Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde?

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  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #21
Ja, da stimm ich Tätzchen zu. Es gibt ja leider niemanden, der 3 Jahre lang einen Hund perfekt erzieht und sozialisiert, damit er weitergegeben werden kann an einen Anfänger.
Und die Tierheimhunde sitzen oft im TH, weil die Besitzer nicht damit klargekommen sind, aus den Gründen wie Tätzchen sie schon genannt hat.

Klar wäre so ein Hund zum Erfahrungen sammeln perfekt, aber woher nehmen wenn nicht stehlen :)
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #22
@Antigone :

Genauso ist es. :) Nicht alle Hunde im Tierheim haben eine schlimme Vorgeschichte und sind "kompliziert", viele werden auch abgegeben, weil Frauchen ins Seniorenheim musste, wegen Scheidung etc.

Im Tierheim lernt man seine Pappenheimer meist recht gut kennen, jedenfalls dann, wenn mit ihnen auch etwas unternommen wird und sie nicht nur stumpf im Zwinger hocken. Man kann dann schon sagen, wie sozialverträglich der Hund ist, wie er auf Kinder reagiert, ob er sehr temperamentvoll ist oder eher ein ruhiger Vertreter, ob er Jagdtrieb hat usw. usw.

Dementsprechend werden auch die Interessenten beraten, wobei bei uns niemand einen Hund sofort mitbekommt. Vorherige gemeinsme Spaziergänge sind Pflicht, oft bekommen Interessenten den Hund auch mal für einen Tag mit nach Hause, um zu sehen, ob es passt. Diese Vorsicht ist leider angebracht und nötig...


Wenn sich dann alle, auch der Hund, ganz sicher sind, erst dann darf der Hund endgültig adoptiert werden. Und ich kann nicht bestätigen, dass die meisten Leute nur die Kosten im Blick haben ( so jemand würde von unserem Tierheim auch keinen Hund bekommen ), im Gegenteil, ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Leute sehr genau abwägen, viele, viele Fragen stellen - schließlich wollen sie ja auch, dass alles klappt und der Hund nicht wieder zurückgebracht werden muss.

Jemand mit nachweislicher Hundeerfahrung ( das merkt man ja mit der Zeit, wie er mit dem Hund umgeht ), mit Zeit und Platz bekommt auch einen "schwierigen" Hund, wobei da sehr genau kontrolliert wird.

Da finde ich für jemanden, der noch nie zuvor einen Hund hatte, einen Welpen schwieriger, weil, wie Ricalein schon sagte, da sehr viele Fehler gemacht werden können, die später nicht wieder auszubügeln sind...
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #23
Mh, gute Frage! Wenn es um "Anfängerhunde" geht hat sicher jeder eine andere Meinung... Für den einen sind das solche für den anderen diese!

Ich glaube nicht das es DEN Anfängerhund gibt! Jede Rasse hat seine Vor- und Nachteile und man muss halt abwiegen was am besten für einen ist z.B. wenn ich weiß das ich schnell nachgibig bin kauf ich mir keinen dickköpfigen Hund, weil ich da gegebenenfalls den kürzeren Ziehe...

Ein Tierheimhund wo ich vielleicht noch nicht mal die genaue Rasse, Herkunft oder oder oder weiß ist mit sicherheit nicht einfacher als ein Hund von einem seriösen Züchter der einem auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite steht! Aber es gibt natürlich auch aus dem TH super Hunde die aus anderen Gründen abgegeben wurden und eine tolle Vergangenheit haben und nun dankbar sind wieder ein tolles zuhause gefunden zu haben

Als Anfänger sollte man sich lange mit vielen Rassen auseinander setzen, Hunde von bekannten oder aus dem Tierheim mal Spazieren führen und für sich entscheiden was machbar ist und was nicht...

