Schwieriges Pflegepferd - Wo soll ich anfangen?

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Krümel1991

Krümel1991

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Hallo Ihr Liebe,

also ich weiß mir irgendwie gar nicht zu helfen.

Seit 1 1/2 Monaten reite ich wieder (bin nur als Kind ein paar Jahre geritten,aber nun schon ewig nicht mehr, daher auch noch nicht sicher und erfahren). Nun habe ich zum Eingewöhnen erstmal ein leicht zu händelndes Pony als Pflegepferd gehabt, und seit letzter Woche habe ich nun ein Endmaßpony, bei dem ich nicht weiß wie ich anfangen soll.

Der Kerl ist 10 Jahre alt und ist seit zwei Jahren auf dem Hof. Seit dieser Zeit gab es nur eine Person, die ihn wirklich geritten ist. Seit 8 Monaten hat er nun gar nichts mehr gemacht, ist also nicht geritten worden, keine Bodenarbeit und nur wenig longiert worden. Hinzu kommt, dass er eh ziemlich...hm...ungezogen ist.Wenn man ihn auf die Weide bringt zb kann man ihn gar nicht mehr halten und auch beim führen läuft er oft wie er will (manchmal muss man ihn förmlich hinterherziehen).

Letzte Woche Samstag bin ich ihn das erste mal geritten, nur Schritt auf dem Platz und Sonntag das gleiche nochmal. Bis dahin hat alles gut geklappt. Am Dienstag war ich dann mit Begleitung im Gelände,aber auch nur im Schritt, das war auch kein Problem. Ja und dann kam Mittwoch... Ich wurde vorher gewarnt, dass er beim galoppieren und manchmal beim traben kurz den Arsch hochwirft,aber nicht versucht, einen runterzuschmeißen. Ich war dann mit ihm auf dem Platz und traben hat gar nicht funktioniert,weil er dann gleich losgeprescht ist. Ich stand dann irgendwann mit ihm in der Mitte vom Platz und wollte nach rechts anreiten, er aber nach links. Als ich ihn immer weiter nach rechts angetrieben hab, ist er plötzlich ausgetickt, hat wie ein Wilder gebuckelt und getreten bis ich unten lag. Ich bin jetzt natürlich verunsichert und weiß nicht was ich tun soll. Beim Longieren ist er auch oft schwierig,weil er oft extrem zieht oder dann im nächsten Moment zu weit reinkommt. Allerdings hat mir da schon jemand geholfen und ich denke, dass ich das in den Griff bekommen kann. Nur beim Reiten haperts.. Was kann ich den tun, wenn er mich runterschmeißt? Und wie kann ich das möglichst vermeiden? Es ist ja keine Lösung,wenn ich seinem Willen nachgebe.
Hoffe irgendwer weiß man einen Rat. Ich weiß einfach nicht wo und wie oft ich was tun soll, Longieren,Führen,Reiten (Platz oder Gelände?); was,wann, in welcher Reihenfolge, wie lange? :|

LG,Krümel
 
  • Schwieriges Pflegepferd - Wo soll ich anfangen? Beitrag #2
Erstmal longieren, Bodenarbeit und auf einem eingezäuntem Terrain führen üben. Vor allem, auf Kommando halt! Dann kräftig belohnen. Wenn das alles klappt, dann vorsichtig mit dem Reiten beginnen.
Aber erstmal ein paar Wochen regelmäßig das oben erwähnte machen.
 
  • Schwieriges Pflegepferd - Wo soll ich anfangen? Beitrag #3
Das Problem mit dem belohnen kommt ja auch noch dazu. Ich kann ihn nur mit Futter belohnen,wenn wir komplett fertig sind. Ansonsten ist er nur noch damit beschäftigt mich mit seinem Kopf wegzustoßen und Futter zu fordern.

Das komische ist ja, dass er sich eigentlich toll reiten lässt. Er reagiert gut auf Hilfen, hält problemlos an und lässt sich auch gut vorwärtstreiben. Und dann kam plötzlich das Buckeln und Treten...

Führen üben und longieren mach ich mit ihm. Ich würde das eben gerne mit dem Reiten verbinden und dachte, dass man vllt eine Art Übungsplan mit ihm durchziehen könnte... Mein größtes Problem ist ja,dass ich nicht weiß, was ich tun soll,wenn er mich zb runterschmeißt. Was mach ich dann? Mich wieder draufsetzen? Longieren? Führen? Wie kann ich ihm denn zeigen,dass das falsch ist.
 
