Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde?

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  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #41
Hallo,

mich würde mal Eure Meinung interessieren.

1. Gibt es aus Eurer Sicht Anfängerhunde und Nicht-Anfängerhunde?
2. Welche Rassen sind das für Euch (beides)?

Aus meiner Sicht gibt es das nicht. Ich finde, es gibt nur passende und nicht passende Hund-Halter-Kombinationen.
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #42
Hallo, ich glaube, dass man das nicht unbedingt nur an der Rasse festmachen kann, sondern auch am Alter und Charakter des Hundes. Ich würde z.B. keinem Anfänger zu einem jungen oder Teenager-Hund raten, der eine starke Führung braucht und den Menschen als Alpha-Tier akzeptieren muss, evtl. Rottweiler, Dobermann oder so (nur Beispiele, da gibts natürlich ne ganze Menge anderer Rassen mehr). Andererseits gibt es fantastische Exemplare dieser Rassen in Tierschutzvereinen oder Tierheimen, die schon älter sind und auch sehr gut erzogen wurden. Man müsste also immer auf Alter, Rasse, Charakterund Umstände gleichzeitig schauen, denke ich.
Und auch darauf, was sich dieser Anfänger insgesamt von einem Hund erhofft und erwartet.
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #43
@Cat

Wobei ich da aus meiner Sicht auch ein wenig widersprechen muss. Es kommt, meiner Meinung nach, auch auf den Charakter des Halters an.
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #44
Also ich finde auch es gibt nicht DEN ANFÄNGER HUND. :)

Da es ja Rassespezivische eigenschaften gibt ebenso wie der Mensch. Manche Menschen Joggen gerne da währe dann zb nen Chihuahua nicht so geeignet. Manche Menschen haben als Hobby die Jagd und da währe zb nen Pekinese oder malteser nicht des wahre. Dann gibts noch Faule Menschen da währe dann zb nen Windhund oder so das Falsche. ;)

Andere finden auch den Terrier vom Karakterlich passend und wenn man ihnen dann als Anfängerhund nen Mops andreht wird dieser nicht so toll passen.

Kommt ganz auf die faktoren an.^^
Mensch-Hund-Alter
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #45
@Flixilotte, erstens empfinde ich das sowieso die erste Voraussetzung. Aber Du fragtest nach den Hunden, nicht nach deren Besitzern. Zweitens hatte ich auch dazu geschrieben "Und auch darauf, was sich dieser Anfänger insgesamt von einem Hund erhofft und erwartet". Also damit schon erklärt, dass es natürlich auch auf den Haltern ankommt.
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #46
Finde ich gut das mal einige so eine Meinung vertreten.

Ich fand es immer nervig, von anderen zu hören das ein Dobermannn nichts für Anfänger ist. Ich komme mit der Rasse klar!
Es gibt auch Hunderassen, mit denen ich gar nichts anfangen kann, wie Huskys. Würde ich mir auch nicht holen.

Jeder muss selber entscheiden, welche Rasse er sich zumuten kann.

Ich habe mich über die Hundepsychologie informiert, hunderte Bücher darüber gelesen. Nicht zu vergessen, mich über meine Rasse belesen. Ich weis was ich mir zutrauen kann.
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #47
Schon wenn man z.B. "Tiere suchen ein zu Hause" schaut, werden da sehr viele sogenannte Anfängerhunde ans Herz gelegt und dort sind alle Rassen vertreten, es gibt riesige Hunde, die charakterlich sehr gut geeignet sind, wie es aus Winzlinge gibt, die ihrem Benehmen und ihrer Vorgeschichte nach eben nicht für Anfänger geeignet sind. Das aber strikt an Rassen festzumachen, würde ich mich nicht wagen.
Kommt auch auf das Alter des Anfängers an, es gibt 60 ode 70jährige, die sich zum ersten Mal einen Hund holen möchten, denen kann und würde ich aber z.B. niemals einen jungen Podenco in die Hand drücken. Die Faktoren müssen einfach stimmen, dann stimmt auch meistens die Verbindung. Und zum Glück suchen die aller meisten Hundebesitzer sich ihre Schnuten genau richtig aus (leider gibts natürlich auch Ausnahmen).
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #48
Also... Ich bin der Meinung, dass Anfänger ebenso Welpen (so wie ich) oder auch Jagdhunde. bzw Hunde mit speziellen, ausgeprägten Trieben aufnehmen können. Das Wichtigste ist das Engagement. Wie viel will ich über meinen neuen Hund wissen? Was weiß ich über Hundeerziehung und was kann ich noch lernen? Wo sind meine Bezugsquellen? Kann ich dem Hund gerecht werden? Will ich meinen Hund vor vieles stellen, was mir bisher wichtig erschien?

Ich habe mich für meinen Welpen entschieden und bin glücklicher denn je.