Ich finde jeder Hund ist ein Anfängerhund solang der Besitzer weiß was er vor sich hat und das muss ein Anfänger sowie ein erfahrener Hundebesitzer bei für ihn unbekannten Rassen über Bücher, Internet ect. sich anlesen...
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #24
@ Abitram, diese Hunde sind bei uns trotzdem die absoluten Ausnahmen und meist sehr schnell und gut vermittelt, trotzdem ist es einfach nicht Standard ich sage nicht das Hund im TH problemhunde sind, ich finde nur nicht das sie einfacher zu händeln sind als Welpen, ein Welpe stellte ein Grundlegend andere Aufgabe dar als ein Hund aus dem TH.
Ich muss auch sagen das egal wie oft die Interessanten kommen und etwas mit dem Hund machen, die meisten lernen ihren Hund erst richtig kennen wenn sie ihn länger zuhause haben. Das man immer 100% sagen kann wie ein Hund aus was reagiert sehe ich abolut anders als du, viele unsere Hund werden getesten wie gut sie mit katzen, anderen Hunden und anderen Altagssituationen umgehen trotzdem ist diese subjektive Einschätzung nie ein Garantie dafür wie sich der Hund wiklich verhält. Das merkt man meist erst wenn man enger und länger mit dem Hund lernt umzugehen, demnach ist keine Aussage der Pfleger oder Paten eine Garantie wie der hund wirklich ist, ebenso kann auch kein Interressent zu 100% deinen Hund im Th kennenlernen, das schafft man erst zuhause und dort lernt man doch evt. Probleme näher kennen.
Bitte nicht falsch verstehen Ich sage NICHT das HUnde aus dem TH gleich Problehunde sind, ich finde nur nicht das sie besser geeignte sind als Welpen.
LG
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #25
Ich sage ja auch nicht, dass wir eine GARANTIE geben können, das kann man bei keinem Lebewesen, erst recht nicht bei Tierheimhunden mit einer wie auch immer gearteten Vorgeschichte.

Das wissen aber in der Regel auch die Menschen, die sich ein Tier aus dem Tierheim holen, und deswegen wird ja alles getan, was möglich ist, um den passenden Hund mit dem passenden Menschen zusammenzubringen. Eine Garantie gibt es auch nicht darauf, was mal aus einem niedlichen kleinen Welpen wird.

Ich kenne einen Collie, der zum totalen Katzenhasser wurde, nachdem eine Katze ihm im Welpenalter eins auf die Nase gegeben hat...

Gut, wahrscheinlich habe ich da auch eine etwas andere Einstellung, weil ich nur Hunde aus dem Tierschutz hatte und auch immer wieder nur einen solchen Hund nehmen würde - ich denke, wenn man sich vorher über Tierheimhunde informiert, weiss man einfach, dass die kein unbeschriebenes Blatt sind und worauf man sich einlässt.

Gerade deswegen bin ich dankbar, dass es doch viele Menschen gibt, die einem Hund aus dem Tierschutz ein neues Zuhause geben möchten, sich informieren, bereit sind, zusammen mit dem Hund zu lernen und auch schwierige Situationen zu meistern, eben einfach engagiert sind. ;)

edit : Natürlich steht einem auch das Tierheim bei späteren Problemen zur Seite, und Sunshine, auch im Tierheim gibt es Welpen, gut aufgezogen, gut sozialisiert und manchmal sogar reinrassig...
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #26
Ich hab auch nie geschrieben das sie schlecht erzogen oder nicht sozialisiert sind, sondern nur das man bei einem Züchter eher die Chance darauf hat... Türlich gibt es im Tierheim auch Welpen und sie werden einem zur Seite stehen, aber besser kennt ja immernoch der Züchter (soweit er gut ist) seine Hunde!

Ich will jetzt nix gegen Tierheimhunde sagen und finde es super wenn Leute sich einen aus dem TH holen und mit ihm toll zusammenleben - super nur das ist halt kein muss...
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #27
Hallo
Bei uns ist es halt auch so das die Interressent ihre Hunde nur auf dem TH Gelände besuchen und ausführen dürfen, da können sie einfach nicht viel über den Hund lernen...
Ich hatte bis jetzt ach nur Hunde aus dem TH, weiß aber von meinen Großeltern wie es ist einen welpen afzuziehen, ich werde auch nur Tiere aus dem Tierschutz adoptieren.
Die Menschen die wirklich Wissen was es heißt einen Hund aus dem TH zu übernehmen und sich wirklich damit befassen sind bei uns echt die Ausnahme die meisten kommen mit div. Traumvorstellungen zu uns die wir und die hunde meist nicht erfüllen können.
Erst letztens war eine Famile bei uns und haben ungefähr das gesagt: " Wir hätten gerne einen Familiengeeigneten Hund, der Kommandos beherrscht, Katzen und Kinderfreundlich ist im Autofahran kann, 9 STunden alleine bleiben kann, der nicht in die Wohnung macht, der auch mal weniger spazieren gehen will...ect.
Sowas gibt es einfach nicht und diese Famile war bei uns nicht die AUsnahme... Die wenigsten Menschen kennen sich mit Hunden aus bzw wissen was ein TH hUnd bedeutet.

