Mein Hund "beißt" andere Hunde aus Angst

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  • Mein Hund "beißt" andere Hunde aus Angst Beitrag #1
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Dennis

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Hallo!!

Ich und meine Famile haben schon seit längerem ein Problem mit unseren Hund!! Mein Hund hat Angst vor unbekannten Hunden besonders vor großen da winzelt er auch schon manchmal!! deswegen schnappt er manchmal nach anderen hunden!! egal ob große oder kleine .... bei bekannten Hunden ist er ganz friedlich!! deshalb hab ich auch daraus geschlossen das er angst vor hunden hat! ....

nun ist meine Frage wie kann ich das verhiindern das er angst vor andere fremden hunden hat??? hat da vll. jemand ein paar tipps wie ich den hund klar machen kann das er keine angst haben kann!

Mein Hund selber ist nun schon 4-5 Jahre alt und ehre klein deswegen istes jetzt auch nicht soo schlimm wenn er mal zuschnappt aber ist halt schon unangehnehm!! ....

Ich bin für jeden Tipp offen!

Lg Dennis!

PS: mein Hund springt auch manchmal andere Menschen an ich hab ihn bis jetzt immer ausgeschimpft wenn er das macht ist auch schon besser geworden soll ich das weiter fortsetzten ja oder? oder war das falsch? ich denke nicht ?o;
 
  • Mein Hund "beißt" andere Hunde aus Angst Beitrag #2
Hallo dennis in diesem fall ist es wichtig das ihr die beschwichtigungssignale kennt.habt ihr damit erfahrungen???
ist mal irgend was passiert wurde der hund gebissen oder angegriffen?
 
  • Mein Hund "beißt" andere Hunde aus Angst Beitrag #3
Wenn bei euch in der Nähe eine gute Hundeschule ist, dann würde ich da mal um Rat fragen...
 
  • Mein Hund "beißt" andere Hunde aus Angst Beitrag #4
hi dogsoul...was bring eim eine hundeschule wenn man nicht die signale von einem hund kennt???
erst sollte man wirklich gucken die sprache zu lernen und dann kann auch hunde schule helfen.ich glaub nich das die was anderes sagen.meine beiden hunde waren auch agressiv und bissig und seit ich selber gelernt habe wie ein hund spricht is alles klasse.


hier kann dennis ja mal gucke.

 
  • Mein Hund "beißt" andere Hunde aus Angst Beitrag #5
Das ist schon klar, dass man sich mit seinem Hund befassen sollte und auch seine Signale zu deuten weiß. Bei uns in der Hundeschule gibt es erfahrene Hundetrainer, die auch in diesen Dingen helfen. Da gibt es dann besondere Stunden für. Für spezielle Ängste werden auch Einzeltherapiestunden angeboten, wo dann intensiv auf den Hund eingegangen werden kann.
Das bietet natürlich nicht jede Hundeschule, dass ist mir schon klar, aber ich hatte ja auch geschrieben eine "gute" Hundeschule und das eben beschriebene gehört für mich zu einer guten Hundeschule...;)

LG
Linda
 
  • Mein Hund "beißt" andere Hunde aus Angst Beitrag #6
ja dogsoul ich würde jetz aber nach einer hundeschule suchen und mich fragen was is den eigentlich gut???
gut sind private hunde schulen z.b.
das sind gerade so in solchen fällen wichtige sachen:D
wenn man so ein fall noch nie wirklich hatte dann kann man auch nicht wissen worauf man am besten achten sollte...ich war auch mit dem suchen ao überfordert gewessen.
aber das geht vom thema ab.
ich denke Dennis sollte sich informieren wo man ganz speziella uf agressions verhalten und angst verhalten traniert.
 
  • Mein Hund "beißt" andere Hunde aus Angst Beitrag #7
Ich würde mir auch Hilfe bei einer guten Hundeschule suchen, wo Du einen Spezialisten zur Seite hast der Dich dabei unterstützen kannst. Wenn der Hund schon 5 Jahre alt ist wird es das Fehlverhalten wohl nicht ganz so einfach ablegen, da er schon zu lange im alten Trott ist.

Es muss nicht nur Angst sein, es kann auch einfach sein dass er gegenüber anderen Hunden (Rüden vielleicht??) Aggressionen zeigt weil er die Rangordnung klar stellen wird oder weil er die „Hundesprache“ als Welpe nicht einwandfrei gelernt hat? Es gibt so viele Möglichkeiten!

