Werden Wohnungskatzen zu Freigängern?

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wishful86

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Hallo Leute!

Ich habe 2 Katzen (Stella 3, Lucy 1). Ich wohne momentan
mitten in der Stadt, 8. Stock, daher haben die Miezen keinen
Auslauf. Für die Große war das kein Problem, sie ist als Wohnungskatze groß geworden, ihre Mama war auch Wohnungskatze,
nur die kleine kam vom Bauernhof. Anfangs wollt ich sie schon fast wieder
hergeben, weil ich immer dachte, ihr tut das "Eingesperrt-Sein" nicht gut,
aber mittlerweile, ist sie (hoffe ich) glücklich.
Nun ziehen wir evtl. um in dein eigenes Haus in einem Dorf.Dh die Katzen könnten raus. Um die kleine mach ich mir keine Sorgen, die freut sich sicher und hat auchbestimmt von ihrer Mama gelernt wie man Mäuse fängt, sich anpirscht usw. Aber die große? Die ist schon in der Wohnung der totale Schisser...denkt ihr das funktioniert?
Und vor allem.. was ist wenn sie raus dürfen und dann nie wieder kommen?
Die kennen sich ja da nicht aus? Oder ist deren Orientierungssinn so gut?
Und welche Impfungen brauchen sie dann? Und braucht jede Katze einen Chip oder reicht ein Halsband? Einerseits würde es mich freuen, wenn ich sie raus lassen könnte, andererseits sind draußen ja auch Gefahren (Straße, Krankheiten, andere Tiere...und zu guter letzt, andere Familien, die mirmeine Miez vlt abspenstig machen? Aber dann!!! :)Wir haben uns nämlich als Kinder auch immer die nachbarskatze für 1-2 Tage "ausgeliehen", zum Füttern und Streicheln..

Ich danke euch schon füreure Antworten und Tips :)

LG, Susanne
 
  • Werden Wohnungskatzen zu Freigängern? Beitrag #2
Also als erstes, bitte kein Halsband, das kann lebensgefaehrlich fuer die Katze sein, wenn sie mal irgendwo haengen bleibt und selbst welche mit Sicherheitsverschluss die sich eigentlich oeffnen sollten, koennen gefaehrlich sein, wenn sie sich doch nicht oeffnen. Eimal chippen beim Tierarzt und bei Tasso registrieren ist nie falsch, damit bist du auf der sicheren Seite und dein Tier kann immer eindeutig dir zugeordnet werden.

Auch Wohnungskatzen koennen zu Freigaengern werden, dass ist kein Problem. Und wenn die Dame dann doch nicht moechte, ist das doch sicher auch kein Problem, ihr werden sie ja doch nicht einfach raussperren ;) Nach einer Eingewoehnungszeit von einem Monat sollten die Suessen auch nicht weglaufen, sondern sich an ihr neues Zuhause gewoehnt haben. Ich persoenlich finde es sowieso besser, wenn die Katze vorher eine ganze Weile im Haus gelebt hat, bevor sie rausdarf, da sie dann "haeuslicher" ist und nicht ganz so weit streunt wie eine Katze, die immer schon rausdurfte. Auch sind sie vorsichtiger, aber das vor allem, da sie aelter sind und nicht mehr die jungen Kitten, die jedem fallenden Blatt hinterher rennen und so evtl unters Auto kommen :(

Wir hatten unsere Freigaenger immer voll durchimpfen lassen (ausser FIP), aber sicher meldet sich noch jemand, der genau weiss, was noetig ist und was nicht sein muss, da bin ich grad ueberfragt, ist auch 8 Jahre her, dass der letzte Freigaenger bei uns verstorben ist ..
 
  • Werden Wohnungskatzen zu Freigängern? Beitrag #3
Katzenschnupfen, Katzenseuche, Tollwut, wobei Katzen gegen die ersten beiden sowieso geimpft werden sollte, egal ob sie in der Wohnung leben oder rausgehen. Kastriert sollten sie auch sein. Ein Tätoo im Ohr zeigt jedem sofort an, daß sie ein Zuhause haben. Chip ist auch okay, eins von beiden eindeutigen Wiedererkennungsmerkmalen sollten sie haben, lass Dich vom TA beraten. Halsband ist nicht nötig, es behindert wirklich sehr, vor allem, wenn die Katzen neu draussen sind, weder Freigang noch Halsband kennen, ist die Gefahr umso größer, daß sie hängenbleiben. Wenn sie sich zwischen enge Büsche, durch Löchern in Zäune quetschen, vor Hunden flüchten usw.
Im neuen Haus müssen die Katzen sich erst eingewöhnen, da sie bisher nicht raus konnten, ist das ja gar kein Problem. Nach mindestens 4 Wochen Eingewöhnungszeit kannst sie dann raus lassen.
Dann würde ich ihnen noch vorsorglich einen Zecken und Flohschutz verpassen. Und dann kanns auch schon losgehen.