LG
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #28
Hy,

ich finde es überaus interessant, daß sich die Geister hier scheiden. Wahrscheinlich kommt es doch sehr auf den Mensch an, der sich für einen Hund entscheidet - und so ist , wenn wohl reflektiert wird, jeder Hund ein bzw, kein Hund ein "Anfänger Hund".

Ich persönlich - und jetzt erschlagt mich - ziehe für mich, das Aufziehen von Welpen vor. Alle meine (inzwischen 5 hunde incl der Regenbogenland Fraktion) waren Welpen - ich binde sie sehr gerne , präge sie sehr gerne fest an mich. Das ist wohl ein Grund und der andere - je jünger ich sie bekomme (ab 9 Wochen) je länger habe ich sie bei mir......sehr egoistisch , aber ich gehe jedesmal fast selbst ein wenn eine meiner großen Lieben stirbt.

Allerdings finde ich so engagierte Leute wie Täztchen und Menschen die sich einem TH Hund annehmen sehr, sehr bewundernswert, das sei auch mal gesagt.

LG SUNO
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #29
Sorry das ich mal das so sage aber wo galubt ihr bitte einen 3 jährigen perfekten Hund herzubekommen? Wo das Grundgehorsam, Sozialverträglich ist etc...
Ich fände es auch lächerlich einen perfekten Hund zu erwarten, zumal es nie den perfekten Hund gibt, sondern nur den perfekten Hund für einen bestimmten Menschen. Leider gibt es viel zu viele Menschen, die mit komplett überhöhten Vorstellungen ins TH kommen, manche bekommt man noch auf den rechten Weg, bei anderen kann man froh sein wenn sie wieder weg sind.
Aber es gibt sie die unproblematischen, ausgewachsenen Hunde. Einige davon sind allerdings auch Südländer, die dann noch Stubenreinheit lernen müssen, aber das hätte man mit einem Welpen ja auch. Natürlich ist so ein einfacher Hund nicht normal, aber sie kommen immer wieder rein, wir haben eigentlich immer sowas da.
Im Moment wäre das z.B. ein älteres Mädchen, das noch aktiv, aber super lieb ist, leider wird sie den meisten Leuten zu alt sein und ihre Chancen auf ein endgültiges Zuhause sind mehr als schlecht.
Wenn ich einen Hund aussuchen müsste, würde ich keinen fertigen nehmen, schließlich will ich mit ihm arbeiten, wäre mir sonst zu langweilig ;) Ich denke schon, dass ich inzwischen mehr Ahnung habe als der durchschnittliche Anfänger, würde mich da aber nicht überschätzen und meine Vorstellungen mit den THMitarbeitern absprechen. Ich denke halt, dass man einen erwachsenen Hund besser kennenlernen kann und man sein Verhalten besser einschätzen kann als einen Welpen.
Vom TH bekommt man übrigens bestimmt genauso viel Rat und Beistand wie von einem Züchter.
Caterina
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #30
Wobei unser Tierheim sogar eine "eigene" Hundetrainerin hat , die auf dem Tierheimgelände Kurse abhält.

Mit den Hunden wird schon gearbeitet, solange sie im Tierheim sind, sehr viele beherrschen also bei der Abgabe zumindest die Grundkommandos - und die neuen Besitzer werden auch dazu angehalten, weiterhin an der Hundeschule teilzunehmen, was auch von den meisten freudig angenommen wird.

Natürlich kommen auch bei uns Leute an, die nicht so bereit sind, sich auf einen Tierheimhund einzustellen und meinen, wir könnten ihnen ihren Traumhund backen. ;)Je nachdem, wie die Vorgespräche dann verlaufen ( viele denken noch um )bekommen solche Leute eben keinen Hund von uns.

Wir und auch viele andere Tierheime, die ich kenne, sind da sehr, sehr vorsichtig geworden, leider mit gutem Grund. :(
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #31
Oooi.... eine Hundeseele verderben? Das bedarf keinen Anfänger (wieso können Anfänger nicht auch super fähig sein?) sondern einen Tierquäler...
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #32
Meine Meinung ist und bleibt, das TH Hunde nicht einfacher sind als Welpen und das es grundsätzlich keine Anfängerhund gibt, nur Menschen die sich zu wenig informieren

LG
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #33
Hey,

ich bin auch der Meinung, dass es nicht den perfekten, ultimativen, immer richtig handelnden Hund gibt, der dann ein Anfängerhund ist. Nö, das ist kein Hund und wird es auch nie sein.