  • Schwieriges Pflegepferd - Wo soll ich anfangen? Beitrag #4
Am besten gleich wieder aufsteigen. Belohnen kann man auch mit der Stimme!
Nur, wenn er Dich jedes mal wieder runter wirft, gewinnt er ja auch und lernt daraus. Ich würde erstmal wirklich alles nur vom Boden aus machen, vor allem, dass er auf Deine Kommandos hört.
Später kannst Du ihn erst longieren, dann noch einen moment reiten.
 
  • Schwieriges Pflegepferd - Wo soll ich anfangen? Beitrag #5
Hi Krümel,

ich geben Ronja Recht, erstmal 'unten' anfangen.
Vielleicht schaust du dir mal die GHP an von Cavallo, solche Übungen festigen eure Bindung.

Du schreibst, du bist noch nicht 'so sicher' im Sattel, das macht es ein wenig schwierig mit dem 'nicht runterfallen' wenn er mal loslegt.
Speziell für die oben geschilderte Situation würde ich dir raten, ihn erstmal 2-3 Schritte gerade gehen lassen, dich sammeln und dann nochmal versuchen abzuwenden.
Vielleicht hast du auch unklare Hilfen gegebe und er wusste nicht was er tun soll und ist schließlich 'verzweifelt' und hat gebockt? Wäre das möglich?

Wenn mein Pferd "nicht will" überleg ich immer zuerst, ob ich was falsch mache. Denke meine Hilfen durch und versuche es nochmal. Meistens klappt es dann auch ;)

Das davonrennen zeugt eigentlich auch von mangeldem Respekt, er hat dich noch nicht als 'Boss' akzeptiert, auch da hilft Bodenarbeit.

Auch beim longieren kann das Problem in deiner Körpersprache liegen, mir ging es kürzlich ähnlich: ich habe den Wallach einer Bekannten longiert (bzw wollte ich) aber es ging partout nicht. Ich hab ihn dann nur Freilaufen lassen und sie angesprochen wie sie longiert - sie stehe ganz anders als ich zB, gibt deutlichere Signale usw. Nachdem sie mir 'ihren Stil' gezeigt hat ging es.

LG Lilly
 
  • Schwieriges Pflegepferd - Wo soll ich anfangen? Beitrag #6
Also wenn er sich beispielsweise erschrickt und losrennt oder auch wenn er nur kurz den Hintern hochschmießt, fall ich nicht runter. Aber in der Situation hat er einfach so lange auf einer Stelle gebuckelt (ist also nicht losgerannt) bis ich unten lag. Das Problem war denke ich, dass noch ein anderes Pferd mit auf dem Platz war und das stand weiter links von ihm und dort wollte er hin.Er hat sich dann förmlich im Kreis gedreht... Und als er gemerkt hat,er bekommt seinen Willen nicht, hat er eben gebuckelt. Er ist scheinbar bisher damit durchgekommen, denn nun wurde er ja 8 Monate sozusagen in Ruhe gelassen. Ich glaube eben,dass er nie gelernt hat, konsequent Dinge auszuführen und nicht damit klar kommt,wenn ich ihn nicht machen lasse,was er will. Ich werde das dann mal so probieren,dass ich ihn erstmal gehen lasse, alle Hilfen überdenke und dann nochmal probiere. Und ich werde vielleicht auch erstmal alleine auf den Platz gehen,damit er nicht von anderen Pferden abgelenkt wird.

Natürlich mache ich noch viele Fehler und bin vielleicht auch noch zu unsicher und nicht streng genug.

Was kann ich denn bei der Bodenarbeit machen? Ich hab sowas vorher noch nie gemacht und die Besitzerin hat mir das nur so gezeigt, dass ich ihn eben auf dem Platz vorwärtstreibe, allerdings rennt er nur von einer Ecke in die andere, fängt da an unterm Zaun durchzufressen und wenn ich komme, rennt er eben wieder in eine andere Ecke. Das erscheint mir sinnlos... Ich hab schon im Internet gesucht, aber noch nicht so eine wirklich "Einsteigererklärung" gefunden. Oder Dinge,die ich leicht mal mit ihm ausprobieren könnte. Vielleicht gibt es auch ein gutes Buch, wo ich Tips bekommen kann?

