- Unser Rocky... ein heikles Thema. Beitrag #1
licia_of_spades
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Hallo.
Ich muss das jetzt einfach mal loswerden, aber ich weiß, dass ich dafür wahrscheinlich sehr viel Kritik ernten werde. Deswegen würde ich euch vorab bitten, meinen Text erstmal in Ruhe durchzulesen, ehe ihr euch eine Meinung bildet, okay? Weil... ich bin deswegen schon mehr als einmal auf Probleme gestoßen. Aber mir liegt wirklich etwas daran, etwas zu verändern - ich weiß halt nur nicht, wie oder was :/
Also,
als ich 7 oder 8 war, habe ich von einem Obdachlosen einen Mischlingsrüden geschenkt bekommen. Meine Eltern waren dagegen, aber ich habe damals alles daran gesetzt, "Rocky", wie ich ihn nannte, bei mir aufnehmen zu können - hätte ich es nicht getan, wäre er ausgetzt oder umgebracht worden. Das konnte ich nicht verantworten. Schließlich gaben meine Eltern nach, und Rocky durfte in unser großes Haus mit Garten ziehen. Eigentlich ein Hundetraum. Doch er war extrem verstört. Sprach man ihn an, so warf er sich auf den Rücken und winselte. Er konnte nicht in Räumen mit geschlossenen Türen bleiben, alleine sowieso nicht. Er hatte vor seinem eigenen Schatten Angst, war handscheu. Vor Stöcken hatte er Panik und wurde extrem aggressiv. Vermutlich war er früher ständig geschlagen worden. Er riss die Tapete von den Wänden, zerstörte die Einrichtung der gesamten Wohnung und fraß alles, was er finden konnte. Erziehen lies er sich gar nicht. Wir waren damals bei etlichen TAs, mehreren Hundeschulen, sogar bei einer Hundepsychologin. Nichts brachte irgendeine Erkenntnis, kein Rat half uns weiter. Doch irgendwie kamen wir damit klar. Wir liessen ihn nicht aus den Augen, liefen täglich mehrere Stunden mit ihm, joggten, fuhren Fahrrad. Versuchten, ihm Tricks beizubringen, spielten mit ihm. Mit der Zeit wurde er umgänglicher, war nicht mehr aggressiv und biss nur noch selten. Er lies sich streicheln, konnte andere Hunde an sich heran lassen. Doch dann zogen wir um, und die ganze Situation war schlimmer als je zuvor. Er zerlegte uns beinahe den gesamten Neubau! Meine Eltern waren geschockt, weil sie damit nicht gerechnet hatten. Sie wollte ihn ins TH bringen. Doch ich versuchte alles, ihn zu behalten - denn: Rocky wäre dort zu Grunde gegangen. Er braucht viel Freiraum. Eine Wohnung, egal wie groß, kann ihm das nicht bieten.
Also wurde Rocky, statt im Tierheim zu landen, in unsere gut 600 qm große Maschinenhalle umgesiedelt. Er kann dort machen, was er will. Und er tut es. Er ist dort glücklicher als ich ihn je gesehen habe, vor allem auch weitaus ausgeglichener. Ich kenne ihn und seine Persönlichkeit. Aber andere Menschen können nicht verstehen, wie wir dem Hund so etwas antun können. Sie halten es für Tierquälerei. Jemand will uns deswegen anzeigen. Ich weiß nicht, was ich tun soll! Kommt Rocky ins TH oder sonstwohin, wird er vollkommen durchdrehen. Meine Cousine meinte, ob er nicht in ein Huskyrudel (?) integriert werden könnte...
Habt ihr vielleicht eine Idee?
Ich muss das jetzt einfach mal loswerden, aber ich weiß, dass ich dafür wahrscheinlich sehr viel Kritik ernten werde. Deswegen würde ich euch vorab bitten, meinen Text erstmal in Ruhe durchzulesen, ehe ihr euch eine Meinung bildet, okay? Weil... ich bin deswegen schon mehr als einmal auf Probleme gestoßen. Aber mir liegt wirklich etwas daran, etwas zu verändern - ich weiß halt nur nicht, wie oder was :/
Also,
als ich 7 oder 8 war, habe ich von einem Obdachlosen einen Mischlingsrüden geschenkt bekommen. Meine Eltern waren dagegen, aber ich habe damals alles daran gesetzt, "Rocky", wie ich ihn nannte, bei mir aufnehmen zu können - hätte ich es nicht getan, wäre er ausgetzt oder umgebracht worden. Das konnte ich nicht verantworten. Schließlich gaben meine Eltern nach, und Rocky durfte in unser großes Haus mit Garten ziehen. Eigentlich ein Hundetraum. Doch er war extrem verstört. Sprach man ihn an, so warf er sich auf den Rücken und winselte. Er konnte nicht in Räumen mit geschlossenen Türen bleiben, alleine sowieso nicht. Er hatte vor seinem eigenen Schatten Angst, war handscheu. Vor Stöcken hatte er Panik und wurde extrem aggressiv. Vermutlich war er früher ständig geschlagen worden. Er riss die Tapete von den Wänden, zerstörte die Einrichtung der gesamten Wohnung und fraß alles, was er finden konnte. Erziehen lies er sich gar nicht. Wir waren damals bei etlichen TAs, mehreren Hundeschulen, sogar bei einer Hundepsychologin. Nichts brachte irgendeine Erkenntnis, kein Rat half uns weiter. Doch irgendwie kamen wir damit klar. Wir liessen ihn nicht aus den Augen, liefen täglich mehrere Stunden mit ihm, joggten, fuhren Fahrrad. Versuchten, ihm Tricks beizubringen, spielten mit ihm. Mit der Zeit wurde er umgänglicher, war nicht mehr aggressiv und biss nur noch selten. Er lies sich streicheln, konnte andere Hunde an sich heran lassen. Doch dann zogen wir um, und die ganze Situation war schlimmer als je zuvor. Er zerlegte uns beinahe den gesamten Neubau! Meine Eltern waren geschockt, weil sie damit nicht gerechnet hatten. Sie wollte ihn ins TH bringen. Doch ich versuchte alles, ihn zu behalten - denn: Rocky wäre dort zu Grunde gegangen. Er braucht viel Freiraum. Eine Wohnung, egal wie groß, kann ihm das nicht bieten.
Also wurde Rocky, statt im Tierheim zu landen, in unsere gut 600 qm große Maschinenhalle umgesiedelt. Er kann dort machen, was er will. Und er tut es. Er ist dort glücklicher als ich ihn je gesehen habe, vor allem auch weitaus ausgeglichener. Ich kenne ihn und seine Persönlichkeit. Aber andere Menschen können nicht verstehen, wie wir dem Hund so etwas antun können. Sie halten es für Tierquälerei. Jemand will uns deswegen anzeigen. Ich weiß nicht, was ich tun soll! Kommt Rocky ins TH oder sonstwohin, wird er vollkommen durchdrehen. Meine Cousine meinte, ob er nicht in ein Huskyrudel (?) integriert werden könnte...
Habt ihr vielleicht eine Idee?