Aber es gibt sicher für dich deinen 'Anfängerhund'. Der Hund, der zu dir passt, vom Charakter sowie bei den Anforderungen die er (aufgrund seiner Rasse/Charakter/ etc) an dich stellt.

Wenn du richtig Sport treiben willst, dann bist du whs mit einem etwas ruhigeren, fauleren Hund, der lieber kuschelt, nicht so gut beraten wie mit einem, der nicht still sitzen kann, oder?

Und wieso stellen wir an den Hund, den wir wollen, dass er perfekt (was gar nicht geht)ist und wir möglichst wenig Arbeit damit haben, so viele Ansprüche? Das gehört doch alles dazu (das 'unperfekt sein' und das 'arbeiten')...

Wir können nur das bestmöglichste Team aus Mensch + Hund 'erschaffen'.

Bin wohl ein bisschen abgeschweift, was?

LG Suru
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #34
Oooi.... eine Hundeseele verderben? Das bedarf keinen Anfänger sondern einen Tierquäler...
Nein, da reicht oft schon vieles, was gut gemeint war, aber falsch ankommt, wie übertriebenes Betüddeln, vor allem in Angstsituationen oder das Vermenschlichen. Um eine Hundeseele zu verderben reicht es, wenn der Mensch nicht weiß, was ein Hund ist.

Ich persönlich würde mir z.B. einen Welpen nicht ohne Weiteres zutrauen (abgesehen davon, dass ich ihn eh nicht haben wollte), einige der älteren Hunde im TH hingegen sehr wohl.
Caterina
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #35
Naja mein letzter Hund liegt laaaange zurück. Und ich bin der Meinung, dass Pina super erzogen wird, in keiner Sicht Defizite aufweist, für ihr Alter und ich mein bestmöglichstes tue, einen fähigen, belesenen Ausbilder/Leitwolf für sie abzugeben...
Es klingt so, als könnten Anfänger keinen Welpen halten, das streite ich entschlossen ab.
Ich weiß in welche Richtung es gehen soll und werde sie geduldig, aufmerksam, konsequent und vorallem liebevoll in diese Richtung begleiten.

Und wenn ich mich genügend beschäftige mit Hundeverhalten, fällt es leichter Situationen einzuschätzen, den Hund zu lesen und zu handeln, ob nun als Einsteiger oder erfahrener Hundehalter.


Btw. Menschen, die ihren Hund nicht möglichst artgerecht aufziehen, sind für mich Tierquäler, darunter Omis und Opis, die Hunde als Kuscheltier sehen, Kinder und deren Eltern, die das Tier als Spielzeug sehen etc etc.
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #36
also ich sag ma so "anfängerhunde" sind für mich vllt eher due ruhigeren...mein erster hund was ein bernersennen hund..total ruhig und und nicht so verspielt und musste nicht jede stunde raus um sich auszutoben...jetzt hab ich ein jack russle mischling...seehr verspielt und hat einen ziemlich großen bewegungszwang...das sind denk ich mal nicht die perfekten hunde für einen "anfänger" bzw für einen der nicht großartige hundeerfahrung hat. so seh ich das:)

liebe grüße
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #37
Oooi.... eine Hundeseele verderben? Das bedarf keinen Anfänger (wieso können Anfänger nicht auch super fähig sein?) sondern einen Tierquäler...
Die Frage war ja was ein Anfängerhund ist, und nicht ob jemand mit wenig Erfahrung sich einen Welpen zutrauen kann oder sollte, oder lieber nicht.
Ich denke das man das wirklich immer nur im Einzelfall beurteilen kann was besser ist.
Es ist einfach so, das ein Welpe sehr schnell lernt, gutes wie schlechtes, das man als Anfänger in aller Regel eben Fehler macht,und der Welpe dann mit den daraus entstehenden Verhaltensmustern sein Leben lang belastet ist.
Das ist es was ich damit sagen wollte.
Ich streite nicht ab das es Menschen gibt die sich gleich an einen Welpen trauen können, aber in aller Regel ist es in meinen Augen besser, der Halter lernt erstmal an einem fertigen Hund den Umgang bevor er sich an einen Welpen heranwagen sollte.
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #38
Mein erster Hund den ich vom welpenalter an hatte und allein erziehen musste war ( und ist ) ein Standard Bullterrier. Von dem sagen ja nun auch nicht grade viele leute, dass es der optimale anfängerhund ist, aber ich muss sagen, dass sie das beste war was mir passieren konnte.
Mit Th Hunden oder auch ( nett gemeint ) " second hand " Hunden von privat, habe ich jetzt ( Privat ) nicht die besten erfahrungen gemacht. Allerdings ist es so, dass in dem TH in denen ich ehrenamtlich helfe schon Hunde bei sind, die sofort und ohne mit der wimper zu zucken mit nach Hause nehmen würde.

