- GESTRESSTE, UNSAUBERE UND UNGLÜCKLICHE KATZEN (mit Stresstest) Beitrag #1
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Kleintierzoo
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Anders als z. B. beim Hund, bei dem Sozialkontakte eine wesentliche Rolle spielen, ist das Wichtigste im Leben der Katze ihr Revier.
Schon winzige - für Katzenbesitzer manchmal gar nicht wahrzunehmende - Veränderungen können zur Unausgeglichenheit der Katze führen und ihr Wohlbefinden stören.
Gestresste Katzen verhalten sich recht unterschiedlich. Dies macht es für ihre Besitzer manchmal schwer, die Ursache zu erkennen und das Verhalten richtig zu deuten.
Bestimmte Reaktionen fallen einem als Besitzer zwar sofort auf, jedoch werden sie häufig nicht mit Stress in Verbindung gebracht:
Manche Stressreaktionen der Katze sind so subtil, dass sie ganz übersehen werden:
Chronischer Stress oder starker akuter Stress können zu Erkrankungen der Katze führen.
Durch genaue Beobachtung der Situation und rechtzeitiges Stressmanagement im Katzenhaushalt können Katzenbesitzer Wohlbefinden schenken und negativen Auswirkungen vorbeugen.
Der Stresstest:
(nur eine Antwort je Frage, am besten die Antwortsbuchstaben untereinander aufschreiben, um später die Punkte besser zusammen zählen zu können)
1. Wie viele Katzen leben bei Ihnen?
a) 1 Katze
b) 2 Katzen
c) 3 Katzen
d) 4 Katzen
e) Mehr als 4 Katzen
2. Hat Ihre Katze Freigang?
a) Nein, kein Freigang
b) Zu festgelegten Zeiten
c) Ja, beliebig oft
3. Hat jede Katze ihren eigenen Futter- und Wassernapf?
a) Ja
b) Nein
4. Hat jede Katze ihre eigene Katzentoilette?
a) Ja
b) Nein
5. Hat Ihre Katze einen festen Ruheplatz?
a) Ja
b) Nein
6. Wie häufig spielen Sie mit Ihrer Katze?
a) Nie
b) Ein- bis zweimal pro Woche
c) Jeden Tag
7. Haben Sie häufig Besuch?
a) Nie
b) Einmal im Monat
c) Wöchentlich
d) Täglich
8. Sind Sie kürzlich umgezogen / haben Sie renoviert?
a) Ich bin nicht umgezogen / habe nicht renoviert
b) Ich bin im letzten Monat umgezogen / habe renoviert
c) Ich ziehe gerade um / renoviere gerade
d) Umzug / Renovierung steht in der nächsten Zeit bevor
9. Wenn Sie im Urlaub sind, wo wird Ihre Katze untergebracht?
a) Zu Hause, Nachbarn / Freunde kümmern sich um sie
b) In einer Katzenpension oder bei Freunden / Verwanten zu Hause
c) Ich nehme sie mit in den Urlaub
10. Wie häufig reisen Sie mit Ihrer Katze?
a) Nie
b) Einmal jährlich
c) Einmal im Monat
d) Häufiger
Auflösung:
1. a) 0 Punkte
b) 3 Punkte
c) 6 Punkte
d) 8 Punkte
e) 10 Punkte
2. a) 5 Punkte
b) 3 Punkte
c) 0 Punkte
3. a) 0 Punkte
b) 5 Punkte
4. a) 0 Punkte
b) 5 Punkte
5. a) 0 Punkte
b) 5 Punkte
6. a) 10 Punkte
b) 5 Punkte
c) 0 Punkte
7. a) 0 Punkte
b) 1 Punkt
c) 3 Punkte
d) 5 Punkte
8. a) 0 Punkte
b) 5 Punkte
c) 10 Punkte
d) 5 Punkte
9. a) 0 Punkte
b) 3 Punkte
c) 3 Punkte
10. a) 0 Punkte
b) 3 Punkte
c) 5 Punkte
d) 10 Punkte
Nun müssen die Punkte addiert werden.