Ein Hundetrainer kann sich dann die Situation vor Ort ansehen (wie Dein Hund mit anderen Hunden reagiert in verschiedenen Situationen) und kann dann auch zusammen mit Dir herausfinden wieso genau der Hund so reagiert und wie man das Verhalten ändern kann.
Dann kannst Du auch gleich das Problem mit dem Anspringen in den Griff bekommen.
 
  • Mein Hund "beißt" andere Hunde aus Angst Beitrag #8
Hallo,

also das der Hund Angst vor anderen Hunden hat und ihnen dieses zeigt, auch mit schnappen, ist vollkommen in Ordnung. Die Signale die er dabei sendet sind kein offensiv-drohen und das verstehen andere Hunde auch. Mein Rüde hat von jeher einen grossen Bogen um ängstliche "zickige" Hündinnen gemacht. Ängstliche Rüden waren keine Konkurenz und wurden von ihm mehr oder weniger ignoriert.

Wichtig wäre von deiner Seite aus, dem Verhalten keinerlei Beachtung zu schenken, weder positiv noch negativ! Positiv im Sinne, von gutem zureden..."Der tut doch nichts" usw.... negativ, "pfui...lass das".
Wäre es keine Angst, würde er böse auf die Mütze bekommen, für sein schnappen.

Beim anspringen von Personen:
Bitte die Leute deinen Hund zu ignorieren. Er darf keine Aufmerksamkeit in Form von Streichlern oder gar Leckerle bekommen. Es darf für ihn keinen Erfolg haben, das zu tun. Meist knuddeln "tolerante" Menschen ("Ach, ist der aber freundlich") die Hunde und dann lernt der Hund das es toll ist, sich so zu verhalten. Sie bestätigen in dem Moment das unerwünschte Verhalten.
Am sinnvollsten ist es, ihn schon zuvor zurückzurufen und wenn er kommt ihn sofort mit Leckerle oder Spiel zu bestätigen.

LG
Bettina
 
  • Mein Hund "beißt" andere Hunde aus Angst Beitrag #9
hallo!

danke für die superschnelle antwort!!!!!!! das problem ist beim anspringen das ja die leute darauf reagieren aber gut ich probier es mal!!! er hat es sich ja auch schon en bissl abgewöhnt!!

nun zu dem anderen problem mit dem zuschnappen was ist jetzt richtig?? einfach ignorieren oder hilfe aufsuchen??? ich denke ich frag am besten mal unseren bekannten der ist tierarzt der müsste das doch eigentlich wissen ...

danke für eure hilfe!! :clap:
 
  • Mein Hund "beißt" andere Hunde aus Angst Beitrag #10
hallo!

danke für die superschnelle antwort!!!!!!! das problem ist beim anspringen das ja die leute darauf reagieren aber gut ich probier es mal!!! er hat es sich ja auch schon en bissl abgewöhnt!!

nun zu dem anderen problem mit dem zuschnappen was ist jetzt richtig?? einfach ignorieren oder hilfe aufsuchen??? ich denke ich frag am besten mal unseren bekannten der ist tierarzt der müsste das doch eigentlich wissen ...

danke für eure hilfe!! :clap:



IMHO wäre es sinnvoll, ihm andere Hunde "schön zu füttern" - Fachwort: Gegenkonditionierung. Bettina ist da bestimmt anderer Ansicht (nämlich, dass man ihn dadurch in der Angst bestärkt).
Aber schließlich füttert man ja auch Hundeboxen oder Maulkörbe "schön" - das Prinzip ist das gleiche, nämlich dass Hund andere Hunde als angenehmer empfindet. Falls Dein Englisch gut ist, empfehle ich das gründliche Lesen der Seite von Kayce Cover (). Sie beschreibt darin, wie man Angst oder Aggression in bestimmten Situationen (z.B bei Tierärztlichen Behandlungen (sie hat u.a. Schweinen beigebracht, sich friedlich stehenbleibend freiwillig Blut abnehem zu lassen) oder gegen andere Tiere mit Hilfe von Gegenkonditionierung abbaut (Perception Modification) - dazu brauchst Du im Fall von Angst vor anderen Hunden nur: einen angstauslösenden Hund und dessen Menschen, jede Menge leckerste Leckerchen, einen Ort, wo ihr ungestört trainieren könnt und ein konditioniertes Entspannungssignal. In diesem Link hatte ich schon mal eine Übersetzung vom genauen "Wie" gepostet: .

