauf und ich hab immer das Gefühl sie wollen mehr!

Wie siehst du das?
 
  • Chinchilla-Ernährung Beitrag #4
Dein Text ist wirklich gut. Ich will ihn aber auch noch ein wenig aus meiner Sicht ergänzen... ;)

Wichtig ist wirklich, dass Heu absolute Grundnahrung ist... es stimuliert die Darmtätigkeit und hällt den Chinchilla gesund ;).
Dazu gibt man ergänzend Äste, Blätter, Kräuter und anderes... (rohfaserreich)!
An Frischfutter sollte man auf den Fruchtzuckergehalt achten,d er beim Chinchilla schnell zu Diabetes führt! Daher würde ich kein Obst verfüttern, sondern mich nur auf Gemüse beschränken. Und das auch nur ergänzend in kleinen Mengen.
Warum immer zum Pellet-Futter geraten wird, ist mir ein Rätsel, es entspricht nicht im Entferntesten der natürlichen Nahrung und ist eher ungesund.
Es reicht völlig, wenn man alle anderen Nahrungskomponenten anbietet!
Ich empfehle diesen Text an alle Chinchillahalter. Er erklärt auch für den Laien gut verständlich alles wichtige!
Das einzige überholte: Steinobstäste enthalten keine Blausäure, können also auch verfüttert werden ;)!
 
  • Chinchilla-Ernährung Beitrag #6
Dei Seiten sind passwortgeschützt... :(
 
  • Chinchilla-Ernährung Beitrag #7
Huhu,

sorry. Die Seiten stecken gerade in einem Serverumzug, der länger als geplant verläuft da der Hoster Probleme hat. Wir hoffen die Probleme heute noch in den Griff zu bekommen.
 
  • Chinchilla-Ernährung Beitrag #8
Hallo,

wollte nur kurz mitteilen das die Seite endlich wieder zu erreichen ist.


LG Dana
 
  • Chinchilla-Ernährung Beitrag #9
hallo,

ich würde mich mittlerweile zu manchen aussagen oben distanzieren. meine chins ernähre in seit mehreren monaten anders als oben angegeben. wie genau möchte ich in seperatem thema aufführen- schaut also bitte oben rein!

lg
 
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