An einem freien Tag, (weil es echt wundervoll ist, sie dabei zu beobachten, wie sie die Welt neu entdecken!) Tür öffnen und sie einfach machen lassen.
Ich würde da gar keinen großen Bohei drum machen, einfach im Garten vor sich hin wurschteln, die Neugier wird sie schon von alleine nach draussen locken. Der angeborene Orientierungssinn wird sie wieder nach Hause führen, falls sie wirklich mal weiter weg gehen sollten. Zunächst müssen sie sich aber an draussen gewöhnen, die vielfältigen Geräusche, Gras, Wind, Düfte usw. Erst wenn sie sich dran gewöhnt haben, daß draussen die Welt anders ist, ihr Revier sich erweitert hat, dann dehnen sie auch ihre Streifzüge etwas weiter aus.
Je nach Umgebung ist aber der Bewegungsradius trotzdem nicht allzu groß, meistens bleiben sie tatsächlich in Rufweite.

Viel Spaß! Nimm einen Fotoapparat mit, solche Gesichter kriegste nie wieder ;-))
 
  • Werden Wohnungskatzen zu Freigängern? Beitrag #4
Eine Wohnungskatze zum Freigänger zu machen ist kein Problem. Wenn die Tiere die Möglichkeit haben, selbst zu entscheiden, ob sie drin bleiben oder raus gehen möchten.
Das Freigänger gefährlicher leben, ist dir ja sicher klar, man kann nur hoffen, daß sie auf sich aufpassen. Die Tiere sollten auf jeden Fall die erste Woche nur im Haus bleiben, damit sie sich an ihre neue Umgebung gewöhnen und dann kann man sie unter Aufsicht täglich rauslassen, bis sie sich einigermaßen sicher auf dem Gelände bewegen. Ich würde sie aber Nachts immer rein nehmen, da das Risiko da am Größten ist, daß ihnen etwas zustößt.
Das mit den Impfungen wurde ja schon gesagt und von einem Halsband würde ich auch abraten. Am besten ist eine Tätowierung im Ohr, die kann jedermann sehen, was bei einem Chip nicht der Fall ist.
 
  • Werden Wohnungskatzen zu Freigängern? Beitrag #5
Am besten ist eine Tätowierung im Ohr, die kann jedermann sehen, was bei einem Chip nicht der Fall ist.

So eine Zahl/Buchstabenkombination im Ohr verwischt oder verblasst aber im Laufe der Zeit und man erkennt sie unter Umständen nicht mehr richtig..

Ich bin ja immer für die "Doppellösung"

Einen Chip implantieren lassen und ins Ohr dann einfach das Wort CHIP tätowieren lassen;)
Das erkennt man auch noch nach Jahren und man sieht direkt, dass die Katze einen Chip hat.

Für die Tätowierung muss die Katze allerdings in Narkose, deshalb wird es gleich mitgemacht, wenn die Katze sowieso mal in Narkose ist, meistens bei der Kastration.
Ein Chip lässt sich ohne Narkose implantieren.
 
  • Werden Wohnungskatzen zu Freigängern? Beitrag #6
Aaaaaalso.. Chip ist quasi.. die Katze wird "gescannt" und dann weiß man wem sie gehört oder? und bei ner Tattoowierung ist das auch so?Mit dem "code" kommt man zum Besitzer oder? Hmhm, schwierig.
Also kastriert sind beide Mädels. Schon wegen Rolligkeit. Und geimpft auch gegen...
Schnupfen und noch was :) Das was der TA für Wohnungskatzen empfohlen hat.
Klar würd ich die Katzen dann die erste Zeit in der Nacht reinholen..aber ich würd auch ne Katzen klappe installieren. Aber wie krieg ich dei Miezen denn wieder in die Wohnung, wenn sie erst mal draußen sind und ihren Spaß haben? Ohne mich :-( Ich bin egoistisch ich weiß :)
Und brauchen Katzen dann noch ein Katzenklo im Haus oder machen die nur noch draußen? Und fressen die Miezen dann noch zuhause oder schnappen die sich ihr Fressen dann nur noch selbst? Bin ja schon auf das erste Mitbringsel gespannt :)
 
  • Werden Wohnungskatzen zu Freigängern? Beitrag #7
Die Tätowierung im Ohr muss man "manuell" ablesen. Den chip kann man nur mit einem speziellen Gerät auslesen.
Gegen Tollwut müssen sie noch geimpft werden, falls sie das noch nicht sind.
Sie kommen von alleine, wenn sie wollen. Hören sie auf ihre Namen? Das Katzenklo würde ich noch stehen lassen, ich hatte schon Freigänger (kleines Weichei) der zum Sch*** wieder rein kam, nur weil es draussen ein bisschen regnete :roll:
Selbstverständlich fressen sie zu Hause. Meistens normal, manchmal weniger. Sie fangen bestimmt die eine oder andere Maus, ist aber nicht sicher, ob sie die überhaupt auffressen. Sie jagen aber nicht soviel, daß sie davon satt werden. Das haben sie nämlich nicht nötig.
 