Ob die Katze einem erhöhten Stressrisiko ausgesetzt ist, sieht man nun an der Gesamtpunktzahl:
0 - 9 Punkte: Geringes Stressrisiko
Ihre Katze lebt unter optimalen Bedingungen. Stress ist sehr unwahrscheinlich. Sie kennen die Bedürfnisse Ihrer Samtpfote.
Sollten Sie die Anschaffung einer Zweitkatze planen, denken Sie daran: Mehr Katzen im Haushalt bedeutet häufig auch mehr Stress für jede einzelne.
10 - 19 Punkte: Mittleres Stressrisiko
Einige Faktoren in der Umgebung Ihrer Katze können zu Stress führen. Um Stress zu reduzieren oder vorzubeugen. empfehlen wir Ihnen die später folgenden Tipps durchzulesen. Für mehr Wohlbefinden für Sie und Ihre Samtpfoten.
Mehr als 20 Punkte: Hohes Stressrisiko
Es besteht dringend Handlungsbedarf. Aufgrund verschiedener Faktoren ist / sind Ihre Katze
stark stressgefährdet. Die folgenden Tipps sind für den idealen Katzenhaushalt sehr zu empfehlen. Sie sind so konzipiert, dass sie schnell in den Alltag integriert werden können.
Auf die Bedürfnisse Ihrer Katze einzugehen bedeutet:
Stressverhalten wird reduziert, das Zusammenleben wieder harmonischer. Ein hohes Stressrisiko sollte reduziert werden, um möglichen Erkrankungen vorzubeugen.
Stress lass nach - Tipps für mehr Lebensqualität
Das Revier
Moderne Lebensbedingungen erfordern manchmal eingeschränkten Lebensraum
Wussten Sie, das Freigänger Reviere von 200 - 1000 ha haben? Verständlich, warum reine Wohnungshaltung die Katzen mitunter stresst! Vergrößern Sie ihr Revier zu Hause. Nutzen Sie die Höhe der Räume. Katzen lieben es erhöht zu sitzen, ihre Umgebung zu beobachten und zu klettern. Schaffen Sie Rückzugsmöglichkeiten - z.B. eine Decke auf dem Bücherregal, Plätze auf Schränken oder Kratzbäumen. So wird aus 50 m² Zweibeiner - Wohnfläche schnell 100 m² Katzen - Wohlfühlfläche.
Langeweile?
Sorgen Sie für Abwechslung. In der Natur verbringen die Katzen einen Großteil Ihres Tages mit Jagen. Langeweile führt zu Unausgeglichenheit und kann Übergewicht fördern. Selbst gebasteltes Spielzeug erfordert wenig Aufwand und sorgt für Spannung im Katzenrevier.
TIPP: Eine Spielmaus an einem stabilen Gummiband befestigen und vom Türrahmen herunterhängen lassen. Beschäftigung für Stunden!
Der Mehrkatzenhaushalt
Katzen sind von Natur aus einzelgängerische Jäger. Sie verbringen einen Großteil des Tages alleine. Leben mehrere Katzen zusammen in einem Revier, gilt es, ein paar Regeln zu beachten, um das Zusammenleben so stressfrei wie möglich zu gestalten.
Ich brauche meine Ruhe!
Rückzugsräume sind das A und O für ein entspanntes Miteinander.
TIPP: Umgedrehte Kartons (zugänglich von zwei Seiten) oder andere Verstecke schaffen den Katzen zusätzliche Rückzugsräume. Sie können Konflikten besser aus dem Weg gehen.
Beim Futter hört die Freundschaft auf!
Katzen sind es gewohnt alleine zu jagen, deshalb wollen sie auch ihren Napf nicht teilen. Wussten Sie, dass ein gemeinsamer Napf für mehrere Katzen sogar zu Über- oder Untergewicht führen kann? Stehen die Katzen in ständigem Konkurrenzkampf, kann dies bei der Fütterung dazu führen, dass das Futter zu hastig in zu großer Menge aufgenommen wird: "Was erstmal im Magen ist, kann mir keiner streitig machen!" Oder die lieben Mitbewohner lauern der Katze auf und sie frisst nur das Nötigste, wenn niemand in der Nähe ist.
Ein Klo für mich allein!
Auch Katzentoiletten sollten ausreichend vorhanden sein, sonst kann dies zu Stress untereinander und damit zu Unsauberkeit im Haushalt führen.
