Wie liebesbedürftig kann ein Hund sein?

Diskutiere Wie liebesbedürftig kann ein Hund sein? im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo! Unser Blacky ist momentan sehr liebesbedürftig. Besonders abends, wenn wir beim Fernsehen sitzen, kommt er herbei und sucht unsere Nähe...
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  • Wie liebesbedürftig kann ein Hund sein? Beitrag #1
plofre

plofre

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Hallo!

Unser Blacky ist momentan sehr liebesbedürftig. Besonders abends, wenn wir beim Fernsehen sitzen, kommt er herbei und sucht unsere Nähe. Er fordert das nicht ein, legt nicht den Kopf oder die Pfote auf unseren Schenkel oder so, das wäre ja wohl ein Zeichen von Dominanz. Nein, er legt seinen Kopf neben uns auf das Sofa, schaut mit verdrehten Augen zu uns hoch, und manchmal winselt er leise. Wir können dann nicht anders, als ihn zu kraulen.
Ist das bei allen Hunden so? Kenn mich da nicht so aus.

Gruß
plofre
 
  • Wie liebesbedürftig kann ein Hund sein? Beitrag #2
das ist ganz Normal , der Hund sucht eure Nähe , unsere hunde machen das auch , allerdings wenn einer gekrault wird kannst damit Rechnen das 2 sec später der 2 da ist :mrgreen:
 
  • Wie liebesbedürftig kann ein Hund sein? Beitrag #3
Hallo,
will vielleicht nur bemerkt werden. Unser kam auch öfters, haben ihn gestreichelt und dann legte er sich zu unseren Füßen und war zufrieden.
Wie meldet er sich wenn er raus muß? Und wie alt ist er denn? Ist er kastriert?
 
  • Wie liebesbedürftig kann ein Hund sein? Beitrag #5
Hallo,
ihr seid das Rudelk er such eure Nähe und das ist doch eine schöne Sache!
Warum fragst du, wäre es dir lieber er würde sich distanzieren?
 
  • Wie liebesbedürftig kann ein Hund sein? Beitrag #6
Ist auch ein relativ gutes Zeichen, das sich euer Hundchen bei euch wohlfühlt!
Dogmans Fragen würden mich auch interessieren, es stört euch doch hoffentlich nicht?
 
  • Wie liebesbedürftig kann ein Hund sein? Beitrag #7
Wenn es draußen kalt ist, kuschelt sich Nils gern an uns. Er legt sich auch gern auf einen drauf - wie ein Schoßhund :roll: - mit dem ganzen Körper oder nur den Kopf. Vorher "fragt" er - schaut einen an - und wenn er Zustimmung bekommt, legt er sich dann auf einen. Wenn nicht, dann halt nicht. Er fordert es nicht ein, aber er liebt die Nähe. Grunzen und Schnarchen sind der beste Beweis :lol:

Wenn es wärmer ist, liegt er unten auf dem Boden am Sofa, vorzugsweise mit dem Kopf unter einem.

Er liebt Nähe, sucht immer wieder eine Möglichkeit. Er sitzt auch gerne auf dem Schoß :mrgreen: Typisch Boxer halt. Sein Kumpel ist nicht anders. Wenn die zwei sich treffen, kleben sie förmlich aneinander. Immer schön Seite an Seite und küüüssen :angel: Ab und zu kommen sie dann zu uns Frauchen und stupsen uns an...

Blacky ist da noch ein zurückhaltender Verteter. Er ist offensichtlich gerne bei euch. genießt eure Nähe.
 
  • Wie liebesbedürftig kann ein Hund sein? Beitrag #8
Ein Hund, der seinen Kopf auf den Schoß des Frauchens/Herrchens legt, soll dominant sein?

Naja, ich weiß nicht. M.M.n wird das mit dieser Dominanz ziemlich überbewertet. Sobald ein Hund irgendwas selbstständiges macht, heißt es gleich er wäre dominant.
Klar, gibt es dominante Hunde... aber ich denke, nicht so oft, wie es behauptet wird.
 
  • Wie liebesbedürftig kann ein Hund sein? Beitrag #9
Nojiko
Es ist immer eine Frage der Relation.
Wo fängt Dominanz an und wie Weit kann sie gehen?
Ein Hund der seinen Kopf oder seine Pfote auf den Schoss seines Menschen Legt fordert in aller Regel etwas. Es gibt auch Hund die das machen, einfach nur um Kontakt zu ihrem Menschen zu haben, aber selbst das ist schon eine Form von Kontrolle. Es bleibt halt immer zu Ermessen in wie weit man das bei jedem einzelnen Hund akzeptieren kann. Das hängt unter anderem auch davon ab was für einen Charakter ein Hund hat.
Wie unterschiedlich das ein Hund bei zwei Menschen machen kann, kann ich dir mal am Beispiel meiner Anja erzählen.
Bei mir hat Anja sich beim Essen immer ganz brav neben meinem Platz auf den Boden gelegt und abgewartet. Bei meinem Mann ist sie hin und hat ihren Kopf auf seinen Oberschenkel gelegt und wenn dann noch nichts kam, hat sie einfach etwas heftiger mit dem Kopf genickt, so das mein Mann den Druck auf seinem Schenkel gespürt hat.
Der hat sie dann dummerweise auch noch dafür belohnt.
Das ist ein ganz klares Dominanzverhalten. Wie gesagt, es ist halt stark vom Charakter eines Hundes abhängig in wie weit man sowas akzeptieren kann.
 
