Westhighland-White-Terrier - Erfahrungsaustausch

Diskutiere Westhighland-White-Terrier - Erfahrungsaustausch im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo liebe Foris, ich bin ja seit ca. 2 1/2 Wochen stolze Besitzerin eines Westies, bzw. einer Westie-Dame :lol:. Es wäre schön, wenn ich hier...
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  • Westhighland-White-Terrier - Erfahrungsaustausch Beitrag #1
snoopy984

snoopy984

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Hallo liebe Foris,

ich bin ja seit ca. 2 1/2 Wochen stolze Besitzerin eines Westies, bzw. einer Westie-Dame :lol:.
Es wäre schön, wenn ich hier im Forum vielleicht gleichgesinnte finden würde, mit denen man sich über diese Rasse, die Entwicklung, Erziehung, Verhalten usw. austauschen könnte.

Gibt es denn hier noch mehr Westie-Besitzer?

Liebe Grüße
snoopy984 mit dem kleinen Wirbelwind Betzi
 
  • Westhighland-White-Terrier - Erfahrungsaustausch

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  • Westhighland-White-Terrier - Erfahrungsaustausch Beitrag #2
Also, ich gebe zu, dass das nicht meine Rasse ist, aber ich will versuchen neutral meine Meinung zu schreiben.

Optisch sind die Hunde nicht mein Ding. Schneeweiss finde ich net so prall und der Rest na ja.

Charakterlich denke ich, sind Westies Hunde für Durchschnittsleute, was ich jetzt absolut NICHT negativ ausgelegt haben möchte. Das gleiche denke ich über den Boston Terrier, den ich erheblich lieber mag.

Was ich damit sagen will. Durchschnittliches Temperament, durchschnittliche Anforderungen an die Erziehung, Durchschnittliche Anforderung an die Auslastung, körperlich und geistig. Sind für Leute geeignet, die nix extremes wollen. Einen freundlichen, durchschnittlich aktiven, fröhlichen Begleiter.

Vom Terrierwesen ist leider nicht mehr viel bei der Rasse vorhanden, vergleicht man es beispielsweise mit dem Foxterrier, Parson Russell Terrier etc.. Für mich ist er ein Terrier light. Jagdgebrauchszuchten gibt es wohl schon lange nicht mehr.

Die Rasse ist aus meiner Sicht auch für nicht mehr ganz so junge Menschen geeignet und für junge Menschen, die nicht super aktiv sind.
 
  • Westhighland-White-Terrier - Erfahrungsaustausch Beitrag #3
Ein Auspeckt ist auch, dass mittlerweile oft Krankheiten auftauchen, die auf Überzüchtung zurückzuführen ist. Denn dank Caesar war der Westie ja lange Modehund.
Meine Bekannte hat einen und der hat Artrose, Artritis und im Grunde schon sein ganzes Leben (er ist jetzt 9) eigenartige Falten. Das ganze Rückenfell besteht aus dicken Hautfalten und ich weis, dass er große Probleme hatte, als er noch getrimmt wurde. Im Alter von 8 Jahren hat dann "endlich" ein TA festgestellt, dass der arme Kerl eine chronische Entzündung in der Haut hat. Dies lässt sich auch nicht mehr heilen...
Der Scottish Terrier gefiel und gefällt mir besser, wobei ich mir aber keinen weiteren Hund dieser Rasse mehr anschaffen möchte, denn auch diese Rasse hat inzwischen mit immensen Erbkrankheiten und einer extrem hohen Veranlagung zu Krebs zu tun.
 
  • Westhighland-White-Terrier - Erfahrungsaustausch Beitrag #4
@Paraghund

Stimmt, wobei der Scotty mittlerweile auch fast einen längeren Rücken hat als der Dackel.
 
  • Westhighland-White-Terrier - Erfahrungsaustausch Beitrag #5
Magen-Darmkrankheiten sind für Westies bekannt, das weiß ich mittlerweile. Wobei mir da jetzt drei Züchter gesagt haben, dass es einfach darauf ankommt, was man füttert, wie man füttert usw. Es gibt eben Westies, die reagieren sensibel auf eine Futterumstellung - so auch meine Betzi - andere vertragen es gut. Die einen brauchen ihr Leben lang Diätfutter, die anderen können vertragen ganz normales Futter.

Ich würde nicht pauschaliert sagen, dass nur die Westies überzüchtet sind, wenn man es so nimmt, sind viele - vor allem kleinere Hunderassen - überzüchtet. Gerade auch viele Terrier sind überzüchtet, die eine Rasse neigt mehr zu Herzkrankheiten, die andere zu Magen-Darmkrankheiten, die andere zu Hautkrankheiten.