Ich glaube, dass diese Methode wirklich funktioniert, weil sie sie mit/für Tiere entwickelt hat, denen es schnurzepiep egal war, was Menschen ignorierten oder nicht (Zootiere) und für Situationen, die für Menschen potentiell ziemlich viel gefährlicher waren (einen Hund könnte man "souverän" irgendwo an der Leine irgendohin ziehen wo er eigentlich nicht hin will - bei einem Pferd, Tiger oder Elefant könnte die gleiche Methode etwas schwieriger bis unmöglich werden. Nich umsonst haben viele Leute schwieigkeiten ein Pferd in einen Hänger zu bekommen....

zum Anspringen:
Lass die Leute den Hund loben (oder tu es selbst) wenn er alle vier Füße auf dem Boden hat (mußt aber aufpassen, manche Schlaubergerhunde bauen manchmal Verhaltenskette: Anspringen-NEIN-vier-Füße-auf-dem Boden-LOB-Yipiiiie!).
Was auch gut geht - bring dem Hund 2 Sachen bei:
1. Wenn jemand entgegen kommt "SITZ" machen (oder auch sehr lustig: Spielverbeugung (Vorderkörpertiefstellung) oder z.B. ein Nasen-Touch an die Hand der anderen Person- dickes fettes leckeres Lob!
Das hat den Vorteil, dass der Hund irgendwas machen kann, auch wenn es nicht das ist, was er eigentlich wollte. Sitzen ist da nett und höflich, der Nasentouch kommt dem recht nahe, was eigentlich das Anspringen auslöst (Mundwinkellecken) und Verbeugung finde ich einfach lustig - das macht bestimmt auch der anderen Person spaß. Natürlich kannst Du dem Hund auch alle drei Sachen beibringen und dann abwechseln - dann bleibt es für den Hund auch ein bißchen spannend.
Vielleicht beobachtest Du auch einfach die Leute mal, ganz oft lösen die das Anspringen mit kleinen Signalen selber aus - wenn Du rauskriegst, welche das sind, kannst Du diese Signale "stehlen" und sie mit den anderen Aufgaben belegen - Dan geben die anderen Leute dem Hund das Signal zum Verbeugen oder Nasentouch selber...

2. Anspringen auf Kommando - dann kann er das machen, wenn es Dir recht ist. Da würde ich ein ganz aussergewöhnliches Signal für geben (z.B mit der Haund auf den Kopf klopfen oder mit dem Zeigefinger an einer imaginären Melone entlangstreichen (wie Pan Tau) - damit das nicht versehentlich irgendjemand anderes auslösen kann - und als Wortsignal auch irgendwas ungebräuchliches wählen).

Wenn Du einen typischen Flummyhund hast, kannst Du ihm auch noch andere Hüpf-Kommandos beibringen (Luftsprung seitlich neben Dir. Luftsprung vor Dir ohne "Körperkontakt", über das ausgestreckte Bein springen, oder durch den Armkreis (geht nur bis zu einer bestimmten Größe) - da muß er dan so viel Trainingssprünge machen, die auch noch fein belohnt werden, dass Anspringen, dass Ignoriert wird sehr schnell ziemlich in Vergessenheit gerät.


Liebe Grüße
Martina
 
  • Mein Hund "beißt" andere Hunde aus Angst Beitrag #11
Hallo,

Ein Maulkorb ist kein Mensch...von dem irgendwelche Handlungen ausgehen könnten. Und auch eine Box ist ein Gegenstand, der keine Angst, sondern evtl. höchstens Unlustgefühle hervorruft. (Sofern Hund nicht mal in der Box durchs Auto flog o.ä.).
Daher meine ich, dass dieser Vergleich hinkt.

Ich schrieb auch explizit, dass das hochspringen an Fremdpersonen ignoriert werden soll.
Wenn Hund brav mit allen Vieren auf dem Boden steht, vor Fremdperson... muss man natürlich nicht ignorieren sondern loben. Soviel "Verstand" traute ich Dennis durchaus zu, und habe es deshalb nicht extra erwähnt.

Also Dennis...Den Leuten sagen...Hund loben, wenn er steht oder sitzt !!!

Boah!

