Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde?

Diskutiere Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; Hier geht es ausnahmsweise mal nicht darum, ob es Kampfhunde gibt oder nicht... Legastheniker heißen auch auf der Liste Legastheniker und sind...
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  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #61
Hier geht es ausnahmsweise mal nicht darum, ob es Kampfhunde gibt oder nicht...
Legastheniker heißen auch auf der Liste Legastheniker und sind auch Menschen...
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde?

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  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #62
Ich denke, dass jemand, der 30 Jahre Hundeerfahrung gesammelt hat, genau weiß, was er macht, wenn er sich später für eine andere Rasse entscheidet.

Ich seh das etwas anders. die meisten leute die ich kenne und die schon so lange Hunde Erfahrung haben, halten meines Erachtens immer an ihren Erziehungsmethoden fest. Egal was für ein Hund, egal wie schlecht und überholt diese Methode auch sein mag. Das Argument was man meist dazu hört ist:

Das haben wir schon immer so gemacht und es war auch immer gut.

Ich finde, das Leute mit weniger Erfahrung meist bereiter sind " Tips " an zu nehmen.
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #63
Ich seh das etwas anders. die meisten leute die ich kenne und die schon so lange Hunde Erfahrung haben, halten meines Erachtens immer an ihren Erziehungsmethoden fest. Egal was für ein Hund, egal wie schlecht und überholt diese Methode auch sein mag. Das Argument was man meist dazu hört ist:

Das haben wir schon immer so gemacht und es war auch immer gut.

Ich finde, das Leute mit weniger Erfahrung meist bereiter sind " Tips " an zu nehmen.

Jein. Ich kenne ewig gestrige und ich kenne Leute, die bereit sind umzudenken. Sich selbst zu hinterfragen und auch Fehler zu erkennen, ist für mich ein Zeichen von Stärke.

Ich glaube nicht, dass jemand, der beispielsweise 30 Jahre Pudel hat und meint, er könnte beispielsweise einen Foxterrier genauso erziehen, glücklich wird. Auch der muss umdenken.
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #64
Ich finde das hat alles mit der Erziehung zu tun und nicht mit der Rasse!
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #65
Hallo,

ich finde schon, dass das auch viel mit der jeweiligen Rasse zu tun hat - ein Pudel beispielsweise ist ganz anders veranlagt als ein Angehöriger der verschiedenen Hirtenhunderassen, um mal ein Extrembeispiel zu nennen.

Allgemein denke ich, jeder zukünftige Hundehalter sollte sich schon im Vorfeld gut informieren und sich dann für die Rasse oder den Hund entscheiden, dem er entsprechend Platz, Geld, Zeit, Nerven und Engagement widmen kann.

Wo wirkliches Engagement und Interesse da ist und die Bereitschaft, sich tatsächlich auf den Hund einzustellen und immer weiter dazuzulernen, da kommt auch ein "Anfänger" mit einem Terrier zurecht ( oder Hirtenhund oder einer anderen beliebigen Rasse, jeweils genügend Platz vorausgesetzt ).

Dieses Engagement ist immer zeitaufwendig, oft anstrengend, manchmal nervig, oft teuer - aber ohne das geht es nicht, und ohne das ist auch eine sogenannte "Anfängerrasse", die es meines Erachtens nicht gibt, in meinen Augen in den falschen Händen.
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #66
Mein erster eigener Hund und damit mein persönlicher Anfängerhund war die Königin - ein PitBull.
Ich denke nicht, dass es den ultimativen Anfängerhund gibt, es kommt auf den Charakter des jeweiligen Hundes an und auf die Bereitschaft des Halters sich auf den Hund einzulassen.

Und mal zum Thema faule Hundehalter: Ich bin von Natur aus stinkefaul, aber für meine Hunde trete ich mich halt in den Allerwertesten. Ich würde immer sagen, dass ich ein fauler Hundehalter bin, der sich für seine Hunde jedoch in Bewegung schiebt.
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #67
Labrador , Retriver usw würd ich als anfängerhunde bezeichnen. Sie wollen ihrem menschen gefallen. dasheißt das sie lernwillig sind und sich unterordnen und man damit nicht so die probleme hat. selbst unerfahrene und unsichere menschen haben damit kein problem. klar sie brauchen auch bewegung aber sie sind nicht so die dauerläufer die ständig in bewegung sein wolln. sie liegen auch mal gerne vor dem ofen und faulenzen. Sie lassen sich relatiev leicht erziehen.