Mir geht es aber in meinem Beitrag eher darum, mich mit anderen Westie-Besitzern auszutauschen, was die Erziehung, Verhalten usw. angeht. ;)
 
  • Westhighland-White-Terrier - Erfahrungsaustausch Beitrag #6
Magen-Darmkrankheiten sind für Westies bekannt, das weiß ich mittlerweile. Wobei mir da jetzt drei Züchter gesagt haben, dass es einfach darauf ankommt, was man füttert, wie man füttert usw. Es gibt eben Westies, die reagieren sensibel auf eine Futterumstellung - so auch meine Betzi - andere vertragen es gut. Die einen brauchen ihr Leben lang Diätfutter, die anderen können vertragen ganz normales Futter.

Ich würde nicht pauschaliert sagen, dass nur die Westies überzüchtet sind, wenn man es so nimmt, sind viele - vor allem kleinere Hunderassen - überzüchtet. Gerade auch viele Terrier sind überzüchtet, die eine Rasse neigt mehr zu Herzkrankheiten, die andere zu Magen-Darmkrankheiten, die andere zu Hautkrankheiten.

Mir geht es aber in meinem Beitrag eher darum, mich mit anderen Westie-Besitzern auszutauschen, was die Erziehung, Verhalten usw. angeht. ;)

Jein. Bei Yorkies, Scottys etc. würde ich Dir zustimmen, Foxls, Parson, DJT weniger, weil es dort noch Arbeitslinien gibt. Mit der Gesundheit steht es da schon etwsa besser.

Ich habe in meiner Gruppe zwei Westies. Was würde Dich denn speziell interessieren?
 
  • Westhighland-White-Terrier - Erfahrungsaustausch Beitrag #7
z.b. Erziehung

- wie und wann wurde damit angefangen
- welche Kommandos beherschen sie
- wie wurden die einzelnen Kommandos beigebracht

Auslastung

- wie oft und wie lange wird spazieren gegangen und während dessen gespielt usw. damit der Hund ausgelastet ist

Ernährung

- was wird gefüttert
Diese Frage interessiert mich derzeit, weil Betzi letzten Donnerstag eine Wurmtablette bekam, zunächst alles gut weggesteckt hat, aber seit Samstag immer wieder mal - aber nicht dauernd - etwas weicheren Kot hat. Beim TA waren wir schon, der meinte, es könnte auch die Futterumstellung sein. Beim Ausscheiden kam am Montag am Schluss auch mal ein Tropfen Blut mit raus - sehr helles Blut. Die TÄ´in meinte, das wäre nicht so schlimm und könnte schon mal sein, gerade wenn die Hunde mal ein paar Tage dünneren Kot absetzen. Der Darm ist gereizt und durch das absetzen passiert das halt. Sie ist nun auf Diät - Reis mit Hüttenkäse und ein wenig von ihrem Flocken-Futter von Matzinger (Das hab ich von der Züchterin mitbekommen) bekommt sie nun täglich. Am Freitag müssen wir nochmals zum TA, mit Kotprobe. Das mit dem Tropfen Blut war nur am Montag, bis heute war nichts mehr dabei!
Sonst ist sie fit, sie frisst, sie trinkt, sie spielt, sie tobt - keine Auffälligkeiten.
 
  • Westhighland-White-Terrier - Erfahrungsaustausch Beitrag #8
z.b. Erziehung

- wie und wann wurde damit angefangen

  • Die eine Halterin kam zu uns als der Welpe zwölf Wochen alt war, die andere, als der Welpe fünf Monate alt war (hat ihn da erst bekommen). Mit ihrem jetzigen Welpen (ist noch nich bei ihr) fängt sie auch mit zwölf Wochen an. Spielerisch in der Welpengruppe und mit leichten Agility Übungen. Alles, wie gesagt, spielerisch.
- welche Kommandos beherschen sie

  • Alle Grundgehorsamskommandos, sowie die Agility und Obediencekommandos.
- wie wurden die einzelnen Kommandos beigebracht

  • positive Verstärkung - Clicker
Auslastung

- wie oft und wie lange wird spazieren gegangen und während dessen gespielt usw. damit der Hund ausgelastet ist

  • zweimal die Woche Agility und Obedience. Dazu eine noch Fährten. Tägliche Spaziergänge insgesamt ca. 3 Stunden (inkl. Clickerübungseinheiten).
Ernährung

- was wird gefüttert

  • Eine füttert Lupovet (das für den empfindlichen Darm), eine barft.
Diese Frage interessiert mich derzeit, weil Betzi letzten Donnerstag eine Wurmtablette bekam, zunächst alles gut weggesteckt hat, aber seit Samstag immer wieder mal - aber nicht dauernd - etwas weicheren Kot hat. Beim TA waren wir schon, der meinte, es könnte auch die Futterumstellung sein. Beim Ausscheiden kam am Montag am Schluss auch mal ein Tropfen Blut mit raus - sehr helles Blut. Die TÄ´in meinte, das wäre nicht so schlimm und könnte schon mal sein, gerade wenn die Hunde mal ein paar Tage dünneren Kot absetzen. Der Darm ist gereizt und durch das absetzen passiert das halt. Sie ist nun auf Diät - Reis mit Hüttenkäse und ein wenig von ihrem Flocken-Futter von Matzinger (Das hab ich von der Züchterin mitbekommen) bekommt sie nun täglich. Am Freitag müssen wir nochmals zum TA, mit Kotprobe. Das mit dem Tropfen Blut war nur am Montag, bis heute war nichts mehr dabei!
Sonst ist sie fit, sie frisst, sie trinkt, sie spielt, sie tobt - keine Auffälligkeiten.

