Gibts nicht DIE richtige Rasse/Mischung?

Diskutiere Gibts nicht DIE richtige Rasse/Mischung? im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; Ja klar aber immer noch ist ein Aussie, für mich die einfachere Rasse. Aber ich denke das ist subjektiv. Mal ne Frage am rande: Was bitte ist...
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  • Gibts nicht DIE richtige Rasse/Mischung? Beitrag #21
Ja klar aber immer noch ist ein Aussie, für mich die einfachere Rasse. Aber ich denke das ist subjektiv.
Mal ne Frage am rande:

Nach vielem lesen, grübeln, quatschen, Fotos gucken bin ich zu folgenden Rassen gekommen:
Mini Australian Shepherd ( das ist dann die Ausnahme)

Was bitte ist ein Mini Australien Shepherd. Vielleicht ist da ja was an mir vorbeigegangen oder so, aber gibts die jetzt noch in Mini?
Die sind ja eh nur mittelgroß
 
  • Gibts nicht DIE richtige Rasse/Mischung? Beitrag #22
Ich finde den Aussie absolut nicht einfacher als ein JRT, Ich denke nicht das eine der beiden Rassen als einfacher oder schwieriger bezeichnet werden kann. Aber wie du sagst, sieht wohl jeder anders. Vor Kira hätte ich vielleicht auch so gedacht.

Mini Aussies werden glaube ich bis 45 cm gross, also fast zur untersten Grenze beim Standart Aussie. Vielleicht können andere noch was dazu sagen, wir haben ja zwei Mini Aussie Besitzer hier im Forum.
 
  • Gibts nicht DIE richtige Rasse/Mischung? Beitrag #23
Mini Aussies sind im Grunde nichts anderes als Standart Aussies.
Es gab in der Zucht von Australian Shepherd schon immer eher kleine und eher größere Hunde. (Liegt auch dran das in der früheren Zucht (Arbeitllinie) das aussehen eher zweitrangig war als viel mehr der Arbeitwille)
I-wann in den 60 ´gern Oo (kein plan ob ich dat jezz richtig in erinnerung hab mit der Zeitangabe^^) Wurden diese eben kleinen Hunde dann gezielt gezüchtet. Der Aussie ist ja eigendlich predestiniert für die Arbeit an Rindern aber der kleine Typus wurde halt dann eher für Schafe genomm.
Also ist es im Grunde keine Modeerscheinung sondern die Mini´s waren immerschon da genau wie die Standarts.
Kann also auch vorkommen das in einem Standart-wurf Minis fallen und in einem Mini Standarts (Wenns von der Genetik passt)
 
  • Gibts nicht DIE richtige Rasse/Mischung? Beitrag #24
Da stimme ich Laui zu. WTP ist kein Zeichen für einen einfacheren Hund. Es gibt ja noch andere Faktoren. Ich möchte mir Kira nicht in den Händen eines völligen Hundeneulings vorstellen (wobei es sicher einige gibt die hoch Motiviert sind und sich für ein angenehmes Miteinander engagieren und sich bestens informieren).

  • Sehe ich anders. WTP macht einem das Leben schon einfacher. Was bedeutet denn Hundeneuling? Es kommt auf die Hund-Halter-Kombation an. Auf sonst nix.
Für mich ist keiner der beiden Rassen einfacher, sondern die Herausforderungen liegen in unterschiedlichen Schwerpunkten. Hier muss man einfach entscheiden welche Anforderungen man hat, und woran man lieber arbeitet.

  • Kommt auf die Sichtweise an. Für MICH persönlich wäre der Aussie keine Herausforderung.
Ich hätte zum Beispiel keine Lust ewig das Jagdverhalten eines Vollblutjägers zu kontrollieren, deswegen würde ein reiner Jagdhund für mich nicht in frage kommen. Kira würde auch gerne Krähen hinter her jagen, aber ich kann sie sehr gut auf mich fixieren und etwas besseres anbieten, was wohl bei einigen Jagdhunden nicht ginge. Andere haben dann eben keine Lust den Schutztrieb ihres Hundes zu kontrollieren und wieder andere, sind froh das sie nicht so einen verrückten Hund haben wie ich :D (Dabei wissen die gar nicht wie sie wirklich ist). Ich kenne einige die sich dank Kira doch gegen einen Aussie entschieden haben. *grins*


  • Ich denke, jeder glaubt, dass sein Hund auf eine gewisse Art und Weise verrückt ist.