  • Wie liebesbedürftig kann ein Hund sein? Beitrag #10
Meine Hunde waren allesamt aufs Anschmiegen aus, wir genossen das immer und die Hunde auch, ich denke, dass macht das Leben von Halter und Hund so richtig lebenswert.
Gruß HelgaK
 
  • Wie liebesbedürftig kann ein Hund sein? Beitrag #11
Anmerkung, man sollte bnicht hingehen und Kommuniktionsarten, Beschwichtigungen etc. mit Dominanz in einen Topf werfen. Solange der Hund sein Recht auf irgendwas nicht einfordert ist alles kein Thema.Ihr dürft nicht das machen was er will sondern das was ihr wollt. Wenn das alles in der richtigen Balance ist, gibt es nichts harmonischeres.
 
  • Wie liebesbedürftig kann ein Hund sein? Beitrag #12
Meine Beiden sind absolute Schmusehunde.Wir genießen es und sie auch.
 
  • Wie liebesbedürftig kann ein Hund sein? Beitrag #13
Ronja hat auch immer ihren Kopf auf meinen Schoß gelegt und dann ganz tief geseufzt. Sie wollte einfach Nähe.
 
  • Wie liebesbedürftig kann ein Hund sein? Beitrag #14
Jenny macht genau das gleiche: Augen verdrehen, mit dem ´Schwanz klopfen und....uns den Bauch entgegenstrecken ;) :mrgreen:
 
  • Wie liebesbedürftig kann ein Hund sein? Beitrag #15
Ein Hund der seinen Kopf oder seine Pfote auf den Schoss seines Menschen Legt fordert in aller Regel etwas.

Meine Hündin macht das auch. Und ich gebe dir Recht, sie fordert etwas. Wenn sie den Kopf auf meinen Oberschenkel legt, möchte sie etwas von meinem Essen ab. Da wird sie ignoriert und nach 'ner gewissen Zeit dampft sie ab.
Wenn sie die Pfote auf meinen Schoß/meinen Arm legt, möchte sie gestreichelt werden. Je nach dem, ob ich gerade Lust hab, streichel ich sie dann, oder eben nicht.

Trotzdem ist meine Hündin nicht dominant. Sie reagiert extrem unterwürfig und beschwichtigend, wenn ich z.B. nach längerer Abwesenheit nach Hause komme. Sie macht keine Mucken, wenn ich sie vom Sofa "schmeiße", damit ich mich gemütlich hinflözen kann. Sie hört, wie ein Hund im Alter von 14 Monaten eben hören kann, recht gut und auch auf die kleinsten Signale von mir. Sie achtet stark auf mich und orientiert sich an mir. Wir entwickeln uns immer mehr zum Team.
Zudem gebe ich @Dogman absolut recht: die oben genannten Kommunikationsarten sind nicht nur Dominanzverhalten. Pföteln ist ein eindeutiges Beschwichtigungssignal.

Bei meinem Mann ist sie hin und hat ihren Kopf auf seinen Oberschenkel gelegt und wenn dann noch nichts kam, hat sie einfach etwas heftiger mit dem Kopf genickt, so das mein Mann den Druck auf seinem Schenkel gespürt hat.
Der hat sie dann dummerweise auch noch dafür belohnt.
Das ist ein ganz klares Dominanzverhalten.

Das ist aber jetzt schon ein bisschen drastisch ausgedrückt. Das Verhalten war ganz klar fordernd, aber ob es ganz klar dominant war?:?:

Wie gesagt, es ist halt stark vom Charakter eines Hundes abhängig in wie weit man sowas akzeptieren kann.

Wenn man auf der sozialen Schiene keine Probleme mit seinem Hund hat, ist ein solches Verhalten Pippikram. M.M. :D

Liebe Grüße
Katja

Und damit mein Post nicht nur OT war:
Meine Hündin ist auch extrem verschmust, ganz besonders seit ihrer Läufigkeit. Früher wollte sie kaum gestreichelt werden, jetzt genießt sie es total. Und ich auch! :mrgreen:
Auch macht sie vermehrt Kontaktliegen. Das finde ich ganz toll, denn in der kalten Jahreszeit ersetzt sie mir so die Wärmflasche. :D
Wenn du und dein Hund es genießen und Spaß dran haben, keep on snuggling! ;)
 
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