Ich denke auch, dass etwa 50 cm Teichtiefe ausreichen. Meist wird von min. 80 cm gesprochen, was für Gegenden mit starken und langen Minustemperaturen sicher richtig ist. Du solltest nur darauf achten, dass es auch wirklich 50 cm sind, da die Wassertiefe ja auch mit den Jahren u.U. durch Ablagerungen auf dem Boden weniger wird.
Bei länger anhaltenden Frost ein Loch ins Eis machen ( am besten mit kochendem Wasser) und den darunter liegenden Wasserstand verringern, so dass sich ein Luftpolster zwischen Eisschicht und Wasser bildet. Dieses Luftpolster verhindert dann ein weiteres tiefes Zufrieren des Teiches und ermöglicht auch einen besseren Sauerstoffaustausch.
Du kannst aber auch aus Latten ein Gestell bauen, dass Du über den Teich stellst und bei Bedarf mit einer Luftpolsterfolie überziehen.
Bei einer hohen Besatzdichte, ist ein Luftstein zur zusätzlichen Sauerstoffversorgung nicht schlecht. Nur darfst Du diesen nicht auf den Boden des Teiches anbringen, da Du sonst die Wasserschichtung durcheinander bringst.
Wasser hat ja die größte Dichte bei 4 Grad, so dass es unten im Teich meist immer noch 4 Grad kalt / warm ist, selbst wenn er oben schon zugefroren ist. Einen Sprudelstein daher max. bis zu einem Drittel der Teichtiefe versenken.
Filteranlagen sollten nach Möglichkeit auch während des Winters aus dem selben Grund abgestellt werden.
Die Fütterung der Fische sollte im Herbst rechtzeitig eingestellt werden, da es sonst passieren kann, das Futter im Darm der Fische verbleibt, das sie wegen der niedrigen Temperaturen nicht mehr verdauen können und es zu Fäulnisprozessen kommt.
Wichtig ist auch, dass Du keine Schleierschwanz-Goldfische zu überwintern versuchst, da diese wesentlich temperaturempfindlicher sind als ihre "einfachen" Verwandten. Schleierschwanz-Goldfische musst Du im Haus überwintern.
Liebe Grüße
Friedel