  • Werden Wohnungskatzen zu Freigängern? Beitrag #8
Ich bin auch für die Doppellösung: Tättowierungen verblassen eben, dafür sieht aber ein tierfreundlicher Mensch auf der Straße, daß die Katze jemandem gehört. Ich will gar nicht wissen, wieviel Freigänger von gutmeinenden Menschen angefüttert werden - die eben denken "oh die arme Katze (ist zwar gut genährt und gepflegt aber) hat kein zu Hause, weil sie ja hierher kommt". Wer ein bißchen Ahnung hat sieht zumindest "oh ist tättowiert". Wenn dann ECHT mal was ist - also die Katze wegläuft, jemandem zuläuft, oder ihr - was wir nicht hoffen wollen - etwas passiert, kann ein TA oder das Tierheim den Chip auslesen und sie Dir so wieder zuordnen.

Also zuerst mußt Du sie ja eh mind. 4 Wochen im Haus lassen - damit sie das auch als zu Hause anerkennen. Dann laß sie mal raus, bevor sie was zu fressen gekriegt haben - der Hunger treibt sie dann schon wieder rein. Und keine Sorge, unsere Hauskatzen sind viel zu bequem, als daß sie sich nur von selbstgejagter Nahrung ernähren, die kommen schon wieder. Und ein Katzenklo im Haus braucht ihr schon - allein schon für den Winter!
 
  • Werden Wohnungskatzen zu Freigängern? Beitrag #9
Ich habe jetzt keine weiteren Beitrag gelesen sondern nur den ersten, weil ich das grade selbst durchhabe: Wir leben jetzt an so ner.. na eher selten befahrenen Straße am Waldrand mit vielen Katzen in der Umgebung etc.
Chip die Katze (das hilft auch mal bei Suchaktionen es gibt so Organisationen falls sie mal weg sein sollte) und am wichtigsten gegen Tollwut impfen falls Wald in der Nähe ist.
Die kleine kommt auf jeden Fall heim die kannt das ja schon, vlt wird sie ein wenig weinen, weil sie das alte zu Hause vermisst(ebenso die andere, die ist ja schon länger in dieser alten Wohnugn oder?). Die große wird vlt nicht lang draussen sein am Anfang aber irgendwann wird sie es lieben draussen zu sein (Katzen sind nunmal Tiger), wenn nicht ist das ja auch kein Problem. Lass das Klo im Haus, irgendwo im Keller vlt oder ein Gäste Wc...
Unsere macht mal drinnen mal draussen, weil sie auch gerne mal länger "zu besuch" da ist. Kommt sogar Heim obwohl wir zwei schrecklich bellende Hund haben - also wenn euer altes zu Hause nicht grade einen km weit weg liegt kommt sie täglcih nzu dir zurück. Vielleicht sitzt sie auf der Fensterbank und maunzt. Meine kommt morgens und abends eine Ration essen Abholen ;) manchmal eine Nacht drinen verbringen. Nachmittags mit Kuchen essen und spielen, abends wieder rands wieder raus. Bis andere Leute eine KAtze "übernehmen" dauert das glaube ich. Das müssen dann schon Kinder mit Sahneeis sein oder Omas die ihre HAusgemachte Wurst hergeben...

Das klappt schon!!!
 
  • Werden Wohnungskatzen zu Freigängern? Beitrag #10
Aaaaaalso.. Chip ist quasi.. die Katze wird "gescannt" und dann weiß man wem sie gehört oder? und bei ner Tattoowierung ist das auch so?Mit dem "code" kommt man zum Besitzer oder? Hmhm, schwierig.

Man kommt mit beiden zum Besitzer, mit dem Chip ganz sicher, mit der Tätowierung unter Umständen, wenn sie nicht unleserlich geworden ist...

Aber weder Chip noch Tätowierung nützen etwas, wenn die Katze nirgends registriert ist.

Dafür gibt es TASSO
Kostenlos!

Also unbedingt nach dem Chippen oder Tätowieren registrieren lassen!

 
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