Hallo -
nachdem ich mächtig stolz auf meinen selbstgezimmerten Käfig bzw Voileren-Aufsatz bin, möchte ich ihn hier mal zeigen. Zusammen, mit den Vor und Nachteilen, die diese Käfigform hat (merkt man ja oft erst hinterher).
Mein Projekt "Käfigbau" begann mit einem vorhandenen Aqua (100x40x50 cm).
Da in diesem die Luftzirkulation sehr schlecht wäre, beschloss ich, ein kleines Holztischchen zu bauen und damit die untere Ebene "anzuheben".
Da Aquarien kurz unter dem Rand nochmal zwei waagerechte Glasplatten haben, musste ich zwei Holztische (eigentlich eher zwei Bretter mit je zwei Holzfüßen) bauen, die mehr oder weniger passgenau im Aqua sitzen.
Auf dieser untersten Eben kann man dann natürlich auch etwas höher einstreuen - das nutzen auch die Farbies, um Gänge anzulegen.
Dann kommt der Aufbau darauf - Im nachhinein hätte ich am besten für jede geplante Ebene einen Holzrahmen gemacht.
Also: 3 Holzrahmen (wie Bilderrahmen, Lattenquerschnitt 2x2cm mit Metallwinkeln verbunden, damit es halbwegs gerade wird), die untereinander mit senkrechtgehenden Latten (ebenfalls 2x2cm) per Metallwinkel verbunden werden (irgendwann wird es schwer, sich mit den Schrauben nicht in die Quere zu kommen). Die Holzrahmen schließen genau mit der Außenkante des Aquariums ab. Lieber 1mm kleiner bauen, als 5mm zu viel.
Dann hat man schon einen 3-Dimensionalen Kasten. Über den kann man dann den Voileren-Draht ziehen - ich habe es mit einem starken Tacker außen befestigt. Scharfe Drahtkanten habe ich durch Zierleisten überdeckt (aufgenagelt).
Für die Ebenen können einfach dünne Holzbretter 0,5-1cm schmaler als der Käfigdurchmesser geschnitten werden - dann kann man sie wunderbar auf die Holzrahmen (die ja nach innen überstehen) auflegen.
Der Deckel ist ein passgenauer größerer Holzrahmen.
Damit dieser Aufbau sicher auf dem Aqua hällt, habe ich Winkelleisten aus Holz (also 90°-Winkel) außen auf die Voilerenkanten genagelt - die Leisten stehen ca. 10cm nach unten über, und fixieren damit die Voilere auf dem Aquarium.
Fehlt nur noch die Einrichtung - die schlummert aber zum großen Teil wegen Milbenproblemen noch in der Tiefkühltruhe.
An einer eingezogenen senkrechten Holzlatte habe ich zwischen den ersten beiden Holzrahmen ein Türchen befestigt. Praktisch wäre es, wenn man es ganz (also um fast 180°) umklappen könnte. Oder noch besser: eine Schiebetür!
Außerdem wird die Streu aus den oberen Ebenen gut um den Käfig verteilt - beim nächsten Mal würde ich statt der dünnen Zierleisten mind. 5cm überstehene Leisten annageln - damit die Streu nicht gleich durch den Draht fällt.
Liebe Grüße,
macra