Als Faustformel gilt: Anzahl der Katzen = Anzahl der Katzentoiletten + 1
Mein stilles Örtchen!
Toilettenplätze sollten für die Katze frei zugänglich sein und enge Zugänge vermieden werden. Mitbewohner machen sich sonst manchmal den Spaß und lauern arglosen Samtpfoten auf: Die gejagte Katze hat Angst, auf das Klo zu gehen. Urin wird besonders schnell abgestzt oder der Harndrang unterdrückt, was auf Dauer zu Erkrankungen des Harntraktes oder Unsauberkeit führen kann.
Außerdem sollte drauf geachtet werden, dass der Fressplatz und die Katzentoilette einen eigenen Platz haben und nicht zu nah beinander stehen (wir essen ja auch nicht auf Toilette
)
Die Basis des Wohlbefindens
Bestimmt haben Sie bei Ihrer Katze einmal beobachtet, wie sie mit dem Kinn am Lieblingssessel oder an einer Ecke des Tisches entlangstreicht?
Immer wenn sich Katzen in ihrer Umgebung wohlfühlen, markieren sie durch Reiben des Kinns ihr Revier mit einem Wohlfühlduftstoff (einem sogenannten Pheromon), welches für uns geruchslos ist. Diese Markierung dient der eigenen Orientierung: Überall wo sie diesen Duftstoff wahrnimmt, fühlt sich die Katze sicher und kann sich entspannen.
Achtung, Teufelskreis!
Forscher haben herausgefunden, dass die Katze in Stresssituationen aufhört, ihr Revier mit diesem Duftstoff zu markieren. Sie fühlen sich einfach nicht mehr wohl. An die Stelle der für den Menschen unsichtbaren und geruchslosen Wohlfühlpheromon tritt dann unbeliebtsames Markieren wie z.B. Kratzen oder Markieren mit Harn, das wiederum den Stress zusätzlich verstärkt. Um das natürliche Gleichgewicht wiederherzustellen muss dieser Teufelskreis unterbrochen werden!
Quelle: Stress bei Katzen; Herausgeber: Ceva Sante Animale
Liebe Grüße von mir und meinem Kleintierzoo
Schon winzige - für Katzenbesitzer manchmal gar nicht wahrzunehmende - Veränderungen können zur Unausgeglichenheit der Katze führen und ihr Wohlbefinden stören.
Gestresste Katzen verhalten sich recht unterschiedlich. Dies macht es für ihre Besitzer manchmal schwer, die Ursache zu erkennen und das Verhalten richtig zu deuten.
Bestimmte Reaktionen fallen einem als Besitzer zwar sofort auf, jedoch werden sie häufig nicht mit Stress in Verbindung gebracht:
- Harnmarkieren
- Kratzen
- Spannungen der Katzen untereinander
- Plötzlich auftretende Unsauberkeit
Manche Stressreaktionen der Katze sind so subtil, dass sie ganz übersehen werden:
- Verändertes Fressverhalten (Appetitlosigkeit, erhöhte Futteraufnahme)
- Verändertes Verhalten (die Katze zieht sich zurück, schläft mehr, spielt weniger oder verhält sich aktiver als sonst)
Chronischer Stress oder starker akuter Stress können zu Erkrankungen der Katze führen.
Durch genaue Beobachtung der Situation und rechtzeitiges Stressmanagement im Katzenhaushalt können Katzenbesitzer Wohlbefinden schenken und negativen Auswirkungen vorbeugen.
Der Stresstest:
(nur eine Antwort je Frage, am besten die Antwortsbuchstaben untereinander aufschreiben, um später die Punkte besser zusammen zählen zu können)