Zu dem schön füttern... ich hatte eben in einem anderen Thread in anderer Sache auch "schön füttern" empfohlen.

Bei wirklicher Angst halte ich es nach wie vor für falsch! Und da wird meist eh das Futter verweigert. (Da spreche ich unter anderem mal auch von der Praxiserfahrung. Wir haben oft ängstliche Hunde in der Praxis und den wenigsten steht der Sinn nach Futter...).

Edit:

Und wenn man so wie Shoppy empfiehlt, den Hund mit Leckerle vollstopft, verknüpft er u.U. dass sein Geschnappe/Gekeife auch noch belohnt wird. Man muss bei einer Umkonditionierung nämlich auf den Bruchteil der Sekunde reagieren. Es wird meiner Meinung nach dabei nur die Angst bestätigt.

Kayce Cover = Noch ein "Guru" ;)

Gruss

Bettina
 
  • Mein Hund "beißt" andere Hunde aus Angst Beitrag #12
hi ihr 2!!
also mit dem anspringen hab ich gleich vorhin mal durchgesetzt und hat sogar geklappt mein hund wollte schon losrennen dann hab ich schon gesagt tipsie bleib!! sie wedelte dann nur noch mit dem schwanz und dann bin ich neben meinen hund gelaufen also von rechts ausgesehen dann hund Ich und die Frau! und hat nix gemacht beim 2ten wollte sie wieder anspringen da die Frau den gerufen hat! *g* ((= hab dann aber zur tipsie gesagt AUS!! und ist dann auch nicht hingegangen nach 2 versuchen also das klappt schonmal ganz gut mit dem beißen finde ich ehrlich gesagt bettinas meinung sinnvoll ... was soll ich denn jetzt genau machen? bin jetzt irgendwie en bissl verwirrt weil viele was andere raten ...

lese mir aber auf jeden fall mal die übersetzung durch ... ist nicht böse gemeint .....
 
  • Mein Hund "beißt" andere Hunde aus Angst Beitrag #13
rehi Dennis,

Frage vorweg: Sagst du "aus" nur wenn er etwas nicht machen soll, oder sagst du es auch wenn er etwas im Fang hat, was er fallen lassen soll?

Es ist wichtig, dass der Hund die genaue Bedutung des Kommandos kennt.

Bei mir bedeutet "aus" etwas fallenzulassen, bzw. mir Ball, Bringholz...je nach dem herzugeben. Also Fang öffnen.

"Nein" bedeutet... unterlass das! "Pfuiisdas" (genauso gesprochen wie geschrieben;), bedeutet die "verschärfte" Form! Absolutes Tabu!

Letzendlich musst du entscheiden, wie du vorgehen möchtest.
Ich mag hier auch nicht auf meiner 33-jährigen "Kynologischen Erfahrung" die alles mögliche beinhaltet, herumreiten. Nur soviel...ich hatte schon einige Hunde, alle wurden auch von mir ausgebildet und zu Prüfungen geführt und alle meine Hunde konnten gut umsetzen, was ich von ihnen wollte. Sie waren/sind stets motiviert und mit Freude bei der Sache und haben eine starke Bindung.

Du wirst an deinem Hund erkennen, welche Methode für ihn am sinnvollsten ist. Ich halte generell nichts davon, irgendwelche Kynologen, ("Gurus") oder irgendwelche Bücher zu empfehlen.
Mir fällt nur auf.... Immer mehr "Gurus", immer mehr verhaltensauffällige Hunde.
Ferndiagnosen zu stellen ist im Prinzip sowieso unsinnig. Und mein Geschriebenes ist als Anregung zu verstehen.

Solltest du nicht weiter kommen, dann suche dir bitte erfahrene Leute vor Ort. Damit meine ich nicht unbedingt eine Hundeschule, (die gibts inzwischen zu Tausenden, nennen sich wohlmöglich noch Akademie, weil es gut klingt, gegründet vielleicht von Lieschen Müller vor 2 Jahren, weil es grad "in" ist), sondern einen guten Verein.