@Emblazoned

Wenn man sich dem worst case bewusst ist, ist ein Beagle auch der passende Hund.
 
  • Gibts nicht DIE richtige Rasse/Mischung? Beitrag #25
Kommt auf die Sichtweise an. Für MICH persönlich wäre der Aussie keine Herausforderung.

Hast du denn schon auf längere Sicht mit einem Australian Shepherd gearbeitet?
(Ist nicht böse gemeint, nur dann könnte ich evtl nachvollziehen wie du auf diesen Schluss kommst:)!

In erster Sicht ging is hier ja nun auch nicht um den "will to Please". Es ging darum welcher Hund passen könnte... und da muss man ganz erlich sagen, ein Aussi kann man nur halten wenn man sich für ihn angagiert. Diese Hunde haben einen ausgeprägten Schutztrieb, ein hohes Maß an Aktivität und Wissensdurst und werden sie nicht konsiquent geführt hat man einen kleinen "Terroristen" zuhause sitzen! Das sind vllt andere Merkmale als bei anderen Rassen aber machen sie garantiert nicht minder (sagen wir mal) "anspruchsvoll". Zumal lesen sie dich wie ein offenes Buch und finden die Punkte die sie drücken müssen damit sie an ihr Ziel kommen ;)
Ich bin der Meinung ein Aussie ist kein Hund sondern eine Lebenseinstellung^^ Man kann sich dem Hund nicht "halb" hergeben. Entweder ganz oder garnicht. Warscheinlich genau wie bei den JRT oder weiß der Geier... es sind keine Hunde die einfach so mitlaufen.
 
  • Gibts nicht DIE richtige Rasse/Mischung? Beitrag #26
@Laui

DAS hat auch niemand behauptet. Für mich persönlich wäre es keine Herausforderung, weil mir die meisten Hütehund zu einfach gestrickt sind (ACD und Beauceron nehme ich da mal raus. ABER ich gebe Dir vollkommen recht. Ein Aussie ist kein Hund, der einfach so mitläuft.
 
  • Gibts nicht DIE richtige Rasse/Mischung? Beitrag #27
Flixilotte, ist deine Sichtweise.
Ich habe ja schon gesagt, dass das wohl jeder anders sieht.
Ich finde z.B. genauso wenig das Terrier nun so eine enorme Herausforderung sind.

Natürlich macht WTP in bestimmten Situationen das Leben einfacher. Es gibt Dinge die konnte ich mit meinen Herdenschutzhund zuvor nicht so ohne weiteres machen.
Aber das bedeutet ja nicht, das ein ein WTP Hund jeden Wunsch von den Augen abliesst und sich sonst anpasst und immer klein beigibt weil er seinem Besitzer ja sooo gefällig sein will. Wird leider zu oft falsch verstanden.
 
  • Gibts nicht DIE richtige Rasse/Mischung? Beitrag #28
Dem stimme ich absolut zu.
 
  • Gibts nicht DIE richtige Rasse/Mischung? Beitrag #29
jetzt krieg ich bestimmt einen auf den deckel ;) aber ich persönlich bin der meinung, dass beispielsweise aussis dazu gezüchtet wurden, zu hüten.

meine meinung ist, dass man einem aussi nur gerecht werden kann, wenn man schafe oder laufenten oder kühe oder anders getiers hat, an denen man ihn arbeiten lassen kann.

alles andere ist nur notlösende beschäftigung. kleiner vergleich: kaninchen und meerschweinchen könnte man auch einzeln und nur im käfig halten und sie würden zahm werden, es überleben, sich wahrscheinlich auch irgendwo wohlfühlen und co. aber artgerecht und richtig wäre die haltung nicht...gerade ein aussi ist so fixiert auf diese arbeit und auch wie gesagt extra dafür gezüchtet worden, dass man ihm nur wie oben beschrieben 100% gerecht werden kann.

versteht mich nicht falsch, ich will hier niemanden verurteilen, der einen aussi hat und ihn nicht an tieren arbeiten lässt, ihr macht ihm das leben bestimmt so schön und toll wie möglich ;) , aber dennoch denke ich, dass ein aussi und andere rassen in der richtung generell in ihrer rolle als hütehund genutzt werden sollten.

