- Neukatze giftet meinen "Altkater" (und mich) an Beitrag #1
michaelium
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Nachdem meine liebe Fussel mit achtzehn Jahren (davon siebzehn mit mir) gestorben ist, dauerte es eine Weile bis ich mich entschieden habe, eine neue Zweitkatze aufzunehmen. Ich denke, es ist besser Katzen nicht alleine zu halten, zumal es Fred sein Leben lang gewohnt war, nicht allein zu sein.
Nun habe ich die Mimi bekommen. Ich habe sie im Tierheim kennengelernt und sie war schon dort etwas zickig. Dieses ist auch tierärztlich bescheinigt. Aber im Grunde machte sie nebenher auch einen lieben Eindruck und sie ist auch eine sehr Süße.
Die ersten Tage lebten die Zwei nebeneinander her. Nach etwa einer Woche fing die Kleine aber an, den Fred ständig anzufauchen und zu knurren. Er braucht nur in Sichtweite zu kommen. Völlig unvermittelt bekommt er gelegentlich ihre Pfote zu spüren (die Krallen läßt sie m.E. eingefahren), dann gibt es aber auch Momente, in denen sie brav aneinander vorbeigehen können.
Fred verhält sich recht entspannt. Er schaut mich zwar verständnislos an, als wenn er fragen möchte: Was hat die denn nur? Mach ich was verkehrt? Ich bin doch nur da - ich mach doch gar nichts ...?
Bei mir ist ihr Verhalten ebenso gemischt. Es gibt Momente, da läßt sie sich gerne sreicheln und leicht kraulen. Im nächsten Moment aber spüre ich die Zähnchen auf meiner Hand und höre sie fauchen und knurren.
Ist nicht schön.
Ich vermute, sie ist zum Einen viel zu früh von der Mutter weg und somit nicht sozialisiert. Zudem glaube ich, daß es ihr bislang in ihrem Leben nicht sonderlich gut gegangen ist. Vielleicht aus dem Grund, das sie sich so verhält, wie sie sich verhält.
Wenn ich mich ihr mit meiner Hand nähere, zuckt sie sehr oft zurück und geht in Abwehr. Ich glaube daher auch, daß sie geschlagen wurde.
:?: Ich frage mich nun, was zu tun ist. Ich selbst halte mich für einen sehr geduldigen Mensch und ich möchte ihr wirklich eine Chance geben, es gut mit uns zu haben. Sie ist jetzt etwa sechs Wochen bei uns und ich weiß, diese Zeit ist zu kurz für eine Entscheidung. Jedoch wurde es in diesen Wochen m.E. zusehends schlechter.
Seit einigen Tagen wende ich nun Feliway an und habe eine Aggression/Angst-Mischung aus Bachblüten ihrem Fressen beigetropft.
Wie lange kann es dauern, bis ein angenehmes Klima entstanden ist? Ich weiß, daß Katzen nicht immer die besten Freunde werden - das waren Fussel und Fred auch nicht - aber sie haben sich akzeptiert und lebten friedlich zusammen.
Wie sind eure Erfahrungen und was ratet ihr mir?
Danke im Voraus ..
Michael
Nun habe ich die Mimi bekommen. Ich habe sie im Tierheim kennengelernt und sie war schon dort etwas zickig. Dieses ist auch tierärztlich bescheinigt. Aber im Grunde machte sie nebenher auch einen lieben Eindruck und sie ist auch eine sehr Süße.
Die ersten Tage lebten die Zwei nebeneinander her. Nach etwa einer Woche fing die Kleine aber an, den Fred ständig anzufauchen und zu knurren. Er braucht nur in Sichtweite zu kommen. Völlig unvermittelt bekommt er gelegentlich ihre Pfote zu spüren (die Krallen läßt sie m.E. eingefahren), dann gibt es aber auch Momente, in denen sie brav aneinander vorbeigehen können.
Fred verhält sich recht entspannt. Er schaut mich zwar verständnislos an, als wenn er fragen möchte: Was hat die denn nur? Mach ich was verkehrt? Ich bin doch nur da - ich mach doch gar nichts ...?
Bei mir ist ihr Verhalten ebenso gemischt. Es gibt Momente, da läßt sie sich gerne sreicheln und leicht kraulen. Im nächsten Moment aber spüre ich die Zähnchen auf meiner Hand und höre sie fauchen und knurren.
Ist nicht schön.
Ich vermute, sie ist zum Einen viel zu früh von der Mutter weg und somit nicht sozialisiert. Zudem glaube ich, daß es ihr bislang in ihrem Leben nicht sonderlich gut gegangen ist. Vielleicht aus dem Grund, das sie sich so verhält, wie sie sich verhält.
Wenn ich mich ihr mit meiner Hand nähere, zuckt sie sehr oft zurück und geht in Abwehr. Ich glaube daher auch, daß sie geschlagen wurde.
:?: Ich frage mich nun, was zu tun ist. Ich selbst halte mich für einen sehr geduldigen Mensch und ich möchte ihr wirklich eine Chance geben, es gut mit uns zu haben. Sie ist jetzt etwa sechs Wochen bei uns und ich weiß, diese Zeit ist zu kurz für eine Entscheidung. Jedoch wurde es in diesen Wochen m.E. zusehends schlechter.
Seit einigen Tagen wende ich nun Feliway an und habe eine Aggression/Angst-Mischung aus Bachblüten ihrem Fressen beigetropft.
Wie lange kann es dauern, bis ein angenehmes Klima entstanden ist? Ich weiß, daß Katzen nicht immer die besten Freunde werden - das waren Fussel und Fred auch nicht - aber sie haben sich akzeptiert und lebten friedlich zusammen.
Wie sind eure Erfahrungen und was ratet ihr mir?
Danke im Voraus ..
Michael