Wasserwerte geben an, was man für eine Wasserqualität im Aquarium hat. Sie sollten den Fischen angepasst sein, denn die nicht passenden Wasserwerte können bis zum Tod der Tiere führen. Hier werden die Wasserwerte vorgestellt, die für die Aquaristik relevant sind. Es wird auch beschrieben, wie man sie notfalls verändern sollte.
PH-Wert
Der PH-Wert gibt an, ob das Wasser sauer (unter 7), neutral (7) oder alkalisch/basisch (über 7) ist. Schon geringe Schwankungen des Wertes sind für die Schleimhaut der Fische schädlich. Idealer Wert: vom Fischbesatz abhängig. Bei den meisten Aquarienbewohnern liegt er zwischen 5,5 und 8. Wert zu hoch: Teilwasserwechsel mit saurerem/destiliertem Wasser. Es können auch Erlenzapfen oder Eichenblätter ins Wasser gegeben werden. Wert zu niedrig: Teilwasserwechsel mit alkalischerem Wasser.
Gesamthärte (GH)
Die Gesamthärte wird bestimmt durch den Kalzium- und Magnesiumgehalt im Wasser (positive Teilchen im Wasser). Sie beeinflusst das Wachstum von Pflanzen und Fischen. Eine hohe GH könnte den Pflanzen schaden. Idealer Wert: vom Fischbesatz abhängig, meist 6-16°dGH. Wert zu hoch: Teilwasserwechsel mit weichem oder entsalztem(osmose) Wasser.
Karbonhärte (KH) Die Karbonhärte ist der Gegenpart zu den positiv geladenen Teilchen der Gesamthärte. Hier wird die Häufigkeit der Negativen Teilchen in Form von Carbonat-Teilchen angegeben. Carbonatteilchen sind eng verwand mit der Kohlensäure und dem Kohlenstoffdioxid, sie können sich in einander umwandeln - dadurch werden Schwankungen im pH Wert im wahrsten Sinne des Wortes abgepuffert, ein Säuresturz wir also durch einen hohen kH vermieden. Dieser Wert ist wichtig für Wirbellose um ihre Hartteile aufzubauen. Er ist starkenSchwankungen unterworfen und sollte bei einem Besatz mit Wirbellosen regelmäßig nachgemessen werden. Idealer Wert: 5-15°dKH. Wert zu hoch: Teilwasserwechsel mit weichem oder entsalztem Wasser.