Der Norwegische Lundehund. Diese lustigen Tierchen sind einfach der hammer
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Lundehunde wurden zur Jagd auf norwegische Papageitaucher, die Lunde, eingesetzt. Sie haben einige erstaunliche Fähigkeiten entwickelt. Die Lundehunde haben als einzige Hunderasse sechs Zehen an jedem Lauf, wovon die sechste höher angeordnet ist und dem Hund einen guten Halt beim Klettern gibt. Ein besonderer Schultergürtel macht es dem Tier möglich, die beiden Vorderläufe im 90°-Winkel seitlich wegzustrecken. Der Kopf lässt sich bis an die Wirbelsäule nach hinten biegen, wodurch sich der Hund "kürzer" machen kann. Um die Papageitaucher nicht zu stark zu verletzen haben sie bis zu acht Backenzähne weniger. Weiterhin ist ein Lundehund durch eine Querfalte im Ohrenknorpel in der Lage, die normalerweise spitz nach oben stehenden Ohren zuzuklappen, um seine Gehörgänge vor Schmutz und Tropfwasser zu schützen.
Eine gesundheitliche Besonderheit ist zu beachten: Im Laufe der Zeit hat sich der Organismus auf die Ernährung von Fisch und Vögeln eingestellt. Säugetierfette können zu extremen Problemen führen, bis hin zum Tode. Dieser genetische Defekt wird als Lundehundsyndrom bezeichnet.
Zugrunde liegt eine Funktionsstörung des Darmes, wodurch Fette, Eiweiße, verschiedene Vitamine und Spurenelemente nicht richtig resorbiert werden. Diese Störung macht sich allerdings nicht bei allen Lundehunden bemerkbar, kann aber jederzeit akut werden. Um dem vorzubeugen, wird eine säugetierfleischfreie Nahrung empfohlen - Ersatz wäre das Fleisch von Vögeln und Fisch.
Nicht alle Lundehunde sind augenscheinlich betroffen, jedoch hat die Rasse generell die genetische Disposition zu dieser Erkrankung. Das Lundehundsyndrom kann in latenter, sporadischer, akuter oder chronischer Form auftreten.