Danke schonmal für eure Antworten, das hilft mir wirklich weiter. Ich steh ansonsten recht hilflos dar...
 
  • Schwieriges Pflegepferd - Wo soll ich anfangen? Beitrag #7
Stecke Dir ein kleineres Areal ab. Durchmesser ca. 16 m. Wenn ein Pferd buckelt, ist es wichtig, den Kopf des Pferdes oben zu halten und vorwärts zu reiten. Mit erhobenen Kopf und je schneller es ist, je weniger kann es buckeln.
 
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  • Schwieriges Pflegepferd - Wo soll ich anfangen? Beitrag #8
Hi Krümel,

zur Bodenarbeit empfehle ich die 'Natalie Penquitts Pferdeschule' super erklärt und tolle Übungen.
Oder auch die Bodenarbeit nach Linda Tellington Jones.
Der TTouch (also das Massieren) ist auch was feines um das Pferd zu verwöhnen und Vertrauen aufzubauen.

Dann die GHP () oder einfach ein Trailparcours aufbauen mit Reifen, Stangen, Hütchen.


Generell würde ich Bodenarbeit mit ihm jetzt nur am Halfter machen, keine 'Freiarbeit' denn dazu 'versteht' ihr euch noch nicht gut genug.
Das rumscheuchen auf dem Platz halte ich, im Moment, für unsinnig ;)

LG Lilly
 
  • Schwieriges Pflegepferd - Wo soll ich anfangen? Beitrag #9
hi

vieleicht sollte man mal schauen ob er vieleicht schmerzen hat denn wenn er nur in eine richtung geht und in die andere austickt dazu noch das losrennen...

klingt mir etwas nach verspannung oder er hat vieleicht mal was gehabt und hat jetzt angst die biegung zuzulassen und rennt schon mal pauschal los weil es ja weh tun könnte

wir hatten auch mal son fall im stall gehabt ne hafistute die hatte mal was gehabt und is vor diesem schmerz weggelaufen

später als alles wieder gut war ist sie aber trotzdem weiter gerannt einfach weil es ja sein könnte also versuchen wir mal gleich weg zu laufen ohne mal aus zu probieren obs vieleicht weg ist mit ner sehr guten reiterin und sehr viel gedult haben sie die stute dann wieder hinbekommen

vieleicht einfach mal abchecken ob da was is bzw. war

LG

Integra
 
  • Schwieriges Pflegepferd - Wo soll ich anfangen? Beitrag #10
hm naja er läuft ja sonst gut in alle richtungen. Das war nur das eine Mal,dass er gebuckelt hat. Und mir wurde eben erzählt, dass er bei den vorigen Reitern immer bei angaloppieren und manchmal beim traben den Hintern hochwirft.
Beim Longieren war er heute toll, nur beim richtungswechsel gibts noch probleme. Führtraining auf dem Platz funktioniert auch ganz gut, auch vor seinem Paddock krieg ich ihn gut zum Stehen. Nur wenn man ihn zur Weide bringt, kann es nicht shcnell genug gehen und da kann man ihn eben kaum mehr halten. Ansonsten ist er lieb und umgänglich, nur er will immer seinen Willen haben...

Heute hat er sich wieder was geleistet :roll: Ich wollte ihn von der Weide holen und seine Partnerin war schon drinnen. Und dann stell ich den Strom aus und will grad aufmachen, da seh ich,dass er sein Halfter verloren hat. Ich wollte das erst suchen,aber dann ist er schon drei Schritte nach hinten, hat Anlauf genommen und ist mit Krawumm durch den Zaun (Elektronzaun ist gerissen und Holzpfosten aus der Erde gezogen) und im Galopp erstmal davon. Hat ihm alles zu lange gedauert... Als ich ihn einfangen wollte, kam er aber dann ganz lieb zu mir gelaufen und hat sich den Strick um den Kopf binden lassen... Er hat also schon vertrauen zu mir und kennt mich,sonst würde er ja nicht auf mich zu laufen, aber wenn er keinen Bock hat oder irgendwas unbedingt will,dann wird das gemacht, egal was im Weg steht bzw egal was auf ihm draufsitzt.
 