1. Wie viele Katzen leben bei Ihnen?
a) 1 Katze
b) 2 Katzen
c) 3 Katzen
d) 4 Katzen
e) Mehr als 4 Katzen
2. Hat Ihre Katze Freigang?
a) Nein, kein Freigang
b) Zu festgelegten Zeiten
c) Ja, beliebig oft
3. Hat jede Katze ihren eigenen Futter- und Wassernapf?
a) Ja
b) Nein
4. Hat jede Katze ihre eigene Katzentoilette?
a) Ja
b) Nein
5. Hat Ihre Katze einen festen Ruheplatz?
a) Ja
b) Nein
6. Wie häufig spielen Sie mit Ihrer Katze?
a) Nie
b) Ein- bis zweimal pro Woche
c) Jeden Tag
7. Haben Sie häufig Besuch?
a) Nie
b) Einmal im Monat
c) Wöchentlich
d) Täglich
8. Sind Sie kürzlich umgezogen / haben Sie renoviert?
a) Ich bin nicht umgezogen / habe nicht renoviert
b) Ich bin im letzten Monat umgezogen / habe renoviert
c) Ich ziehe gerade um / renoviere gerade
d) Umzug / Renovierung steht in der nächsten Zeit bevor
9. Wenn Sie im Urlaub sind, wo wird Ihre Katze untergebracht?
a) Zu Hause, Nachbarn / Freunde kümmern sich um sie
b) In einer Katzenpension oder bei Freunden / Verwanten zu Hause
c) Ich nehme sie mit in den Urlaub
10. Wie häufig reisen Sie mit Ihrer Katze?
a) Nie
b) Einmal jährlich
c) Einmal im Monat
d) Häufiger
Auflösung:
1. a) 0 Punkte
b) 3 Punkte
c) 6 Punkte
d) 8 Punkte
e) 10 Punkte
2. a) 5 Punkte
b) 3 Punkte
c) 0 Punkte
3. a) 0 Punkte
b) 5 Punkte
4. a) 0 Punkte
b) 5 Punkte
5. a) 0 Punkte
b) 5 Punkte
6. a) 10 Punkte
b) 5 Punkte
c) 0 Punkte
7. a) 0 Punkte
b) 1 Punkt
c) 3 Punkte
d) 5 Punkte
8. a) 0 Punkte
b) 5 Punkte
c) 10 Punkte
d) 5 Punkte
9. a) 0 Punkte
b) 3 Punkte
c) 3 Punkte
10. a) 0 Punkte
b) 3 Punkte
c) 5 Punkte
d) 10 Punkte
Nun müssen die Punkte addiert werden.
Ob die Katze einem erhöhten Stressrisiko ausgesetzt ist, sieht man nun an der Gesamtpunktzahl:
0 - 9 Punkte: Geringes Stressrisiko
Ihre Katze lebt unter optimalen Bedingungen. Stress ist sehr unwahrscheinlich. Sie kennen die Bedürfnisse Ihrer Samtpfote.
Sollten Sie die Anschaffung einer Zweitkatze planen, denken Sie daran: Mehr Katzen im Haushalt bedeutet häufig auch mehr Stress für jede einzelne.
10 - 19 Punkte: Mittleres Stressrisiko
Einige Faktoren in der Umgebung Ihrer Katze können zu Stress führen. Um Stress zu reduzieren oder vorzubeugen. empfehlen wir Ihnen die später folgenden Tipps durchzulesen. Für mehr Wohlbefinden für Sie und Ihre Samtpfoten.
Mehr als 20 Punkte: Hohes Stressrisiko
Es besteht dringend Handlungsbedarf. Aufgrund verschiedener Faktoren ist / sind Ihre Katze
Auf die Bedürfnisse Ihrer Katze einzugehen bedeutet:
Stressverhalten wird reduziert, das Zusammenleben wieder harmonischer. Ein hohes Stressrisiko sollte reduziert werden, um möglichen Erkrankungen vorzubeugen.
Stress lass nach - Tipps für mehr Lebensqualität
Das Revier
Moderne Lebensbedingungen erfordern manchmal eingeschränkten Lebensraum
Wussten Sie, das Freigänger Reviere von 200 - 1000 ha haben? Verständlich, warum reine Wohnungshaltung die Katzen mitunter stresst! Vergrößern Sie ihr Revier zu Hause. Nutzen Sie die Höhe der Räume. Katzen lieben es erhöht zu sitzen, ihre Umgebung zu beobachten und zu klettern. Schaffen Sie Rückzugsmöglichkeiten - z.B. eine Decke auf dem Bücherregal, Plätze auf Schränken oder Kratzbäumen. So wird aus 50 m² Zweibeiner - Wohnfläche schnell 100 m² Katzen - Wohlfühlfläche.
