Das Thema liegt ja nun schon ein paar Tage zurück, trotzdem möchte ich mich zu Wort melden. Ich arbeite ehrenamtlich in einem TS Verein der die Hunde in der Regel Beagle nach dem Labor in liebevolle Familien vermittelt. Und diese Vorgehensweise ist legal.Für die Zulassung von Medikamenten sind Tierversuche in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben. An alternativen Methoden wird gearbeitet, kurzfristig ist ein Ende von Tierversuchen nicht in Sicht. Ich beziehe hier keine Position zum Sinn und Unsinn von Tierversuchen, sondern wir bemühen uns um eine konstruktive Zusammenarbeit mit den Laboren, um den Tieren nach Abschluss der Versuchsreihen ein Leben in Freiheit zu ermöglichen. Das funktioniert nur im Dialog mit allen Beteiligten.
Natürlich ist ein Labor, kein Traumzuhause. Die Haltung dort gleicht dem in einem Tierheim. Die Hunde leben in Kleingruppen zusammen, für alle Tiere gibt es die Möglichkeit, sich auch im Freien aufzuhalten, Tageslicht ist selbstverständlich. Es gibt Spielzeug für die Tiere und die Tierpfleger sind qualifiziert und sehr engagiert. Sie interessieren sich dafür, wie die Tiere unterkommen und freuen sich mit uns, wenn wir geeignete Familien für sie haben.
Die Tiere brauchen Zeit, Geduld, und Liebe und so können auch ältere Tiere ein durchaus schönes Leben nach dem Labor bekommen.
Für nähere Infos, wird euch Google weiterhelfen.... Nur viele wissen nicht, das es die Übernahme möglichkeit überhaupt gibt.
P.S. Vor einen Labor oder Institut zu stehen und zu demonstrieren bringt überhaupt nichts... im Gegenteil sie erschwert uns unsere Arbeit ungemein.
Ich distanziere mich ausdrücklich von Tierschützern die in schwarzer Kudde Hunde Frei lassen, und dann in der Wildniss ausgesetzt werden... Was haben die Tiere davon ??? Sie kommen in unserer Welt nicht zurecht, und müssen es erlernen. Dafür brauchen sie Hilfe. Aber nicht in Form von Plakaten oder grölenden Demonstranten.
Setzt euch bitte mal anders mit dem Thema auseinander.
VG Laborbeagle