Hallo Leute,
ich dachte, weil ihr alle so mitgefiebert habt,
sollte ich euch bescheid sagen....
Shyrlie hatte die OP gestern überlebt...
Sie war auch stabil und ihre temperatur auch ok,
und nachdem sie aus der Narkose aufgewacht war,
durften wir sie auch mit nach Hause nehmen.
Sie schlief bei mir, oben in meiner Wohnung ( wir haben ja ein ganzes Haus mit drei verschiedenen Wohnungen,
1.Etage + Garten= Meine Eltern
2. Etage +Terasse= mein Bruder
3. Etage= Ich )
Auf jeden Fall passte ich auf sie auf.
Sie hatte das normale "Jechzen" das jeder Hund nach Narkose aufweist.
Aber nach einer Weile beruhigte sie sich und schlief ganz ruhig.
Die ganze Zeit hab ich nachgeschaut, ob es ihr gut geht,
ob sie normal atmet, ob die Schleimhäute ok sind
und ob die Zunge richtig aus dem Maul hängt.
Doch plötzlich fing sie an zu röcheln und nach Luft zu schnappen.
Ich versuchte sofort die Zunge aus ihrem Maul zu bekommen,
aber sie hat diese immer wieder reingezogen und hat dadurch keine Luft mehr
bekommen.
Ich habe noch versucht sie durch drücken auf den Brustkorb dazu zu zwingen,
dass sie atmet, aber auch da reagierte sie nicht mehr.
Mein Bruder war inzwischen durch meine Rufe ( ich habe ihren Namen mehrmals gerufen, um sie "wach" zu halten ) nach oben gekommen.
Doch da war es schon zu spät,
und Shyrlie war in meinen Armen gestorben,
sah mich nur noch mit ihren eisblauen Augen leer an...
Mein Bruder schickte mich hinaus
und dann gruben wir ihr ein Grab in unserem Garten,
nun liegt sie unter der Erde...ich hoffe sie hat wenigstens jetzt Ruhe...
Ich dachte, euch würde der Ausgang von dem ganzen interessieren....
Es tut mir Leid, das ich keine besseren Nachrichten habe,
aber ich habe versucht was ich konnte...
mfG Cyra