  • Schwieriges Pflegepferd - Wo soll ich anfangen? Beitrag #11
hi,
ich hoffe ich kann dir helfen.
hast du schonmal was vom join-up gehört?? (falls nicht,gib mal bei google ein).
da entsteht eine starke bindung zwischen mensch und pferd.denn ihr scheint euch ja noch nicht wirklich zu vertrauen. dann schlage ich auch den t-touch vor.allerdings würde ich mir erst ein buch dazu kaufen und nicht rumprobieren.denn das führt aus eigener erfahrung zu nichts. dann würde ich sehr viel zeit mit ihm verbringen,das er dich richtig kennenlernt und aus eigener erfahrung ist es gut für die bindung spazieren zu gehen.damit er dich nicht hin und herzerrt solltest du aber erst dann damit anfangen,wenn du dir auch wirklich sicher bist.es hat sich auch bewehrt dabei die gerte mitzunehmen und wenn er los will ihn damit LEICHT am kopf oder an der brust zu berühren. wenn er etwas gut gemacht hat lobst du ihn am anfang mit der stimme und später mit lecherli.wenn er dann die ganze zeit bettelt:leichte gertenberührung.er muss sehen wo die grenze ist.dann kannst du mit longieren anfangen und ich würde gucken,ob der sattel vielleicht bei bestimmten bewegungen drückt. erst ganz zum schluss fängst du langsam mit reiten an. das ist ein sehr langer weg,aber er hat anscheinend nie wirklich grenzen bekommen und sieht dich ein bisschen als spielpartner. aber keine angst,du wirst sehen,dass es spaß macht so mit ihm zu arbeiten und es wird dir in zukunft sehr viel bringen.
lg Janina :)
 
  • Schwieriges Pflegepferd - Wo soll ich anfangen? Beitrag #12
Bitte kein Join Up! Das kann ganz schnell nach hinten losgehen, wenn man es nicht richtig macht. Dafür muss man die Körpersprache der Pferde perfekt beherrschen und abgesehen davon bedeutet es enormen Stress für das Pferd.
Join Up sollte nur in den sehr seltenen Ausnahmefällen und selbst dann nur von einem Fachmann durchgeführt werden. Ein Buch macht niemandem zum Fachmann.

Und die Gerte gehört nicht an den Kopf des Pferdes.
Außerdem, was bringt eine leichte Gertenberührung? So wie du das beschreibst, Tibra, dient sie, um dem Pferd zu zeigen, dass es etwas falsch gemacht hat. Das Pferd sollte aber keine Angst vor der Gerte haben und sich problemlos überall damit berühren lassen. Also sagt eine leichte Gertenberührung dem Pferd garnichts, da muss man schon einen Klaps geben.
Die Gerte ist schließlich nur eine Verlängerung des Arms und du zeigst dem Pferd ja auch nicht durch eine Berührung mit deiner Hand, dass es etwas nicht machen soll.
 
  • Schwieriges Pflegepferd - Wo soll ich anfangen? Beitrag #13
Bitte kein Join-Up! Das halte ich in diesem Fall wirklich für unnötig. Außerdem sollte ein Join-Up immer von einem Profi gemacht werden.
Das ist eine Notlösung für wirkliche "Problempferde".

Ich würde dir auch zu Bodenarbeit raten. Wie und was du machst musst du selber wissen. Ich persönlich arbeite mit und nach NHS.
Klassische Bodenarbeit im Sinne von Freiheitsdressur ect. hat oft wenig mit wirklichem "Chef-Pferd" - Training zu tun, zu dem dir die Anderen ja schon geraten haben.

Bitte suche dir dazu aber einen Trainer oder ein gutes Buch, denn wie bei Allem kann man hier auch eine ganze Menge falsch machen.

Ich kann dir hier z.B mal eine Übung für das Führtraining beschreiben.
Was du brauchst ist ein Halfter ( am besten ein KH, wenn du hast) und einen langen Strick (am besten einen aus Yachtleinen 3,7m lang).