Liebe Grüsse

Bettina
 
  • Mein Hund "beißt" andere Hunde aus Angst Beitrag #14
Hallo!
Also ehrlich gesagt sag ich bei beidem aus wenn der hund was ausspucken soll und wenn er etwas nicht machen soll und das hat er auch kapiert da ich es jetzt ja schon seit paar jahren so mache da gibts glaube ich kein problem .... wir können ja auch 2 bedeutungen haben für ein wort abhänging von der situation ....

mit dem ansprechpartner hast du wohl schonwieder :013: ;) ich schau mich dann mal um kennen ja ein tierarzt nur die frage ob er zeit hat da er sehr beschäftigt ist aber da find ich schon was!!! danke für die super hilfe echt klasse hier das forum!!! :clap:

PS: warum sagst du Pfuiisdas und nicht pfui einfach? :mrgreen:
 
  • Mein Hund "beißt" andere Hunde aus Angst Beitrag #15
HI dennis.ich habe auch verdammt viele probleme bei meim hunden gehabt mit agression weil sie letztes jahr von eim 85 kilo rottweiler angegriffen wurden.ich setz da eher auf köpfchen und nich auf leckerlis.
wenn du einem hund alles schön fressen lassen musst wo is dann deine erziehung???in bestimmten sachen hilft es aber wenn du konsequent bist erreichst du mehr.
das wird schon.achso kleiner anhang ich habe von bettina letztes jahr mehr als gute tips bekomm da sie ja auch viel mit hunden macht.
also lass dich nich aus der ruhe bringen und wenn du fragen hast immer her damit.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Mein Hund "beißt" andere Hunde aus Angst Beitrag #16
Angewohnheit! ;) Haben aber alle Hunde schnell begriffen. Besser als eine Bekannte von mir: Die sagt, "Das ist ein Pfui!" *g*

LG
Bettina
 
  • Mein Hund "beißt" andere Hunde aus Angst Beitrag #17
ach so dennis noch etwas...weder Shoppy noch Bettina noch irgend wer anders können dir hier 100% helfen allerdings können sie dir tips und anregungen geben, was du daraus machst ist deine sache.
ich drück dir die daumen.
 
  • Mein Hund "beißt" andere Hunde aus Angst Beitrag #18
Ein Maulkorb ist kein Mensch...von dem irgendwelche Handlungen ausgehen könnten. Und auch eine Box ist ein Gegenstand, der keine Angst, sondern evtl. höchstens Unlustgefühle hervorruft. (Sofern Hund nicht mal in der Box durchs Auto flog o.ä.).
Daher meine ich, dass dieser Vergleich hinkt....

Zu dem schön füttern... ich hatte eben in einem anderen Thread in anderer Sache auch "schön füttern" empfohlen.

Bei wirklicher Angst halte ich es nach wie vor für falsch! Und da wird meist eh das Futter verweigert. (Da spreche ich unter anderem mal auch von der Praxiserfahrung. Wir haben oft ängstliche Hunde in der Praxis und den wenigsten steht der Sinn nach Futter...).

Edit:

Und wenn man so wie Shoppy empfiehlt, den Hund mit Leckerle vollstopft, verknüpft er u.U. dass sein Geschnappe/Gekeife auch noch belohnt wird. Man muss bei einer Umkonditionierung nämlich auf den Bruchteil der Sekunde reagieren. Es wird meiner Meinung nach dabei nur die Angst bestätigt.

Kayce Cover = Noch ein "Guru" ;)

Gruss

Bettina


Liebe Bettina,

eigentlich sollte man zumindest auch KENNEN, was man kritisiert, findest du nicht?
Da Du das ganz offensichtlich die Trainingsanleitung zur Gegenkonditionierung nicht gelesen hast, stelle ich hier noch mal einzelne Sätze rein, die klar belegen, dass Deine Gegenargumente ins Leere Laufen, denn das Training wird so ausgeführt, dass der Hund nicht in Streß gerät und daher auch kein wie auch immer geartete Abwehr- oder Meideverhalten zeigt. Daher kann auch nur das richtige, ruhige entspannte Verhalten belohnt werden. Seltsam, dass Du genau die Sachen kritisierst, die der Autor offenbar ganz genauso sieht und daher einen Weg aufzeigt, diese zu vermeiden. Das ist schon etwas peinlich für Dich!

Von "mit Leckerchen vollstopfen" habe ich nichts geschrieben.

Ausserdem wusste ich nicht, dass man eine bereits geäußerte Meinung (im Bezug auf das Anspringen) nicht auch haben und darüber schreiben darf, eventuell auch noch ausführlicher als der Vor"schreiber". Very sorry.