Anfängern würde ich allerdings zu keinen verhaltensauffäligen Hunden raten. Das macht weder Hund, noch Besitzer richtig glücklich, wenns schief geht. Löblich allerdings, wenn auch Anfänger das Engagement haben, bei Notfallhunden zu übernehmen, solange die professionelle Beratung da ist.

Btw Escaflow... Ein Hundebesitzer sollte nicht faul sein, egal welche Rasse xD

Und würde ich sowas nicht an den Hunden festmachen, sondern an den Besitzern. Können sie sich durchsetzen, sind sie flexibel, können artgerechte Aufzucht ermöglichen etc.
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #49
Noch ein Aspekt, der mir gerade eingefallen ist.

Beispiel 1: Jemand hat seit 30 Jahren Hunde. Immer Yorkies und Pudel. Dann bekommt er einen Deutschen Jagdterrier. Ist er da nicht auch Anfänger?

Beispiel 2: Jemand hat seit 30 Jahren Hunde. Immer Collies und Bernhardiner. Dann bekommt er einen Weimaraner. Ist er da nicht auch Anfänger?
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #50
Ich denke, dass jemand, der 30 Jahre Hundeerfahrung gesammelt hat, genau weiß, was er macht, wenn er sich später für eine andere Rasse entscheidet. Sonst wäre auch fast jeder, der sich einen süßen Mischling anschafft ein Anfänger, da gibt es ja unendliche Möglichkeiten. Finde ich von daher sehr weit hergeholt.
Wie gesagt, es kommt immer auf den Menschen an und darauf, was er möchte und aus welchen Beweggründen er sich einen Hund holt und wie sehr er sich damit auseinandersetzt und sich damit beschäftigt.
Einem Bekannten von mir hat man vor 1 Jahr auch davon abgeraten, als "Anfänger" einen größeren Hund zu nehmen. Das Schicksal entschied aber, dass es ein Malinois-Mix wurde. Und er kommt super damit klar, ist selber sehr, sehr sportlich und kann dem Hund da einiges an Beschäftigung und Power bieten. Die beiden lieben sich abgöttisch und das Hundi ist sehr clever und gelehrig. Jedenfalls kann sowas kein anderer oder keine Liste für einen entscheiden. Schade ist es nur, wenn sich jemand überschätzt oder nicht genug mit allem auseinander gesetzt hat und der arme Hund dann wegen Überforderung des Halters im Tierheim landet. Und da pflichtet mir bestimmt fast jeder Hundebegleiter zu.
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #51
Ach... das hat mit der Größe nichts zu tun, sondern mit den Erbeigenschaften. zB ist Pina als Lhasa/Shih Tzu vorbelastet als Wachhund zu fungieren, sie ist aber tatsächlich ein extremst ruhiger Hund. Nur darf man das nicht einreißen lassen, schließlich sollen eigentlich Wachhunde anschlagen (muss nicht sein, sie weiß ja auch schon, dass sie mit mir keine Angst haben braucht.)...
Btw Pina ist ein denkbar schlechter Wachhund, sie ist immer zu jedem und allem freundlich (auch wenn die Hunde gar nicht spielen wollen... warum auch immer) und bellt einfach nie. Sie knurrt nicht mal richtig. Nur ein kleines wauzen wenn man sie ärgert oder ein kleines knurriges Geräusch beim Tau-Ziehen.

Giftig klingt sie nur, wenn sie gegen Lola "kämpft" bis in die 12. Runde und noch immer nicht gewonnen hat.
Pina wäre der geborene Terrier xD

Egal, sry... so ausschweifend heute wieder.
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #52
Ja momo ^^ etwas Krass ausgedrückt aber im grundegenommen gibt es sie. Die Faulenhundehalter die vermuttlich noch ihren Hund ans Katzenklo gewöhnen und bei regen oder Frischem Wetter garnicht gehen. ;)
Meine Nachbarin zb sehe ich nie mit Hund seit ich hier Wohne Ende August nur 1mal mit dem Hund draussen gesehen. Also es gibt sie doch die Faulen Hunden halter. Traurig aber war. :(
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #53
huhu :)

Also ich finde für mich ist als Anfängerhund der Havaneser geeignet, weil ich ihm das bieten kann und möchte, was er rassespezifisch braucht (eingeschlossen natürlich differenzierte unterschiede innerhalb der rasse, womit man immer rechnen muss).

Dagegen findet blackdobermann, dass ein dobermann der perfekte anfängerhund für ihn/sie ist (sorry, weiß nicht ob du m oder w bist :uups: ).

Andere finden wiederum, dass ein windhund, pudel, yorki, jacky, hovawart, chinesischer nackthund oder was auch immer IHR perfekter anfängerhund ist.