Als Erstes muss er lernen, dass er hinter dir bleibt. Dafür kannst du ihn auf das Seil sensibilisieren. Das heißt:
Du schickst ihn durch leichte Bewegung im/am Seil weg von dir/ nach hinten. Das sollte in 4 Phasen eingeteilt werden.
-Erst zeigst du nur mit einem Finger auf ihn...
- dann beginnt dein Handgelenk leicht hin und her zu gehen, so dass das Seil anfängt zu schwingen- Das spürt das Pferd.
-Wenn er nicht reagiert benutzt du deinen Unterarm....
- und am Ende den ganzen Arm, so lange bis er einen Schritt oder auch nur einen Ansatz nach hinten macht.
Dann sofort locker lassen.
Nicht loben, einfach nur stehen lassen. Am besten abwenden. Lass ihm Zeit zu überlegen.
Am besten wäre es, wenn er anfängt zu kauen oder den Kopf zu senken.
Nach 2-3 Schritten kannst du ihn auch wieder zu dir holen. Das funktioniert nach dem gleichen Prinzip:

Erst nur das Seil anheben, dann den Zeigenfinger schließen, Ringefinger und dann die ganzen Hand. Sollte er auf die Hand nicht reagieren hälst du einfach gegen das Seil. Nicht ziehen, nur die Spannung halten. Gibt er nach, sofort locker lassen.

Diese Übung kann man immer mal wiederholen. Ob beim Spazieren gehen oder auf der Koppel. Sie ist auch hilfreich, wenn dein Pferd nicht ganz "bei der Sache" ist.

Nun wo er gelernt hat auf diese Bewegung zu weichen fängst du an mit dem Führtraining.

Lass dein Pferd zunächst nur hinter dir gehen. So lernt es auf dich zu achten.
Nehme das Seil in die Hand und gehe einfach drauf los. Das Pferd sollte dabei am Ende des Seils bleiben. (es sollte sich nicht ziehen lassen, sondern ruhig mit durchhängendem Seil hinter dir herlaufen.)
Kommt es nun näher zu dir; schickst du es immer wieder bis ans Ende des Seil zurück. (ohen dich umzudrehen!)
Klappt dies kannst du auch das Anhalten einbauen. Du hälst einfach an & dein Pferd sollte auch anhalten und dich nicht anrempeln.

Klappt dies kann man langsam aufbauen, dass das Pferd neben einen kommt.

Dabei gilt, das Pferd sollte immer an der Schulter des Menschen sein (mit der Nase), aber nie darüber!
Zur Not kann man seinen Platz auch super mit dem Ellenbogen verteidigen. Das Führseil sollte eig. immer durchhängen. Auch keine Hand an das Halfter!

Und wichtig: dem Pferd nicht zu viel Aufmerksamkeit schenken. Einfach drauflosgehen. Will es losstürmen hast du die Übung mit dem Rückwärtsrichten gelernt.

Viel Glück & LG

Edit: ShiGi war schneller ;)-
 
  • Schwieriges Pflegepferd - Wo soll ich anfangen? Beitrag #14
wenn er 8 monate nicht geritten worden ist fange zuerst mit dem longieren an, er muss auch erst wieder muskeln aufbauen da wird einiges weggegangen sein in der zeit.
lass ihn laufen und fang dann mit dem longieren an bis er wieder sein gewohntes tempo findet und ausgeglichen ist. dann sattel rauf, dasselbe mit sattel und dann kannst du langsam anfangen zu reiten. aber immer nur stufenweise: longieren und dann 10 min schritt, am nächsten tag dasselbe und immer langsam steigern, dafür dann weniger longieren bis es wegfällt. aber denke daran ihm einen ausgleich wie z.b. spazieren gehen oder ein freier tag nur zum laufen lassen zu bieten.
 
  • Schwieriges Pflegepferd - Wo soll ich anfangen? Beitrag #15
Hallo,

hab lange nicht mehr geschrieben. Also die sache hat sich eigentlich erledigt.
Im Mai sind die Pferde woanders hingekommen, wo es keinen Reitplatz gab. Ich hab dann ein anderes Pony als Pflegepferd genommen. Das hier angesprochene Pferd bin ich nur vor 3 Wochen einmal zu einer anderen Wiese geritten und es war die Hölle. Er ist durchgegangen, hat gebuckelt wien Wilder, sich nicht anhalten lassen gar nicht. Auch beim Führen hat er keinen Respekt und schubst einen weg.
Die Besi will ihn an jemanden verkaufen, der Ahnung davon hat und vor allem Kraft und mit Konsequenz und auch Zeit an die Sache rangeht, ihn also jeden Tag bewegen kann.
 
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