Da widerspreche ich dir aber, der Labrador ist mit einer der stursten Hunde die ich kenne, ein Dackel in großformat.
Da ließ sich mein Schäferhund besser und leichter erziehen.
Der Labrador wird von den meisten Mensch unterschätzt und dann kommen die Probleme, dann landen sie im TH oder werden privat weitergegeben. Weil alle denken, das der Labbi so einfach ist.
Der will auch arbeiten und ist alles andere als faul. Es kommt natürlich auch auf den Hund an, jeder Hund hat seinen eigenen Charakter.
Ich hab jetzt den zweiten Labrador und der ist ganz anders vom Wesen und Verhalten als der erste.
Anfängerhunde gibt es in dem Sinne nicht, weil jeder Hund einzigartig ist.
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #68
hileutz es kommt darauf an ob der hund den menschen mag und in als rudelführer akzeptiert.
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #69
naja aber das hat ja nix mit rasse oder anfängerhund zu tun!

jeder hund mag den menschen...es sei denn es sind solche, die mal schlechte erfahrung gemacht haben und dadurch misstrauisch sind. aber das hat ja nichts damit zu tun, ob die rasse für anfänger geeignet ist....

und selbst mit einem misstrauischen hund kann man "anfangen", wie ich finde...man muss halt bloß wissen, wie man mit solchen traumatisierten hunden umgehen muss, damit sie therapiert werden können. aber wie gesagt, eine omi, die jahrelang ihren dickköpfigen dackel zugequatscht hat und dann einen ängstlichen hund die ganze zeit zuquatschen würde, würde gegenteiliges bezwecken...trotz dass sie schon nen hund hatte...also kein "anfänger" mehr ist...also, ich hoffe, ihr versteht, was ich meine...ist schon spät :)

und was den "rudelführer akzeptieren" betrifft: egal ob bolonka, pudel, "kampfhund" oder hütehund: jeder hund testet seine grenzen aus und versucht mindestens einmal in seinem leben, die rudelführung zu übernehmen, wenn man dagegen nicht konsequent anhält (erzieht!), sogar täglich! in sofern hat es auch damit meiner meinung nach nichts zu tun...man muss ahnung von hundeerziehung haben, DAMIT der hund einem nicht auf der nase herumtanzt, denn es gibt keinen hund, der von anfang an die rangordnung so akzeptiert und versteht, wie man sie haben will. das ist harte arbeit und zwar bei JEDEM hund, egal welcher rasse, farbe, größe etc ;).
UND wie schon so oft gesagt, muss man sich demnach mit den rassespezifischen eigenschaften vorher vertraut machen und wissen, wie man diese oder jene hunderasse artgerecht beschäftigen kann, damit der hund ausgeglichen und entspannt ist.

LG *gähn* und gut nacht :)
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #70
Hallo,

ich denke auch nicht, dass es DEN Anfängerhund gibt, es gibt lediglich Rassen von denen man sagen kann sie sind aufgrund ihrer Verwendung/einstigen Verwendung besser oder schlechter geeignet...wobei auch ein Labrador, dem man ja diesen "will to please" nachsagt ein Jagdhund ist, beschäftigt werden will und Erziehungsfehler nicht einfach wegsteckt und immer alles richtig macht! Das Problem sind meistens einfach die Menschen, die "Anfänger"...viele machen sich zu wenige oder gar keine Gedanken, es soll einfach ein Hund sein, der niedlich aussieht (und das tun die meisten Rassen, wenn sie klein sind...) und man erkundigt sich weder nach den Bedürfnissen der Rasse, bzw. eines Hundes überhaupt um dann irgendwann festzustellen, dass man mit dem Vierbeiner so gar nicht klarkommt...

Ich persönlich denke, wenn man sich wirklich informiert, wenn man genau weiß, was man von einem Hund erwartet und wenn man bereit ist Hilfe und Tipps anzunehmen, dann kann auch ein Hundeanfänger mit einem "schwierigen" Hund fertig werden. Eine Bekannte von mir zum Beispiel wollte umbedingt einen Shiba Inu, hat sich gut informiert und sich eine gute Züchterin rausgesucht. Die Welpeninteressenten mussten was weiß ich wie oft dort antanzen, Fragen beantworten, ihre Wohnverhältnisse vorzeigen etc. und dann erst als die Welpen alt genug zur Abgabe waren hat die Züchterin entschieden wer welchen Welpen bekommt (sie kannte die Leute, sie kannte die Hunde, sie wusste was passt). Klar ist das in den seltensten Fällen so, aber es ist eine Variante wie es auch mit Anfängern und bestimmten Rassen klappen kann.

Mein erster Hund ist ein Dackel-Mix und mein zweiter ein Podenco, beides Rassen die sicher nicht einfach zu handhaben sind, aber ich wollte diese Hunde, ich wollte einen Podenco und ich bin bereit viel zu geben um ihm ein artgerechtes Leben zu ermöglichen und bevor ich die beiden hatte war ich auch ein "Anfänger" dem man ziemlich heftig davon abriet einen Podenco zu holen...
 
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