"anfänger" bedeutet ja nicht direkt, dass man keine ahnung hat, sondern dass man mit einem bestimmten hund "anfängt". und der muss so gewählt werden, dass er zu einem passt.

sicherlich könnte auch ich einen doberman als anfängerhund nehmen und mich auf sein wesen einstellen, will ich aber nicht ;). denn er passt nicht zu meinem lebensstil und meinen ansprüchen. ich bin eher der gemütliche typ, der kunststückchen beibringen möchte und lange spaziergänge liebt und etwas wuseliges wolliges um sich rum braucht. auch sypatisiere ich mit agility. demnach sind windhund, doberman, beagle etc nicht geeignet für mich.

anders herum wäre blackdoberman ein havaneser sicherlich nicht powerful, vielleicht sogar (vom aussehen her) nicht "hund" genug ;)

so ist das eben. jeder muss sich seinen eigenen anfängerhund suchen, eben einen hund, mit dem man anfängt :)

ps. @ blackdoberman. versteh mich jetzt bitte nicht falsch, ich find dobermänner auch total interessant und imposant. also ich hoffe, du weißt, was ich meine :)
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #54
Wie viele meiner Vorredner glaube auch ich nicht, dass es "die Anfängerrasse" gibt. Es ist am stärksten abhängig vom Charakter des Hundes. Aber auch, wie bereits erwähnt, von den Wünschen und Vorstellungen des Halters.
Ich wollte umbedingt einen Hund mit "will to please". Ich hatte bereis mehrere Hunde anderer Rassen und wäre z.B. mit einem Foxterrier nicht glücklich.

@ flixilotte, wie du immer sagst, das Eigenständige und die Jagdpassion dieser Rasse wäre nicht meins.

Auch ein Aussie obwohl ein Hütehund wie mein Laekenois wäre mir zu aktiv. Ich könnte ihn niemals ausreichend auslasten. Ich bin berufstätig (mein Hund kommt mit) und gehe in die Hundeschule. Aber reicht das einem Aussie aus? Ich weiß es nicht!

Für mich ganz persönlich - und so ist meiner Meinung nach - jede Hund/Halterverbindung zu betrachten war die Wahl meines Hundes perfekt.
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #55
der hund muss zu der person passen. wenn man sich mit einer rasse intensiv befasst, kann man auch mit einer "Fortgeschrittenen ;) " Rasse fertig werden
für mich gibt es keine anfängerhunde!
wenn man sich mit hunden nicht befasst kann auch ein golden retriever, der leider oft als anfängerhund angeprisen wird, ein Problemhund werden...

lg
julia
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #56
also direkt Anfängerhunde würde ich sagen gibt es nicht. Jeder sollte sich bevor er sich einen Hund anschafft über die Rasse informieren. Und als Anfänger sollte man unbedingt eine Hundeschule besuchen.
Ich würde aber auf jeden Fall sagen es gibt Rassen die sich kein Anfänger anschaffen sollte weil sie einfach sehr dominant sind und ein Anfänger damit überfordert ist. Der Shar Pei ist meiner Meinung so eine Rasse. Ich hatte einen und es war viel Arbeit diesen zu erziehen.
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #57
Also anfängerhunde finde auch ich gibt es nicht wirklich. Es kommt sehr viel auf den Besitzer an. Hat er viel zeit zum beschäftigen , ist ein großer garten da oder eher was kleines ? soll der hund einfach nur braf neben einem herlaufen oder solls doch eher ein quierliger hund sein der auch schonmal hinter was herläuft und vielleicht jagttrieb hat.

Also dobermänner , rotweiler und alle Kampfhundearten sind eher nicht so für einen unerfahrenen Besitzer geeignet, weil man vielleicht in manchen dingen noch sehr unsicher ist und sich nicht so durchsetzen kann. dann übernimmt schnell der hund die führung.

Border colli und Aussis liegen so in der mitte würd ich sagen. Die brauchen halt ziemlich viel bewegung und geistige beschäftigung aber wenn man soviel zeit aufbringen kann für agility oder dogdancing sind das aufjedenfall hunde die auch ein anfänger halten kann. mit einer guten hundeschule fänd ich das ok. nur die zeit muss auch da sein. das ist das A und 0. sonst werden sie schnell zu problemhunden die unsinn machen ( alles ankläffen, unter autos herjagen, viel bellen usw )

Labrador , Retriver usw würd ich als anfängerhunde bezeichnen. Sie wollen ihrem menschen gefallen. dasheißt das sie lernwillig sind und sich unterordnen und man damit nicht so die probleme hat. selbst unerfahrene und unsichere menschen haben damit kein problem. klar sie brauchen auch bewegung aber sie sind nicht so die dauerläufer die ständig in bewegung sein wolln. sie liegen auch mal gerne vor dem ofen und faulenzen. Sie lassen sich relatiev leicht erziehen.