Zitat Kayce Cover:
"Take whatever animal needs coping skills, and put him in a relaxed position.
Take a few minutes to put this relaxation on cue - I often use deep massage, but often just focusing on the animal will serve excellently.
During the exercises, the animal's job is to stay calm and focused on you.
If possible, work with a co-trainer to introduce the problem. This person will start beyond the perimeter at which the problem produces a reaction from the animal. He will then bring the problem one step in, (bridge), one step out (bridge) and then (VERY importantly) rest - for an amount of time equal to the trial, or longer, as required for the animal to return to baseline calmness."....
Auf Deutsch: "Dazu versetzt man das Tier in einen entspannten Zustand. Am besten konditioniert man für diesen Zustand ein Signalwort – ich (Kayce Cover) benutze oft eine Tiefenmassage, jedoch reicht es oft schon, sich auf das Tier zu fokussieren. Während dieser Übung besteht der Job des Tieres darin, ruhig und auf Dich konzentriert zu bleiben. Wenn möglich, arbeite mit einem Co-Trainer, um das Problem einzuführen. Diese Person beginnt damit, das „Problem“ außerhalb des Reaktionsradius des Tieres, zu präsentieren. Dann bringt er das „Problem“ einen Schritt näher, ib, einen Schritt zurück, ib und dann (sehr wichtig!) eine Pause (mindestens genau so lange wie der Zeitraum der „Problem-Präsentation“) um dem Tier zu ermöglichen, in den ursprünglich entspannten Zustand zurück zu gelangen."



Zitat Kayce Cover:
"At all times, the trainer handling the "problem" or distraction, should be reading the animal being trained. The object is to move the animal forward as quickly as possible without ever letting him break his training/focus/calmness. If the animal being trained starts to show the first sign of excitation, the 2nd trainer, stops dead in his tracks, and then slowly removes the "problem". This makes it so by getting excited, the animal being trained loses the adrenalizing stimulus - so if he likes it (as in likes the catharsis of aggression) he loses out by starting to show any interest in the adrenalizing stimulus, or indeed, any change in behavior at all."



Auf Deutsch:
"Zu jeder Zeit sollte der Trainer, der das „Problem“ (z.B. den anderen Hund) führt, den zu trainierenden Hund gut beobachten. Das Ziel ist, das Tier so schnell wie möglich zu fördern ohne dass er seine Entspanntheit/Fokus verliert. Sobald das Tier das erste Anzeichen von Erregung zeigt, stoppt der zweite Trainer und entfernt dann langsam das „Problem“. Auf diese Weise wird dem trainierten Tier der adrenalisierede Stimulus entzogen, wenn er es also mag (wie in „die Catharsis der Aggression mögen“), "verliert" er durch beginnendes Zeigen von Interesse, oder sogar eigentlich sogar bei jeglicher Verhaltensveränderung überhaupt."

Zitat Kayce Cover:
"Meanwhile, the trainer handling the animal working on developing coping skills, stands or sits with the dog, giving the command for the conditioned relaxation (after a sit or down perhaps), and then supplies intermediate bridges peppered with terminal bridges at the closest point, and the end of the cycle. The animal being trained will usually quickly start to focus on the face of the trainer, and to look away from the approaching distraction. That is a desired sign. It shows that the dog is planning to resist temptation, and so is trying to avoid temptation.
This process, when done correctly, is extremely boring to watch. It looks like nothing is happening. However, it brings rapid, lasting results.
It is important to change only one aspect of the distraction at a time."...


Auf Deutsch:
"In der Zwischenzeit steht oder sitzt der erste Trainer bei dem Tier und gibt das konditionierte Entspannungssignal und unterstützt mit ibs und reichlich eingestreuten Terminal Bridges (tbs) am nahsten Annährungspunkt um am Ende des Zyklus. Das trainierte Tier beginnt meist ziemlich bald, sich auf das Gesicht des Trainers zu konzentrieren und von der sich nähernden Ablenkung weg zu sehen. Dieses ist ein gewünschtes Zeichen. Es zeigt, dass der Hund plant, sich sich nicht vom "Problem" ablenken zu lassen.
Dieser Prozess ist, wenn er richtig durchgeführt wird, extrem langeilig für den Beobachter, da es aussieht, als ob nichts passiert. Jedoch bewirkt es schnelle, nachhaltige Ergebnisse.
Es ist sehr wichtig, immer nur einen Aspekt des "Problems" zu verändern.(…)"