Matzinger finde ich nun net so pralle. Würde im Moment aber auch nicht umstellen. Oben habe ich Dir mal grob geschrieben was die beiden so machen.
 
  • Westhighland-White-Terrier - Erfahrungsaustausch Beitrag #9
Was ist Lupovet und wo bekommt man es? Nur im Internet? Ich werde am Freitag nochmals mit dem TA sprechen, welches Futter er mir empfehlen würde.

Das Matzinger bekommt sie derzeit nur morgens, mittags und abends bekommt sie (wenn sie nicht gerade Durchfall hat) Select Gold für Welpen. Ich musste am Samstag nur kurzfristig auf ein anderes Futter umsteigen, da der Fressnapf bei uns das Select für Welpen nicht mehr hatte.

Was meinst du zu dem weicheren Kot. Ist das normal? wie soll ich mich weiter verhalten? (Außer TA natürlich)
 
  • Westhighland-White-Terrier - Erfahrungsaustausch Beitrag #12
Eine Kombination aus beidem. Ich würde dennoch mal eine Kotprobe vom Tierarzt untersuchen lassen.
 
  • Westhighland-White-Terrier - Erfahrungsaustausch Beitrag #13
Wir haben zwar auch keine Westie, aber hier in Halberstadt findet man komischerweise schon irgendwie mehr Westie als andere Hunderassen. Ich seh schon dauernd Menschen mit Westie beim Gassi gehen...

Ich bin zwar kein großer Fan von Westies, aber ich finde dass sie wirklich so süß sind. :wink:
Manchmal frag ich mich, ob ein Westie auch nicht was für uns wäre, aber es gibt soo viele Rassen, die auch süß sind..
 
  • Westhighland-White-Terrier - Erfahrungsaustausch Beitrag #14
Ich dachte immer, Schokolade wäre SÜSS.
 
  • Westhighland-White-Terrier - Erfahrungsaustausch Beitrag #15
Ähhm, wie meinst du? Ich versteh nicht?
 
  • Westhighland-White-Terrier - Erfahrungsaustausch Beitrag #16
Weil so häufig der Begriff

"Süss"

kam.
 
  • Westhighland-White-Terrier - Erfahrungsaustausch Beitrag #17
Ich dachte immer, Schokolade wäre SÜSS.

Nein, meine Betzi ist süß :lol:

Spaß beiseite, ich bin zwar auch der Meinung, dass man Hunde nicht nur nach dem äußeren beurteilen sollte, sondern auch nach Ihrer Charaktereigenschaft usw., aber ein wichtiger Grund, warum Betzi bei uns eingezogen ist, war schon das süße äußere, das ich an den Westies halt so liebe, dann die drei schwarzen "Punkte" im Gesicht - einfach zum anbeißen :lol:

Ich finde aber schon, dass noch einiges an Terrier in den Westies steckt. Verglichen mit Maxl oder unserer Lady hat sie ein ganz anderes Verhalten. Viel aktiver, aufgeweckter finde ich.
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Manchmal frag ich mich, ob ein Westie auch nicht was für uns wäre, aber es gibt soo viele Rassen, die auch süß sind..


Ist das auf deinem Profilfoto dein Hund? Den finde ich nämlich auch knuffig. Was ist das für eine Rasse oder ist das ein Mischling?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Westhighland-White-Terrier - Erfahrungsaustausch Beitrag #18
Bei den Westies finde ich nix mehr vom Terrier. Liegt vielleicht daran, dass ich viel Kontakt zu Foxls und DJT habe, was eine ganz andere Liga ist.
 
  • Westhighland-White-Terrier - Erfahrungsaustausch Beitrag #19
Kann sein, da diese Rassen sicherlich noch mehr vom Terrier in sich haben. Da ich aber keine Verbindung zu einem anderen Terrier habe, kann ich da nicht wirklich mitreden.

ich finde halt als Besitzer des Westies schon, dass genug Terrier in ihr steckt! Für mich genug :silence: Ich liebe sie so, wie sie ist!
 
  • Westhighland-White-Terrier - Erfahrungsaustausch Beitrag #20
Was steckt den explizit vom Terrier in ihr? Welche Merkmale schreibst Du dem Terrier zu?
 
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