Die ganzen kleinen rassen an Terrier werden oft von hundeanfängern gerne genommen weil sie ja nicht so groß sind und damit auch vermeintlich weniger probleme gibt oder einfach für den anfänger geeignet sind. doch das sehe ich ein bisschen anders. Egal ob dackel oder Jack russel und die Terrier . alle haben einen mächtigen Jagttrieb und brauchen viel bewegung. Außerdem sind alle sehr selbstbewusst und ordnene sich nicht ganz soo leicht und gerne unter. Die leute meinen ach mit sonem kleinen hund braucht man nich in die Hundeschule ,er ist ja so klein und man kann ihn gut festhalten. aber genau dann macht der hund was er will. man sieht auch viele kleine hunde die an der leine am rumpöbeln sind. weil sie einfach nicht so die erziehung genossen haben. Sie werden oft schnell unterschätzt.
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #58
Ja, aber im Idealfall ist der Besitzer nicht faul...hrhr... Gemütlich ist schon wieder etwas anderes.
Ich muss ehrlich sagen, dass es mir egal ist, was für einen Hund ich habe (natürlich ist da auch der Geschmack so eine Sache....), ich stelle mich auf den Hund ein... Und so arrangieren sich Hund und Mensch miteinander...
Das verstehen viele nicht, aber ich habe nichts dagegen, meinen Hund als Lebensmittelpunkt zu fokussieren.
Natürlich passt es nicht immer zum Lebensstil aber wenn sich Mensch bemüht und Hund dadurch glücklich ist...das ist die Hauptsache.


Und was ein Jagdpassionierter Hund braucht, weiß man voher...


Btw... Shih Tzu/Lhasa Apso haben nicht wirklich viel will to please, das hat mal wieder etwas mit dem Engagement des Menschen zu tun. Pina zB lernt sehr sehr schnell, führt auch aus aber man muss sie lange überzeugen, dies auch zuverlässig zu tun.

Also nix da kleine Hunde sind einfacher.


Ach ja, ich bin nicht für große Hunde in der Stadt...
Zumindestens nicht, wenn die Halter nachlässig sind und die riesen Haufen einfach liegen lassen...
 
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  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #59
Also um es vorweg zu nehmen: Es gibt meiner Meinung nach keine Kampfhunde
Wir haben zwei Rottweiler. Die Kleine ist jetzt 1 1/2 Jahre alt und ich muß sagen ich hab noch nie einen so leicht zu erziehenden Hund gehabt. Auch die ältere Rottihündin ist absolut gehorsam. Wenn man zu ihr sagt komm dann kommt sie egal ob sie noch schnüffeln möchte oder nicht. Das ist bei unserer Labbihündin ganz anders die überlegt erst zweimal bevor sie kommt. Kann natürlich Zufall sein oder das Verhalten hat auf die Jüngere abgefärbt aber es fällt schon auf und wenn es Prägung währe hätte sie sich ja auch den Sturkopf vom Labbi abgucken können.
 
  • Anfängerhunde - Nicht-Anfängerhunde? Beitrag #60
ganz genau momo, schön, dass du mich verstehst. da ich noch keinen hund hatte, kann ich natürlich nur von meinem wunschhund reden (ob ich nun anfänger bin oder nicht, das ist ja wie gesagt egal) und selbst wenn mein wunschhund doberman oder bullterrier wäre, müsste ich mich halt auf ihn und seine bedürfnisse einstellen.
konsequente (und natürlich auch liebevolle) erziehung braucht jeder hund, egal ob kampfhund oder malteser. den drang zur "kontrolle" und somit zur führungsposition hat in meinen augen jeder hund, egal welcher rassen oder zumindest sollte man vom schlimmsten ausgehen/auf alles gefasst sein, wenn man sich einen hund holt.
sollte ich mir beispielsweise einen havaneser aus schlechter haltung oder mit besch*** prägung holen, kann es passieren, dass ich mit ihm, wenn ich nicht aufpasse, ein dominanzproblem bekomme. aber auch wenn ich einen super geprägten havaneser hole, aber völlig inkonsequent bin, habe ich ein problem.
und zusätzlich zur erziehung muss man seinem hund beschäftigungsmäßig noch gerecht werden. und DA ist wie ich finde der springende punkt, denn hier sind die unterschiede am größten. hier muss man sich genau überlegen, ob und wie viel zeit man seinem vierbeiner zukommen lassen kann (seis hundeschule, jagdtraining, agility, kopfspiele etc.). das macht den unterschied. aber wie gesagt, egal ob ich nun schon nen hund hatte oder nicht, man fängt bei jedem weiteren hund nochmal von vorne an und da ist es egal, ob man sich nochmal die selbe rasse holt oder von nem maltester auf nen bullterrier umsteigt. hauptsache man weiß, was der hund braucht und richtet sich, wie momo es schon sagte, danach.

LG :)
 
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