Natürlich gehen von einem Maulkorb keine Handlung aus, von einem Pferdeanhänger, einer Hundebox, Kirchenglocken oder einem Heißluftbalon auch nicht. Trotzdem gibt es Lebewesen, die beim Anblick oder Geräusch dieser Dinge "Unlustgefühle" bis hin zu Panikanfällen bekommen. Das ist übrigens das gleiche Gefühl, nur die Ausprägungen sind eben verschieden groß.
Wer oder was ein Guru ist, ist mir in diesem Zusammenhang ziemlich egal. Das Ergebnis zählt.
Du hast mal geschrieben, dass nicht alles Neue notwendigerweise richtig ist, nur weil es neu ist. Dem stimme ich zu!

Wahr ist aber auch, dass nicht alles Richtig ist, nur weil es alt ist - die Erde ist eine Scheibe und der Mittelpunkt des Universums???
Gelegentlich finden Menschen tatsächlich heraus, dass frühere Dogmen falsch sind.
Man soll Neues nicht unreflektiert übernehmen. Doch genauso sollte man Althergebrachtes gelegentlich mal in Frage stellen. Wofür hat Mensch schließlich das große Gehirn?


Liebe Grüße
Martina
 
  • Mein Hund "beißt" andere Hunde aus Angst Beitrag #19
Hallo Shoppy,

nun wird es mir aber zu bunt!

Woher nimmst du dir die Frechheit heraus zu beurteilen, ob ich etwas kenne, oder nicht?! Du weisst gar nichts über mich!

Ich lese alles mögliche, bin auf sehr vielen Seminaren gewesen, und bin prinzipiell sehr offen. Das muss aber nicht bedeuten, dass ich es genauso sehen muss wie Autor X oder Y!

Und warum sollte es mir peinlich sein, die Sache wie der Autor zu betrachten also die Problematik zu erkennen, ich aber den von ihm aufgezeigten Weg für so nicht ganz richtig bzw. nicht für das Nonplusultra halte?

Als ob alles sooo einfach wäre.
Du vergisst auch anscheinend, das berücksichtigt werden muss, ob es sich um erwobene Angst handelt, oder um fehlende Prägung/Sozialisierung. Sprich Angst wegen schlechter Erfahrung, oder Angst wegen etwas nicht kennen. Bei erworbenen Ängsten ist eine Umkonditionierung bedeutend einfacher.

Wir hätten keine ängstlichen Hunde mehr, wenn es eben so einfach wäre.
Und man kann nicht jedes "Problem" bei Anzeichen von Erregung entfernen.... wäre praktisch...ist aber in der Realität nicht machbar.

Ein Unlustgefühl ist etwas anderes als Angst oder Panik.
(Ich habe ein Unlustgefühl wenn ich das letzte Posting von dir lese, aber gewiss keine Angst oder Panik vor dir und werde auch keine bekommen.)

Du kannst die Übersetzung meinetwegen noch 10 mal hier reinposten, dass ändert nichts an meiner Überzeugung.

Passt es dir nicht, dass nicht alle "Hurra, das ist es!" schreien?

Wieviel Problemhunde hattest du schon an der Leine? Wieviel Hunde hast du schon in den unterschiedlichsten Sparten ausgebildet?
Bei wieviel Wesensprüfungen warst du aktiv als Helfer zugegen? Warst du schon Übungsleiter? Hast du schon Welpengruppen geleitet? Bist du in der GfH?

Ich schrieb auch in mehreren Postings das neue Erkenntnisse hinzugewonnen wurden. Ich halte gewiss nicht an alten Dogmen fest. Dann würde ich mit Leinenruck, ggfls. Korallenhalsband, sprich über Strafreiz arbeiten, so wie es eben früher propagiert wurde. Hätte "Schleicher" an meiner Seite, die nur aus Angst vor Schmerz gewünschtes Verhalten zeigen.

Sei vorsichtig, mit dem was du in meine Person hineininterpretierst und bleibe sachlich!

Bettina
 
  • Mein Hund "beißt" andere Hunde aus Angst Beitrag #20
@ Shoppy sag ma hast du erfahrungen mit agressiven hunden verstörten misshandelten oder ängstlichen???
ich mein jetzt REIN aus der praxis und nich aus irgend welchen seminaren oder büchern???das würde mich intressieren.
 
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