LG
 
  • Gibts nicht DIE richtige Rasse/Mischung? Beitrag #30
@Petite

Dann müsste man theoretisch auch Jagdhunde mit Jagen auslasten.

Sehe ich net so eng.
 
  • Gibts nicht DIE richtige Rasse/Mischung? Beitrag #31
Petite, ich habe kein Problem mit anderen Meinungen, warum eine auf den Deckel bekommen?
Ich sehe das auch ein wenig anders. Wenn man strikt danach gehen würde, dürfte sich jeder der kein Schäfer, Jäger, Musher, Bauer oder sonst was ist, nur die Hunde halten die nur zu dem Zweck gezüchtet wurden dem Menschen gesellschaft zu leisten. Das wären dann ein Großteil der Vertreter der FCI Gruppe 9.
 
  • Gibts nicht DIE richtige Rasse/Mischung? Beitrag #32
@petite

dann kann man also nur jeden Hund artgerecht und ausgelastet halten, wenn man mit ihm das jeweils ursprüngliche macht?
Ich denke, dass es schon Rassen gibt, die einem verzeihen wenn man mit ihnen statt der vorgesehenen Tätigkeit andere Dinge macht. Dazu gehört für mich auch der Aussi
 
  • Gibts nicht DIE richtige Rasse/Mischung? Beitrag #33
@petite

dann kann man also nur jeden Hund artgerecht und ausgelastet halten, wenn man mit ihm das jeweils ursprüngliche macht?
Ich denke, dass es schon Rassen gibt, die einem verzeihen wenn man mit ihnen statt der vorgesehenen Tätigkeit andere Dinge macht. Dazu gehört für mich auch der Aussi

Kommt auf die Linie an. Kommt er aus einer Arbeitslinie, fände ich es schon schön, wenn er die Möglichkeit zu hüten hätte. Kenne ein paar Border und Aussies, die hüten.
 
  • Gibts nicht DIE richtige Rasse/Mischung? Beitrag #34
@fini: danke sehr. da man hier in dem forum auch mal kräftig einen über den deckel bekommt und ich euch nicht kenne, konnte ich einfach nicht einschätzen, wie ihr reagiert.

umso mehr gefällt mir, dass du verstehst, was ich meine :) auch ich verstehe, was du meinst und akzeptiere das. immerhin hatte ich noch nie nen aussi und kann nur aus beobachtung und erfahrung sprechen, denn ich kenne selten positive beispiele bei der haltung des aussis als "familienhund".

@hailey: natürlich nicht ;) was genau hat zb. ein chihuahua noch von einem hund ?;) nein war nen witz, aber es gibt hunderassen, denen das hüten/jagen gerade angezüchtet wurde (also warum sollten gerade die in eine wohnungshaltung?) und es gibt wieder welche, denen es so gut wie möglich weggezüchtet würde. Zweitere kannst du demnach mit ner schafherde nicht glücklich machen :)

LG
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

@ flixi: sorry hab ich überlesen...ja also da bin ich halt auch der meinung, dass jagdhunde dazu gezüchtet wurden...
oder meutehunde...mir streuben sich immer die haare, wenn sich jemand nen beagle anschaffen will, ihm das fährten aufnehmen und bellen verbieten möchte UND ihn zusätzlich auch noch einzeln hält :( aber der beagle ist nunmal so gezüchtet, dass er in gruppen seinesgleichen fährten lautstark verfolgt. also warum nen beagle anschaffen, wenn man genannte eigenschaften aber gar nicht haben will, bzw. ihm nicht ermöglichen kann, diesen stark angezüchteten trieb auszuüben?