Langeweile?
Sorgen Sie für Abwechslung. In der Natur verbringen die Katzen einen Großteil Ihres Tages mit Jagen. Langeweile führt zu Unausgeglichenheit und kann Übergewicht fördern. Selbst gebasteltes Spielzeug erfordert wenig Aufwand und sorgt für Spannung im Katzenrevier.
TIPP: Eine Spielmaus an einem stabilen Gummiband befestigen und vom Türrahmen herunterhängen lassen. Beschäftigung für Stunden!
Der Mehrkatzenhaushalt
Katzen sind von Natur aus einzelgängerische Jäger. Sie verbringen einen Großteil des Tages alleine. Leben mehrere Katzen zusammen in einem Revier, gilt es, ein paar Regeln zu beachten, um das Zusammenleben so stressfrei wie möglich zu gestalten.
Ich brauche meine Ruhe!
Rückzugsräume sind das A und O für ein entspanntes Miteinander.
TIPP: Umgedrehte Kartons (zugänglich von zwei Seiten) oder andere Verstecke schaffen den Katzen zusätzliche Rückzugsräume. Sie können Konflikten besser aus dem Weg gehen.
Beim Futter hört die Freundschaft auf!
Katzen sind es gewohnt alleine zu jagen, deshalb wollen sie auch ihren Napf nicht teilen. Wussten Sie, dass ein gemeinsamer Napf für mehrere Katzen sogar zu Über- oder Untergewicht führen kann? Stehen die Katzen in ständigem Konkurrenzkampf, kann dies bei der Fütterung dazu führen, dass das Futter zu hastig in zu großer Menge aufgenommen wird: "Was erstmal im Magen ist, kann mir keiner streitig machen!" Oder die lieben Mitbewohner lauern der Katze auf und sie frisst nur das Nötigste, wenn niemand in der Nähe ist.
Ein Klo für mich allein!
Auch Katzentoiletten sollten ausreichend vorhanden sein, sonst kann dies zu Stress untereinander und damit zu Unsauberkeit im Haushalt führen.
Als Faustformel gilt: Anzahl der Katzen = Anzahl der Katzentoiletten + 1
Mein stilles Örtchen!
Toilettenplätze sollten für die Katze frei zugänglich sein und enge Zugänge vermieden werden. Mitbewohner machen sich sonst manchmal den Spaß und lauern arglosen Samtpfoten auf: Die gejagte Katze hat Angst, auf das Klo zu gehen. Urin wird besonders schnell abgestzt oder der Harndrang unterdrückt, was auf Dauer zu Erkrankungen des Harntraktes oder Unsauberkeit führen kann.
Außerdem sollte drauf geachtet werden, dass der Fressplatz und die Katzentoilette einen eigenen Platz haben und nicht zu nah beinander stehen (wir essen ja auch nicht auf Toilette
Die Basis des Wohlbefindens
Bestimmt haben Sie bei Ihrer Katze einmal beobachtet, wie sie mit dem Kinn am Lieblingssessel oder an einer Ecke des Tisches entlangstreicht?
Immer wenn sich Katzen in ihrer Umgebung wohlfühlen, markieren sie durch Reiben des Kinns ihr Revier mit einem Wohlfühlduftstoff (einem sogenannten Pheromon), welches für uns geruchslos ist. Diese Markierung dient der eigenen Orientierung: Überall wo sie diesen Duftstoff wahrnimmt, fühlt sich die Katze sicher und kann sich entspannen.
Achtung, Teufelskreis!
Forscher haben herausgefunden, dass die Katze in Stresssituationen aufhört, ihr Revier mit diesem Duftstoff zu markieren. Sie fühlen sich einfach nicht mehr wohl. An die Stelle der für den Menschen unsichtbaren und geruchslosen Wohlfühlpheromon tritt dann unbeliebtsames Markieren wie z.B. Kratzen oder Markieren mit Harn, das wiederum den Stress zusätzlich verstärkt. Um das natürliche Gleichgewicht wiederherzustellen muss dieser Teufelskreis unterbrochen werden!
Quelle: Stress bei Katzen; Herausgeber: Ceva Sante Animale
Liebe Grüße von mir und meinem Kleintierzoo