Damals hatten wir als ich zu Hause wohnte, schon immer Hunde. Da hatte ich aber reichlich wenig mit der Erziehung zu tun.
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #39
Ich habe mir jetzt nicht alles genau durch gelesen, aber ich finde das kommt auch immer auf den Anfänger an. Es gibt Menschen die gehen an die Hunde anschaffen völlig unbedarft ran, ohne sich vorher über Hundeerziehung oder so zu informieren. Es gibt aber auch Anfänger die sich schon vorher mal bei anderen Hundehaltern oder Trainern informiert haben und sich so auch selbst gut einschätzen können, oder ein Trainer den Anfänger abschätzen kann mit welchem Hund er umgehen kann. Ist der Mensch eher unkonsequent und hat er eine starke Führungskraft.
Ich finde auch das es nicht DEN Anfängerhund gibt, aber die Rassemerkmale sind schon grobe Leitfäden. So würde ich nie einem völlig unbedarften Hundeanfänger einen Herdenschutzhund empfehlen, denn das diese Kombi schief geht habe ich schon öfter gesehen. Kann natürlich auch bei jeder anderen Rasse passieren (kenne da so einen Pudel...), aber die wahrscheinlichkeit ist bei gewissen Rassen einfach größer, meiner Meinung nach.

LG
Cat (die völlig unbedarft, gar keinen Hund wollend, eine Knalltüte vor die Tür gesetzt bekam und im Eiltempo sich so viel wie möglich aneignete :) )
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #40
Vorab, auch ich habe mir nicht alles durchgelesen :uups:

und @Cat das würde ich sofort unterschreiben .

Also ich bin einfach der Meinung , dass es da aber auch wieder auf das Thema "Hundeerfahrung"ankommt , was heißt es Hundeerfahrung zu haben .
Heißt es , dass man schon immer Hunde hatte ,oder was heißt es ?

Also ich vermitteln selber auch Hunde (bin Pflegestelle der Dobermann-Nothilfe) und ich muss sagen , dass ich am liebsten sogar Hunde an Anfänger vermittel.
Meistens ist es nämlich einfach so , dass Anfänger sich einfach ihr Wissen spezifisch auf den Hund aneignen, wober hingegen ,jemand der schon immer Hunde hatte , seine alt eingesessenen Erziehungmethoden anwendet .
Und ich bin eben der Meinung , da jedes Leben ein Individum ist , muss man eben auch jedes anderes behandeln.
Redet mal jemanden , der schon immer Hunde hatte in die Erziehung rein und sagt in , dass er das doch mal so und so versuchen sollte . Meine Erfahrung ist einfach , dass man da auch lieber mit einer Wand sprechen kann .

Es kommt eben immer auf die Anfänger an .
Es gibt eben keine Anfängerhunde , nur geeignete und ungeeignete Anfänger als Halter;)

Ich hoffe ich habe mich jetzt nicht zu kompliziert ausgedrückt .Ich möchte jetzt auch nicht sagen , dass es immer so ist , aber ich habe meine Erfahrungen so gemacht .

lg Nicole
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

... Ach vllt mal noch zu meinem ersten Hund .

Mein erster Hund , war/ist ein Labrador-basset aus Spanien und ganz sicher auch nicht der Traum eines Anfängers .
Er hat ganz klar seinen eigenen Kopf , möchte mit dem Menschen eigentlich nichts zutun haben .Null will-to-please .
In der Familie hatten wir auch immer schon Hunde , aber sowas wie mein Bobby war , kannte ich bis dahin noch nicht .
Ich habe mich damals durch verschiedene Hundeschulen , Seminare und hundetrainer gekämpft , sodass ich heute sagen kann , er kommt so langsam (wir haben ihn jetzt schon über 5 Jahre)
Bobby war mein ganz eigener Hund für den ich alles gegebene habe und mein ganzes leben komplett umgestellt habe .
Man sollte eben immer gucken , was man bereit ist zu opfern .

Und mal wieder auf den beliebten Jack Russel zu kommen , wenn ich bereit bin , mich voll und ganz auf einen sehr agilen Jagdhund einzustellen , denke ich kann auch der Jack Russel als Anfängerhund gehalten werden

lg nochma
 
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