ist natürlich nen extrembeispiel zum aussi ;) sicherlich kann man aussis auch gut auf andere dinge spezialisieren als auf das hüten und er sit glücklich. würde er allerdings zwischen ner schafherde und ich nenn es mal anderer beschäftigung wählen dürfen, bin ich mir sichern dass er sich für ersteres entscheiden würde und danach auch völlig glücklich und platt zum kuscheln auf's sofa käme. ;)
ich denke nunmehr immer noch, dass er nicht in die stadt/wohnung, sondern auf's land mit "seiner" aufgabe gehört :)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gibts nicht DIE richtige Rasse/Mischung? Beitrag #35
Hy,

@petit
es stellt sich ja nun die grundlegende Frage, woran man festmacht, daß ein Hund glücklich ist. Was meinst Du / Ihr dazu?

Ein Schäferhund (im namen ist seine Bestimmung) - ist der als Blindenhund unglücklich....?


LG SUNO
 
  • Gibts nicht DIE richtige Rasse/Mischung? Beitrag #36
Hy,

@petit
es stellt sich ja nun die grundlegende Frage, woran man festmacht, daß ein Hund glücklich ist. Was meinst Du / Ihr dazu?

Ein Schäferhund (im namen ist seine Bestimmung) - ist der als Blindenhund unglücklich....?


LG SUNO

Sehe ich genauso. Man muss Alternativen schaffen.
 
  • Gibts nicht DIE richtige Rasse/Mischung? Beitrag #37
denn ich kenne selten positive beispiele bei der haltung des aussis als "familienhund".

Und da wären wir wieder beim angesprochenen Problem ;)

sicherlich kann man aussis auch gut auf andere dinge spezialisieren als auf das hüten und er sit glücklich. würde er allerdings zwischen ner schafherde und ich nenn es mal anderer beschäftigung wählen dürfen, bin ich mir sichern dass er sich für ersteres entscheiden würde und danach auch völlig glücklich und platt zum kuscheln auf's sofa käme.

Seh ich genauso.
 
  • Gibts nicht DIE richtige Rasse/Mischung? Beitrag #38
@Laui

Definiere bitte mal Familienhund.
 
  • Gibts nicht DIE richtige Rasse/Mischung? Beitrag #39
In diesem Fall definiere ich "Familienhund" genau wie es da steht in Gänsefüssen. Menschen die ihren Hund "nur" als Familien-Hund sehen und behandeln. Er ist eben kein "reiner Familienhund", er brauch ne Aufgabe (hatten wir ja jezz schon 1000 mal wollte nur dies nochmal als Beispiel auffassen weils mir grad so gelegen kam=)!
 
  • Gibts nicht DIE richtige Rasse/Mischung? Beitrag #40
hi suno und flixi.

ihr wisst ja beide, dass ich noch nie einen hund hatte und ich vieles nur durch beobachtung und theorie kenne.

meines erachtens kann man einen schäferhund nicht mit einem aussi vergleichen, was die triebe betrifft. sicherlich haben beide den trieb zu hüten, aber da gibt es ja ne weite spanne :)
ich finde einen schäferhund um einiges ausgeglichener als einen aussi. demnach denke ich, hat ein aussi es besonders nötig (blöd ausgedrückt ;) ), seinem trieb nachzugehen. so wie ich finde, dass ein beagle einen größeren schnüffel- trieb hat als ein cocker :)
natürlich brauchen beide ne aufgabe, jeder hund, auch ein chihuahua braucht ne aufgabe :)
also nehmen wir mal an, jemand holt sich nen schäferhund und nen aussi nach hause. beide brauchen viel beschäftigung. ich persönlich denke, dass der aussi viel mehr fülle und präzision in er ausführung bestimmter aufgaben braucht, als ein schäferhund.
allein die wenigkeit eines aussis schließt darauf, dass er körperlich mehr ausgelastet werden kann und muss (zb. agility) als ein schäferhund. auch zeigt mir meine erfahrung, dass man schäferhunde viel leichter vom "vieh wegerziehen" kann, als einen aussi.

wenn ich mich bei der einschätzung meiner beispiele irre, sagt es mir bitte, ich lerne immer gern dazu. :)
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

uupps: wenigkeit=wendigkeit... :uups:
 
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Gibts nicht DIE richtige Rasse/Mischung?

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